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	<title>MediawikiOB - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Wissensspeicher&amp;diff=2539</id>
		<title>Wissensspeicher</title>
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		<updated>2025-11-28T16:12:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Wissenstransfer spielt eine zentrale Rolle in der Stadtentwicklung, da er den Austausch von Erfahrungen, Best Practices und innovativen Lösungen zwischen Akteuren aus Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft ermöglicht. Durch den gezielten Transfer von Wissen können Städte effektiver auf Herausforderungen reagieren und nachhaltige sowie zukunftsorientierte Lösungen entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Nachrichten, Publikationen und Veranstaltungen zu Themen der Stadtentwicklung ==&lt;br /&gt;
* [https://www.arl-net.de &#039;&#039;&#039;Akademie für Raumentwicklung in der Leibnitz-Gemeinschaft (ARL)&#039;&#039;&#039;]  Forschungseinrichtung und unabhängiges Netzwerk, das wissenschaftliche Analysen und Studien zur nachhaltigen Raumentwicklung liefert und verschiedene Netzwerkformate organisiert&lt;br /&gt;
* [https://www.bmwsb.bund.de &#039;&#039;&#039;Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB)&#039;&#039;&#039;] Oberste Bundesbehörde in Deutschland, die sich mit den Themen Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen, Raumordnung und Regionalpolitik befasst&lt;br /&gt;
* [https://www.bbsr.bund.de &#039;&#039;&#039;Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)&#039;&#039;&#039;] Wissenschaftliches Institut des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB). Das BBSR unterstützt das Ministerium durch wissenschaftliche Politikberatung&lt;br /&gt;
* [https://www.vhw.de/ &#039;&#039;&#039;Bundesverband Wohnen und Stadtentwicklung (VHW)&#039;&#039;&#039;] Gemeinnütziger Verband mit Haupttätigkeiten in den Bereichen Fortbildung und Forschung&lt;br /&gt;
* [https://difu.de &#039;&#039;&#039;Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)&#039;&#039;&#039;]  Stadtforschungsinstitut mit Tätigkeiten in den Bereichen Forschung, Fortbildung und Information&lt;br /&gt;
* [https://www.dstgb.de &#039;&#039;&#039;Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStGB)&#039;&#039;&#039;] : Kommunaler Spitzenverband und Interessensvertretung deutscher Städte und Gemeinden&lt;br /&gt;
* [https://www.staedtetag.de/ &#039;&#039;&#039;Deutscher Städtetag (DST)&#039;&#039;&#039;] Kommunaler Spitzenverband und Interessensvertretung deutscher Städte und Gemeinden&lt;br /&gt;
* [https://www.dlr.de/ &#039;&#039;&#039;Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)&#039;&#039;&#039;] Forschungs- und Technologiezentrum für Luft- und Raumfahrt mit Schnittstellen zu Themen der Stadtentwicklung (u.a. Smart City, Mobilitäts-, Energie- und Klimaforschung)&lt;br /&gt;
*[https://www.nationale-stadtentwicklungspolitik.de/ &#039;&#039;&#039;Nationale Stadtentwicklungspolitik&#039;&#039;&#039;] Initiative mehrerer öffentlicher Institutionen der Bundesrepublik Deutschland zu den Zielen und Arbeitsweisen der Stadtentwicklung in Deutschland&lt;br /&gt;
* [https://www.netzwerk-stadtentwicklung.nrw &#039;&#039;&#039;Netzwerk Stadtentwicklung&#039;&#039;&#039;] NRW-weites Netzwerk zum Austausch der Kommunen über Themen der Stadtentwicklung&lt;br /&gt;
* [https://www.staedtetag-nrw.de/ &#039;&#039;&#039;Städtetag NRW&#039;&#039;&#039;] Kommunaler Landesverband des Deutschen Städtetags&lt;br /&gt;
==Statistische Daten und Indikatoren== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[https://www.projekt-check.de/web-check Der Web-Check]&#039;&#039;&#039; ermöglicht eine zügige und frühzeitige Abschätzung potenzieller Wirkungen geplanter Neuansiedlungen&lt;br /&gt;
*[https://www.inkar.de/ &#039;&#039;&#039;INKAR - Indikatoren und Karten zur Raum- und Stadtentwicklung&#039;&#039;&#039;]  Interaktiver Online-Atlas mit rund 600 Indikatoren ermöglicht bundesweite Stadtvergleiche zu Themen wie Bildung, Demografie, Arbeitsmarkt, Wirtschaft, Wohnen, Verkehr oder Umwelt&lt;br /&gt;
*[https://sdg-portal.de/de &#039;&#039;&#039;SDG Indikatoren für Kommunen (Bertelsmann Stiftung&#039;&#039;&#039;)] Indikatoren, Maßnahmen und Berichte zur Umsetzung der Sustainable Development Goals (SDGs) in den Kommunen&lt;br /&gt;
*[https://www.destatis.de/DE/Home/_inhalt.html &#039;&#039;&#039;Statistisches Bundesamt&#039;&#039;&#039;] Das Statistische Bundesamt stellt Daten zu allen relevanten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Themen bereit.&lt;br /&gt;
*[https://www.landesdatenbank.nrw.de/ldbnrw/online/ &#039;&#039;&#039;Statistisches Landesamt NRW&#039;&#039;&#039;] Zentrale Veröffentlichungsplattform für die amtliche Statistik in Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
*[https://sportal.oberhausen.de/atlas/Sozialstrukturatlas/ &#039;&#039;&#039;Oberhausener Sozialstrukturatlas&#039;&#039;&#039;] Indikatorenset zur kleinräumigen Darstellung von demografischen und sozialen Lage in Oberhausen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstige Publikationen und Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://www.bmwsb.bund.de/Webs/BMWSB/DE/themen/stadt-wohnen/stadtentwicklung/neue-leipzig-charta/neue-leipzig-charta-node.html &#039;&#039;&#039;Die Neue Leipzig-Charta&#039;&#039;&#039;] geht als strategisches Rahmenwerk zur gemeinwohlorientierten, integrierten und nachhaltigen Stadtentwicklung auf Herausforderungen und Themen ein, die seit der ersten Leipzig-Charta (von 2007) an Bedeutung gewonnen haben. &lt;br /&gt;
*[https://www.smart-city-dialog.de/wissensspeicher/publikationen/smart-city-charta &#039;&#039;&#039;Smart City Charta&#039;&#039;&#039;] zeigt Leitlinien für eine zukunftsfähige Digitalisierung in Städten, Kreisen und Gemeinden im Sinne der nachhaltigen und integrierten Stadtentwicklung auf &lt;br /&gt;
*[https://www.arl-net.de/de/shop/handwoerterbuch-stadt-raumentwicklung.html &#039;&#039;&#039;Handwörterbuch der Stadt- und Raumentwicklung&#039;&#039;&#039;] Nachschlagewerk, welches die wichtigsten Fachbegriffe der Raum- und Stadtentwicklung erläutert&lt;br /&gt;
*[https://sdgs.un.org/ &#039;&#039;&#039;Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen&#039;&#039;&#039;] Homepage zu den Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals, SDGs) der Vereinten Nationen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dokumentation im Rahmen des Oberhausener Stadtentwicklungsprozesses== &lt;br /&gt;
*[[Quartiersentwicklungsprozess Marienviertel]]&lt;br /&gt;
*[https://www.oberhausen.de/de/index/stadtentwicklung-umwelt/smart_city/smart-city-material/remote_work_oberhausen_metastudie_mpsc_2024.pdf Studie Remote Work Oberhausen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katrin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Themenjahr_%22Wohnen%22&amp;diff=2517</id>
		<title>Themenjahr &quot;Wohnen&quot;</title>
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		<updated>2025-06-26T08:15:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im Rahmen des Themenjahres 2024/2025 wird mit dem Thema &amp;quot;Wohnen&amp;quot; ein zentraler und aktuell drängendes Teilgebiet der Stadtentwicklung in den Mittelpunkt gerückt. Wohnen ist eines der Grundbedürfnisse des Menschen, doch beschreibt mehr als nur &amp;quot;ein Dach über dem Kopf&amp;quot;. Der Wohnort und das direkte Lebensumfeld prägen entscheidend die Lebensqualität der Menschen sowie das soziale Miteinander in der Stadt. Angesichts steigender Miet- und Immobilienpreise, wachsender Lebenshaltungskosten, steigender gesetztlicher Anforderungen, begrenzter Flächenverfügbarkeit und den Herausforderungen der Bestandssanierung wird das Thema &amp;quot;Wohnen&amp;quot; auch in Oberhausen zu einer zentralen Aufgabe. Im Rahmen der Auseinandersetzung mit diesem mehrschichtigem Thema widmet sich die Stadt einer Vielzahl von Fragestellungen: Wie entwickeln sich Nachfrage und Bestand auf dem Oberhausener Wohnungsmarkt? Welche Angebotslücken müssen geschlossen werden? Welche Ansätze kann die Stadt verfolgen, um qualitativ hochwertigen und bezahlbaren Wohnraum bereitzustellen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuelle Informationen erhalten Sie [https://www.oberhausen.de/de/index/stadtentwicklung-umwelt/stadtentwicklung/stadtentwicklungsprozess/themenjahr_wohnen.php hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prozessbausteine des Themenjahres Wohnen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Auftaktveranstaltung&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
Die Auftaktveranstaltung zum Themenjahr &amp;quot;Wohnen&amp;quot; fand am 25. September 2024 im Zentrum Altenberg statt und brachte Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung, der Politik sowie verschiedene Akteure des lokalen Wohnungsmarktes zusammen. Dabei konnten die Teilnehmenden ihre Perspektiven zu den lokalen Herausforderungen des Oberhausener Wohnungsmarktes einbringen und wertvolle Impulse für die weitere Bearbeitung geben. Zwei Fachvorträge ergänzten die Diskussion: Das Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung (InWIS) beleuchtete die zukünftige Nachfrageentwicklung auf dem Oberhausener Wohnungsmarkt. Das Büro MB Micromarketing stellte vor, wie mit Hilfe der sozialen Milieuforschung gesellschaftliche Teilgruppen basierend auf deren Lebensstilen, Wertvorstellungen und Verhaltensweisen beschrieben werden können und wie diese Erkenntnisse zur wohnungspolitischen Steuerung genutzt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grundlage der Diskussionen wurden zentrale Themenschwerpunkte für die weitere Bearbeitung im Rahmen des Themenjahres ermittelt. In spezifischen Arbeitsgruppen werden diese nun inhaltlich vertieft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Präsentationsfolien zur Auftaktveranstaltung können Sie [https://www.oberhausen.de/cms/projekt/de/index/stadtentwicklung-umwelt/stadtentwicklung/stadtentwicklungsprozess/praesentation_auftaktveranstaltung_themenjahr_wohnen_25.pdf &#039;&#039;&#039;hier&#039;&#039;&#039;] abrufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Fachliche Begleitung&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
In Zusammenarbeit mit den Büros &#039;&#039;InWIS&#039;&#039; (Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung), &#039;&#039;MB-Micromarketing&#039;&#039; (Finest Data &amp;amp; Analytics) sowie dem &#039;&#039;vhw Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung&#039;&#039; werden vor allem Fragestellungen hinsichtlich der Nachfrageentwicklung, der Zielgruppen und Milieus, der Angebotslücken sowie des Einsatzes wohnungspolitischer Instrumente beleuchtet. Ein wichtiger Baustein dieser Untersuchungen ist die Berechnung einer neuen Wohnungsbedarfsprognose 2040.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Experteninterviews ====&lt;br /&gt;
Im Verlauf des Themenjahres wurden leitfadengestützte Experteninterviews mit den lokalen Wohnungsmarktakteuren und weiteren Expertinnen und Experten durchgeführt, um die Herausforderungen und Chancen des Oberhausener Wohnungsmarktes aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten. Zum Kreis der befragten Expertinnen und Experten gehörten unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wohnungsbaugenossenschaften&lt;br /&gt;
* Projektentwickler und Bauträger&lt;br /&gt;
* Immobilienmakler&lt;br /&gt;
* Fachleute aus der Kommunal- und Landesverwaltung&lt;br /&gt;
* Soziale Träger&lt;br /&gt;
* Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit wohnungsmarktbezogenem Forschungsschwerpunkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thematische Arbeitsgruppen ====&lt;br /&gt;
Auf Grundlage der Auftaktveranstaltung zum Themenjahr Wohnen im Zentrum Altenberg im September 2024 wurden fünf Arbeitsgruppen (intern und extern) eingerichtet. Diese befassen sich mit den folgenden Schwerpunkten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bestandsertüchtigung&lt;br /&gt;
* Wohnungsneubau&lt;br /&gt;
* Sozialwohnraumquote&lt;br /&gt;
* Eigentumsförderung&lt;br /&gt;
* Leitbilder für die strategische Wohnraumentwicklung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeitsgruppen setzen sich aus verwaltungsinternen und externen Akteurinnen und Akteuren zusammen. Neben Präsenzveranstaltungen wurden zusätzliche digitale Austauschmöglichkeiten angeboten. Die geplanten Arbeitsgruppen zu den Themenfeldern Sozialwohnraumquote und Eigentumsförderung wurden aufgrund ihres verwaltungsinternen Fokus im bilateralen Austausch inhaltlich präzisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abschlussveranstaltung ====&lt;br /&gt;
Mit einer Abschlussveranstaltung in den Räumen des Wissenschaftscampus NRW an der Marktstraße hat der Fachbereich Stadtentwicklung der Stadtverwaltung Oberhausen am Montag, 16. Juni 2025, das Themenjahr Wohnen erfolgreich beendet. Oberbürgermeister Daniel Schranz eröffnete die Veranstaltung und würdigte das Engagement aller Beteiligten mit ihrer vielfältigen Expertise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wohnen ist eines der zentralen sozialen Themen unserer Zeit. Wir wollen, dass die Menschen in Oberhausen zufrieden mit ihrer Wohnung oder ihrem Haus sind und bleiben, so wie es über 80 Prozent in unserer Bürgerbefragung ,Leben in Oberhausen‘ angegeben haben“, sagte Oberbürgermeister Schranz: „Die Ergebnisse des Themenjahrs Wohnen werden uns helfen, die Herausforderungen gezielt anzugehen.“ Das Themenjahr ist ein Baustein des integrierten Stadtentwicklungsprozesses der Stadt Oberhausen. Im Rahmen des Themenjahres 2024/25 beschäftigte sich die Stadt intensiv mit den spezifischen Perspektiven und Herausforderungen des Wohnungsmarkts in Oberhausen. Vielfältige Beteiligungsformate und Fachgespräche wurden ergänzt um externe Analysen und statistische Auswertungen. So entstand eine fundierte Wissensbasis, auf der nun weitere Überlegungen für eine zukunftsfähige Entwicklung des Wohnens in Oberhausen aufbauen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Abschlussveranstaltung wurden zentrale Ergebnisse aus dem Themenjahr „Wohnen“ vorgestellt. Die Analyse zeigt: Bis zum Jahr 2040 werden in Oberhausen etwa 6.000 zusätzliche Wohneinheiten benötigt (zwischen 2017 und 2023 wurden durchschnittlich lediglich 210 Wohneinheiten pro Jahr fertiggestellt). Ursache hierfür sind unter anderem die wachsende Zahl kleinerer Haushalte sowie ein erheblicher Teil des Wohnungsbestands, der nicht mehr den aktuellen Anforderungen entspricht – sei es aufgrund von Lage, Größe oder baulichem Zustand. Daraus ergeben sich Herausforderungen wie der Ausbau von großen und bezahlbaren Mietwohnungen für Familien, die Bereitstellung barrierefreier Kleinwohnungen und die Deckung der Nachfrage nach Wohneigentum in attraktiven Lagen. Auch das Einfamilienhaussegment soll erhalten bleiben, um jungen Familien Perspektiven in Oberhausen zu bieten. Wichtig ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der Aktivierung des Bestands und gezieltem Neubau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Abschlussveranstaltung wurden sowohl interne als auch externe Impulse gesetzt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mario Hofmann, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung der Stadt Oberhausen, präsentierte die zentralen Erkenntnisse aus dem Themenjahr. In seinem Beitrag thematisierte er die Wohnraumbedarfe in Oberhausen bis zum Jahr 2040, den Umgang mit dem bestehenden Gebäudebestand sowie die Frage, welche wohnungspolitischen Instrumente der Stadtverwaltung zur Verfügung stehen. Darüber hinaus stellte er die im Laufe des Jahres erarbeiteten Leitziele vor und leitete daraus konkrete Maßnahmen für die zukünftige Wohnraumentwicklung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bernhard Faller, Bereichsleiter beim vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V., präsentierte eine fundierte Übersicht wohnungspolitischer Instrumente, die Kommunen zur Verfügung stehen, um den vielfältigen Anforderungen an den Wohnungsmarkt wirksam zu begegnen. Sein Beitrag betonte die Notwendigkeit einer strategischen Verknüpfung von Bodenpolitik, Wohnraumförderung und sozialraumorientierter Stadtentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dr. Daniel Fuhrhop, Stadtforscher und Autor, widmete sich dem Thema „Unsichtbarer Wohnraum“. Anhand konkreter Beispiele zeigte er auf, wie ungenutzte Flächen und Räume innerhalb des Bestands aktiviert werden können – sei es durch Umnutzung, Nachverdichtung oder das Teilen von Wohnraum. Sein Beitrag war ein Plädoyer für ressourcenschonende und sozial verträgliche Formen der Wohnraumschaffung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Präsentationsfolien der Impulse können Sie [https://www.oberhausen.de/de/index/stadtentwicklung-umwelt/stadtentwicklung/stadtentwicklung-material/250616_abschlussveranstaltung_themenjahr_wohnen-gesamt.pdf hier] abrufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Endbericht zum Themenjahr Wohnen ====&lt;br /&gt;
Die gesammelten Ergebnisse und Erkenntnisse des Themenjahres Wohnen sind im Endbericht zusammengefasst und bilden den Rahmen für die zukünftige strategische Ausrichtung. Der Bericht umfasst jene Maßnahmen und Instrumente, die als besonders relevant und zielführend eingeschätzt werden und mit denen eine bedeutende Wirkung auf dem Oberhausener Wohnungsmarkt erzielt werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Endbericht können Sie [https://www.oberhausen.de/de/index/stadtentwicklung-umwelt/stadtentwicklung/stadtentwicklung-material/250606_endbericht_themenjahr_wohnen.pdf hier] abrufen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katrin</name></author>
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		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Themenjahr_%22Wohnen%22&amp;diff=2516</id>
		<title>Themenjahr &quot;Wohnen&quot;</title>
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		<updated>2025-06-26T08:14:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im Rahmen des Themenjahres 2024/2025 wird mit dem Thema &amp;quot;Wohnen&amp;quot; ein zentraler und aktuell drängendes Teilgebiet der Stadtentwicklung in den Mittelpunkt gerückt. Wohnen ist eines der Grundbedürfnisse des Menschen, doch beschreibt mehr als nur &amp;quot;ein Dach über dem Kopf&amp;quot;. Der Wohnort und das direkte Lebensumfeld prägen entscheidend die Lebensqualität der Menschen sowie das soziale Miteinander in der Stadt. Angesichts steigender Miet- und Immobilienpreise, wachsender Lebenshaltungskosten, steigender gesetztlicher Anforderungen, begrenzter Flächenverfügbarkeit und den Herausforderungen der Bestandssanierung wird das Thema &amp;quot;Wohnen&amp;quot; auch in Oberhausen zu einer zentralen Aufgabe. Im Rahmen der Auseinandersetzung mit diesem mehrschichtigem Thema widmet sich die Stadt einer Vielzahl von Fragestellungen: Wie entwickeln sich Nachfrage und Bestand auf dem Oberhausener Wohnungsmarkt? Welche Angebotslücken müssen geschlossen werden? Welche Ansätze kann die Stadt verfolgen, um qualitativ hochwertigen und bezahlbaren Wohnraum bereitzustellen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prozessbausteine des Themenjahres Wohnen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Auftaktveranstaltung&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
Die Auftaktveranstaltung zum Themenjahr &amp;quot;Wohnen&amp;quot; fand am 25. September 2024 im Zentrum Altenberg statt und brachte Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung, der Politik sowie verschiedene Akteure des lokalen Wohnungsmarktes zusammen. Dabei konnten die Teilnehmenden ihre Perspektiven zu den lokalen Herausforderungen des Oberhausener Wohnungsmarktes einbringen und wertvolle Impulse für die weitere Bearbeitung geben. Zwei Fachvorträge ergänzten die Diskussion: Das Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung (InWIS) beleuchtete die zukünftige Nachfrageentwicklung auf dem Oberhausener Wohnungsmarkt. Das Büro MB Micromarketing stellte vor, wie mit Hilfe der sozialen Milieuforschung gesellschaftliche Teilgruppen basierend auf deren Lebensstilen, Wertvorstellungen und Verhaltensweisen beschrieben werden können und wie diese Erkenntnisse zur wohnungspolitischen Steuerung genutzt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grundlage der Diskussionen wurden zentrale Themenschwerpunkte für die weitere Bearbeitung im Rahmen des Themenjahres ermittelt. In spezifischen Arbeitsgruppen werden diese nun inhaltlich vertieft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Präsentationsfolien zur Auftaktveranstaltung können Sie [https://www.oberhausen.de/cms/projekt/de/index/stadtentwicklung-umwelt/stadtentwicklung/stadtentwicklungsprozess/praesentation_auftaktveranstaltung_themenjahr_wohnen_25.pdf &#039;&#039;&#039;hier&#039;&#039;&#039;] abrufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Fachliche Begleitung&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
In Zusammenarbeit mit den Büros &#039;&#039;InWIS&#039;&#039; (Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung), &#039;&#039;MB-Micromarketing&#039;&#039; (Finest Data &amp;amp; Analytics) sowie dem &#039;&#039;vhw Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung&#039;&#039; werden vor allem Fragestellungen hinsichtlich der Nachfrageentwicklung, der Zielgruppen und Milieus, der Angebotslücken sowie des Einsatzes wohnungspolitischer Instrumente beleuchtet. Ein wichtiger Baustein dieser Untersuchungen ist die Berechnung einer neuen Wohnungsbedarfsprognose 2040.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Experteninterviews ====&lt;br /&gt;
Im Verlauf des Themenjahres wurden leitfadengestützte Experteninterviews mit den lokalen Wohnungsmarktakteuren und weiteren Expertinnen und Experten durchgeführt, um die Herausforderungen und Chancen des Oberhausener Wohnungsmarktes aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten. Zum Kreis der befragten Expertinnen und Experten gehörten unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wohnungsbaugenossenschaften&lt;br /&gt;
* Projektentwickler und Bauträger&lt;br /&gt;
* Immobilienmakler&lt;br /&gt;
* Fachleute aus der Kommunal- und Landesverwaltung&lt;br /&gt;
* Soziale Träger&lt;br /&gt;
* Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit wohnungsmarktbezogenem Forschungsschwerpunkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thematische Arbeitsgruppen ====&lt;br /&gt;
Auf Grundlage der Auftaktveranstaltung zum Themenjahr Wohnen im Zentrum Altenberg im September 2024 wurden fünf Arbeitsgruppen (intern und extern) eingerichtet. Diese befassen sich mit den folgenden Schwerpunkten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bestandsertüchtigung&lt;br /&gt;
* Wohnungsneubau&lt;br /&gt;
* Sozialwohnraumquote&lt;br /&gt;
* Eigentumsförderung&lt;br /&gt;
* Leitbilder für die strategische Wohnraumentwicklung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeitsgruppen setzen sich aus verwaltungsinternen und externen Akteurinnen und Akteuren zusammen. Neben Präsenzveranstaltungen wurden zusätzliche digitale Austauschmöglichkeiten angeboten. Die geplanten Arbeitsgruppen zu den Themenfeldern Sozialwohnraumquote und Eigentumsförderung wurden aufgrund ihres verwaltungsinternen Fokus im bilateralen Austausch inhaltlich präzisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abschlussveranstaltung ====&lt;br /&gt;
Mit einer Abschlussveranstaltung in den Räumen des Wissenschaftscampus NRW an der Marktstraße hat der Fachbereich Stadtentwicklung der Stadtverwaltung Oberhausen am Montag, 16. Juni 2025, das Themenjahr Wohnen erfolgreich beendet. Oberbürgermeister Daniel Schranz eröffnete die Veranstaltung und würdigte das Engagement aller Beteiligten mit ihrer vielfältigen Expertise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wohnen ist eines der zentralen sozialen Themen unserer Zeit. Wir wollen, dass die Menschen in Oberhausen zufrieden mit ihrer Wohnung oder ihrem Haus sind und bleiben, so wie es über 80 Prozent in unserer Bürgerbefragung ,Leben in Oberhausen‘ angegeben haben“, sagte Oberbürgermeister Schranz: „Die Ergebnisse des Themenjahrs Wohnen werden uns helfen, die Herausforderungen gezielt anzugehen.“ Das Themenjahr ist ein Baustein des integrierten Stadtentwicklungsprozesses der Stadt Oberhausen. Im Rahmen des Themenjahres 2024/25 beschäftigte sich die Stadt intensiv mit den spezifischen Perspektiven und Herausforderungen des Wohnungsmarkts in Oberhausen. Vielfältige Beteiligungsformate und Fachgespräche wurden ergänzt um externe Analysen und statistische Auswertungen. So entstand eine fundierte Wissensbasis, auf der nun weitere Überlegungen für eine zukunftsfähige Entwicklung des Wohnens in Oberhausen aufbauen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Abschlussveranstaltung wurden zentrale Ergebnisse aus dem Themenjahr „Wohnen“ vorgestellt. Die Analyse zeigt: Bis zum Jahr 2040 werden in Oberhausen etwa 6.000 zusätzliche Wohneinheiten benötigt (zwischen 2017 und 2023 wurden durchschnittlich lediglich 210 Wohneinheiten pro Jahr fertiggestellt). Ursache hierfür sind unter anderem die wachsende Zahl kleinerer Haushalte sowie ein erheblicher Teil des Wohnungsbestands, der nicht mehr den aktuellen Anforderungen entspricht – sei es aufgrund von Lage, Größe oder baulichem Zustand. Daraus ergeben sich Herausforderungen wie der Ausbau von großen und bezahlbaren Mietwohnungen für Familien, die Bereitstellung barrierefreier Kleinwohnungen und die Deckung der Nachfrage nach Wohneigentum in attraktiven Lagen. Auch das Einfamilienhaussegment soll erhalten bleiben, um jungen Familien Perspektiven in Oberhausen zu bieten. Wichtig ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der Aktivierung des Bestands und gezieltem Neubau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Abschlussveranstaltung wurden sowohl interne als auch externe Impulse gesetzt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mario Hofmann, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung der Stadt Oberhausen, präsentierte die zentralen Erkenntnisse aus dem Themenjahr. In seinem Beitrag thematisierte er die Wohnraumbedarfe in Oberhausen bis zum Jahr 2040, den Umgang mit dem bestehenden Gebäudebestand sowie die Frage, welche wohnungspolitischen Instrumente der Stadtverwaltung zur Verfügung stehen. Darüber hinaus stellte er die im Laufe des Jahres erarbeiteten Leitziele vor und leitete daraus konkrete Maßnahmen für die zukünftige Wohnraumentwicklung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bernhard Faller, Bereichsleiter beim vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V., präsentierte eine fundierte Übersicht wohnungspolitischer Instrumente, die Kommunen zur Verfügung stehen, um den vielfältigen Anforderungen an den Wohnungsmarkt wirksam zu begegnen. Sein Beitrag betonte die Notwendigkeit einer strategischen Verknüpfung von Bodenpolitik, Wohnraumförderung und sozialraumorientierter Stadtentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dr. Daniel Fuhrhop, Stadtforscher und Autor, widmete sich dem Thema „Unsichtbarer Wohnraum“. Anhand konkreter Beispiele zeigte er auf, wie ungenutzte Flächen und Räume innerhalb des Bestands aktiviert werden können – sei es durch Umnutzung, Nachverdichtung oder das Teilen von Wohnraum. Sein Beitrag war ein Plädoyer für ressourcenschonende und sozial verträgliche Formen der Wohnraumschaffung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Präsentationsfolien der Impulse können Sie [https://www.oberhausen.de/de/index/stadtentwicklung-umwelt/stadtentwicklung/stadtentwicklung-material/250616_abschlussveranstaltung_themenjahr_wohnen-gesamt.pdf hier] abrufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Endbericht zum Themenjahr Wohnen ====&lt;br /&gt;
Die gesammelten Ergebnisse und Erkenntnisse des Themenjahres Wohnen sind im Endbericht zusammengefasst und bilden den Rahmen für die zukünftige strategische Ausrichtung. Der Bericht umfasst jene Maßnahmen und Instrumente, die als besonders relevant und zielführend eingeschätzt werden und mit denen eine bedeutende Wirkung auf dem Oberhausener Wohnungsmarkt erzielt werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Endbericht können Sie [https://www.oberhausen.de/de/index/stadtentwicklung-umwelt/stadtentwicklung/stadtentwicklung-material/250606_endbericht_themenjahr_wohnen.pdf hier] abrufen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katrin</name></author>
	</entry>
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		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Themenjahr_%22Wohnen%22&amp;diff=2515</id>
		<title>Themenjahr &quot;Wohnen&quot;</title>
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		<updated>2025-06-26T08:13:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: /* Auftaktveranstaltung am 25.09.2024 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im Rahmen des Themenjahres 2024/2025 wird mit dem Thema &amp;quot;Wohnen&amp;quot; ein zentraler und aktuell drängendes Teilgebiet der Stadtentwicklung in den Mittelpunkt gerückt. Wohnen ist eines der Grundbedürfnisse des Menschen, doch beschreibt mehr als nur &amp;quot;ein Dach über dem Kopf&amp;quot;. Der Wohnort und das direkte Lebensumfeld prägen entscheidend die Lebensqualität der Menschen sowie das soziale Miteinander in der Stadt. Angesichts steigender Miet- und Immobilienpreise, wachsender Lebenshaltungskosten, steigender gesetztlicher Anforderungen, begrenzter Flächenverfügbarkeit und den Herausforderungen der Bestandssanierung wird das Thema &amp;quot;Wohnen&amp;quot; auch in Oberhausen zu einer zentralen Aufgabe. Im Rahmen der Auseinandersetzung mit diesem mehrschichtigem Thema widmet sich die Stadt einer Vielzahl von Fragestellungen: Wie entwickeln sich Nachfrage und Bestand auf dem Oberhausener Wohnungsmarkt? Welche Angebotslücken müssen geschlossen werden? Welche Ansätze kann die Stadt verfolgen, um qualitativ hochwertigen und bezahlbaren Wohnraum bereitzustellen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prozessbausteine des Themenjahres Wohnen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Auftaktveranstaltung&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
Die Auftaktveranstaltung zum Themenjahr &amp;quot;Wohnen&amp;quot; fand am 25. September 2024 im Zentrum Altenberg statt und brachte Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung, der Politik sowie verschiedene Akteure des lokalen Wohnungsmarktes zusammen. Dabei konnten die Teilnehmenden ihre Perspektiven zu den lokalen Herausforderungen des Oberhausener Wohnungsmarktes einbringen und wertvolle Impulse für die weitere Bearbeitung geben. Zwei Fachvorträge ergänzten die Diskussion: Das Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung (InWIS) beleuchtete die zukünftige Nachfrageentwicklung auf dem Oberhausener Wohnungsmarkt. Das Büro MB Micromarketing stellte vor, wie mit Hilfe der sozialen Milieuforschung gesellschaftliche Teilgruppen basierend auf deren Lebensstilen, Wertvorstellungen und Verhaltensweisen beschrieben werden können und wie diese Erkenntnisse zur wohnungspolitischen Steuerung genutzt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grundlage der Diskussionen wurden zentrale Themenschwerpunkte für die weitere Bearbeitung im Rahmen des Themenjahres ermittelt. In spezifischen Arbeitsgruppen werden diese nun inhaltlich vertieft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Präsentationsfolien zur Auftaktveranstaltung können Sie [https://www.oberhausen.de/cms/projekt/de/index/stadtentwicklung-umwelt/stadtentwicklung/stadtentwicklungsprozess/praesentation_auftaktveranstaltung_themenjahr_wohnen_25.pdf &#039;&#039;&#039;hier&#039;&#039;&#039;] abrufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Fachliche Begleitung&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
In Zusammenarbeit mit den Büros &#039;&#039;InWIS&#039;&#039; (Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung), &#039;&#039;MB-Micromarketing&#039;&#039; (Finest Data &amp;amp; Analytics) sowie dem &#039;&#039;vhw Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung&#039;&#039; werden vor allem Fragestellungen hinsichtlich der Nachfrageentwicklung, der Zielgruppen und Milieus, der Angebotslücken sowie des Einsatzes wohnungspolitischer Instrumente beleuchtet. Ein wichtiger Baustein dieser Untersuchungen ist die Berechnung einer neuen Wohnungsbedarfsprognose 2040.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Experteninterviews ====&lt;br /&gt;
Im Verlauf des Themenjahres wurden leitfadengestützte Experteninterviews mit den lokalen Wohnungsmarktakteuren und weiteren Expertinnen und Experten durchgeführt, um die Herausforderungen und Chancen des Oberhausener Wohnungsmarktes aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten. Zum Kreis der befragten Expertinnen und Experten gehörten unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wohnungsbaugenossenschaften&lt;br /&gt;
* Projektentwickler und Bauträger&lt;br /&gt;
* Immobilienmakler&lt;br /&gt;
* Fachleute aus der Kommunal- und Landesverwaltung&lt;br /&gt;
* Soziale Träger&lt;br /&gt;
* Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit wohnungsmarktbezogenem Forschungsschwerpunkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thematische Arbeitsgruppen ====&lt;br /&gt;
Auf Grundlage der Auftaktveranstaltung zum Themenjahr Wohnen im Zentrum Altenberg im September 2024 wurden fünf Arbeitsgruppen (intern und extern) eingerichtet. Diese befassen sich mit den folgenden Schwerpunkten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bestandsertüchtigung&lt;br /&gt;
* Wohnungsneubau&lt;br /&gt;
* Sozialwohnraumquote&lt;br /&gt;
* Eigentumsförderung&lt;br /&gt;
* Leitbilder für die strategische Wohnraumentwicklung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeitsgruppen setzen sich aus verwaltungsinternen und externen Akteurinnen und Akteuren zusammen. Neben Präsenzveranstaltungen wurden zusätzliche digitale Austauschmöglichkeiten angeboten. Die geplanten Arbeitsgruppen zu den Themenfeldern Sozialwohnraumquote und Eigentumsförderung wurden aufgrund ihres verwaltungsinternen Fokus im bilateralen Austausch inhaltlich präzisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abschlussveranstaltung ====&lt;br /&gt;
Mit einer Abschlussveranstaltung in den Räumen des Wissenschaftscampus NRW an der Marktstraße hat der Fachbereich Stadtentwicklung der Stadtverwaltung Oberhausen am Montag, 16. Juni 2025, das Themenjahr Wohnen erfolgreich beendet. Oberbürgermeister Daniel Schranz eröffnete die Veranstaltung und würdigte das Engagement aller Beteiligten mit ihrer vielfältigen Expertise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wohnen ist eines der zentralen sozialen Themen unserer Zeit. Wir wollen, dass die Menschen in Oberhausen zufrieden mit ihrer Wohnung oder ihrem Haus sind und bleiben, so wie es über 80 Prozent in unserer Bürgerbefragung ,Leben in Oberhausen‘ angegeben haben“, sagte Oberbürgermeister Schranz: „Die Ergebnisse des Themenjahrs Wohnen werden uns helfen, die Herausforderungen gezielt anzugehen.“ Das Themenjahr ist ein Baustein des integrierten Stadtentwicklungsprozesses der Stadt Oberhausen. Im Rahmen des Themenjahres 2024/25 beschäftigte sich die Stadt intensiv mit den spezifischen Perspektiven und Herausforderungen des Wohnungsmarkts in Oberhausen. Vielfältige Beteiligungsformate und Fachgespräche wurden ergänzt um externe Analysen und statistische Auswertungen. So entstand eine fundierte Wissensbasis, auf der nun weitere Überlegungen für eine zukunftsfähige Entwicklung des Wohnens in Oberhausen aufbauen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Abschlussveranstaltung wurden zentrale Ergebnisse aus dem Themenjahr „Wohnen“ vorgestellt. Die Analyse zeigt: Bis zum Jahr 2040 werden in Oberhausen etwa 6.000 zusätzliche Wohneinheiten benötigt (zwischen 2017 und 2023 wurden durchschnittlich lediglich 210 Wohneinheiten pro Jahr fertiggestellt). Ursache hierfür sind unter anderem die wachsende Zahl kleinerer Haushalte sowie ein erheblicher Teil des Wohnungsbestands, der nicht mehr den aktuellen Anforderungen entspricht – sei es aufgrund von Lage, Größe oder baulichem Zustand. Daraus ergeben sich Herausforderungen wie der Ausbau von großen und bezahlbaren Mietwohnungen für Familien, die Bereitstellung barrierefreier Kleinwohnungen und die Deckung der Nachfrage nach Wohneigentum in attraktiven Lagen. Auch das Einfamilienhaussegment soll erhalten bleiben, um jungen Familien Perspektiven in Oberhausen zu bieten. Wichtig ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der Aktivierung des Bestands und gezieltem Neubau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Abschlussveranstaltung wurden sowohl interne als auch externe Impulse gesetzt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mario Hofmann, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung der Stadt Oberhausen, präsentierte die zentralen Erkenntnisse aus dem Themenjahr. In seinem Beitrag thematisierte er die Wohnraumbedarfe in Oberhausen bis zum Jahr 2040, den Umgang mit dem bestehenden Gebäudebestand sowie die Frage, welche wohnungspolitischen Instrumente der Stadtverwaltung zur Verfügung stehen. Darüber hinaus stellte er die im Laufe des Jahres erarbeiteten Leitziele vor und leitete daraus konkrete Maßnahmen für die zukünftige Wohnraumentwicklung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bernhard Faller, Bereichsleiter beim vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V., präsentierte eine fundierte Übersicht wohnungspolitischer Instrumente, die Kommunen zur Verfügung stehen, um den vielfältigen Anforderungen an den Wohnungsmarkt wirksam zu begegnen. Sein Beitrag betonte die Notwendigkeit einer strategischen Verknüpfung von Bodenpolitik, Wohnraumförderung und sozialraumorientierter Stadtentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dr. Daniel Fuhrhop, Stadtforscher und Autor, widmete sich dem Thema „Unsichtbarer Wohnraum“. Anhand konkreter Beispiele zeigte er auf, wie ungenutzte Flächen und Räume innerhalb des Bestands aktiviert werden können – sei es durch Umnutzung, Nachverdichtung oder das Teilen von Wohnraum. Sein Beitrag war ein Plädoyer für ressourcenschonende und sozial verträgliche Formen der Wohnraumschaffung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Präsentationsfolien der Impulse können Sie [https://www.oberhausen.de/de/index/stadtentwicklung-umwelt/stadtentwicklung/stadtentwicklung-material/250616_abschlussveranstaltung_themenjahr_wohnen-gesamt.pdf hier] abrufen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katrin</name></author>
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		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Themenjahr_%22Wohnen%22&amp;diff=2514</id>
		<title>Themenjahr &quot;Wohnen&quot;</title>
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		<updated>2025-06-26T08:13:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im Rahmen des Themenjahres 2024/2025 wird mit dem Thema &amp;quot;Wohnen&amp;quot; ein zentraler und aktuell drängendes Teilgebiet der Stadtentwicklung in den Mittelpunkt gerückt. Wohnen ist eines der Grundbedürfnisse des Menschen, doch beschreibt mehr als nur &amp;quot;ein Dach über dem Kopf&amp;quot;. Der Wohnort und das direkte Lebensumfeld prägen entscheidend die Lebensqualität der Menschen sowie das soziale Miteinander in der Stadt. Angesichts steigender Miet- und Immobilienpreise, wachsender Lebenshaltungskosten, steigender gesetztlicher Anforderungen, begrenzter Flächenverfügbarkeit und den Herausforderungen der Bestandssanierung wird das Thema &amp;quot;Wohnen&amp;quot; auch in Oberhausen zu einer zentralen Aufgabe. Im Rahmen der Auseinandersetzung mit diesem mehrschichtigem Thema widmet sich die Stadt einer Vielzahl von Fragestellungen: Wie entwickeln sich Nachfrage und Bestand auf dem Oberhausener Wohnungsmarkt? Welche Angebotslücken müssen geschlossen werden? Welche Ansätze kann die Stadt verfolgen, um qualitativ hochwertigen und bezahlbaren Wohnraum bereitzustellen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prozessbausteine des Themenjahres Wohnen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Auftaktveranstaltung am 25.09.2024&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
Die Auftaktveranstaltung zum Themenjahr &amp;quot;Wohnen&amp;quot; fand am 25. September 2024 im Zentrum Altenberg statt und brachte Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung, der Politik sowie verschiedene Akteure des lokalen Wohnungsmarktes zusammen. Dabei konnten die Teilnehmenden ihre Perspektiven zu den lokalen Herausforderungen des Oberhausener Wohnungsmarktes einbringen und wertvolle Impulse für die weitere Bearbeitung geben. Zwei Fachvorträge ergänzten die Diskussion: Das Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung (InWIS) beleuchtete die zukünftige Nachfrageentwicklung auf dem Oberhausener Wohnungsmarkt. Das Büro MB Micromarketing stellte vor, wie mit Hilfe der sozialen Milieuforschung gesellschaftliche Teilgruppen basierend auf deren Lebensstilen, Wertvorstellungen und Verhaltensweisen beschrieben werden können und wie diese Erkenntnisse zur wohnungspolitischen Steuerung genutzt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grundlage der Diskussionen wurden zentrale Themenschwerpunkte für die weitere Bearbeitung im Rahmen des Themenjahres ermittelt. In spezifischen Arbeitsgruppen werden diese nun inhaltlich vertieft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Präsentationsfolien zur Auftaktveranstaltung können Sie [https://www.oberhausen.de/cms/projekt/de/index/stadtentwicklung-umwelt/stadtentwicklung/stadtentwicklungsprozess/praesentation_auftaktveranstaltung_themenjahr_wohnen_25.pdf &#039;&#039;&#039;hier&#039;&#039;&#039;] abrufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Fachliche Begleitung&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
In Zusammenarbeit mit den Büros &#039;&#039;InWIS&#039;&#039; (Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung), &#039;&#039;MB-Micromarketing&#039;&#039; (Finest Data &amp;amp; Analytics) sowie dem &#039;&#039;vhw Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung&#039;&#039; werden vor allem Fragestellungen hinsichtlich der Nachfrageentwicklung, der Zielgruppen und Milieus, der Angebotslücken sowie des Einsatzes wohnungspolitischer Instrumente beleuchtet. Ein wichtiger Baustein dieser Untersuchungen ist die Berechnung einer neuen Wohnungsbedarfsprognose 2040.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Experteninterviews ====&lt;br /&gt;
Im Verlauf des Themenjahres wurden leitfadengestützte Experteninterviews mit den lokalen Wohnungsmarktakteuren und weiteren Expertinnen und Experten durchgeführt, um die Herausforderungen und Chancen des Oberhausener Wohnungsmarktes aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten. Zum Kreis der befragten Expertinnen und Experten gehörten unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wohnungsbaugenossenschaften&lt;br /&gt;
* Projektentwickler und Bauträger&lt;br /&gt;
* Immobilienmakler&lt;br /&gt;
* Fachleute aus der Kommunal- und Landesverwaltung&lt;br /&gt;
* Soziale Träger&lt;br /&gt;
* Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit wohnungsmarktbezogenem Forschungsschwerpunkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thematische Arbeitsgruppen ====&lt;br /&gt;
Auf Grundlage der Auftaktveranstaltung zum Themenjahr Wohnen im Zentrum Altenberg im September 2024 wurden fünf Arbeitsgruppen (intern und extern) eingerichtet. Diese befassen sich mit den folgenden Schwerpunkten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bestandsertüchtigung&lt;br /&gt;
* Wohnungsneubau&lt;br /&gt;
* Sozialwohnraumquote&lt;br /&gt;
* Eigentumsförderung&lt;br /&gt;
* Leitbilder für die strategische Wohnraumentwicklung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeitsgruppen setzen sich aus verwaltungsinternen und externen Akteurinnen und Akteuren zusammen. Neben Präsenzveranstaltungen wurden zusätzliche digitale Austauschmöglichkeiten angeboten. Die geplanten Arbeitsgruppen zu den Themenfeldern Sozialwohnraumquote und Eigentumsförderung wurden aufgrund ihres verwaltungsinternen Fokus im bilateralen Austausch inhaltlich präzisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abschlussveranstaltung ====&lt;br /&gt;
Mit einer Abschlussveranstaltung in den Räumen des Wissenschaftscampus NRW an der Marktstraße hat der Fachbereich Stadtentwicklung der Stadtverwaltung Oberhausen am Montag, 16. Juni 2025, das Themenjahr Wohnen erfolgreich beendet. Oberbürgermeister Daniel Schranz eröffnete die Veranstaltung und würdigte das Engagement aller Beteiligten mit ihrer vielfältigen Expertise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wohnen ist eines der zentralen sozialen Themen unserer Zeit. Wir wollen, dass die Menschen in Oberhausen zufrieden mit ihrer Wohnung oder ihrem Haus sind und bleiben, so wie es über 80 Prozent in unserer Bürgerbefragung ,Leben in Oberhausen‘ angegeben haben“, sagte Oberbürgermeister Schranz: „Die Ergebnisse des Themenjahrs Wohnen werden uns helfen, die Herausforderungen gezielt anzugehen.“ Das Themenjahr ist ein Baustein des integrierten Stadtentwicklungsprozesses der Stadt Oberhausen. Im Rahmen des Themenjahres 2024/25 beschäftigte sich die Stadt intensiv mit den spezifischen Perspektiven und Herausforderungen des Wohnungsmarkts in Oberhausen. Vielfältige Beteiligungsformate und Fachgespräche wurden ergänzt um externe Analysen und statistische Auswertungen. So entstand eine fundierte Wissensbasis, auf der nun weitere Überlegungen für eine zukunftsfähige Entwicklung des Wohnens in Oberhausen aufbauen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Abschlussveranstaltung wurden zentrale Ergebnisse aus dem Themenjahr „Wohnen“ vorgestellt. Die Analyse zeigt: Bis zum Jahr 2040 werden in Oberhausen etwa 6.000 zusätzliche Wohneinheiten benötigt (zwischen 2017 und 2023 wurden durchschnittlich lediglich 210 Wohneinheiten pro Jahr fertiggestellt). Ursache hierfür sind unter anderem die wachsende Zahl kleinerer Haushalte sowie ein erheblicher Teil des Wohnungsbestands, der nicht mehr den aktuellen Anforderungen entspricht – sei es aufgrund von Lage, Größe oder baulichem Zustand. Daraus ergeben sich Herausforderungen wie der Ausbau von großen und bezahlbaren Mietwohnungen für Familien, die Bereitstellung barrierefreier Kleinwohnungen und die Deckung der Nachfrage nach Wohneigentum in attraktiven Lagen. Auch das Einfamilienhaussegment soll erhalten bleiben, um jungen Familien Perspektiven in Oberhausen zu bieten. Wichtig ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der Aktivierung des Bestands und gezieltem Neubau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Abschlussveranstaltung wurden sowohl interne als auch externe Impulse gesetzt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mario Hofmann, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung der Stadt Oberhausen, präsentierte die zentralen Erkenntnisse aus dem Themenjahr. In seinem Beitrag thematisierte er die Wohnraumbedarfe in Oberhausen bis zum Jahr 2040, den Umgang mit dem bestehenden Gebäudebestand sowie die Frage, welche wohnungspolitischen Instrumente der Stadtverwaltung zur Verfügung stehen. Darüber hinaus stellte er die im Laufe des Jahres erarbeiteten Leitziele vor und leitete daraus konkrete Maßnahmen für die zukünftige Wohnraumentwicklung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bernhard Faller, Bereichsleiter beim vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V., präsentierte eine fundierte Übersicht wohnungspolitischer Instrumente, die Kommunen zur Verfügung stehen, um den vielfältigen Anforderungen an den Wohnungsmarkt wirksam zu begegnen. Sein Beitrag betonte die Notwendigkeit einer strategischen Verknüpfung von Bodenpolitik, Wohnraumförderung und sozialraumorientierter Stadtentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dr. Daniel Fuhrhop, Stadtforscher und Autor, widmete sich dem Thema „Unsichtbarer Wohnraum“. Anhand konkreter Beispiele zeigte er auf, wie ungenutzte Flächen und Räume innerhalb des Bestands aktiviert werden können – sei es durch Umnutzung, Nachverdichtung oder das Teilen von Wohnraum. Sein Beitrag war ein Plädoyer für ressourcenschonende und sozial verträgliche Formen der Wohnraumschaffung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Präsentationsfolien der Impulse können Sie [https://www.oberhausen.de/de/index/stadtentwicklung-umwelt/stadtentwicklung/stadtentwicklung-material/250616_abschlussveranstaltung_themenjahr_wohnen-gesamt.pdf hier] abrufen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katrin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Themenjahr_%22Wohnen%22&amp;diff=2513</id>
		<title>Themenjahr &quot;Wohnen&quot;</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Themenjahr_%22Wohnen%22&amp;diff=2513"/>
		<updated>2025-06-26T07:55:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im Rahmen des Themenjahres 2024/2025 wird mit dem Thema &amp;quot;Wohnen&amp;quot; ein zentraler und aktuell drängendes Teilgebiet der Stadtentwicklung in den Mittelpunkt gerückt. Wohnen ist eines der Grundbedürfnisse des Menschen, doch beschreibt mehr als nur &amp;quot;ein Dach über dem Kopf&amp;quot;. Der Wohnort und das direkte Lebensumfeld prägen entscheidend die Lebensqualität der Menschen sowie das soziale Miteinander in der Stadt. Angesichts steigender Miet- und Immobilienpreise, wachsender Lebenshaltungskosten, steigender gesetztlicher Anforderungen, begrenzter Flächenverfügbarkeit und den Herausforderungen der Bestandssanierung wird das Thema &amp;quot;Wohnen&amp;quot; auch in Oberhausen zu einer zentralen Aufgabe. Im Rahmen der Auseinandersetzung mit diesem mehrschichtigem Thema widmet sich die Stadt einer Vielzahl von Fragestellungen: Wie entwickeln sich Nachfrage und Bestand auf dem Oberhausener Wohnungsmarkt? Welche Angebotslücken müssen geschlossen werden? Welche Ansätze kann die Stadt verfolgen, um qualitativ hochwertigen und bezahlbaren Wohnraum bereitzustellen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prozessbausteine des Themenjahres Wohnen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Auftaktveranstaltung am 25.09.2024&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
Die Auftaktveranstaltung zum Themenjahr &amp;quot;Wohnen&amp;quot; fand am 25. September 2024 im Zentrum Altenberg statt und brachte Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung, der Politik sowie verschiedene Akteure des lokalen Wohnungsmarktes zusammen. Dabei konnten die Teilnehmenden ihre Perspektiven zu den lokalen Herausforderungen des Oberhausener Wohnungsmarktes einbringen und wertvolle Impulse für die weitere Bearbeitung geben. Zwei Fachvorträge ergänzten die Diskussion: Das Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung (InWIS) beleuchtete die zukünftige Nachfrageentwicklung auf dem Oberhausener Wohnungsmarkt. Das Büro MB Micromarketing stellte vor, wie mit Hilfe der sozialen Milieuforschung gesellschaftliche Teilgruppen basierend auf deren Lebensstilen, Wertvorstellungen und Verhaltensweisen beschrieben werden können und wie diese Erkenntnisse zur wohnungspolitischen Steuerung genutzt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grundlage der Diskussionen wurden zentrale Themenschwerpunkte für die weitere Bearbeitung im Rahmen des Themenjahres ermittelt. In spezifischen Arbeitsgruppen werden diese nun inhaltlich vertieft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Präsentationsfolien zur Auftaktveranstaltung können Sie [https://www.oberhausen.de/cms/projekt/de/index/stadtentwicklung-umwelt/stadtentwicklung/stadtentwicklungsprozess/praesentation_auftaktveranstaltung_themenjahr_wohnen_25.pdf &#039;&#039;&#039;hier&#039;&#039;&#039;] abrufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Fachliche Begleitung&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
In Zusammenarbeit mit den Büros &#039;&#039;InWIS&#039;&#039; (Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung), &#039;&#039;MB-Micromarketing&#039;&#039; (Finest Data &amp;amp; Analytics) sowie dem &#039;&#039;vhw Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung&#039;&#039; werden vor allem Fragestellungen hinsichtlich der Nachfrageentwicklung, der Zielgruppen und Milieus, der Angebotslücken sowie des Einsatzes wohnungspolitischer Instrumente beleuchtet. Ein wichtiger Baustein dieser Untersuchungen ist die Berechnung einer neuen Wohnungsbedarfsprognose 2040.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Experteninterviews ====&lt;br /&gt;
Im Verlauf des Themenjahres wurden leitfadengestützte Experteninterviews mit den lokalen Wohnungsmarktakteuren und weiteren Expertinnen und Experten durchgeführt, um die Herausforderungen und Chancen des Oberhausener Wohnungsmarktes aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten. Zum Kreis der befragten Expertinnen und Experten gehörten unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wohnungsbaugenossenschaften&lt;br /&gt;
* Projektentwickler und Bauträger&lt;br /&gt;
* Immobilienmakler&lt;br /&gt;
* Fachleute aus der Kommunal- und Landesverwaltung&lt;br /&gt;
* Soziale Träger&lt;br /&gt;
* Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit wohnungsmarktbezogenem Forschungsschwerpunkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thematische Arbeitsgruppen ====&lt;br /&gt;
Auf Grundlage der Auftaktveranstaltung zum Themenjahr Wohnen im Zentrum Altenberg im September 2024 wurden fünf Arbeitsgruppen (intern und extern) eingerichtet. Diese befassen sich mit den folgenden Schwerpunkten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bestandsertüchtigung&lt;br /&gt;
* Wohnungsneubau&lt;br /&gt;
* Sozialwohnraumquote&lt;br /&gt;
* Eigentumsförderung&lt;br /&gt;
* Leitbilder für die strategische Wohnraumentwicklung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeitsgruppen setzen sich aus verwaltungsinternen und externen Akteurinnen und Akteuren zusammen. Neben Präsenzveranstaltungen wurden zusätzliche digitale Austauschmöglichkeiten angeboten. Die geplanten Arbeitsgruppen zu den Themenfeldern Sozialwohnraumquote und Eigentumsförderung wurden aufgrund ihres verwaltungsinternen Fokus im bilateralen Austausch inhaltlich präzisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abschlussveranstaltung ====&lt;br /&gt;
Mit einer Abschlussveranstaltung in den Räumen des Wissenschaftscampus NRW an der Marktstraße hat der Fachbereich Stadtentwicklung der Stadtverwaltung Oberhausen am Montag, 16. Juni 2025, das Themenjahr Wohnen erfolgreich beendet. Oberbürgermeister Daniel Schranz eröffnete die Veranstaltung und würdigte das Engagement aller Beteiligten mit ihrer vielfältigen Expertise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wohnen ist eines der zentralen sozialen Themen unserer Zeit. Wir wollen, dass die Menschen in Oberhausen zufrieden mit ihrer Wohnung oder ihrem Haus sind und bleiben, so wie es über 80 Prozent in unserer Bürgerbefragung ,Leben in Oberhausen‘ angegeben haben“, sagte Oberbürgermeister Schranz: „Die Ergebnisse des Themenjahrs Wohnen werden uns helfen, die Herausforderungen gezielt anzugehen.“ Das Themenjahr ist ein Baustein des integrierten Stadtentwicklungsprozesses der Stadt Oberhausen. Im Rahmen des Themenjahres 2024/25 beschäftigte sich die Stadt intensiv mit den spezifischen Perspektiven und Herausforderungen des Wohnungsmarkts in Oberhausen. Vielfältige Beteiligungsformate und Fachgespräche wurden ergänzt um externe Analysen und statistische Auswertungen. So entstand eine fundierte Wissensbasis, auf der nun weitere Überlegungen für eine zukunftsfähige Entwicklung des Wohnens in Oberhausen aufbauen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Abschlussveranstaltung wurden zentrale Ergebnisse aus dem Themenjahr „Wohnen“ vorgestellt. Die Analyse zeigt: Bis zum Jahr 2040 werden in Oberhausen etwa 6.000 zusätzliche Wohneinheiten benötigt (zwischen 2017 und 2023 wurden durchschnittlich lediglich 210 Wohneinheiten pro Jahr fertiggestellt). Ursache hierfür sind unter anderem die wachsende Zahl kleinerer Haushalte sowie ein erheblicher Teil des Wohnungsbestands, der nicht mehr den aktuellen Anforderungen entspricht – sei es aufgrund von Lage, Größe oder baulichem Zustand. Daraus ergeben sich Herausforderungen wie der Ausbau von großen und bezahlbaren Mietwohnungen für Familien, die Bereitstellung barrierefreier Kleinwohnungen und die Deckung der Nachfrage nach Wohneigentum in attraktiven Lagen. Auch das Einfamilienhaussegment soll erhalten bleiben, um jungen Familien Perspektiven in Oberhausen zu bieten. Wichtig ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der Aktivierung des Bestands und gezieltem Neubau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Abschlussveranstaltung wurden sowohl interne als auch externe Impulse gesetzt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mario Hofmann, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung der Stadt Oberhausen, präsentierte die zentralen Erkenntnisse aus dem Themenjahr. In seinem Beitrag thematisierte er die Wohnraumbedarfe in Oberhausen bis zum Jahr 2040, den Umgang mit dem bestehenden Gebäudebestand sowie die Frage, welche wohnungspolitischen Instrumente der Stadtverwaltung zur Verfügung stehen. Darüber hinaus stellte er die im Laufe des Jahres erarbeiteten Leitziele vor und leitete daraus konkrete Maßnahmen für die zukünftige Wohnraumentwicklung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bernhard Faller, Bereichsleiter beim vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V., präsentierte eine fundierte Übersicht wohnungspolitischer Instrumente, die Kommunen zur Verfügung stehen, um den vielfältigen Anforderungen an den Wohnungsmarkt wirksam zu begegnen. Sein Beitrag betonte die Notwendigkeit einer strategischen Verknüpfung von Bodenpolitik, Wohnraumförderung und sozialraumorientierter Stadtentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dr. Daniel Fuhrhop, Stadtforscher und Autor, widmete sich dem Thema „Unsichtbarer Wohnraum“. Anhand konkreter Beispiele zeigte er auf, wie ungenutzte Flächen und Räume innerhalb des Bestands aktiviert werden können – sei es durch Umnutzung, Nachverdichtung oder das Teilen von Wohnraum. Sein Beitrag war ein Plädoyer für ressourcenschonende und sozial verträgliche Formen der Wohnraumschaffung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Präsentationsfolien der Impulse können Sie hier abrufen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katrin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Themenjahr_%22Wohnen%22&amp;diff=2512</id>
		<title>Themenjahr &quot;Wohnen&quot;</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Themenjahr_%22Wohnen%22&amp;diff=2512"/>
		<updated>2025-06-26T07:50:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im Rahmen des Themenjahres 2024/2025 wird mit dem Thema &amp;quot;Wohnen&amp;quot; ein zentraler und aktuell drängendes Teilgebiet der Stadtentwicklung in den Mittelpunkt gerückt. Wohnen ist eines der Grundbedürfnisse des Menschen, doch beschreibt mehr als nur &amp;quot;ein Dach über dem Kopf&amp;quot;. Der Wohnort und das direkte Lebensumfeld prägen entscheidend die Lebensqualität der Menschen sowie das soziale Miteinander in der Stadt. Angesichts steigender Miet- und Immobilienpreise, wachsender Lebenshaltungskosten, steigender gesetztlicher Anforderungen, begrenzter Flächenverfügbarkeit und den Herausforderungen der Bestandssanierung wird das Thema &amp;quot;Wohnen&amp;quot; auch in Oberhausen zu einer zentralen Aufgabe. Im Rahmen der Auseinandersetzung mit diesem mehrschichtigem Thema widmet sich die Stadt einer Vielzahl von Fragestellungen: Wie entwickeln sich Nachfrage und Bestand auf dem Oberhausener Wohnungsmarkt? Welche Angebotslücken müssen geschlossen werden? Welche Ansätze kann die Stadt verfolgen, um qualitativ hochwertigen und bezahlbaren Wohnraum bereitzustellen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prozessbausteine des Themenjahres Wohnen ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auftaktveranstaltung am 25.09.2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auftaktveranstaltung zum Themenjahr &amp;quot;Wohnen&amp;quot; fand am 25. September 2024 im Zentrum Altenberg statt und brachte Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung, der Politik sowie verschiedene Akteure des lokalen Wohnungsmarktes zusammen. Dabei konnten die Teilnehmenden ihre Perspektiven zu den lokalen Herausforderungen des Oberhausener Wohnungsmarktes einbringen und wertvolle Impulse für die weitere Bearbeitung geben. Zwei Fachvorträge ergänzten die Diskussion: Das Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung (InWIS) beleuchtete die zukünftige Nachfrageentwicklung auf dem Oberhausener Wohnungsmarkt. Das Büro MB Micromarketing stellte vor, wie mit Hilfe der sozialen Milieuforschung gesellschaftliche Teilgruppen basierend auf deren Lebensstilen, Wertvorstellungen und Verhaltensweisen beschrieben werden können und wie diese Erkenntnisse zur wohnungspolitischen Steuerung genutzt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grundlage der Diskussionen wurden zentrale Themenschwerpunkte für die weitere Bearbeitung im Rahmen des Themenjahres ermittelt. In spezifischen Arbeitsgruppen werden diese nun inhaltlich vertieft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Präsentationsfolien zur Auftaktveranstaltung können Sie [https://www.oberhausen.de/cms/projekt/de/index/stadtentwicklung-umwelt/stadtentwicklung/stadtentwicklungsprozess/praesentation_auftaktveranstaltung_themenjahr_wohnen_25.pdf &#039;&#039;&#039;hier&#039;&#039;&#039;] abrufen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katrin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Umwelt,_Freiraum,_Klima&amp;diff=2511</id>
		<title>Umwelt, Freiraum, Klima</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Umwelt,_Freiraum,_Klima&amp;diff=2511"/>
		<updated>2025-06-04T08:54:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Umwelt, Klima und Freiraum.png|alternativtext=Icon zum Themenfeld Arbeit, Wirtschaft und Tourismus|rechts|rahmenlos|200x200px|link=]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Umwelt. Freiraum &amp;amp; Klima&#039;&#039; ist ein Themenfeld des intergrierten Stadtentwicklungsprozesses.&lt;br /&gt;
==Hintergrund und Ausgangslage==&lt;br /&gt;
Die natürlichen Ressourcen Boden, Wasser, Luft und die Biodiversität bilden die Grundlage menschlichen Lebens und Wirtschaftens. Eine zentrale Aufgabe einer nachhaltigen Stadtentwicklung ist es daher, diese natürlichen Ressourcen zu schützen und damit die Sicherung der Lebensqualität für die Bewohner*innen der Städte zu sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts des fortschreitenden Klimawandels stehen Kommunen vor der Herausforderung, ihren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und sich an die sich verändernden klimatischen Bedingungen anzupassen. Als vorbeugende Maßnahme gilt es, den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase so weit wie möglich zu reduzieren. Die Stadt Oberhausen hat sich durch die Einstellung von Klimaschutzmanager*innen sowie die Entwicklung eines Klimaschutzkonzeptes angenommen. Die dabei verfolgten Maßnahmen konzentrieren sich insbesondere auf die Themen erneuerbare Energien, energetische Sanierung und Mobilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Augenmerk liegt auf dem Umgang mit den verstärkten klimatischen Ereignissen im Zuge des Klimawandels. Besonders dicht besiedelte und stark versiegelte Stadtgebiete, wie sie auch in Oberhausen vorhanden sind, können ihr eigenes urbanes Mikroklima, auch Stadtklima genannt, entwickeln. Dieses ist durch höhere Temperaturen und geringere Luftbewegungen im Vergleich zum Umland gekennzeichnet und stellt eine gesundheitliche Belastung für die Bewohner*innen dar. Auch können Starkregenereignisse aufgrund von zu hoher Versiegelung und Überlastung der Kanalisation zu Überschwemmungen in urbanen Räumen führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die blau-grüne Infrastruktur, bestehend aus Gewässern und Grünflächen, spielt eine entscheidende Rolle bei der Anpassung von Städten an den Klimawandel. Städtische Grünflächen wirken durch Verdunstung und Schattenbildung kühlend auf den umliegenden Raum und reduzieren gleichzeitig das Risiko von Überschwemmungen, indem sie Wasser zurückhalten, versickern lassen speichern. Aber auch abseits ihres Beitrags zur Klimaanpassung erfüllen Grün- und Freiflächen verschiedene ökologische, soziale sowie ökonomische Funktionen und sind daher von besonderer Bedeutung für die Entwicklung lebenswerter und prosperierender Städte. So dienen sie als Lebensraum für Tiere und Pflanzen, verbessern die Lufthygiene und bieten Orte für Naherholung und soziale Interaktion, was sich positiv auf die allgemeinen Wohn- und Lebensqualität der Städte auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der industriell geprägten Historie ist der Anteil der Grün- und Freiflächen an der Gesamtfläche Oberhausens vergleichsweise gering. Der mit dem Rückzug der Montanindustrie eingeleitete Strukturwandel ermöglicht es jedoch, Grün- und Freiflächen zurück zu gewinnen. Die größten zusammenhängenden Freiflächen befinden sich im nördlichen Stadtgebiet in den Stadtteilen Holten, Schmachtendorf, Walsumermark und Königshardt. Hier sind überwiegend Wald und landwirtschaftliche Flächen vorhanden, die großflächig als Regionale Grünzüge und zum Teil als Landschafts- oder Naturschutzgebiete ausgewiesen sind. Die südlich angrenzenden Stadtteile werden durch die Grünflächen entlang der radial verlaufenden Bachtäler (Alsbach, Elpenbach etc.) gegliedert. In den Innenbereichen befinden sich Grün- und Freiflächen z.B. in Form von Parks, Friedhofsflächen oder Privatgärten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stand: April 2022&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leitziele ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Reduzierung der CO2-Emissionen&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Reduzierung der CO&amp;lt;sub&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;2&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Stadt Oberhausen leistet ihren Beitrag zum Schutz des Klimas und dem Entgegenwirken der globalen Erderwärmung. Dazu sollen die im Stadtgebiet entstehenden CO2-Emissionen weiter reduziert werden. Im Fokus stehen dabei die sowohl die Energieproduktion als auch die Energieeffizienz. So soll zum einen die Nutzung erneuerbarer Energien gefördert werden. Zum anderen gilt es, Effizienzpotenziale unter anderem in den Bereiche Industrie, Wohngebäude oder Verkehr auszuschöpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Erhalt und Entwicklung der blau-grünen Infrastruktur&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Erhalt und Entwicklung der blau-grünen Infrastruktur&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die blaue (Gewässer) und grüne (bepflanzte Flächen) Infrastruktur erfüllt verschiedene ökologische, soziale sowie ökonomische Funktionen im Stadtgebiet. So stellen sie den Lebensraum für Tiere und Pflanzen dar, sind eine wichtige Säule des Klimaschutzes- und der Klimaanpassung, bieten Raum für Erholung und erhöhen den Wert umliegender Grundstücke. Sowohl großflächige als auch kleinräumige Strukturen sind daher zu erhalten und neu zu entwickeln. Neben der quantitativen Sicherung gilt es zudem, die Qualität der Gewässer und Naturräume. Die Multifunktionalität der blau-grünen Infrastruktur ist bei ihrer Entwicklung zu berücksichtigen und zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Reduzierung des Flächenverbrauchs&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Reduzierung des Flächenverbrauchs&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der schonende Umgang mit der Ressource Boden stellt einen zentralen Baustein nachhaltiger Stadtentwicklung dar. Innentwicklung und Brachflächenrevitalisierung sollen Vorrang gegenüber der Siedlungsentwicklung im Außenbereich erhalten. Neben einer Reduzierung des Flächenverbrauchs wird gleichzeitig dem Funktionsverlust von Siedlungskernen aufgrund von Zersiedelung entgegengewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Reduzierung der Umweltbelastungen&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Reduzierung der Umweltbelastungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um ihren Bewohner*innen gesunde Wohn- und Lebensverhältnisse zu bieten, versucht die Stadt Oberhausen negative Umwelteinflüsse auf den Menschen, wie beispielsweise durch Lärm, Luftschadstoffe oder Wärmeinseln, weiter zu reduzieren. Vor allem in den vorrangig durch Wohnnutzung geprägten Stadtgebieten gilt es, gesundheitsverträgliches Wohnen zu ermöglichen. Dabei sollte dem Prinzip der Umweltgerechtigkeit Rechnung getragen werden und eine sozialräumlich ausgewogene Konzentration von Umweltbelastungen angestrebt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Verbesserung der Klimaanpassung&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Verbesserung der Klimaanpassung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oberhausen verfolgt das Ziel, die Stadt klimaangepasst zu entwickeln und die Resilienz gegenüber den Auswirkungen des fortschreitenden Klimawandels (erhöhte Temperaturen, Trockenheit, Starkregen, Stürme) zu erhöhen, um auch langfristig gesunde, sichere und lebenswerte Stadtgebiete zu erhalten. Das entsprechend aufgestellte Klimaanpassungskonzept wird querschnittsbezogen im Verwaltungshandeln berücksichtigt und die formulierten Maßnahmen umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konzepte mit Bezug zum Themenfeld==&lt;br /&gt;
{{#ask:[[Kategorie:Umwelt, Freiraum und Klima]]|format=ul}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Städtische Vorhaben und Entwicklungsflächen==&lt;br /&gt;
Das Dashboard zeigt die im integrierten Stadtentwicklungskonzept (Stand Juni 2024) beschlossenen Entwicklungsflächen als Potenzialräume der Stadtentwicklung und den aktuellen Stand der städtischen Vorhaben gemäß der [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste.php Vorhabenliste] (Stand Februar 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katrin</name></author>
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	<entry>
		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Umwelt,_Freiraum,_Klima&amp;diff=2510</id>
		<title>Umwelt, Freiraum, Klima</title>
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		<updated>2025-06-04T08:54:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Umwelt, Klima und Freiraum.png|alternativtext=Icon zum Themenfeld Arbeit, Wirtschaft und Tourismus|rechts|rahmenlos|200x200px|link=]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Umwelt. Freiraum &amp;amp; Klima&#039;&#039; ist ein Themenfeld des intergrierten Stadtentwicklungsprozesses.&lt;br /&gt;
==Hintergrund und Ausgangslage==&lt;br /&gt;
Die natürlichen Ressourcen Boden, Wasser, Luft und die Biodiversität bilden die Grundlage menschlichen Lebens und Wirtschaftens. Eine zentrale Aufgabe einer nachhaltigen Stadtentwicklung ist es daher, diese natürlichen Ressourcen zu schützen und damit die Sicherung der Lebensqualität für die Bewohner*innen der Städte zu sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts des fortschreitenden Klimawandels stehen Kommunen vor der Herausforderung, ihren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und sich an die sich verändernden klimatischen Bedingungen anzupassen. Als vorbeugende Maßnahme gilt es, den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase so weit wie möglich zu reduzieren. Die Stadt Oberhausen hat sich durch die Einstellung von Klimaschutzmanager*innen sowie die Entwicklung eines Klimaschutzkonzeptes angenommen. Die dabei verfolgten Maßnahmen konzentrieren sich insbesondere auf die Themen erneuerbare Energien, energetische Sanierung und Mobilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Augenmerk liegt auf dem Umgang mit den verstärkten klimatischen Ereignissen im Zuge des Klimawandels. Besonders dicht besiedelte und stark versiegelte Stadtgebiete, wie sie auch in Oberhausen vorhanden sind, können ihr eigenes urbanes Mikroklima, auch Stadtklima genannt, entwickeln. Dieses ist durch höhere Temperaturen und geringere Luftbewegungen im Vergleich zum Umland gekennzeichnet und stellt eine gesundheitliche Belastung für die Bewohner*innen dar. Auch können Starkregenereignisse aufgrund von zu hoher Versiegelung und Überlastung der Kanalisation zu Überschwemmungen in urbanen Räumen führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die blau-grüne Infrastruktur, bestehend aus Gewässern und Grünflächen, spielt eine entscheidende Rolle bei der Anpassung von Städten an den Klimawandel. Städtische Grünflächen wirken durch Verdunstung und Schattenbildung kühlend auf den umliegenden Raum und reduzieren gleichzeitig das Risiko von Überschwemmungen, indem sie Wasser zurückhalten, versickern lassen speichern. Aber auch abseits ihres Beitrags zur Klimaanpassung erfüllen Grün- und Freiflächen verschiedene ökologische, soziale sowie ökonomische Funktionen und sind daher von besonderer Bedeutung für die Entwicklung lebenswerter und prosperierender Städte. So dienen sie als Lebensraum für Tiere und Pflanzen, verbessern die Lufthygiene und bieten Orte für Naherholung und soziale Interaktion, was sich positiv auf die allgemeinen Wohn- und Lebensqualität der Städte auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der industriell geprägten Historie ist der Anteil der Grün- und Freiflächen an der Gesamtfläche Oberhausens vergleichsweise gering. Der mit dem Rückzug der Montanindustrie eingeleitete Strukturwandel ermöglicht es jedoch, Grün- und Freiflächen zurück zu gewinnen. Die größten zusammenhängenden Freiflächen befinden sich im nördlichen Stadtgebiet in den Stadtteilen Holten, Schmachtendorf, Walsumermark und Königshardt. Hier sind überwiegend Wald und landwirtschaftliche Flächen vorhanden, die großflächig als Regionale Grünzüge und zum Teil als Landschafts- oder Naturschutzgebiete ausgewiesen sind. Die südlich angrenzenden Stadtteile werden durch die Grünflächen entlang der radial verlaufenden Bachtäler (Alsbach, Elpenbach etc.) gegliedert. In den Innenbereichen befinden sich Grün- und Freiflächen z.B. in Form von Parks, Friedhofsflächen oder Privatgärten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stand: April 2022&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leitziele ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Reduzierung der CO2-Emissionen&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Reduzierung der CO&amp;lt;sub&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;2&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Stadt Oberhausen leistet ihren Beitrag zum Schutz des Klimas und dem Entgegenwirken der globalen Erderwärmung. Dazu sollen die im Stadtgebiet entstehenden CO2-Emissionen weiter reduziert werden. Im Fokus stehen dabei die sowohl die Energieproduktion als auch die Energieeffizienz. So soll zum einen die Nutzung erneuerbarer Energien gefördert werden. Zum anderen gilt es, Effizienzpotenziale unter anderem in den Bereiche Industrie, Wohngebäude oder Verkehr auszuschöpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Erhalt und Entwicklung der blau-grünen Infrastruktur&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Erhalt und Entwicklung der blau-grünen Infrastruktur&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die blaue (Gewässer) und grüne (bepflanzte Flächen) Infrastruktur erfüllt verschiedene ökologische, soziale sowie ökonomische Funktionen im Stadtgebiet. So stellen sie den Lebensraum für Tiere und Pflanzen dar, sind eine wichtige Säule des Klimaschutzes- und der Klimaanpassung, bieten Raum für Erholung und erhöhen den Wert umliegender Grundstücke. Sowohl großflächige als auch kleinräumige Strukturen sind daher zu erhalten und neu zu entwickeln. Neben der quantitativen Sicherung gilt es zudem, die Qualität der Gewässer und Naturräume. Die Multifunktionalität der blau-grünen Infrastruktur ist bei ihrer Entwicklung zu berücksichtigen und zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Reduzierung des Flächenverbrauchs&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Reduzierung des Flächenverbrauchs&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der schonende Umgang mit der Ressource Boden stellt einen zentralen Baustein nachhaltiger Stadtentwicklung dar. Innentwicklung und Brachflächenrevitalisierung sollen Vorrang gegenüber der Siedlungsentwicklung im Außenbereich erhalten. Neben einer Reduzierung des Flächenverbrauchs wird gleichzeitig dem Funktionsverlust von Siedlungskernen aufgrund von Zersiedelung entgegengewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Reduzierung der Umweltbelastungen&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Reduzierung der Umweltbelastungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um ihren Bewohner*innen gesunde Wohn- und Lebensverhältnisse zu bieten, versucht die Stadt Oberhausen negative Umwelteinflüsse auf den Menschen, wie beispielsweise durch Lärm, Luftschadstoffe oder Wärmeinseln, weiter zu reduzieren. Vor allem in den vorrangig durch Wohnnutzung geprägten Stadtgebieten gilt es, gesundheitsverträgliches Wohnen zu ermöglichen. Dabei sollte dem Prinzip der Umweltgerechtigkeit Rechnung getragen werden und eine sozialräumlich ausgewogene Konzentration von Umweltbelastungen angestrebt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Verbesserung der Klimaanpassung&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Verbesserung der Klimaanpassung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oberhausen verfolgt das Ziel, die Stadt klimaangepasst zu entwickeln und die Resilienz gegenüber den Auswirkungen des fortschreitenden Klimawandels (erhöhte Temperaturen, Trockenheit, Starkregen, Stürme) zu erhöhen, um auch langfristig gesunde, sichere und lebenswerte Stadtgebiete zu erhalten. Das entsprechend aufgestellte Klimaanpassungskonzept wird querschnittsbezogen im Verwaltungshandeln berücksichtigt und die formulierten Maßnahmen umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konzepte mit Bezug zum Themenfeld==&lt;br /&gt;
{{#ask:[[Kategorie:Umwelt, Freiraum und Klima]]|format=ul}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Städtische Vorhaben und Entwicklungsflächen==&lt;br /&gt;
Das Dashboard zeigt die im integrierten Stadtentwicklungskonzept (Stand Juni 2024) beschlossenen Entwicklungsflächen als Potenzialräume der Stadtentwicklung und den aktuellen Stand der städtischen Vorhaben gemäß der [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste.php Vorhabenliste] (Stand Februar 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katrin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Bildung_%26_Kultur&amp;diff=2509</id>
		<title>Bildung &amp; Kultur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Bildung_%26_Kultur&amp;diff=2509"/>
		<updated>2025-06-04T08:53:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: /* Städtische Vorhaben und Entwicklungsflächen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Bildung und Kultur.png|alternativtext=Icon zum Themenfeld Arbeit, Wirtschaft und Tourismus|rechts|rahmenlos|200x200px|link=]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bildung &amp;amp; Kultur&#039;&#039; ist ein Themenfeld des intergrierten Stadtentwicklungsprozesses.&lt;br /&gt;
==Hintergrund und Ausgangslage==&lt;br /&gt;
Das Thema Bildung hat sich in den zurückliegenden Jahrzehnten zu einem wichtigen Baustein einer nachhaltigen Stadtentwicklungspolitik entwickelt und wird zunehmend als gesamtstädtische Querschnittsaufgabe verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann Bildung als die persönliche Entwicklung menschlicher Fähigkeiten und Fertigkeiten, sowohl in wissenschaftlicher, künstlerischer als auch moralischer Hinsicht, beschrieben werden. Bildung ermöglicht es den Menschen, ihr Leben selbstbestimmt und eigenständig zu gestalten, Probleme bzw. Konflikte zu erkennen und entsprechende Lösungen zu entwickeln. Der Bildungsbegriff umfasst die formale schulische Bildung, die Hochschulbildung, die frühkindliche Bildung, die berufliche Bildung, die gemeinwohlorientierte Weiterbildung, Familienbildung sowie die kulturelle Bildung. Dabei werden im Sinne des „lebenslangen Lernens“ alle Alters- bzw. Lebensphasen berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfolgreiche kommunale Bildungsstrukturen stellen heute einen bedeutenden Standortfaktor für Bewohner*innen und Wirtschaftsakteure dar. Auf der anderen Seite können schwache Bildungsbiografien die Entstehung sozialer Problemlagen begünstigen und gesellschaftliche Ungleichheiten fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Inhalte zum Thema Kultur werden noch ergänzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stand: April 2022&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leitziele==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Quantitative Sicherung und qualitative Förderung der schulischen Bildung&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Quantitative Sicherung und qualitative Förderung der schulischen Bildung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Stadt Oberhausen trägt dafür Sorge, dass Schülerinnen und Schüler optimale Lernbedingungen vorfinden. Dies umfasst zum einen die Schaffung eines quantitativ ausreichenden Angebots an Schulplätzen, -räumen und -formen, die mit Blick auf die lokale Demografie nachfragegerecht entwickelt werden. Aber auch bei der qualitativen Ausstattung der Schulen (Einrichtung, Lern-/Lehrmittel) gilt es, sich stetig weiterzuentwickeln und insbesondere den heutigen, digitalen Anforderungen Rechnung zu tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Bedarfsgerechter Ausbau der Bildungslandschaft&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Bedarfsgerechter Ausbau der Bildungslandschaft&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Damit die Oberhausener Bildungslandschaft den sich wandelnden Bedarfen der Bewohner*innen gerecht werden kann, bedarf es einer steten quantitativen und qualitativen Weiterentwicklung des Bildungsangebots. Dabei wird das Bildungskonzept des Lebenslangen Lernens verfolgt, welches auf die kontinuierliche Weiterentwicklung aller Menschen – egal welchen Alters – abzielt. Um Bildungsangebote aufeinander abzustimmen und bedarfsgerecht zu optimieren, sind die verschiedenen Akteure zu vernetzen und Kooperationen zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Unterstützung der Träger/Einrichtungen/Initiativen gemeinwohlorientierter Bildung und kultureller Bildung und Einbeziehung in themenspezifische Netzwerke&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Unterstützung der Träger/Einrichtungen/Initiativen gemeinwohlorientierter Bildung und kultureller Bildung und Einbeziehung in themenspezifische Netzwerke&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oberhausen verfügt über eine dichte Landschaft an Trägern, Einrichtungen bzw. Initiativen der gemeinwohlorientierten Bildung sowie der kulturellen Bildung. Diese Akteure werden von Seiten der Stadt in Ihrer Arbeit weiterhin unterstützt. Um die Zusammenarbeit und den Austausch weiter zu fördern, werden sie in themenspezifischen Netzwerke intensiv eingebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Weiterentwicklung des Angebots zur kulturellen Bildung von Kindern und Jugendlichen&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Weiterentwicklung des Angebots zur kulturellen Bildung von Kindern und Jugendlichen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kulturelle Bildung hat in Oberhausen einen hohen Stellenwert und stellt ein Schwerpunktthema städtischer Kultureinrichtungen dar. Die Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur soll als fester Bestandteil der Bildungsbiografien und somit der persönlichen Entwicklung der Menschen in Oberhausen etabliert werden. Neben dem Verständnis für künstlerische Ausdrucksformen fördert kulturelle Bildung die eigene Kreativität und legt die Grundpfeiler für kulturelle Vielfalt in der Gesellschaft. Durch das Oberhausener Modell der kulturellen Bildung werden verschiedene Bildungs- und Kultureinrichtungen vernetzt und ein Fokus dabei auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konzepte mit Bezug zum Themenfeld==&lt;br /&gt;
{{#ask:[[Kategorie:Bildung und Kultur]]|format=ul}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Städtische Vorhaben und Entwicklungsflächen==&lt;br /&gt;
Das Dashboard zeigt die im integrierten Stadtentwicklungskonzept (Stand Juni 2024) beschlossenen Entwicklungsflächen als Potenzialräume der Stadtentwicklung und den aktuellen Stand der städtischen Vorhaben gemäß der [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste.php Vorhabenliste] (Stand Februar 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Katrin</name></author>
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	<entry>
		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Bildung_%26_Kultur&amp;diff=2508</id>
		<title>Bildung &amp; Kultur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Bildung_%26_Kultur&amp;diff=2508"/>
		<updated>2025-06-04T08:53:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Bildung und Kultur.png|alternativtext=Icon zum Themenfeld Arbeit, Wirtschaft und Tourismus|rechts|rahmenlos|200x200px|link=]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bildung &amp;amp; Kultur&#039;&#039; ist ein Themenfeld des intergrierten Stadtentwicklungsprozesses.&lt;br /&gt;
==Hintergrund und Ausgangslage==&lt;br /&gt;
Das Thema Bildung hat sich in den zurückliegenden Jahrzehnten zu einem wichtigen Baustein einer nachhaltigen Stadtentwicklungspolitik entwickelt und wird zunehmend als gesamtstädtische Querschnittsaufgabe verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann Bildung als die persönliche Entwicklung menschlicher Fähigkeiten und Fertigkeiten, sowohl in wissenschaftlicher, künstlerischer als auch moralischer Hinsicht, beschrieben werden. Bildung ermöglicht es den Menschen, ihr Leben selbstbestimmt und eigenständig zu gestalten, Probleme bzw. Konflikte zu erkennen und entsprechende Lösungen zu entwickeln. Der Bildungsbegriff umfasst die formale schulische Bildung, die Hochschulbildung, die frühkindliche Bildung, die berufliche Bildung, die gemeinwohlorientierte Weiterbildung, Familienbildung sowie die kulturelle Bildung. Dabei werden im Sinne des „lebenslangen Lernens“ alle Alters- bzw. Lebensphasen berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfolgreiche kommunale Bildungsstrukturen stellen heute einen bedeutenden Standortfaktor für Bewohner*innen und Wirtschaftsakteure dar. Auf der anderen Seite können schwache Bildungsbiografien die Entstehung sozialer Problemlagen begünstigen und gesellschaftliche Ungleichheiten fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Inhalte zum Thema Kultur werden noch ergänzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stand: April 2022&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leitziele==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Quantitative Sicherung und qualitative Förderung der schulischen Bildung&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Quantitative Sicherung und qualitative Förderung der schulischen Bildung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Stadt Oberhausen trägt dafür Sorge, dass Schülerinnen und Schüler optimale Lernbedingungen vorfinden. Dies umfasst zum einen die Schaffung eines quantitativ ausreichenden Angebots an Schulplätzen, -räumen und -formen, die mit Blick auf die lokale Demografie nachfragegerecht entwickelt werden. Aber auch bei der qualitativen Ausstattung der Schulen (Einrichtung, Lern-/Lehrmittel) gilt es, sich stetig weiterzuentwickeln und insbesondere den heutigen, digitalen Anforderungen Rechnung zu tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Bedarfsgerechter Ausbau der Bildungslandschaft&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Bedarfsgerechter Ausbau der Bildungslandschaft&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Damit die Oberhausener Bildungslandschaft den sich wandelnden Bedarfen der Bewohner*innen gerecht werden kann, bedarf es einer steten quantitativen und qualitativen Weiterentwicklung des Bildungsangebots. Dabei wird das Bildungskonzept des Lebenslangen Lernens verfolgt, welches auf die kontinuierliche Weiterentwicklung aller Menschen – egal welchen Alters – abzielt. Um Bildungsangebote aufeinander abzustimmen und bedarfsgerecht zu optimieren, sind die verschiedenen Akteure zu vernetzen und Kooperationen zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Unterstützung der Träger/Einrichtungen/Initiativen gemeinwohlorientierter Bildung und kultureller Bildung und Einbeziehung in themenspezifische Netzwerke&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Unterstützung der Träger/Einrichtungen/Initiativen gemeinwohlorientierter Bildung und kultureller Bildung und Einbeziehung in themenspezifische Netzwerke&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oberhausen verfügt über eine dichte Landschaft an Trägern, Einrichtungen bzw. Initiativen der gemeinwohlorientierten Bildung sowie der kulturellen Bildung. Diese Akteure werden von Seiten der Stadt in Ihrer Arbeit weiterhin unterstützt. Um die Zusammenarbeit und den Austausch weiter zu fördern, werden sie in themenspezifischen Netzwerke intensiv eingebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Weiterentwicklung des Angebots zur kulturellen Bildung von Kindern und Jugendlichen&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Weiterentwicklung des Angebots zur kulturellen Bildung von Kindern und Jugendlichen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kulturelle Bildung hat in Oberhausen einen hohen Stellenwert und stellt ein Schwerpunktthema städtischer Kultureinrichtungen dar. Die Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur soll als fester Bestandteil der Bildungsbiografien und somit der persönlichen Entwicklung der Menschen in Oberhausen etabliert werden. Neben dem Verständnis für künstlerische Ausdrucksformen fördert kulturelle Bildung die eigene Kreativität und legt die Grundpfeiler für kulturelle Vielfalt in der Gesellschaft. Durch das Oberhausener Modell der kulturellen Bildung werden verschiedene Bildungs- und Kultureinrichtungen vernetzt und ein Fokus dabei auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konzepte mit Bezug zum Themenfeld==&lt;br /&gt;
{{#ask:[[Kategorie:Bildung und Kultur]]|format=ul}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Städtische Vorhaben und Entwicklungsflächen==&lt;br /&gt;
Das Dashboard zeigt die im integrierten Stadtentwicklungskonzept (Stand Juni 2024) beschlossenen Entwicklungsflächen als Potenzialräume der Stadtentwicklung und den aktuellen Stand der städtischen Vorhaben gemäß der [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste.php Vorhabenliste] (Stand Februar 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:ExperienceArcgisCom&lt;br /&gt;
|id=2a82b9aaca4f4874a354a08f96e17788&lt;br /&gt;
|width=100%&lt;br /&gt;
|height=1200&lt;br /&gt;
|border=0&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katrin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Wohnen&amp;diff=2507</id>
		<title>Wohnen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Wohnen&amp;diff=2507"/>
		<updated>2025-06-04T08:52:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: /* Städtische Vorhaben und Entwicklungsflächen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wohnen.png|alternativtext=Icon zum Themenfeld Arbeit, Wirtschaft und Tourismus|rechts|rahmenlos|200x200px]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wohnen&#039;&#039; ist ein Themenfeld des intergrierten Stadtentwicklungsprozesses.&lt;br /&gt;
== Hintergrund und Ausgangslage==&lt;br /&gt;
Als fester Lebensmittelpunkt stellt der eigene Wohnraum ein zentrales Anliegen der Daseinsvorsorge dar. Das Thema Wohnen ist dabei mit vielen subjektiven Faktoren verbunden, die eine Wohnung zusammen mit dem Wohnumfeld zu dem Ort machen, an dem man sich wohl und zuhause fühlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich unterliegt der Wohnungsmarkt den Prinzipien von Angebot und Nachfrage. Mit Blick auf die zurückliegenden Jahre kann der Oberhausener Wohnungsmarkt als weitgehend entspannt beschrieben werden. Die demographische Entwicklung zeigt für den Zeitraum von 1960 bis heute den Trend abnehmender Bevölkerungszahlen auf. Die zeitweisen Zugewinne in den Jahren 2015 bis 2017 durch den Zuzug von Schutzsuchenden sind nach einem Rückgang in den Jahren 2020 und 2021 wieder auf 212.818 Einwohner*innen im Jahr 2023 gestiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wohnraumnachfrage wird letztlich durch die Haushaltsanzahl bestimmt, wobei sich hier ein zunehmender Trend zeigt. Während im Jahr 2013 noch 101.799 Haushalte in Oberhausen lebten, sind es im Jahr 2022 bereits 105.518. Grund dafür ist ein fortschreitender Haushaltsverkleinerungsprozess, der sich durch eine Zunahme kleinerer sowie eine Abnahme größerer Haushalte kennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf kleinräumiger Ebene zeigt sich ein differenziertes Bild mit sowohl schrumpfenden, stabilen als auch wachsenden Sozialquartieren. Da alle Sozialquartiere negative natürliche Bevölkerungsentwicklungen („Sterbeüberschuss“) aufweisen, sind Bevölkerungszuwächse auf positive Wanderungssaldi zurückzuführen. In schrumpfenden Quartieren zeigen sich die Folgen des fortschreitenden Alterungsprozesses eine wachsende qualitative Nachfrage nach altersgerechtem und barrierefreiem Wohnraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zu der geschilderten Entwicklung der Nachfrage ist auch die Zahl der Wohnungen in Oberhausen stetig angestiegen, weshalb sich die Preise auf dem Wohnungsmarkt vergleichsweise stabil halten. Der Wohnungsbestand ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich auf 104.850 Wohneinheiten im Jahr 2020³ gestiegen. Die Baustruktur stellt sich auf Ebene der Sozialquartiere als sehr gemischt dar. Die nördlicheren Sozialquartiere zeichnen sich dabei grundsätzlich durch eine jüngere Bausubstanz und einem höheren Anteil an Ein- und Zweifamilienhäusern aus, während insbesondere der Stadtbezirk Alt-Oberhausen einen hohen Anteil an Mehrfamilienhäusern sowie Altbauten aufweist. Insgesamt zeigen sich jedoch im gesamten Stadtgebiet Wohnungen der Baujahre 1949 bis 1990 dominant, wobei zum Teil klar erkennbare qualitative Mängel im Bestand vorliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist festzustellen, dass eine zunehmende Differenzierung des Wohnungsmarktes entsprechend der unterschiedlichen Anforderungen der Nutzer*innengruppen stattfindet. Neben dem Bedarf nach altersgerechtem und barrierefreiem Wohnraum haben auch Familien, Singles, Studierende, Alleinerziehende, Einkommensschwache etc. unterschiedliche Ansprüche an den Wohnraum. Neben dem quantitativen Bedarf an Wohnraum ist daher in Oberhausen insbesondere die qualitative Nachfrage in den Blick zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stand: April 2022&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leitziele==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Zielgerichtete Stärkung von Qualität und verträgliche Entwicklung von Quantität&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Zielgerichtete Stärkung von Qualität und verträgliche Entwicklung von Quantität&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben den quantitativen Wohnraumbedarfen gilt es, in Oberhausen insbesondere die qualitative Nachfrage zu bedienen. Die Ansprüche an den Wohnraum haben sich in den vergangenen Jahrzehnten wesentlich verändert. Sämtliche Zielgruppen mit ihren unterschiedlichen Lebensphasen und Bedarfen sollen in Oberhausen entsprechende Wohnraumangebote finden. Vor allem die Schaffung barrierefreien Wohnraums ist dabei zu fördern. Darüber hinaus wird eine Nachfragedeckung im gehobenen Segment angestrebt. Durch die Schaffung von „repräsentativen Qualitätswohnen“ soll Oberhausen auch über die Stadtgrenzen hinaus neue Einwohner*innen anziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Wohnen leistet einen Beitrag zur Klimaanpassung und zum Kampf gegen den Klimawandel&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wohnen leistet einen Beitrag zur Klimaanpassung und zum Kampf gegen den Klimawandel&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei der Schaffung von neuem Wohnraum werden die Ziele des Klima- und Ressourcenschutzes berücksichtigt, denn wie gebaut wird, hat einen entscheidenden Einfluss auf den Klimawandel. Neben der Energieeffizienz von Gebäuden soll insbesondere die Versorgung mit Energien aus erneuerbaren Quellen gefördert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung der Bildung von Eigentum&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung der Bildung von Eigentum&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die eigenen vier Wände sind für viele Menschen ein Teil des Lebensentwurfs – nicht nur die Chance auf Entfaltung für junge Familien, sondern für viele auch ein wichtiger Bestandteil der Altersvorsorge. Dafür muss das Bewusstsein gestärkt und die Rahmenbedingungen geschaffen werden – bspw. durch die planerische Bereitstellung von Flächen. Die Bildung von Eigentum soll grundsätzlich einen Beitrag zur qualitätsvollen Innenentwicklung leisten – gute Infrastruktur, Standorte mit grünem Umfeld, Einfamilienhaus bzw. einfamilienhausähnlicher Geschosswohnungsbau (z.B. Haus-in-Haus-Lösung) sind dafür Kriterien bzw. Voraussetzungen. Es gilt, trotz dichter Bebauung Möglichkeiten für hohe Qualität und Privatsphäre zu schaffen. Für den Eigentumserwerb an innerstädtischen Standorten können neue Formen, wie bspw. Baugruppen, Mehr-Generationen-Wohnprojekte, gestärkt und unterstützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Ausreichend Wohnraum für einkommensschwache Bevölkerung bereitstellen&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Ausreichend Wohnraum für einkommensschwache Bevölkerung bereitstellen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Wohnungsmarkt in Oberhausen kann heute als vergleichsweise entspannt beschrieben werden. Als elementarer Bestandteil der Daseinsvorsorge soll das Wohnen auch in Zukunft bezahlbar bleiben. Auch einkommensschwächeren Haushalten ist der Zugang zu attraktiven Wohnraum zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Quartiersorientierung zur Sicherung sozialer Stabilität und Stärkung von Nachbarschaften&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Quartiersorientierung zur Sicherung sozialer Stabilität und Stärkung von Nachbarschaften&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wohnungspolitisches Ziel der Stadt Oberhausen ist es, innerhalb der Quartiere sozial stabile, gemischte Bewohner*innenstrukturen zu schaffen bzw. zu erhalten. Dafür gilt es, Wohnen mit der notwendigen Infrastruktur – Grün, Mobilität, Schulen, Kitas, Begegnungsräume, Unterstützungsangebote etc. – zusammenzudenken und integriert umzusetzen. Der Konzentration und Verstetigung sozialer Problemlagen soll entgegengewirkt und die Lebensqualität erhöht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Fokussierung auf Ersatzneubau und sukzessive Modernisierung nicht mehr zeitgemäßer Wohnungsbestände&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Fokussierung auf Ersatzneubau und sukzessive Modernisierung nicht mehr zeitgemäßer Wohnungsbestände&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Wohnungsmarktangebot in Oberhausen soll vorzugsweise aus dem Bestand heraus entwickelt und Bedarfe ohne Neubau gedeckt werden. Dafür gilt es, eine „Umbaukultur“ zu etablieren, die den Bestand qualitativ weiterentwickelt und somit materille und immaterielle Werte (bspw. Denkmäler) sichert. Bestehende Quartiere werden zudem durch Baulückenschließung und Ersatzneubau aufgewertet. Auf diese Weise soll dem städtebaulichen Prinzip der Innenentwicklung Rechnung getragen werden. Vorteile sind unter anderem der geringere Flächenverbrauch, eine bessere Auslastung der vorhandenen Infrastruktur sowie die Verhinderung von Leerständen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Etablieren einer innovativen Baukultur&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Etablieren einer innovativen Baukultur&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die (Weiter)Entwicklung von Quartieren sind auch eine Chance, Innovation und Neues auszuprobieren. Die unterschiedlichen Projekte können entsprechend als Reallabore genutzt werden, um die Anpassungsfähigkeit an zukünftige Herausforderungen und Flexibilität zu erhöhen. Gezielt gilt es, durch Wettbewerbe, Modellprojekte, Vernetzung und auch externe Expertise Erfahrungen bei innovativer Gestaltung, neuen Baustoffen oder Gemeinschaftsmodellen zu sammeln und für Oberhausen zu nutzen. Als Grundlage dient die Entwicklung eines baukulturellen Leitbildes, das Aussagen zu Gestaltung, Materialität etc. für die Neubebauung aber auch zum Umgang mit historischer Bausubstanz trifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Dynamisierung und Flexibilisierung des Wohnungsmarktes&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Dynamisierung und Flexibilisierung des Wohnungsmarktes&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Antwort auf demographischen Veränderungen bzw. Schwankungen in der Oberhausener Bevölkerung (bspw. durch mehr Ältere oder durch Fluchtbewegungen) braucht es mehr Dynamik und Flexibilität, aber auch bessere, quartiersgerechte Vermittlung von Wohnraum. Dazu gehört es Geflüchtete in privaten Wohnraum zu vermitteln und den Generationenwechsel so zu gestalten, dass junge Familien Chancen auf ein Eigenheim auch ohne Neubau erhalten. Dabei gilt es den Bestand zu modernisieren und so auch Inklusion und Mehrgenerationenwohnen zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konzepte mit Bezug zum Themenfeld==&lt;br /&gt;
{{#ask:[[Kategorie:Wohnen]]|format=ul}}&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Städtische Vorhaben und Entwicklungsflächen==&lt;br /&gt;
Das Dashboard zeigt die im integrierten Stadtentwicklungskonzept (Stand Juni 2024) beschlossenen Entwicklungsflächen als Potenzialräume der Stadtentwicklung und den aktuellen Stand der städtischen Vorhaben gemäß der [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste.php Vorhabenliste] (Stand Februar 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:ExperienceArcgisCom&lt;br /&gt;
|id=8a8872fcc5834678a5bbca4e85f1691f&lt;br /&gt;
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}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katrin</name></author>
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	<entry>
		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Wohnen&amp;diff=2506</id>
		<title>Wohnen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Wohnen&amp;diff=2506"/>
		<updated>2025-06-04T08:51:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wohnen.png|alternativtext=Icon zum Themenfeld Arbeit, Wirtschaft und Tourismus|rechts|rahmenlos|200x200px]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wohnen&#039;&#039; ist ein Themenfeld des intergrierten Stadtentwicklungsprozesses.&lt;br /&gt;
== Hintergrund und Ausgangslage==&lt;br /&gt;
Als fester Lebensmittelpunkt stellt der eigene Wohnraum ein zentrales Anliegen der Daseinsvorsorge dar. Das Thema Wohnen ist dabei mit vielen subjektiven Faktoren verbunden, die eine Wohnung zusammen mit dem Wohnumfeld zu dem Ort machen, an dem man sich wohl und zuhause fühlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich unterliegt der Wohnungsmarkt den Prinzipien von Angebot und Nachfrage. Mit Blick auf die zurückliegenden Jahre kann der Oberhausener Wohnungsmarkt als weitgehend entspannt beschrieben werden. Die demographische Entwicklung zeigt für den Zeitraum von 1960 bis heute den Trend abnehmender Bevölkerungszahlen auf. Die zeitweisen Zugewinne in den Jahren 2015 bis 2017 durch den Zuzug von Schutzsuchenden sind nach einem Rückgang in den Jahren 2020 und 2021 wieder auf 212.818 Einwohner*innen im Jahr 2023 gestiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wohnraumnachfrage wird letztlich durch die Haushaltsanzahl bestimmt, wobei sich hier ein zunehmender Trend zeigt. Während im Jahr 2013 noch 101.799 Haushalte in Oberhausen lebten, sind es im Jahr 2022 bereits 105.518. Grund dafür ist ein fortschreitender Haushaltsverkleinerungsprozess, der sich durch eine Zunahme kleinerer sowie eine Abnahme größerer Haushalte kennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf kleinräumiger Ebene zeigt sich ein differenziertes Bild mit sowohl schrumpfenden, stabilen als auch wachsenden Sozialquartieren. Da alle Sozialquartiere negative natürliche Bevölkerungsentwicklungen („Sterbeüberschuss“) aufweisen, sind Bevölkerungszuwächse auf positive Wanderungssaldi zurückzuführen. In schrumpfenden Quartieren zeigen sich die Folgen des fortschreitenden Alterungsprozesses eine wachsende qualitative Nachfrage nach altersgerechtem und barrierefreiem Wohnraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zu der geschilderten Entwicklung der Nachfrage ist auch die Zahl der Wohnungen in Oberhausen stetig angestiegen, weshalb sich die Preise auf dem Wohnungsmarkt vergleichsweise stabil halten. Der Wohnungsbestand ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich auf 104.850 Wohneinheiten im Jahr 2020³ gestiegen. Die Baustruktur stellt sich auf Ebene der Sozialquartiere als sehr gemischt dar. Die nördlicheren Sozialquartiere zeichnen sich dabei grundsätzlich durch eine jüngere Bausubstanz und einem höheren Anteil an Ein- und Zweifamilienhäusern aus, während insbesondere der Stadtbezirk Alt-Oberhausen einen hohen Anteil an Mehrfamilienhäusern sowie Altbauten aufweist. Insgesamt zeigen sich jedoch im gesamten Stadtgebiet Wohnungen der Baujahre 1949 bis 1990 dominant, wobei zum Teil klar erkennbare qualitative Mängel im Bestand vorliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist festzustellen, dass eine zunehmende Differenzierung des Wohnungsmarktes entsprechend der unterschiedlichen Anforderungen der Nutzer*innengruppen stattfindet. Neben dem Bedarf nach altersgerechtem und barrierefreiem Wohnraum haben auch Familien, Singles, Studierende, Alleinerziehende, Einkommensschwache etc. unterschiedliche Ansprüche an den Wohnraum. Neben dem quantitativen Bedarf an Wohnraum ist daher in Oberhausen insbesondere die qualitative Nachfrage in den Blick zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stand: April 2022&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leitziele==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Zielgerichtete Stärkung von Qualität und verträgliche Entwicklung von Quantität&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Zielgerichtete Stärkung von Qualität und verträgliche Entwicklung von Quantität&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben den quantitativen Wohnraumbedarfen gilt es, in Oberhausen insbesondere die qualitative Nachfrage zu bedienen. Die Ansprüche an den Wohnraum haben sich in den vergangenen Jahrzehnten wesentlich verändert. Sämtliche Zielgruppen mit ihren unterschiedlichen Lebensphasen und Bedarfen sollen in Oberhausen entsprechende Wohnraumangebote finden. Vor allem die Schaffung barrierefreien Wohnraums ist dabei zu fördern. Darüber hinaus wird eine Nachfragedeckung im gehobenen Segment angestrebt. Durch die Schaffung von „repräsentativen Qualitätswohnen“ soll Oberhausen auch über die Stadtgrenzen hinaus neue Einwohner*innen anziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Wohnen leistet einen Beitrag zur Klimaanpassung und zum Kampf gegen den Klimawandel&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wohnen leistet einen Beitrag zur Klimaanpassung und zum Kampf gegen den Klimawandel&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei der Schaffung von neuem Wohnraum werden die Ziele des Klima- und Ressourcenschutzes berücksichtigt, denn wie gebaut wird, hat einen entscheidenden Einfluss auf den Klimawandel. Neben der Energieeffizienz von Gebäuden soll insbesondere die Versorgung mit Energien aus erneuerbaren Quellen gefördert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung der Bildung von Eigentum&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung der Bildung von Eigentum&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die eigenen vier Wände sind für viele Menschen ein Teil des Lebensentwurfs – nicht nur die Chance auf Entfaltung für junge Familien, sondern für viele auch ein wichtiger Bestandteil der Altersvorsorge. Dafür muss das Bewusstsein gestärkt und die Rahmenbedingungen geschaffen werden – bspw. durch die planerische Bereitstellung von Flächen. Die Bildung von Eigentum soll grundsätzlich einen Beitrag zur qualitätsvollen Innenentwicklung leisten – gute Infrastruktur, Standorte mit grünem Umfeld, Einfamilienhaus bzw. einfamilienhausähnlicher Geschosswohnungsbau (z.B. Haus-in-Haus-Lösung) sind dafür Kriterien bzw. Voraussetzungen. Es gilt, trotz dichter Bebauung Möglichkeiten für hohe Qualität und Privatsphäre zu schaffen. Für den Eigentumserwerb an innerstädtischen Standorten können neue Formen, wie bspw. Baugruppen, Mehr-Generationen-Wohnprojekte, gestärkt und unterstützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Der Wohnungsmarkt in Oberhausen kann heute als vergleichsweise entspannt beschrieben werden. Als elementarer Bestandteil der Daseinsvorsorge soll das Wohnen auch in Zukunft bezahlbar bleiben. Auch einkommensschwächeren Haushalten ist der Zugang zu attraktiven Wohnraum zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Wohnungspolitisches Ziel der Stadt Oberhausen ist es, innerhalb der Quartiere sozial stabile, gemischte Bewohner*innenstrukturen zu schaffen bzw. zu erhalten. Dafür gilt es, Wohnen mit der notwendigen Infrastruktur – Grün, Mobilität, Schulen, Kitas, Begegnungsräume, Unterstützungsangebote etc. – zusammenzudenken und integriert umzusetzen. Der Konzentration und Verstetigung sozialer Problemlagen soll entgegengewirkt und die Lebensqualität erhöht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Das Wohnungsmarktangebot in Oberhausen soll vorzugsweise aus dem Bestand heraus entwickelt und Bedarfe ohne Neubau gedeckt werden. Dafür gilt es, eine „Umbaukultur“ zu etablieren, die den Bestand qualitativ weiterentwickelt und somit materille und immaterielle Werte (bspw. Denkmäler) sichert. Bestehende Quartiere werden zudem durch Baulückenschließung und Ersatzneubau aufgewertet. Auf diese Weise soll dem städtebaulichen Prinzip der Innenentwicklung Rechnung getragen werden. Vorteile sind unter anderem der geringere Flächenverbrauch, eine bessere Auslastung der vorhandenen Infrastruktur sowie die Verhinderung von Leerständen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Etablieren einer innovativen Baukultur&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Etablieren einer innovativen Baukultur&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die (Weiter)Entwicklung von Quartieren sind auch eine Chance, Innovation und Neues auszuprobieren. Die unterschiedlichen Projekte können entsprechend als Reallabore genutzt werden, um die Anpassungsfähigkeit an zukünftige Herausforderungen und Flexibilität zu erhöhen. Gezielt gilt es, durch Wettbewerbe, Modellprojekte, Vernetzung und auch externe Expertise Erfahrungen bei innovativer Gestaltung, neuen Baustoffen oder Gemeinschaftsmodellen zu sammeln und für Oberhausen zu nutzen. Als Grundlage dient die Entwicklung eines baukulturellen Leitbildes, das Aussagen zu Gestaltung, Materialität etc. für die Neubebauung aber auch zum Umgang mit historischer Bausubstanz trifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Dynamisierung und Flexibilisierung des Wohnungsmarktes&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Dynamisierung und Flexibilisierung des Wohnungsmarktes&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Antwort auf demographischen Veränderungen bzw. Schwankungen in der Oberhausener Bevölkerung (bspw. durch mehr Ältere oder durch Fluchtbewegungen) braucht es mehr Dynamik und Flexibilität, aber auch bessere, quartiersgerechte Vermittlung von Wohnraum. Dazu gehört es Geflüchtete in privaten Wohnraum zu vermitteln und den Generationenwechsel so zu gestalten, dass junge Familien Chancen auf ein Eigenheim auch ohne Neubau erhalten. Dabei gilt es den Bestand zu modernisieren und so auch Inklusion und Mehrgenerationenwohnen zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konzepte mit Bezug zum Themenfeld==&lt;br /&gt;
{{#ask:[[Kategorie:Wohnen]]|format=ul}}&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Städtische Vorhaben und Entwicklungsflächen==&lt;br /&gt;
Das Dashboard zeigt die im integrierten Stadtentwicklungskonzept (Stand Juni 2024) beschlossenen Entwicklungsflächen als Potenzialräume der Stadtentwicklung und den aktuellen Stand der städtischen Vorhaben gemäß der [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste.php Vorhabenliste] (Stand Februar 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:ExperienceArcgisCom&lt;br /&gt;
|id=8a8872fcc5834678a5bbca4e85f1691f&lt;br /&gt;
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}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katrin</name></author>
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		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Wohnen&amp;diff=2505</id>
		<title>Wohnen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Wohnen&amp;diff=2505"/>
		<updated>2025-06-04T08:51:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: /* Konzepte mit Bezug zum Themenfeld */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wohnen.png|alternativtext=Icon zum Themenfeld Arbeit, Wirtschaft und Tourismus|rechts|rahmenlos|200x200px]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wohnen&#039;&#039; ist ein Themenfeld des intergrierten Stadtentwicklungsprozesses.&lt;br /&gt;
== Hintergrund und Ausgangslage==&lt;br /&gt;
Als fester Lebensmittelpunkt stellt der eigene Wohnraum ein zentrales Anliegen der Daseinsvorsorge dar. Das Thema Wohnen ist dabei mit vielen subjektiven Faktoren verbunden, die eine Wohnung zusammen mit dem Wohnumfeld zu dem Ort machen, an dem man sich wohl und zuhause fühlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich unterliegt der Wohnungsmarkt den Prinzipien von Angebot und Nachfrage. Mit Blick auf die zurückliegenden Jahre kann der Oberhausener Wohnungsmarkt als weitgehend entspannt beschrieben werden. Die demographische Entwicklung zeigt für den Zeitraum von 1960 bis heute den Trend abnehmender Bevölkerungszahlen auf. Die zeitweisen Zugewinne in den Jahren 2015 bis 2017 durch den Zuzug von Schutzsuchenden sind nach einem Rückgang in den Jahren 2020 und 2021 wieder auf 212.818 Einwohner*innen im Jahr 2023 gestiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wohnraumnachfrage wird letztlich durch die Haushaltsanzahl bestimmt, wobei sich hier ein zunehmender Trend zeigt. Während im Jahr 2013 noch 101.799 Haushalte in Oberhausen lebten, sind es im Jahr 2022 bereits 105.518. Grund dafür ist ein fortschreitender Haushaltsverkleinerungsprozess, der sich durch eine Zunahme kleinerer sowie eine Abnahme größerer Haushalte kennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf kleinräumiger Ebene zeigt sich ein differenziertes Bild mit sowohl schrumpfenden, stabilen als auch wachsenden Sozialquartieren. Da alle Sozialquartiere negative natürliche Bevölkerungsentwicklungen („Sterbeüberschuss“) aufweisen, sind Bevölkerungszuwächse auf positive Wanderungssaldi zurückzuführen. In schrumpfenden Quartieren zeigen sich die Folgen des fortschreitenden Alterungsprozesses eine wachsende qualitative Nachfrage nach altersgerechtem und barrierefreiem Wohnraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zu der geschilderten Entwicklung der Nachfrage ist auch die Zahl der Wohnungen in Oberhausen stetig angestiegen, weshalb sich die Preise auf dem Wohnungsmarkt vergleichsweise stabil halten. Der Wohnungsbestand ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich auf 104.850 Wohneinheiten im Jahr 2020³ gestiegen. Die Baustruktur stellt sich auf Ebene der Sozialquartiere als sehr gemischt dar. Die nördlicheren Sozialquartiere zeichnen sich dabei grundsätzlich durch eine jüngere Bausubstanz und einem höheren Anteil an Ein- und Zweifamilienhäusern aus, während insbesondere der Stadtbezirk Alt-Oberhausen einen hohen Anteil an Mehrfamilienhäusern sowie Altbauten aufweist. Insgesamt zeigen sich jedoch im gesamten Stadtgebiet Wohnungen der Baujahre 1949 bis 1990 dominant, wobei zum Teil klar erkennbare qualitative Mängel im Bestand vorliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist festzustellen, dass eine zunehmende Differenzierung des Wohnungsmarktes entsprechend der unterschiedlichen Anforderungen der Nutzer*innengruppen stattfindet. Neben dem Bedarf nach altersgerechtem und barrierefreiem Wohnraum haben auch Familien, Singles, Studierende, Alleinerziehende, Einkommensschwache etc. unterschiedliche Ansprüche an den Wohnraum. Neben dem quantitativen Bedarf an Wohnraum ist daher in Oberhausen insbesondere die qualitative Nachfrage in den Blick zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stand: April 2022&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leitziele==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Zielgerichtete Stärkung von Qualität und verträgliche Entwicklung von Quantität&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Zielgerichtete Stärkung von Qualität und verträgliche Entwicklung von Quantität&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben den quantitativen Wohnraumbedarfen gilt es, in Oberhausen insbesondere die qualitative Nachfrage zu bedienen. Die Ansprüche an den Wohnraum haben sich in den vergangenen Jahrzehnten wesentlich verändert. Sämtliche Zielgruppen mit ihren unterschiedlichen Lebensphasen und Bedarfen sollen in Oberhausen entsprechende Wohnraumangebote finden. Vor allem die Schaffung barrierefreien Wohnraums ist dabei zu fördern. Darüber hinaus wird eine Nachfragedeckung im gehobenen Segment angestrebt. Durch die Schaffung von „repräsentativen Qualitätswohnen“ soll Oberhausen auch über die Stadtgrenzen hinaus neue Einwohner*innen anziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Wohnen leistet einen Beitrag zur Klimaanpassung und zum Kampf gegen den Klimawandel&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wohnen leistet einen Beitrag zur Klimaanpassung und zum Kampf gegen den Klimawandel&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei der Schaffung von neuem Wohnraum werden die Ziele des Klima- und Ressourcenschutzes berücksichtigt, denn wie gebaut wird, hat einen entscheidenden Einfluss auf den Klimawandel. Neben der Energieeffizienz von Gebäuden soll insbesondere die Versorgung mit Energien aus erneuerbaren Quellen gefördert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung der Bildung von Eigentum&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung der Bildung von Eigentum&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die eigenen vier Wände sind für viele Menschen ein Teil des Lebensentwurfs – nicht nur die Chance auf Entfaltung für junge Familien, sondern für viele auch ein wichtiger Bestandteil der Altersvorsorge. Dafür muss das Bewusstsein gestärkt und die Rahmenbedingungen geschaffen werden – bspw. durch die planerische Bereitstellung von Flächen. Die Bildung von Eigentum soll grundsätzlich einen Beitrag zur qualitätsvollen Innenentwicklung leisten – gute Infrastruktur, Standorte mit grünem Umfeld, Einfamilienhaus bzw. einfamilienhausähnlicher Geschosswohnungsbau (z.B. Haus-in-Haus-Lösung) sind dafür Kriterien bzw. Voraussetzungen. Es gilt, trotz dichter Bebauung Möglichkeiten für hohe Qualität und Privatsphäre zu schaffen. Für den Eigentumserwerb an innerstädtischen Standorten können neue Formen, wie bspw. Baugruppen, Mehr-Generationen-Wohnprojekte, gestärkt und unterstützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Ausreichend Wohnraum für einkommensschwache Bevölkerung bereitstellen&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Ausreichend Wohnraum für einkommensschwache Bevölkerung bereitstellen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Wohnungsmarkt in Oberhausen kann heute als vergleichsweise entspannt beschrieben werden. Als elementarer Bestandteil der Daseinsvorsorge soll das Wohnen auch in Zukunft bezahlbar bleiben. Auch einkommensschwächeren Haushalten ist der Zugang zu attraktiven Wohnraum zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Quartiersorientierung zur Sicherung sozialer Stabilität und Stärkung von Nachbarschaften&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Quartiersorientierung zur Sicherung sozialer Stabilität und Stärkung von Nachbarschaften&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wohnungspolitisches Ziel der Stadt Oberhausen ist es, innerhalb der Quartiere sozial stabile, gemischte Bewohner*innenstrukturen zu schaffen bzw. zu erhalten. Dafür gilt es, Wohnen mit der notwendigen Infrastruktur – Grün, Mobilität, Schulen, Kitas, Begegnungsräume, Unterstützungsangebote etc. – zusammenzudenken und integriert umzusetzen. Der Konzentration und Verstetigung sozialer Problemlagen soll entgegengewirkt und die Lebensqualität erhöht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Fokussierung auf Ersatzneubau und sukzessive Modernisierung nicht mehr zeitgemäßer Wohnungsbestände&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Fokussierung auf Ersatzneubau und sukzessive Modernisierung nicht mehr zeitgemäßer Wohnungsbestände&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Wohnungsmarktangebot in Oberhausen soll vorzugsweise aus dem Bestand heraus entwickelt und Bedarfe ohne Neubau gedeckt werden. Dafür gilt es, eine „Umbaukultur“ zu etablieren, die den Bestand qualitativ weiterentwickelt und somit materille und immaterielle Werte (bspw. Denkmäler) sichert. Bestehende Quartiere werden zudem durch Baulückenschließung und Ersatzneubau aufgewertet. Auf diese Weise soll dem städtebaulichen Prinzip der Innenentwicklung Rechnung getragen werden. Vorteile sind unter anderem der geringere Flächenverbrauch, eine bessere Auslastung der vorhandenen Infrastruktur sowie die Verhinderung von Leerständen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Etablieren einer innovativen Baukultur&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Etablieren einer innovativen Baukultur&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die (Weiter)Entwicklung von Quartieren sind auch eine Chance, Innovation und Neues auszuprobieren. Die unterschiedlichen Projekte können entsprechend als Reallabore genutzt werden, um die Anpassungsfähigkeit an zukünftige Herausforderungen und Flexibilität zu erhöhen. Gezielt gilt es, durch Wettbewerbe, Modellprojekte, Vernetzung und auch externe Expertise Erfahrungen bei innovativer Gestaltung, neuen Baustoffen oder Gemeinschaftsmodellen zu sammeln und für Oberhausen zu nutzen. Als Grundlage dient die Entwicklung eines baukulturellen Leitbildes, das Aussagen zu Gestaltung, Materialität etc. für die Neubebauung aber auch zum Umgang mit historischer Bausubstanz trifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Dynamisierung und Flexibilisierung des Wohnungsmarktes&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Dynamisierung und Flexibilisierung des Wohnungsmarktes&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Antwort auf demographischen Veränderungen bzw. Schwankungen in der Oberhausener Bevölkerung (bspw. durch mehr Ältere oder durch Fluchtbewegungen) braucht es mehr Dynamik und Flexibilität, aber auch bessere, quartiersgerechte Vermittlung von Wohnraum. Dazu gehört es Geflüchtete in privaten Wohnraum zu vermitteln und den Generationenwechsel so zu gestalten, dass junge Familien Chancen auf ein Eigenheim auch ohne Neubau erhalten. Dabei gilt es den Bestand zu modernisieren und so auch Inklusion und Mehrgenerationenwohnen zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konzepte mit Bezug zum Themenfeld==&lt;br /&gt;
{{#ask:[[Kategorie:Wohnen]]|format=ul}}&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Städtische Vorhaben und Entwicklungsflächen==&lt;br /&gt;
Das Dashboard zeigt die im integrierten Stadtentwicklungskonzept (Stand Juni 2024) beschlossenen Entwicklungsflächen als Potenzialräume der Stadtentwicklung und den aktuellen Stand der städtischen Vorhaben gemäß der [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste.php Vorhabenliste] (Stand Februar 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:ExperienceArcgisCom&lt;br /&gt;
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}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katrin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Gesundheit,_Sport_und_Bewegung&amp;diff=2504</id>
		<title>Gesundheit, Sport und Bewegung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Gesundheit,_Sport_und_Bewegung&amp;diff=2504"/>
		<updated>2025-06-04T08:50:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Gesundheit, Sport &amp;amp; Bewegung.png|alternativtext=Icon zum Themenfeld Arbeit, Wirtschaft und Tourismus|rechts|rahmenlos|200x200px|link=]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gesundheit, Sport &amp;amp; Bewegung&#039;&#039; ist ein Themenfeld des intergrierten Stadtentwicklungsprozesses.&lt;br /&gt;
==Hintergrund und Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
Das städtische Leben beeinflusst in starkem Maße die Gesundheit der Menschen. Das Ziel einer nachhaltigen Stadtentwicklung im Sinne der Leipzig Charta ist es, gesunde Lebensbedingungen zu schaffen, da diese die Grundlage für körperliches und psychisches Wohlbefinden bilden. Dies beinhaltet sowohl die Förderung positiver Gesundheitseinflüsse als auch die Minimierung von Gesundheitsrisiken. Gesundheit ist somit ein wesentlicher Bestandteil der Stadtentwicklung und wird von zahlreichen kommunalen Handlungsfeldern berührt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich lässt sich die Gesundheitsplanung in die Handlungsfelder Gesundheitsförderung und -prävention, medizinische Versorgung sowie ambulante und stationäre Pflege unterteilen. Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung setzen bereits vor der Entstehung von Krankheiten oder Verletzungen an und zielen grundsätzlich auf den Erhalt der Gesundheit ab. Entsprechend befasst sich die Gesundheitsprävention mit der Vermeidung von Krankheiten sowie entsprechender Folgeschäden durch die Reduzierung und frühzeitige Erkennung von Gesundheitsrisiken. Die Gesundheitsförderung hingegen zielt darauf ab, die Gesundheitsressourcen und -potenziale der Menschen zu erhöhen, sodass sie in der Lage sind, ihre individuelle Gesundheit eigenständig zu verbessern. Neben den individuellen Verhaltensweisen nimmt die Gesundheitsförderung zudem die Lebensbedingungen (u.a. Lärm-, Hitze-, Luftschadstoffbelastung) in den Blick. Da Gesundheitsförderung verschiedene Bereiche der Stadtentwicklung betrifft, stellt sie eine ganzheitliche städtische Aufgabe dar. Als Querschnittsthema ist der Ansatz in sämtlichen kommunalen Handlungsfeldern zu integrieren und mitzudenken. Die Stärkung der internen und externen Zusammenarbeit sowie sektorübergreifender Partnerschaften ist entscheidend, um nachhaltige Maßnahmen zur Prävention und Gesundheitsförderung zu entwickeln, die medizinische Versorgung zu verbessern und ein effektives Zusammenspiel aller relevanten Akteure zu gewährleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur Gesundheitsförderung setzen Angebote zur medizinischen Versorgung (u.a. Arztpraxen, Krankenhäuser) sowie Pflegeangebote erst dann an, wenn bereits gesundheitliche Beeinträchtigung bestehen. Als zentrales Instrument zur Abstimmung und Zusammenarbeit aller an der Gesundheitsversorgung und -vorsorge Beteiligten (u.a. Politik, Krankenkassen, Krankenhäuser, Ärzt*innen) dient die Kommunale Gesundheitskonferenz. Sie fungiert als wichtige Schnittstelle zwischen politischen Gremien, der Kommunalverwaltung und den Akteur*innen im Gesundheits- und Sozialbereich. Die Arbeitsschwerpunkte liegen in der Festlegung von gesundheitspolitischen Schwerpunkten sowie der Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesundheitsberichterstattung (GBE) ist ein Instrument zur Information von Politik, Wissenschaft, Akteur*innen des Gesundheitssystems sowie von Bürgerinnen und Bürgern. Sie analysiert, validiert und interpretiert statistische Daten zu Themen wie Sterblichkeit, Krankheitshäufigkeit, gesundheitsrelevante Risikofaktoren und Verhaltensweisen sowie die Nutzung des Gesundheitssystems. Aufgrund der Tatsache, dass die gesundheitliche Situation häufig auch mit der sozialen Lage zusammenhängt, werden auch sozialstrukturelle Daten betrachtet und der Zusammenhang zu bestimmten Gesundheitsdaten analysiert. Die Ergebnisse werden regelmäßig in Berichten zusammengefasst und veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Förderung von Sport und Bewegung und Gesundheitsbildung stellt eine Grundlage für einen gesunden Lebensstil dar und ist daher eng mit dem Thema Gesundheit verbunden. Eine attraktive Sportlandschaft und die Sicherung von Sport-, Spiel- und Freiflächen sind daher entscheidende Elemente einer gesundheitsfördernden Stadtentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberhausen verfügt derzeit über eine im interkommunalen Vergleich gute und vielseitige Ausstattung an Sportstätten- und räumen, darunter 15 städtische Großsporthallen, 37 städtische Turnhallen, 3 städtische Hallenbäder sowie 35 städtische Sportfreianlagen mit teilweise überörtlicher Bedeutung. Die Bürger*innenschaft zeigt ein großes Interesse am Vereinssport, was sich in der Vielzahl formeller Vereine im Stadtgebiet widerspiegelt. Ende des Jahres 2019 existierten in Oberhausen 198 Sportvereine mit etwa 40.000 Mitgliedschaften. Dennoch ist die Mitgliederzahl in den letzten Jahren stark zurückgegangen, was dem allgemeinen bundesweiten Trend entspricht. Stattdessen rückt der nicht oder weniger organisierte Sport zunehmend in den Fokus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stand: April 2022&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leitziele==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Querschnittsbezogene Verankerung des Themas „Gesundheit“ in der Verwaltung&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Querschnittsbezogene Verankerung des Themas „Gesundheit“ in der Verwaltung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Gesundheit eines Menschen ist neben seinem individuellen Verhalten auch wesentlich durch die ihn umgebenden Arbeits-, Wohn- und Lebensbedingungen geprägt. Eine gesundheitsfördernde Stadtentwicklung ist daher nur als querschnittsorientierter und gesamtstädtischer Ansatz zu realisieren. Die Stadt Oberhausen fördert daher die ressortübergreifende Verankerung von Gesundheitsbelangen bei Planungen und Entscheidungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwischen sozialer Benachteiligungen und der Gesundheit der betroffenen Menschen bestehen nachweislich Zusammenhänge. Diese begründen sich sowohl in den unterschiedlichen Wohn-, Arbeits- und Lebensbedingungen als auch in den unterschiedlichen Handlungsmöglichkeiten, die sich im individuellen Gesundheitsbewusstsein und -verhalten widerspiegeln. Die Stadt Oberhausen fördert die gesundheitliche Chancengleichheit für alle Bürger*innen. Alle Menschen sollen die gleichen Chancen haben, gesund zu sein und zu bleiben. Dazu werden gesundheitsbezogene Angebote, Bildungsangebote sowie Aufklärungsmöglichen zielgruppengerecht gestaltet und implementiert Darüber hinaus sollen Umweltbelastungen (z.B. Lärm, Schadstoffe, Lufttemperatur) sowie gesundheitsrelevante Umweltressourcen, wie Parks oder Grünflächen, gerecht im Stadtgebiet verteilt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Reduzierung gesundheitsschädlicher Umweltbelastungen (Lärm, Luft, Temperatur)&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Reduzierung gesundheitsschädlicher Umweltbelastungen (Lärm, Luft, Temperatur)&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Menschen sind stets von verschiedenen Umweltfaktoren umgeben, die sich unweigerlich auf deren Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden auswirken können. Vor allem in urbanen Stadtgebieten mit dichter Bebauung sowie entlang von Verkehrstrassen zeigen sich zum Teil negative gesundheitliche Auswirkungen durch Lärm, Luftschadstoffe oder erhöhte Lufttemperaturen. Durch entsprechende Maßnahmen, unter anderem auf einer städtebaulichen, freiraumplanerischen sowie verkehrsplanerischen Ebene, gilt es, gesundheitsschädliche Umwelteinflüsse auf den Menschen zu reduzieren. Das Ziel Gesundheitsförderung, also die Stärkung von Gesundheit und weniger die Abwehr möglicher Gesundheitsgefahren ist unmittelbar verknüpft mit der Förderung und Entwicklung grüner bzw. blauer Infrastruktur in der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Qualifizierung des formellen und informellen Spiel- und Sportangebotes&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Qualifizierung des formellen und informellen Spiel- und Sportangebotes&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Spiel, Sport und Bewegung sind von großer Bedeutung für die Gesundheit und die körperliche Entwicklung der Bewohner*innen Oberhausens. Darüber hinaus schaffen sie Begegnungs- und Austauschmöglichkeiten und können so den sozialen Zusammenhalt oder den interkulturellen Dialog fördern. Die Stadt Oberhausen entwickelt ihr Spiel- und Sportangebot weiter und schafft seinen Bürger*innen Bewegungsmöglichkeiten für verschiedene Generationen und Nutzer*innengruppen. Dabei werden Sportstätten, formell organisierte Vereine, individuell organisierter Sport sowie auch Veranstaltungen in den Blick genommen. Neben der Anzahl vorhandener Angebote sollen insbesondere qualitative Aspekte in den Blick genommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Sicherung und Ausbau einer bedarfsgerechten Pflegeinfrastruktur&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherung und Ausbau einer bedarfsgerechten Pflegeinfrastruktur&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Teil der kommunalen Daseinsvorsorge stellt die Sicherung einer bedarfsgerechten Pflegeinfrastruktur ein wichtiges Ziel der Stadtentwicklung dar. Insbesondere die Zahl älterer Menschen mit Bedarf nach Unterbringung, Pflege und Betreuung steigt im Zuge des fortschreitenden demografischen Wandels stetig an und stellt die Pflegeinfrastruktur vor Herausforderungen. Durch dezentrale und zugehende Organisation von Angeboten sowie eine verbesserte Koordination und Vernetzung untereinander soll auch in Zukunft eine gute Pflege vor Ort sichergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konzepte mit Bezug zum Themenfeld==&lt;br /&gt;
{{#ask:[[Kategorie:Gesundheit, Sport und Bewegung]]|format=ul}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Räumliche Schwerpunkte und städtische Vorhaben==&lt;br /&gt;
Das Dashboard zeigt die im integrierten Stadtentwicklungskonzept (Stand Juni 2024) beschlossenen Entwicklungsflächen als Potenzialräume der Stadtentwicklung und den aktuellen Stand der städtischen Vorhaben gemäß der [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste.php Vorhabenliste] (Stand Februar 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:ExperienceArcgisCom&lt;br /&gt;
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}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katrin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Mobilit%C3%A4t&amp;diff=2503</id>
		<title>Mobilität</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Mobilit%C3%A4t&amp;diff=2503"/>
		<updated>2025-06-04T08:50:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Mobilität.png|alternativtext=Icon zum Themenfeld Arbeit, Wirtschaft und Tourismus|rechts|rahmenlos|200x200px|link=]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mobilität&#039;&#039; ist ein Themenfeld des intergrierten Stadtentwicklungsprozesses.&lt;br /&gt;
==Hintergrund und Ausgangslage==&lt;br /&gt;
„Mobilität“ bezeichnet die Fähigkeit zur Überwindung räumlicher Distanzen und stellt ein Grundbedürfnis des Menschen dar. Sie ermöglicht den Zugang zu Einrichtungen der Daseinsvorsorge, ist Grundlage für Inklusion und gesellschaftlichen Austausch und sichert wirtschaftliche Prosperität. Entsprechend erfüllt Mobilität wichtige Funktionen innerhalb des Stadtraumes und kann entscheidend zur Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig können aber auch Belastungen für die Umwelt und die menschliche Gesundheit durch den entstehenden Verkehr hervorgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer leichten Abnahme der Bevölkerung und einer im Schnitt älter werdenden Gesellschaft hat der PKW-Bestand in Oberhausen während der letzten Jahre deutlich zugenommen und es ist mehr als jeder zweite Oberhausener im Besitz eines Kfz. Wobei insbesondere im Norden der Stadt ein hoher Motorisierungsgrad nachweisbar ist. Diese Dominanz der Autos zeigt sich in der Verkehrsmittelwahl, welche letztmalig im Jahr 2014 erhoben wurde. Bei einem MIV-Anteil von 57,1 % ist der Rad- und Fußverkehrsanteil von 28,5 % im Vergleich mit den bundesweiten Werten unterdurchschnittlich. Dafür liegt der ÖPNV-Anteil mit 14,4 % leicht über dem Durchschnitt. Insbesondere der Weg zum Arbeitsplatz, dienstliche Fahrten und Hol- und Bringverkehre werden mit dem PKW durchgeführt. Der Umweltverbund hat einen hohen Anteil an den Wegezwecken Schule / Ausbildung / Hoch-schule, Einkauf und Freizeit. Seit dem Jahr 2010 ist zudem ein negativer Pendlersaldo für die Stadt Oberhausen zu verzeichnen. Das heißt, es pendeln etwa 7.200 Beschäftigte mehr aus als in die Stadt ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberhausen ist überproportional auf innerörtlichen Straßen durch gebietsfremden Durchgangsverkehr gekennzeichnet. Infolge der polyzentrischen Struktur zwischen den benachbarten Städten sind auf einigen Hauptverkehrsstraßen in Oberhausen deutliche Transitfunktionen festzustellen. Das Stadtgebiet Oberhausens wird durchzogen von einem leistungsfähigen Autobahnnetz (A3, A2, A42, A516 sowie im Süden die A40), das den Durchgangsverkehr aufnimmt. Wichtige Hauptverkehrsstraßen sind die Bundesstraßen B223, B231 sowie die Landesstraßen L21, 155, 215, 287, 450, 511, 621 und 623, die zu großen Teilen nicht in der städtischen Baulast liegen. Das Städtisches Straßennetz mit Zuständigkeit der Kommune untergliedert sich in Vorbehalts- und Nebennetz. Das Hauptstraßennetz ohne überörtlichen Verkehr wird zum Teil zurück bzw. umgebaut. Nach Möglichkeit werden streckenweise die zulässigen Geschwindigkeiten reduziert. Im Nebennetz mit Wohn- und Erschließungsstraßen wird konsequent eine Temporeduzierung (Tempo-30-Zonen, Streckengeschwindigkeit 30 oder verkehrsberuhigte Bereich) umgesetzt. Zur Parkraumlenkung und Reduzierung des Parkverkehrs verfügt die Stadt Oberhausen über eine stadtweite Parkraumbewirtschaftung. Die Erschließung der Ziele für den Autoverkehr, insbesondere den Wirtschafts- und Lieferverkehr ist sichergestellt. Die Entwicklung Oberhausens als Industrie- und Logistikstandort wird durch eine leistungsfähige Infrastruktur gewährleistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schienenpersonennahverkehr gewährleisten Linie des Rhein-Ruhr-Express (RRX5), Regionalexpresslinien, Regionalbahnen und S-Bahn-Linie eine überregionale Anbindung. Im Fernverkehr kommen Leistungen von IC- und ICE-Zügen hinzu. Neben dem Hauptbahnhof als zentralem Knotenpunkt im Bahnverkehr gibt es in Oberhausen die weiteren Bahnhöfe Oberhausen-Sterkrade, Oberhausen-Holten und Oberhausen-Osterfeld Süd. Der auf Duisburger Stadtgebiet gelegene Bahnhof Duisburg-Obermeiderich erschließt überwiegend Teile des Oberhausener Stadtgebietes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bus- und Straßenbahnverkehr werden rund 9 Mio. Fahrplankilometer angeboten. Damit werden in Oberhausen die zweitmeisten Fahrplankilometer pro Kopf im VRR gefahren. Die nächtliche Betriebsruhe dauert von 2.00 bis 4.00 und entfällt am Wochenende. Im Tagesverkehr werden eine Vielzahl von Straßenbahnlinienangeboten, Expressbuslinie, Schnellbuslinien (auch stadtgrenzenübergreifend) und Stadtlinien (auch stadtgrenzenübergreifend) angeboten. Im Nachtnetz verkehren Nachtbuslinien, eine Straßenbahnlinie und der Revierflitzer als on-Demand-Angebot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontenpunkte des Busnetzes sind die Busbahnhöfe am Hauptbahnhof und am Bahnhof Sterkrade. Herzstück des kommunalen ÖPNV ist die sog. ÖPNV-Trasse – eine kombinierte Bus- und Straßenbahnstrecke –, die abseits des allgemeinen Verkehrs eine zügige Verbindung zwischen dem Hauptbahnhof und der Neuen Mitte mit den Zentren von Sterkrade und Osterfeld sicherstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der überwiegende Teil der Haltestelle ist barrierefrei ausgebaut. Viele wichtige Haltestellen verfügen darüber hinaus über eine dynamische Fahrgastinformation. An einem Großteil der Ampelanlagen wird der ÖPNV beschleunigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rad- und Fußverkehrsnetz Oberhausen ist in den letzten Jahren im Zuge von Kanalbau- und Straßenerneuerungsmaßnahmen kontinuierlich ausgebaut und verbessert worden. Dabei sind die Rad- und Fußverkehrsanlagen im Laufe der Jahre stadtweit relativ heterogen nach jeweils geltenden „Regeln der Technik“ ausgebaut worden. Dabei wurde der Schwerpunkt auf den Ausbau des Radwegenetzes gelegt. Entlang der Hauptverkehrsstraßen wurden viele Netzlücken durch den Bau von Radwegen und das Markieren von Radfahr- bzw. Angebotsstreifen geschlossen. Abseits von Straßen gelegene Radwege wurden ausgebaut und schließen z. T. an Wegesysteme der Nachbarstädte an. Neben den Ausbau des Radwegenetzes wird auch die weitere Radverkehrsinfrastruktur (z.B. Radabstellanlagen und Optimierung von Lichtsignalanlagen) ständig ausgebaut. Die Stadt Oberhausen ist zudem bestrebt, die Nahmobilität in den nächsten Jahren verstärkt zu fördern. Hierzu wird neben der intensiveren Förderung des Radverkehrs auch der Fußverkehr verstärkt betrachtet und auf eine barrierefreie Führung des Fußgängers gelegt. Das Ziel besteht darin, den Verkehr in Oberhausen sozialverträglich abzuwickeln und ein gleichberechtigtes Zusammenspiel zwischen allen Verkehrsträgern zu gewährleisten. Nahmobilität kann eine elementare, sogar tragende Rolle für die Mobilität in Oberhausen spielen. Die Stadt Oberhausen ist diesem Ziel mit der Erarbeitung von Nahmobilitätskonzepten für die Bezirke Sterkrade, Alt-Oberhausen und Osterfeld nachgekommen. Die Nahmobilitätskonzepte enthalten eine Reihe von gezielten Maßnahmen zur Förderung des Fuß- und Radverkehrs. Zudem befindet sich ein Radverkehrskonzept in Aufstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Förderung des Umweltverbunds (Fußgängerverkehr, Radverkehr, ÖPNV/Schienennahverkehr) ist in Oberhausen integraler Bestandteil der Stadt- und Verkehrsentwicklungsplanung. Ziel der Stadt Oberhausen ist es, den Stadtverkehr und insbesondere die Nahmobilität umwelt- sowie sozialverträglich zu gestalten und ein gleichberechtigtes Zusammenspiel zwischen allen Verkehrsträgern zu gewährleisten. Allgemein lässt sich festhalten, dass in Zukunft die Vernetzung der Stadtteile untereinander, aber auch die überörtliche Anbindung fortlaufend zu verbessern ist. Im Fokus dieser Überlegungen muss dabei die als gesellschaftliches Ziel anerkannte Verkehrswende, also die Reduzierung von Endenergieverbräuchen und Schadstoffemissionen im Verkehrssektor ohne Einschränkung der individuellen Mobilität, stehen. Zur Unterstützung dieser Ziele ist die Stadt Oberhausen bereits Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e. V. (AGFS) und des Zukunftsnetz Mobilität NRW.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stand: April 2022&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leitziele==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Oberhausen sichert die Teilnahme für alle Nutzergruppen&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Oberhausen sichert die Teilnahme für alle Nutzergruppen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mobilität bildet die Grundlage für eine Teilnahme und Teilhabe am städtischen Leben. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, sicherzustellen, dass alle Bevölkerungsgruppen Zugang zu einem umfassenden Mobilitätsangebot haben. Dies bedeutet nicht nur, die Bedürfnisse verschiedener Nutzergruppen zu berücksichtigen, sondern auch sicherzustellen, dass Mobilität für alle Gesellschaftsgruppen zugänglich ist. Neben der Einbeziehung von gendergerechten Planungsansätzen ist es ebenso wichtig, die Bedürfnisse von Kindern, Jugendlichen, Menschen mit Bewegungseinschränkungen sowie älteren Menschen zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Oberhausen reduziert verkehrsbedingte Belastungen durch Angebotserweiterungen&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Oberhausen reduziert verkehrsbedingte Belastungen durch Angebotserweiterungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oberhausen setzt sich dafür ein, die Mobilitätskultur und die Wahl der Verkehrsmittel zugunsten des Umweltverbunds zu verändern, um die negativen Auswirkungen des Autoverkehrs zu minimieren. Dabei gilt es die Siedlungs- und Verkehrsentwicklungsplanung im Sinne einer Stadt der kurzen Wege auszurichten und das kleinteilige Mobilitätsangebot in den Quartieren zu stärken. Durch den Abbau von Barrieren sollen direkte Verbindungen geschaffen und so die Nutzung von Fahrrädern und das Zufußgehen gefördert werden. Darüber hinaus strebt Oberhausen an, die Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrs weiter zu erhöhen, um dessen Nutzung zu erleichtern. Darüber hinaus soll die Nutzbarkeit des ÖPNVS weiter erhöht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Oberhausen gewährleistet die Effizienz des Verkehrssystems&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Oberhausen gewährleistet die Effizienz des Verkehrssystems&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben der Förderung des Umweltverbundes soll die Effizient des gesamten Verkehrssystems, insbesondere Im Hinblick auf den Kfz-Verkehr, erhalten bleiben. Durch eine bedarfsgerechte und abgewogene Umgestaltung des Verkehrsraums, sowie durch begleitende Maßnahmen wie die Anpassung zulässiger Geschwindigkeiten soll zu einer sicheren und effizienten Nutzung der Straßen führen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der umweltschonenden Abwicklung des Wirtschaftsverkehrs, wobei alternative Logistikkonzepte und der Einsatz elektrisch betriebener Lieferfahrzeuge eine wesentliche Rolle spielen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Oberhausen gestaltet die Mobilität zukunftsfähig&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Oberhausen gestaltet die Mobilität zukunftsfähig&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oberhausen zeigt sich äußerst aufgeschlossen gegenüber technologischen Innovationen in allen Bereichen der Mobilität. Besonders im öffentlichen Nahverkehr kommen digitale Anwendungen zum Einsatz, um Buchungen zu erleichtern und Echtzeitinformationen bereitzustellen. Die Stadt strebt zudem an, das regionale ÖPNV-Netz zu verbessern und gleichzeitig den Einfluss auf stadtübergreifende Verbindungen zu erhalten. Flexible Lösungen wie Just-in-Time-Angebote sollen dabei helfen, Lücken im ÖPNV-Netz zu schließen. Autonomes Fahren wird als vielversprechende Möglichkeit betrachtet, den Bedarf an privaten Fahrzeugen zu verringern und neue Optionen wie Ride-Sharing und autonomes Shuttles zu schaffen. Auch Multi- und Intermodalität für kurze Distanzen werden erforscht, wobei darauf geachtet wird, dass sie Fußgänger und Radfahrer nicht beeinträchtigen. Die Förderung grüner Stadtlogistik, mit Mikrodepots und emissionsfreien Zustellungen, ist ein entscheidender Schritt für eine nachhaltige Mobilität, der eine enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern erfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konzepte mit Bezug zum Themenfeld==&lt;br /&gt;
{{#ask:[[Kategorie:Mobilität]]|format=ul}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Städtische Vorhaben und Entwicklungsflächen==&lt;br /&gt;
Das Dashboard zeigt die im integrierten Stadtentwicklungskonzept (Stand Juni 2024) beschlossenen Entwicklungsflächen als Potenzialräume der Stadtentwicklung und den aktuellen Stand der städtischen Vorhaben gemäß der [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste.php Vorhabenliste] (Stand Februar 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:ExperienceArcgisCom&lt;br /&gt;
|id=795a760a1d65461ead403526417abac8&lt;br /&gt;
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}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katrin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Stadtstruktur_%26_Stadtgestalt&amp;diff=2502</id>
		<title>Stadtstruktur &amp; Stadtgestalt</title>
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		<updated>2025-06-04T08:49:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Stadtstruktur und Stadtgestalt.png|alternativtext=Icon zum Themenfeld Arbeit, Wirtschaft und Tourismus|rechts|rahmenlos|200x200px|link=]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stadtstruktur &amp;amp; Stadtgestalt&#039;&#039; ist ein Themenfeld des intergrierten Stadtentwicklungsprozesses.&lt;br /&gt;
==Hintergrund und Ausgangslage==&lt;br /&gt;
Oberhausen befindet sich im westlichen Ruhrgebiet und ist landesplanerisch als Mittelzentrum ausgewiesen. Infolge der kommunalen Neugliederung im Ruhrgebiet im Jahr 1929 ist Oberhausen durch eine polyzentrale Siedlungsstruktur mit den Zentren Alt-Oberhausen, Sterkrade und Osterfeld geprägt. Im Zuge des Aufschwungs der Montanindustrie entstanden zahlreiche neue Industrieanlagen und Verkehrswege, die als Zäsuren das Stadtgebiet durchzogen haben und heute weitgehend überwunden sind. Neben den gewachsenen Stadtzentren wurde Mitte der 90er-Jahre mit der Neuen Mitte ein weiteres Zentrum auf ehemaligen Industriebrachen entwickelt, welches die Stadtteile miteinander verbinden sollte. Neben dem Westfield Centro, dem größten Einkaufzentrum Deutschlands, umfasst die Neue Mitte auch weitere gewerbliche, kulturelle sowie Freizeitnutzungen und entfaltet als beispielhaftes Projekt für den Strukturwandel im Ruhrgebiet auch überregionale Strahlkraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt weist Oberhausen mit 2.726 Einwohner*innen pro km² eine im landesweiten Vergleich hohe Bevölkerungsdichte auf. Die Siedlungsstruktur Oberhausens lässt sich wie folgt charakterisieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die nördlich gelegenen Stadtteile Holten, Barmingholten, Schmachtendorf, Walsumermark und Königshardt sind durch lockere bauliche Struktur geprägt. Die Siedlungsgebiete, die zu großen Teilen mit Ein- und Zweifamilienhäusern bebaut sind, sind von großflächigen Grünbereichen umgeben, die nach Norden Anschluss an den Natur- und Erholungsraum der Kirchheller Heide und Hiesfelder Wald haben.&lt;br /&gt;
* Die im Westen gelegenen Stadtteile Buschhausen, Schwarze Heide und Biefang weisen zum Teil noch kleinteilige Strukturen auf, sind aber auch durch große Gewerbe- und Industrieflächen geprägt.&lt;br /&gt;
* Die zentral gelegenen Stadtteile Sterkrade und Osterfeld sind insbesondere in den Innenstadtbereichen relativ stark verdichtet. Zu den Rändern lockern die Bebauungsstrukturen auf. In den nordwestlich angrenzenden Stadtteilen Tackenberg und Klosterhardt sind teilweise Geschosswohnungsbau, aber auch Ein- und Zweifamilienhaussiedlungen vorzufinden. Eine Grüngliederung der Stadtteile erfolgt vor allem durch die Bachtäler des Reinersbachs, des Alsbachs und des Elpenbachs, die als Grünelemente vom Rand in den Kernbereich hineinragen.&lt;br /&gt;
* Die Zone entlang des Rhein-Herne-Kanals und der Emscher ist durch die begleitenden Grünflächen und durch den Bereich der Neuen Mitte Oberhausen geprägt. Die Neue Mitte stellt mit dem Einkaufszentrum Westfield Centro, den Freizeiteinrichtungen und den Gewerbe- und Dienstleistungsbereichen das herausragende Beispiel für den Strukturwandel in Oberhausen dar. Im Rahmen des Masterplans Neue Mitte wird die strategische Entwicklung der Neuen Mitte weitergedacht. Diese sieht eine Ergänzung der Neuen Mitte um eine wohnbauliche Nutzung auf den Flächen des ehemaligen Stahlwerksgeländes sowie dem angrenzenden NEWAG-Gelände vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der südliche Teil der Stadt Oberhausen ist durch den Kernbereich von Alt-Oberhausen mit seinem schachbrettartigen Straßengrundriss und seiner stark verdichteten Bebauung sowie den angrenzenden, zum Teil gründerzeitlich strukturierten, Wohngebieten im Bereich Oberhausen-Ost geprägt. In den Bereichen Alstaden, Styrum und Dümpten ist die Bebauungsstruktur etwas lockerer und teilweise durch eine Ein- und Zweifamilienhausbebauung gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stand: April 2022&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Sozialräume und Sozialquartiere.jpg|ohne|mini|Sozialräume und Sozialquartiere]]&lt;br /&gt;
==Leitziele==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Erhalt der Polyzentralität&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Erhalt der Polyzentralität&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oberhausen ist durch eine polyzentrale Siedlungsstruktur mit den „gewachsenen“ Zentren Alt-Oberhausen, Osterfeld und Sterkrade sowie darüber hinaus der „Neuen Mitte“ geprägt. Die vierpolige Struktur der Stadt sowie seiner Stadtteile – vom Dorf bis zum urbanen Zentrum – soll weiter erhalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Innen- vor Außenentwicklung&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Innen- vor Außenentwicklung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Flächenentwicklung folgt in Oberhausen dem Leitbild „Innen- vor Außenentwicklung“. Neuer Wohnraum oder gewerbliche Nutzungen werden vorrangig innerhalb der vorhandenen Siedlungsbereiche ausgewiesen. Dieses Vorgehen bringt verschiedene ökologische, wirtschaftliche, soziale als auch gestalterische Vorteile mit sich. Neben der Reduzierung des Flächenverbrauchs werden vorhandene Infrastrukturen besser ausgelastet, die Durchmischung der Quartiere gefördert und die innerstädtischen Zentren belebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Erhalt und Ausbau der kleinräumigen Funktionsmischung&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Erhalt und Ausbau der kleinräumigen Funktionsmischung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ziel einer kleinräumigen funktionalen Mischung folgt dem städtebaulichen Leitbild einer „Stadt der kurzen Wege“. Flächen für verschiedene Funktionen (u.a. Handel, Wohnen, Erholung, Dienstleistungen, Bildung, Kultur) sollen im Raum möglichst eng neben bzw. übereinanderliegen und den Bewohner*innen Zugang zu vielfältigen Nutzungen ermöglichen. Durch eine Funktionsmischung wird bei entsprechender baulicher Dichte der Verkehr reduziert, gesellschaftliche Teilhabe für mobilitätseingeschränkte Menschen erhöht und zu einer Vitalisierung der Zentren beigetragen. Dabei ist die gegenseitige Verträglichkeit der Nutzungen zu berücksichtigen und negative Einflüsse sind möglichst gering zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Denkmalschutz, Erhalt historischer Bausubstanz&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Denkmalschutz, Erhalt historischer Bausubstanz&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Oberhausener Stadtgebiet befinden sich zahlreiche Bauwerke mit historischem Wert, die es nicht allein aufgrund des Denkmalschutzes zu bewahren gilt. Baudenkmäler wie der Gasometer, der Hauptbahnhof oder die Siedlung Eisenheim sind heute für die Bewohner*innen identitätsstiftende Stadtbausteine und prägen das Stadtbild maßgeblich. Aber auch die weiteren Gebäude, wie das alte Rathaus, das Bauensemble am Friedensplatz, das alte Arbeitsamt, das Bert-Brecht-Haus, das Hochhaus an die Friedrich-Karl-Straße, das Finanz- und Gesundheitsamt, die Hans-Böckler-Schule oder aber die Siedlung Gustavstraße machen deutlich, wie zahlreich und vielfältig die historische Bausubstanz in Oberhausen ist.&lt;br /&gt;
Neben Gebäuden weist Oberhausen auch verschiedene historische Gartenanlagen auf. Der aufgelockerte Stadtkern von Alt-Oberhausen mit seinen zahlreichen Grünflächen ist heute von dem Anfang des 20. Jahrhunderts verfolgten Gedankens einer „Parkstadt Oberhausen“ geprägt. Die Stadt sollte demnach als ein großer Park angelegt werden, der eine Einheit zwischen Grünflächen und Bauwerken bildet und der Bevölkerung ein gesundes Naturerlebnis ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Aufwertung öffentlicher Räume, Plätze, Straßenräume etc.&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Aufwertung öffentlicher Räume, Plätze, Straßenräume etc.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Aufenthaltsqualität öffentlicher Räume gilt es auch in Zukunft weiter zu verbessern und Straßenräume sowie Plätze gestalterisch und funktional aufzuwerten. Neben Maßnahmen in den Bereichen Begrünung, Beleuchtung, Möblierung etc. gilt es, Stadträume für verschiedene Nutzer*innengruppen zugänglich zu machen. Insbesondere die Stadtzentren in Alt-Oberhausen, Osterfeld und Sterkrade sollen auf diese Weise belebt und in ihrer Attraktivität gesteigert werden. Dabei bekennt sich Oberhausen zum Erhalt öffentlicher Räume. Die Inanspruchnahme von öffentlichen Plätzen durch private Nutzungen erfolgt nur in maßvollem Rahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Attraktivität der Innenstadt und der Stadtteilzentren verbessern&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Attraktivität der Innenstadt und der Stadtteilzentren verbessern&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Oberhausener Innenstadt sowie die Stadtteilzentren sind nicht nur Orte des Handels, des Wohnens, der Kultur und der Freizeit, sondern auch soziale Treffpunkte und Räume des Dialogs. Diese Funktionen gilt es zu erhalten und in ihrer Attraktivität auszubauen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass mit dem fortschreitenden Strukturwandel im Einzelhandel die Bedeutung der Zentren als Einkaufsdestinationen in den vergangenen Jahren abgenommen hat, weshalb eine funktionale Neuausrichtung angestrebt wird. Gemeinsam mit den jeweils relevanten Stadtteilakteuren und -bewohner*innen erarbeitete Nutzungskonzepte sorgen für ein identitätsstiftendes Zugehörigkeitsgefühl mit dem eigenen “Kiez” und somit für dauerhafte Akzeptanz aufgrund persönlicher Relevanz für die Akteure. Vor allem eine gesunde Durchmischung mit verschiedenen Nutzungsarten gewährleistet eine tragfähige, attraktive und somit resiliente Innenstadtentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konzepte mit Bezug zum Themenfeld==&lt;br /&gt;
{{#ask:[[Kategorie:Stadtstruktur und Stadtgestalt]]|format=ul}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Städtische Vorhaben und Entwicklungsflächen==&lt;br /&gt;
Das Dashboard zeigt die im integrierten Stadtentwicklungskonzept (Stand Juni 2024) beschlossenen Entwicklungsflächen als Potenzialräume der Stadtentwicklung und den aktuellen Stand der städtischen Vorhaben gemäß der [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste.php Vorhabenliste] (Stand Februar 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:ExperienceArcgisCom&lt;br /&gt;
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}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katrin</name></author>
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	<entry>
		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Gesellschaftliche_Teilhabe_und_Chancengleichheit&amp;diff=2501</id>
		<title>Gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Gesellschaftliche_Teilhabe_und_Chancengleichheit&amp;diff=2501"/>
		<updated>2025-06-04T08:49:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit2.png|alternativtext=Icon zum Themenfeld Arbeit, Wirtschaft und Tourismus|rechts|rahmenlos|200x200px|link=]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit&#039;&#039; ist ein Themenfeld des intergrierten Stadtentwicklungsprozesses.&lt;br /&gt;
==Hintergrund und Ausgangslage==&lt;br /&gt;
Der Abbau von Ungleichheiten und Benachteiligungen sowie die Schaffung stabiler Sozialstrukturen stellen zentrale Anliegen einer nachhaltigen Stadtentwicklungspolitik dar. Alle Menschen sollen gleichberechtigt und selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soziale Teilhabe und Chancengleichheit haben das Ziel, allen Menschen innerhalb einer Gesellschaft die Möglichkeit zu geben, sich persönlich zu entfalten und am sozialen, beruflichen und kulturellen Leben teilzunehmen. Dabei soll niemand aufgrund von Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, Alter, sexueller Orientierung etc. benachteiligt werden. Als gesellschaftliche Querschnittsaufgabe wirkt die Thematik in sämtliche Lebensbereiche wie u.a. Beruf, Bildung oder Sport ein. Die Themenfelder, die derzeit im besonderen Fokus der Bemühungen um verbesserte Teilhabe und Chancengleichheit stehen, sind Integration, Inklusion sowie Gender-, Familien- und Altengerechtigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge von Segregationsprozessen verfestigen sich soziale Ungleichheiten zunehmend auch räumlich. Menschen, die sich in Lebenslagen mit erhöhtem Risiko für Armut und soziale Ausgrenzung befinden, verteilen sich demnach nicht geleichmäßig über das Stadtgebiet. Demografische Entwicklungen, wie die zunehmende Alterung der Gesellschaft oder der Zuzug von Migrant*innen, aber auch Problemlagen, wie Kinder- und Altersarmut sowie Arbeitslosigkeit sind in einigen Oberhausener Sozialquartieren deutlich sichtbarer als in anderen. Laut dem im Jahr 2020 veröffentlichten Sozialbericht der Stadt Oberhausen weisen acht Oberhausener Sozialquartiere auffällige Werte hinsichtlich ihrer Armutsgefährdung auf. Sie sind als Fokusquartiere ausgewiesen und bedürfen einer besonderen Aufmerksamkeit aus Sicht der Stadtentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Themen Chancengleichheit und soziale Gerechtigkeit sind in Oberhausen bereits strukturell und querschnittsorientiert innerhalb der Verwaltung verankert. Unter anderem durch die Einführung des Bereichs Chancengleichheit, dem kommunalen Integrationszentrum sowie dem Instrument der strategischen Sozialplanung durch den Bereich Soziales wird dafür Sorge getragen, dass Ungleichheiten in Oberhausen sichtbar werden und Anliegen von benachteiligten Bevölkerungsgruppen stärkere Berücksichtigung finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stand: April 2022&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leitziele==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Bekämpfung von Armut und Förderung gleichwertiger Lebensverhältnisse in allen Sozialräumen&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Bekämpfung von Armut und Förderung gleichwertiger Lebensverhältnisse in allen Sozialräumen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Menschen in armutsgeprägten Lebenslagen erleben häufig einschneidende Entbehrungen und gesellschaftliche Benachteiligung, teils mit langfristigen Folgen. Dabei nimmt die ökonomische Armut Einfluss auf andere Lebensbereiche, wie bspw. die Gesundheit, Bildung, Arbeit, Integration und die Wahl des Wohnortes, was wiederum zur Entstehung und Reproduktion von Armut beitragen kann. Zur Förderung eines selbstbestimmten Lebens können zum einen (Grund-)Bedarfe gedeckt und zum anderen Bedarfslagen beeinflusst werden. Transferleistungen wie bspw. nach dem SGB II, SGB XII oder Leistungen nach dem AsylbLG usw. bilden ein soziales Netz. Sie ermöglichen den Menschen zwar die Deckung ihrer Grundbedürfnisse, garantieren aber keine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe der von Armut betroffenen Menschen. Daher gibt es viele verschiedene Ansätze und Maßnahmen, die ergänzend zu den gesetzlichen Leistungen vorgehalten werden, welche die Betroffenen freiwillig in Anspruch nehmen können. Sie unterstützen bspw. bei den Themen, Integration, Bildung, Arbeit, Gesundheit, Familie, Wohnen und Leben im Alter. Neben aktiven Angeboten kann aber auch die Gestaltung des öffentlichen Raumes und der städtischen Infrastruktur zu sozialer Gerechtigkeit beitragen, bspw. durch den barrierefreien Ausbau des öffentlichem Raumes und des ÖPNV oder durch Maßnahmen zur Verbesserung umweltbedingter Gesundheitsrisiken wie Hitze, Luftverschmutzung und Lärm.&lt;br /&gt;
Um Menschen aus Armuts- und Unterversorgungslagen zu helfen, wird Armut in der Stadt Oberhausen als Querschnittsthema bearbeitet und lebensnahe Konzepte entwickelt, die differenzierte Problemlagen berücksichtigen. Dazu wird ein stetiger Dialog zwischen der Verwaltung, der Politik sowie den Wohlfahrtsträgern in den Sozialräumen organisiert und, wo möglich, auch die Betroffenen einbezogen. Mithilfe datengestützter Steuerung von Ressourcen werden vorrangig da, wo Personengruppen mit besonderem Unterstützungsbedarf leben, entsprechende Maßnahmen und Infrastrukturen vorgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Reduzierung sozialer Ungleichheiten und räumlicher Segregation&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Reduzierung sozialer Ungleichheiten und räumlicher Segregation&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Soziale Ungleichheiten manifestieren sich zunehmend auch räumlich. Zwischen Regionen und Städten, aber auch innerhalb der Städte ist immer häufiger zu beobachten, dass der Zugang zu materiellen sowie immateriellen Ressourcen ungleich verteilt ist. Insbesondere im Hinblick auf sozioökonomische sowie ethnisch-kulturelle Merkmale kommt es verstärkt zu Segregationsprozessen und Quartieren mit einer steigenden Anzahl an Menschen, die von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen sind. Auch in Oberhausen lassen sich solche Entwicklungen erkennen. In der Folge entstehen Sozialquartiere mit besonderen Handlungsbedarfen und negativen Entwicklungsdynamiken. Durch den Einsatz entsprechender Instrumente und Maßnahmen setzt sich die Stadt Oberhausen dafür ein, soziale Segregation auch in Zukunft frühzeitig zu erkennen und dem Entstehen bzw. der Verschärfung entgegenwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung von Geschlechtergleichstellung&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung von Geschlechtergleichstellung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trotz rechtlicher Gleichstellung sind Frauen heute noch in verschiedenen Lebensbereichen gegenüber Männern benachteiligt. So können bspw. ungleiche Erwerbseinkommen oder mangelnde Vereinbarkeit von Familie und Beruf zum dauerhaften Armutsrisiko für Frauen werden. Die Stadt Oberhausen setzt sich für die tatsächliche Gleichstellung der Geschlechter ein und macht verstärkt auf die Belange von Frauen aufmerksam. Dafür werden die Bedürfnisse und Anforderungen von Frauen bei Planungen und Projekten berücksichtigt. Gleichstellung findet sich in verschiedenen gesellschaftlichen Themen wieder und wird entsprechend als Querschnittsaufgabe betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Entgegenwirken von weiterer Benachteiligung und Mehrfachdiskriminierung&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Entgegenwirken von weiterer Benachteiligung und Mehrfachdiskriminierung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch für weitere identifizierte Personengruppen ist stetig gegen Benachteiligung zu wirken. Die Sensibilisierung für LGBTIQ*/LSBT*Q (LSBT*Q steht als Abkürzung für lesbisch, schwul, bisexuell, transgeschlechtlich und queer) und die Entwicklung geeigneter Maßnahmen zum Abbau von Benachteiligung und Diskriminierung ist sicherzustellen. Dabei sind insbesondere der Aspekt der Mehrfachdiskriminierung stets mit zu betrachten und geeignete niedrigschwellige Angebots-/Unterstützungsstrukturen zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung von Senior*innengerechtigkeit&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung von Senior*innengerechtigkeit&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der demografische Wandel hat die Altersstruktur in Oberhausen sowie auch in Deutschland und darüber hinaus stark verändert. Die zunehmende Alterung der Gesellschaft geht in verschiedenen kommunalen Handlungsfeldern mit neuen Herausforderungen einher. Um die allgemeine Lebensqualität von Senior*innen in Oberhausen auch im hohen Alter aufrechtzuerhalten und Selbstbestimmung sowie soziale Teilhabe zu fördern, werden entsprechende soziale, gesundheitsbezogene und kommunikative Dienstleistungen, Produkte und Angebote bereitgestellt. Die Bedürfnisse von älteren Menschen werden bei stadtentwicklungspolitischen Entscheidungen stets berücksichtigt und eine senior*innengerechte Stadtentwicklung gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung von Inklusion&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung von Inklusion&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Begriff „Inklusion“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „Einschluss“ oder „Einbeziehung“. Demnach sollen alle Menschen gleichberechtigt und selbstbestimmt in die Gesellschaft einbezogen werden. Unterschiedlichkeiten zwischen Menschen werden als Selbstverständlichkeit und Bereicherung wahrgenommen. In einer inklusiven Gesellschaft werden Strukturen geschaffen, in denen jede*r einbezogen wird und sich alle Individuen barrierefrei bewegen können. Demnach müssen sich Menschen mit Behinderungen nicht an ihre Umwelt anpassen, sondern die Umwelt sich an sie. Die Stadt Oberhausen unterstützt die Umsetzung des Konzepts der Inklusion in sämtlichen Lebensbereichen. Die bestehenden Barrieren für Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen werden reduziert und somit Selbstbestimmung und Teilhabe gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung von Integration&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung von Integration&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht zuletzt aufgrund der verstärkten Fluchtmigrationen aktuell sowie in den Jahren 2015 und 2016 stellt die Integration von Neueingewanderten eine Aufgabe mit besonderer Bedeutung für die Stadt Oberhausen dar. Wie auch die weiteren Städte des Ruhrgebiets ist Oberhausen durch eine intensive Einwanderungsgeschichte geprägt. Ende des Jahres 2021 wiesen 31,6 % der Menschen in Oberhausen eine Einwanderungsgeschichte auf. 16,7 % der Bevölkerung besitzt keine deutsche Staatsbürgerschaft, wobei die Türkei, ehem. Serbien und Montenegro sowie Syrien die häufigsten Herkunftsländer sind. In einer stets vielfältiger werdenden Gesellschaft fördert die Stadt Oberhausen die Chancengleichheit und gleichberechtigte Teilhabe von allen Neuzugewanderten und Menschen mit Migrationshintergrund Einwanderungsgeschichte. Akzeptanz, Toleranz sowie gegenseitiges Verständnis gehören zum Selbstverständnis Oberhausens - Rassismus und Diskriminierung haben keinen Platz. Integration wird in Oberhausen als dauerhafte, querschnittsbezogene und ressortübergreifende Aufgabe verstanden. Die interkulturelle Öffnung der Verwaltung genießt eine hohe Priorität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung bürger*innenschaftlichen Engagements&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung bürger*innenschaftlichen Engagements&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bürger*innenschaftliches Engagement beschreibt die vielfältigen Formen des freiwilligen und gemeinwohlorientierten Engagements in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft (u.a. Mitarbeit in Vereinen, Verbänden, Einrichtungen, Bürger*inneninitiativen). Es gilt als unverzichtbares Element eines funktionierenden gesellschaftlichen Miteinanders, dient als Impulsgeber für gesellschaftliche Veränderungen, fördert die soziale Teilhabe, politische Bildung und ist Zeichen einer lebendigen Demokratie. Neben der Förderung von Anerkennung und Wertschätzung ehrenamtlicher Tätigkeiten stellen die Vernetzung und die Vermittlung der Angebote zentrale Anliegen der Stadt Oberhausen dar.&lt;br /&gt;
Die Stadt Oberhausen pflegt darüber hinaus eine intensive Dialog- und Beteiligungskultur. Die Bürger*innen werden bei allen wichtigen Vorhaben der Stadt einbezogen und erhalten die Gelegenheit, aktiv an Planungsprozessen mitzuwirken. Auf diese Weise können die verschiedenen Belange der Bürger*innen besser berücksichtigt, die Transparenz sowie Akzeptanz bzgl. kommunalpolitischer Entscheidungen erhöht und das Interesse der Bürger*innen an der Mitgestaltung ihrer Stadt gefördert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Stärkung der Familienfreundlichkeit&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Stärkung der Familienfreundlichkeit&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kinder und familiäre Netzwerke sind die Grundlage für unsere Gesellschaft. Sie sind zentrale Orte, an denen Werte vermittelt und Menschen geprägt werden. Für die Stadt Oberhausen stellt die Kinder- und Familienfreundlichkeit ein zentrales Anliegen der Stadtentwicklung dar und wird als Querschnittsthema in verschiedenen kommunalen Handlungsfeldern berücksichtigt. Besondere Augenmerke liegen unter anderem auf der präventiven Familienpolitik, der Verbesserung der Bildungschancen, der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie der städtebaulichen Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konzepte mit Bezug zum Themenfeld ==&lt;br /&gt;
{{#ask:[[Kategorie:Gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit]]|format=ul}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Städtische Vorhaben und Entwicklungsflächen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dashboard zeigt die im integrierten Stadtentwicklungskonzept (Stand Juni 2024) beschlossenen Entwicklungsflächen als Potenzialräume der Stadtentwicklung und den aktuellen Stand der städtischen Vorhaben gemäß der [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste.php Vorhabenliste] (Stand Februar 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:ExperienceArcgisCom&lt;br /&gt;
|id=004a765e86384158bb486b7a5e88e1a4&lt;br /&gt;
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}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katrin</name></author>
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	<entry>
		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Arbeit,_Wirtschaft_und_Tourismus&amp;diff=2500</id>
		<title>Arbeit, Wirtschaft und Tourismus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Arbeit,_Wirtschaft_und_Tourismus&amp;diff=2500"/>
		<updated>2025-06-04T08:48:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: /* Städtische Vorhaben und Entwicklungsflächen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Arbeit, Wirtschaft und Tourismus.png|alternativtext=Icon zum Themenfeld Arbeit, Wirtschaft und Tourismus|rechts|rahmenlos|200x200px|link=]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Arbeit, Wirtschaft und Tourismus&#039;&#039; ist ein Themenfeld des integrierten Stadtentwicklungsprozesses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hintergrund und Ausgangslage==&lt;br /&gt;
Prosperierende Unternehmen, die Arbeitsplätze bereitstellen, Steuereinnahmen sichern und Investitionen hervorbringen, sind eine wichtige Grundlage für eine stabile und zukunftsfähige Stadtentwicklung. Globale Megatrends, wie der ökonomische Strukturwandel zur Dienstleistungsgesellschaft, die fortschreitende Globalisierung sowie die Notwendigkeit zu einem nachhaltigen Handeln stellen die Wirtschaft vor Herausforderungen. Die Kommunen können durch ihre Stadtentwicklungspolitik und eine aktive Wirtschaftsförderung die Rahmenbedingungen verbessern und die Unternehmen bei der Bewältigung dieser Herausforderungen unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch bis zum Beginn der Bergbaukrise in den 60er-Jahren war Oberhausen durch eine geringe Anzahl an großindustriellen Betrieben geprägt. Dies hat sich im Zuge des wirtschaftlichen Strukturwandels grundlegend verändert. Seit den 1980er-Jahren hat sich auch Oberhausen zunehmend zu einer Dienstleistungsstadt entwickelt und gehört zu den Dienstleistungszentren des Ruhrgebiets. Im Jahr 2021 arbeiten 75,6 % aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort Oberhausen im Dienstleistungssektor, wobei insbesondere Dienstleistungen für Unternehmen sowie der Großhandel in den zurückliegenden Jahren ein besonderes Wachstum verzeichnen konnten. Eine besondere Rolle nimmt seit Mitte der 1990er Jahre mit Eröffnung des Gasometers als Ausstellungshalle sowie des Einkaufs- und Freizeitzentrums Westfield CentrO mit seinen benachbarten Besucher*innenattraktionen die Tourismus- und Freizeitwirtschaft ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bundesweite konjunkturelle Aufschwung hat zu einer abnehmenden Arbeitslosigkeit in Oberhausen in den zurückliegenden Jahren geführt. Ein Grund für diese Entwicklung liegt in der Zunahme der Anzahl sozialversicherungspflichtig Beschäftigter am Arbeitsort. Diese stieg zwischen den Jahren 2010 und 2020 um rund 12 % auf 67.500. Trotz dieser positiven Entwicklungstendenzen weist Oberhausen beim landesweiten Vergleich der Indikatoren Beschäftigtenquote und (Langzeit-)arbeitslosenquote unterdurchschnittliche Werte auf. Hier werden die großen Herausforderungen deutlich, denen sich Oberhausen gegenübersieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Struktur der räumlichen Verteilung der Erwerbstätigen innerhalb des Stadtgebiets, zeigt sich eine ungleiche Verteilung. So zeichnet sich für den Arbeitslosenanteil ein starkes Nord-Süd-Gefälle ab. Demnach weisen die Sozialräume Sterkrade-Nord und Sterkrade-Mitte bei gesamtstädtischer Betrachtung unterdurchschnittliche Werte auf, während die weiter südlich gelegenen Sozialräume überdurchschnittlich stark von Arbeitslosigkeit betroffen sind. Kleinräumig, auf Ebene der Sozialquartiere, wird deutlich, dass insbesondere die vergleichsweise dicht besiedelten Quartiere (u.a. Innenstadt, Marienviertel, Osterfeld Mitte) von Arbeitslosigkeit betroffen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stand: April 2022&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leitziele==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Arbeitsplatzangebot in Oberhausen soll weiter gestärkt und ausgebaut werden. Dazu sollen vorhandene Arbeitsplätze gesichert und neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Durch eine dauerhafte Bestandspflege vorhandener Betriebe und die Ansiedlung sowie die Gründung neuer Unternehmen entsteht in Oberhausen eine resiliente Wirtschaftsstruktur, die auch in Krisenzeiten stabil ist. Diese zeichnet sich durch eine gesunde Mischung aus Dienstleistungs- und Produktionssektor aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Bereitstellung von Entwicklungsflächen für die Wirtschaft&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Bereitstellung von Entwicklungsflächen für die Wirtschaft&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für die wirtschaftliche Zukunft der Stadt ist es notwendig, neue Unternehmen am Standort anzusiedeln und bereits hier verorteten Unternehmen Entwicklungsperspektiven zu bieten. Dies ist eine wichtige Bedingung, um Arbeitsplätze zu schaffen bzw. zu erhalten. Dazu bedarf es eines qualifizierten Flächenmanagements. Die Bereitstellung von Gewerbeflächen sollte dabei mit dem Ziel einer sparsamen Flächeninanspruchnahme abgewogen werden. Deshalb sollen neben der Flächenneuausweisung auch die Nachverdichtung bereits genutzter Flächen sowie die Widernutzbarmachung brachliegender oder -fallender Flächen verstärkt in den Blick genommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung von Ausbildung und Qualifizierung&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung von Ausbildung und Qualifizierung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Fachkräftemobilisierung sowie die Reduzierung der (Langzeit)Arbeitslosigkeit sind zwei bedeutende Herausforderungen für Oberhausen. Die Entwicklung des Arbeitskräftepotenzials ist eine wichtige Grundlage für einen prosperierenden Wirtschaftsstandort. Dabei müssen die individuellen Potenziale der Menschen in Oberhausen zielgerichtet gefördert werden. Dazu zählt, die Qualität und Attraktivität der beruflichen Weiterbildung und Qualifizierung in Oberhausen weiter auszubauen. Darüber hinaus gilt es zukünftig verstärkt, die ausländische wie auch innerdeutsche Fachkräftemigration in den Blick zu nehmen und hier begleitende Angebote zu schaffen, damit diese gelingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Bildung von Kooperationsnetzwerken&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Bildung von Kooperationsnetzwerken&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch eine verstärkte Zusammenarbeit von Wirtschaft, Bildung, Wissenschaft und Forschung entstehen zahlreiche Synergieeffekte, von der alle Akteure gleichermaßen profitieren. Eine lebendige Kommunikations- und Transferkultur ist ein wichtiger Innovationsmotor und Beitrag für ein gründerfreundliches Klima. Beide tragen zur wirtschaftlichen Entwicklung Oberhausens bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Chancengleichheit im Berufsalltag sicherstellen&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Chancengleichheit im Berufsalltag sicherstellen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Förderung von Gleichberechtigung innerhalb der Gesellschaft ist auch im beruflichen Umfeld sicherzustellen. Oberhausen setzt sich für die Chancengleichheit aller Menschen auf dem Arbeitsmarkt und im Berufsleben ein. Dies gilt für die Gleichstellung von Frauen und Männern genauso, wie für die Sicherung der Rechte und Chancen von Menschen mit Behinderungen sowie mit Migrationshintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Oberhausen als Tourismusstandort positionieren&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Oberhausen als Tourismusstandort positionieren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der eingeschlagene Weg der Positionierung Oberhausens als Destination für Entertainment und Erlebnis wird konsequent fortgesetzt. Dabei bieten insbesondere das Westfield Centro und die Neue Mitte ein Alleinstellungsmerkmal, das durch die gezielte Ergänzung mit weiteren Attraktionen ausgebaut werden soll. Im Marketing werden die bisherigen Themen Industriekultur, Geschäftsreisetourismus und Kultur weiter bespielt. Als Reaktion auf die Veränderungen im Reiseverhalten nach der Pandemie rücken die Themen Aktivtourismus und Naturerlebnisse stärker in den Fokus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konzepte mit Bezug zum Themenfeld==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ask:[[Kategorie:Arbeit, Wirtschaft und Tourismus]]|format=ul}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Städtische Vorhaben und Entwicklungsflächen==&lt;br /&gt;
Das Dashboard zeigt die im integrierten Stadtentwicklungskonzept (Stand Juni 2024) beschlossenen Entwicklungsflächen als Potenzialräume der Stadtentwicklung und den aktuellen Stand der städtischen Vorhaben gemäß der [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste.php Vorhabenliste] (Stand Februar 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Katrin</name></author>
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		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Arbeit,_Wirtschaft_und_Tourismus&amp;diff=2499</id>
		<title>Arbeit, Wirtschaft und Tourismus</title>
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		<updated>2025-06-04T08:47:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Arbeit, Wirtschaft und Tourismus.png|alternativtext=Icon zum Themenfeld Arbeit, Wirtschaft und Tourismus|rechts|rahmenlos|200x200px|link=]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Arbeit, Wirtschaft und Tourismus&#039;&#039; ist ein Themenfeld des integrierten Stadtentwicklungsprozesses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hintergrund und Ausgangslage==&lt;br /&gt;
Prosperierende Unternehmen, die Arbeitsplätze bereitstellen, Steuereinnahmen sichern und Investitionen hervorbringen, sind eine wichtige Grundlage für eine stabile und zukunftsfähige Stadtentwicklung. Globale Megatrends, wie der ökonomische Strukturwandel zur Dienstleistungsgesellschaft, die fortschreitende Globalisierung sowie die Notwendigkeit zu einem nachhaltigen Handeln stellen die Wirtschaft vor Herausforderungen. Die Kommunen können durch ihre Stadtentwicklungspolitik und eine aktive Wirtschaftsförderung die Rahmenbedingungen verbessern und die Unternehmen bei der Bewältigung dieser Herausforderungen unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch bis zum Beginn der Bergbaukrise in den 60er-Jahren war Oberhausen durch eine geringe Anzahl an großindustriellen Betrieben geprägt. Dies hat sich im Zuge des wirtschaftlichen Strukturwandels grundlegend verändert. Seit den 1980er-Jahren hat sich auch Oberhausen zunehmend zu einer Dienstleistungsstadt entwickelt und gehört zu den Dienstleistungszentren des Ruhrgebiets. Im Jahr 2021 arbeiten 75,6 % aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort Oberhausen im Dienstleistungssektor, wobei insbesondere Dienstleistungen für Unternehmen sowie der Großhandel in den zurückliegenden Jahren ein besonderes Wachstum verzeichnen konnten. Eine besondere Rolle nimmt seit Mitte der 1990er Jahre mit Eröffnung des Gasometers als Ausstellungshalle sowie des Einkaufs- und Freizeitzentrums Westfield CentrO mit seinen benachbarten Besucher*innenattraktionen die Tourismus- und Freizeitwirtschaft ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bundesweite konjunkturelle Aufschwung hat zu einer abnehmenden Arbeitslosigkeit in Oberhausen in den zurückliegenden Jahren geführt. Ein Grund für diese Entwicklung liegt in der Zunahme der Anzahl sozialversicherungspflichtig Beschäftigter am Arbeitsort. Diese stieg zwischen den Jahren 2010 und 2020 um rund 12 % auf 67.500. Trotz dieser positiven Entwicklungstendenzen weist Oberhausen beim landesweiten Vergleich der Indikatoren Beschäftigtenquote und (Langzeit-)arbeitslosenquote unterdurchschnittliche Werte auf. Hier werden die großen Herausforderungen deutlich, denen sich Oberhausen gegenübersieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Struktur der räumlichen Verteilung der Erwerbstätigen innerhalb des Stadtgebiets, zeigt sich eine ungleiche Verteilung. So zeichnet sich für den Arbeitslosenanteil ein starkes Nord-Süd-Gefälle ab. Demnach weisen die Sozialräume Sterkrade-Nord und Sterkrade-Mitte bei gesamtstädtischer Betrachtung unterdurchschnittliche Werte auf, während die weiter südlich gelegenen Sozialräume überdurchschnittlich stark von Arbeitslosigkeit betroffen sind. Kleinräumig, auf Ebene der Sozialquartiere, wird deutlich, dass insbesondere die vergleichsweise dicht besiedelten Quartiere (u.a. Innenstadt, Marienviertel, Osterfeld Mitte) von Arbeitslosigkeit betroffen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stand: April 2022&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leitziele==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Arbeitsplatzangebot in Oberhausen soll weiter gestärkt und ausgebaut werden. Dazu sollen vorhandene Arbeitsplätze gesichert und neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Durch eine dauerhafte Bestandspflege vorhandener Betriebe und die Ansiedlung sowie die Gründung neuer Unternehmen entsteht in Oberhausen eine resiliente Wirtschaftsstruktur, die auch in Krisenzeiten stabil ist. Diese zeichnet sich durch eine gesunde Mischung aus Dienstleistungs- und Produktionssektor aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Für die wirtschaftliche Zukunft der Stadt ist es notwendig, neue Unternehmen am Standort anzusiedeln und bereits hier verorteten Unternehmen Entwicklungsperspektiven zu bieten. Dies ist eine wichtige Bedingung, um Arbeitsplätze zu schaffen bzw. zu erhalten. Dazu bedarf es eines qualifizierten Flächenmanagements. Die Bereitstellung von Gewerbeflächen sollte dabei mit dem Ziel einer sparsamen Flächeninanspruchnahme abgewogen werden. Deshalb sollen neben der Flächenneuausweisung auch die Nachverdichtung bereits genutzter Flächen sowie die Widernutzbarmachung brachliegender oder -fallender Flächen verstärkt in den Blick genommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung von Ausbildung und Qualifizierung&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung von Ausbildung und Qualifizierung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Fachkräftemobilisierung sowie die Reduzierung der (Langzeit)Arbeitslosigkeit sind zwei bedeutende Herausforderungen für Oberhausen. Die Entwicklung des Arbeitskräftepotenzials ist eine wichtige Grundlage für einen prosperierenden Wirtschaftsstandort. Dabei müssen die individuellen Potenziale der Menschen in Oberhausen zielgerichtet gefördert werden. Dazu zählt, die Qualität und Attraktivität der beruflichen Weiterbildung und Qualifizierung in Oberhausen weiter auszubauen. Darüber hinaus gilt es zukünftig verstärkt, die ausländische wie auch innerdeutsche Fachkräftemigration in den Blick zu nehmen und hier begleitende Angebote zu schaffen, damit diese gelingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Bildung von Kooperationsnetzwerken&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Bildung von Kooperationsnetzwerken&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch eine verstärkte Zusammenarbeit von Wirtschaft, Bildung, Wissenschaft und Forschung entstehen zahlreiche Synergieeffekte, von der alle Akteure gleichermaßen profitieren. Eine lebendige Kommunikations- und Transferkultur ist ein wichtiger Innovationsmotor und Beitrag für ein gründerfreundliches Klima. Beide tragen zur wirtschaftlichen Entwicklung Oberhausens bei.&lt;br /&gt;
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Die Förderung von Gleichberechtigung innerhalb der Gesellschaft ist auch im beruflichen Umfeld sicherzustellen. Oberhausen setzt sich für die Chancengleichheit aller Menschen auf dem Arbeitsmarkt und im Berufsleben ein. Dies gilt für die Gleichstellung von Frauen und Männern genauso, wie für die Sicherung der Rechte und Chancen von Menschen mit Behinderungen sowie mit Migrationshintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Oberhausen als Tourismusstandort positionieren&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Oberhausen als Tourismusstandort positionieren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der eingeschlagene Weg der Positionierung Oberhausens als Destination für Entertainment und Erlebnis wird konsequent fortgesetzt. Dabei bieten insbesondere das Westfield Centro und die Neue Mitte ein Alleinstellungsmerkmal, das durch die gezielte Ergänzung mit weiteren Attraktionen ausgebaut werden soll. Im Marketing werden die bisherigen Themen Industriekultur, Geschäftsreisetourismus und Kultur weiter bespielt. Als Reaktion auf die Veränderungen im Reiseverhalten nach der Pandemie rücken die Themen Aktivtourismus und Naturerlebnisse stärker in den Fokus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konzepte mit Bezug zum Themenfeld==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ask:[[Kategorie:Arbeit, Wirtschaft und Tourismus]]|format=ul}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Städtische Vorhaben und Entwicklungsflächen==&lt;br /&gt;
Das Dashboard zeigt die im integrierten Stadtentwicklungskonzept (Stand Juni 2024) beschlossenen Entwicklungsflächen als Potenzialräume der Stadtentwicklung und den aktuellen Stand der städtischen Vorhaben gemäß der Vorhabenliste (Stand Februar 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Katrin</name></author>
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		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Gesellschaftliche_Teilhabe_und_Chancengleichheit&amp;diff=2498</id>
		<title>Gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Gesellschaftliche_Teilhabe_und_Chancengleichheit&amp;diff=2498"/>
		<updated>2025-06-04T08:46:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit2.png|alternativtext=Icon zum Themenfeld Arbeit, Wirtschaft und Tourismus|rechts|rahmenlos|200x200px|link=]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit&#039;&#039; ist ein Themenfeld des intergrierten Stadtentwicklungsprozesses.&lt;br /&gt;
==Hintergrund und Ausgangslage==&lt;br /&gt;
Der Abbau von Ungleichheiten und Benachteiligungen sowie die Schaffung stabiler Sozialstrukturen stellen zentrale Anliegen einer nachhaltigen Stadtentwicklungspolitik dar. Alle Menschen sollen gleichberechtigt und selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soziale Teilhabe und Chancengleichheit haben das Ziel, allen Menschen innerhalb einer Gesellschaft die Möglichkeit zu geben, sich persönlich zu entfalten und am sozialen, beruflichen und kulturellen Leben teilzunehmen. Dabei soll niemand aufgrund von Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, Alter, sexueller Orientierung etc. benachteiligt werden. Als gesellschaftliche Querschnittsaufgabe wirkt die Thematik in sämtliche Lebensbereiche wie u.a. Beruf, Bildung oder Sport ein. Die Themenfelder, die derzeit im besonderen Fokus der Bemühungen um verbesserte Teilhabe und Chancengleichheit stehen, sind Integration, Inklusion sowie Gender-, Familien- und Altengerechtigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge von Segregationsprozessen verfestigen sich soziale Ungleichheiten zunehmend auch räumlich. Menschen, die sich in Lebenslagen mit erhöhtem Risiko für Armut und soziale Ausgrenzung befinden, verteilen sich demnach nicht geleichmäßig über das Stadtgebiet. Demografische Entwicklungen, wie die zunehmende Alterung der Gesellschaft oder der Zuzug von Migrant*innen, aber auch Problemlagen, wie Kinder- und Altersarmut sowie Arbeitslosigkeit sind in einigen Oberhausener Sozialquartieren deutlich sichtbarer als in anderen. Laut dem im Jahr 2020 veröffentlichten Sozialbericht der Stadt Oberhausen weisen acht Oberhausener Sozialquartiere auffällige Werte hinsichtlich ihrer Armutsgefährdung auf. Sie sind als Fokusquartiere ausgewiesen und bedürfen einer besonderen Aufmerksamkeit aus Sicht der Stadtentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Themen Chancengleichheit und soziale Gerechtigkeit sind in Oberhausen bereits strukturell und querschnittsorientiert innerhalb der Verwaltung verankert. Unter anderem durch die Einführung des Bereichs Chancengleichheit, dem kommunalen Integrationszentrum sowie dem Instrument der strategischen Sozialplanung durch den Bereich Soziales wird dafür Sorge getragen, dass Ungleichheiten in Oberhausen sichtbar werden und Anliegen von benachteiligten Bevölkerungsgruppen stärkere Berücksichtigung finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stand: April 2022&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leitziele==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Bekämpfung von Armut und Förderung gleichwertiger Lebensverhältnisse in allen Sozialräumen&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Bekämpfung von Armut und Förderung gleichwertiger Lebensverhältnisse in allen Sozialräumen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Menschen in armutsgeprägten Lebenslagen erleben häufig einschneidende Entbehrungen und gesellschaftliche Benachteiligung, teils mit langfristigen Folgen. Dabei nimmt die ökonomische Armut Einfluss auf andere Lebensbereiche, wie bspw. die Gesundheit, Bildung, Arbeit, Integration und die Wahl des Wohnortes, was wiederum zur Entstehung und Reproduktion von Armut beitragen kann. Zur Förderung eines selbstbestimmten Lebens können zum einen (Grund-)Bedarfe gedeckt und zum anderen Bedarfslagen beeinflusst werden. Transferleistungen wie bspw. nach dem SGB II, SGB XII oder Leistungen nach dem AsylbLG usw. bilden ein soziales Netz. Sie ermöglichen den Menschen zwar die Deckung ihrer Grundbedürfnisse, garantieren aber keine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe der von Armut betroffenen Menschen. Daher gibt es viele verschiedene Ansätze und Maßnahmen, die ergänzend zu den gesetzlichen Leistungen vorgehalten werden, welche die Betroffenen freiwillig in Anspruch nehmen können. Sie unterstützen bspw. bei den Themen, Integration, Bildung, Arbeit, Gesundheit, Familie, Wohnen und Leben im Alter. Neben aktiven Angeboten kann aber auch die Gestaltung des öffentlichen Raumes und der städtischen Infrastruktur zu sozialer Gerechtigkeit beitragen, bspw. durch den barrierefreien Ausbau des öffentlichem Raumes und des ÖPNV oder durch Maßnahmen zur Verbesserung umweltbedingter Gesundheitsrisiken wie Hitze, Luftverschmutzung und Lärm.&lt;br /&gt;
Um Menschen aus Armuts- und Unterversorgungslagen zu helfen, wird Armut in der Stadt Oberhausen als Querschnittsthema bearbeitet und lebensnahe Konzepte entwickelt, die differenzierte Problemlagen berücksichtigen. Dazu wird ein stetiger Dialog zwischen der Verwaltung, der Politik sowie den Wohlfahrtsträgern in den Sozialräumen organisiert und, wo möglich, auch die Betroffenen einbezogen. Mithilfe datengestützter Steuerung von Ressourcen werden vorrangig da, wo Personengruppen mit besonderem Unterstützungsbedarf leben, entsprechende Maßnahmen und Infrastrukturen vorgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Reduzierung sozialer Ungleichheiten und räumlicher Segregation&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Reduzierung sozialer Ungleichheiten und räumlicher Segregation&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Soziale Ungleichheiten manifestieren sich zunehmend auch räumlich. Zwischen Regionen und Städten, aber auch innerhalb der Städte ist immer häufiger zu beobachten, dass der Zugang zu materiellen sowie immateriellen Ressourcen ungleich verteilt ist. Insbesondere im Hinblick auf sozioökonomische sowie ethnisch-kulturelle Merkmale kommt es verstärkt zu Segregationsprozessen und Quartieren mit einer steigenden Anzahl an Menschen, die von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen sind. Auch in Oberhausen lassen sich solche Entwicklungen erkennen. In der Folge entstehen Sozialquartiere mit besonderen Handlungsbedarfen und negativen Entwicklungsdynamiken. Durch den Einsatz entsprechender Instrumente und Maßnahmen setzt sich die Stadt Oberhausen dafür ein, soziale Segregation auch in Zukunft frühzeitig zu erkennen und dem Entstehen bzw. der Verschärfung entgegenwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung von Geschlechtergleichstellung&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung von Geschlechtergleichstellung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trotz rechtlicher Gleichstellung sind Frauen heute noch in verschiedenen Lebensbereichen gegenüber Männern benachteiligt. So können bspw. ungleiche Erwerbseinkommen oder mangelnde Vereinbarkeit von Familie und Beruf zum dauerhaften Armutsrisiko für Frauen werden. Die Stadt Oberhausen setzt sich für die tatsächliche Gleichstellung der Geschlechter ein und macht verstärkt auf die Belange von Frauen aufmerksam. Dafür werden die Bedürfnisse und Anforderungen von Frauen bei Planungen und Projekten berücksichtigt. Gleichstellung findet sich in verschiedenen gesellschaftlichen Themen wieder und wird entsprechend als Querschnittsaufgabe betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Entgegenwirken von weiterer Benachteiligung und Mehrfachdiskriminierung&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Entgegenwirken von weiterer Benachteiligung und Mehrfachdiskriminierung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch für weitere identifizierte Personengruppen ist stetig gegen Benachteiligung zu wirken. Die Sensibilisierung für LGBTIQ*/LSBT*Q (LSBT*Q steht als Abkürzung für lesbisch, schwul, bisexuell, transgeschlechtlich und queer) und die Entwicklung geeigneter Maßnahmen zum Abbau von Benachteiligung und Diskriminierung ist sicherzustellen. Dabei sind insbesondere der Aspekt der Mehrfachdiskriminierung stets mit zu betrachten und geeignete niedrigschwellige Angebots-/Unterstützungsstrukturen zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung von Senior*innengerechtigkeit&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung von Senior*innengerechtigkeit&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der demografische Wandel hat die Altersstruktur in Oberhausen sowie auch in Deutschland und darüber hinaus stark verändert. Die zunehmende Alterung der Gesellschaft geht in verschiedenen kommunalen Handlungsfeldern mit neuen Herausforderungen einher. Um die allgemeine Lebensqualität von Senior*innen in Oberhausen auch im hohen Alter aufrechtzuerhalten und Selbstbestimmung sowie soziale Teilhabe zu fördern, werden entsprechende soziale, gesundheitsbezogene und kommunikative Dienstleistungen, Produkte und Angebote bereitgestellt. Die Bedürfnisse von älteren Menschen werden bei stadtentwicklungspolitischen Entscheidungen stets berücksichtigt und eine senior*innengerechte Stadtentwicklung gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung von Inklusion&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung von Inklusion&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Begriff „Inklusion“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „Einschluss“ oder „Einbeziehung“. Demnach sollen alle Menschen gleichberechtigt und selbstbestimmt in die Gesellschaft einbezogen werden. Unterschiedlichkeiten zwischen Menschen werden als Selbstverständlichkeit und Bereicherung wahrgenommen. In einer inklusiven Gesellschaft werden Strukturen geschaffen, in denen jede*r einbezogen wird und sich alle Individuen barrierefrei bewegen können. Demnach müssen sich Menschen mit Behinderungen nicht an ihre Umwelt anpassen, sondern die Umwelt sich an sie. Die Stadt Oberhausen unterstützt die Umsetzung des Konzepts der Inklusion in sämtlichen Lebensbereichen. Die bestehenden Barrieren für Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen werden reduziert und somit Selbstbestimmung und Teilhabe gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung von Integration&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung von Integration&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht zuletzt aufgrund der verstärkten Fluchtmigrationen aktuell sowie in den Jahren 2015 und 2016 stellt die Integration von Neueingewanderten eine Aufgabe mit besonderer Bedeutung für die Stadt Oberhausen dar. Wie auch die weiteren Städte des Ruhrgebiets ist Oberhausen durch eine intensive Einwanderungsgeschichte geprägt. Ende des Jahres 2021 wiesen 31,6 % der Menschen in Oberhausen eine Einwanderungsgeschichte auf. 16,7 % der Bevölkerung besitzt keine deutsche Staatsbürgerschaft, wobei die Türkei, ehem. Serbien und Montenegro sowie Syrien die häufigsten Herkunftsländer sind. In einer stets vielfältiger werdenden Gesellschaft fördert die Stadt Oberhausen die Chancengleichheit und gleichberechtigte Teilhabe von allen Neuzugewanderten und Menschen mit Migrationshintergrund Einwanderungsgeschichte. Akzeptanz, Toleranz sowie gegenseitiges Verständnis gehören zum Selbstverständnis Oberhausens - Rassismus und Diskriminierung haben keinen Platz. Integration wird in Oberhausen als dauerhafte, querschnittsbezogene und ressortübergreifende Aufgabe verstanden. Die interkulturelle Öffnung der Verwaltung genießt eine hohe Priorität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung bürger*innenschaftlichen Engagements&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung bürger*innenschaftlichen Engagements&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bürger*innenschaftliches Engagement beschreibt die vielfältigen Formen des freiwilligen und gemeinwohlorientierten Engagements in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft (u.a. Mitarbeit in Vereinen, Verbänden, Einrichtungen, Bürger*inneninitiativen). Es gilt als unverzichtbares Element eines funktionierenden gesellschaftlichen Miteinanders, dient als Impulsgeber für gesellschaftliche Veränderungen, fördert die soziale Teilhabe, politische Bildung und ist Zeichen einer lebendigen Demokratie. Neben der Förderung von Anerkennung und Wertschätzung ehrenamtlicher Tätigkeiten stellen die Vernetzung und die Vermittlung der Angebote zentrale Anliegen der Stadt Oberhausen dar.&lt;br /&gt;
Die Stadt Oberhausen pflegt darüber hinaus eine intensive Dialog- und Beteiligungskultur. Die Bürger*innen werden bei allen wichtigen Vorhaben der Stadt einbezogen und erhalten die Gelegenheit, aktiv an Planungsprozessen mitzuwirken. Auf diese Weise können die verschiedenen Belange der Bürger*innen besser berücksichtigt, die Transparenz sowie Akzeptanz bzgl. kommunalpolitischer Entscheidungen erhöht und das Interesse der Bürger*innen an der Mitgestaltung ihrer Stadt gefördert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Stärkung der Familienfreundlichkeit&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Stärkung der Familienfreundlichkeit&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kinder und familiäre Netzwerke sind die Grundlage für unsere Gesellschaft. Sie sind zentrale Orte, an denen Werte vermittelt und Menschen geprägt werden. Für die Stadt Oberhausen stellt die Kinder- und Familienfreundlichkeit ein zentrales Anliegen der Stadtentwicklung dar und wird als Querschnittsthema in verschiedenen kommunalen Handlungsfeldern berücksichtigt. Besondere Augenmerke liegen unter anderem auf der präventiven Familienpolitik, der Verbesserung der Bildungschancen, der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie der städtebaulichen Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konzepte mit Bezug zum Themenfeld ==&lt;br /&gt;
{{#ask:[[Kategorie:Gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit]]|format=ul}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Städtische Vorhaben und Entwicklungsflächen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dashboard zeigt die im integrierten Stadtentwicklungskonzept (Stand Juni 2024) beschlossenen Entwicklungsflächen als Potenzialräume der Stadtentwicklung und den aktuellen Stand der städtischen Vorhaben gemäß der Vorhabenliste (Stand Februar 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:ExperienceArcgisCom&lt;br /&gt;
|id=004a765e86384158bb486b7a5e88e1a4&lt;br /&gt;
|width=100%&lt;br /&gt;
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}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katrin</name></author>
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		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Gesellschaftliche_Teilhabe_und_Chancengleichheit&amp;diff=2497</id>
		<title>Gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit</title>
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		<updated>2025-06-04T08:41:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit2.png|alternativtext=Icon zum Themenfeld Arbeit, Wirtschaft und Tourismus|rechts|rahmenlos|200x200px|link=]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit&#039;&#039; ist ein Themenfeld des intergrierten Stadtentwicklungsprozesses.&lt;br /&gt;
==Hintergrund und Ausgangslage==&lt;br /&gt;
Der Abbau von Ungleichheiten und Benachteiligungen sowie die Schaffung stabiler Sozialstrukturen stellen zentrale Anliegen einer nachhaltigen Stadtentwicklungspolitik dar. Alle Menschen sollen gleichberechtigt und selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soziale Teilhabe und Chancengleichheit haben das Ziel, allen Menschen innerhalb einer Gesellschaft die Möglichkeit zu geben, sich persönlich zu entfalten und am sozialen, beruflichen und kulturellen Leben teilzunehmen. Dabei soll niemand aufgrund von Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, Alter, sexueller Orientierung etc. benachteiligt werden. Als gesellschaftliche Querschnittsaufgabe wirkt die Thematik in sämtliche Lebensbereiche wie u.a. Beruf, Bildung oder Sport ein. Die Themenfelder, die derzeit im besonderen Fokus der Bemühungen um verbesserte Teilhabe und Chancengleichheit stehen, sind Integration, Inklusion sowie Gender-, Familien- und Altengerechtigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge von Segregationsprozessen verfestigen sich soziale Ungleichheiten zunehmend auch räumlich. Menschen, die sich in Lebenslagen mit erhöhtem Risiko für Armut und soziale Ausgrenzung befinden, verteilen sich demnach nicht geleichmäßig über das Stadtgebiet. Demografische Entwicklungen, wie die zunehmende Alterung der Gesellschaft oder der Zuzug von Migrant*innen, aber auch Problemlagen, wie Kinder- und Altersarmut sowie Arbeitslosigkeit sind in einigen Oberhausener Sozialquartieren deutlich sichtbarer als in anderen. Laut dem im Jahr 2020 veröffentlichten Sozialbericht der Stadt Oberhausen weisen acht Oberhausener Sozialquartiere auffällige Werte hinsichtlich ihrer Armutsgefährdung auf. Sie sind als Fokusquartiere ausgewiesen und bedürfen einer besonderen Aufmerksamkeit aus Sicht der Stadtentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Themen Chancengleichheit und soziale Gerechtigkeit sind in Oberhausen bereits strukturell und querschnittsorientiert innerhalb der Verwaltung verankert. Unter anderem durch die Einführung des Bereichs Chancengleichheit, dem kommunalen Integrationszentrum sowie dem Instrument der strategischen Sozialplanung durch den Bereich Soziales wird dafür Sorge getragen, dass Ungleichheiten in Oberhausen sichtbar werden und Anliegen von benachteiligten Bevölkerungsgruppen stärkere Berücksichtigung finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stand: April 2022&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leitziele==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Bekämpfung von Armut und Förderung gleichwertiger Lebensverhältnisse in allen Sozialräumen&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Bekämpfung von Armut und Förderung gleichwertiger Lebensverhältnisse in allen Sozialräumen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Menschen in armutsgeprägten Lebenslagen erleben häufig einschneidende Entbehrungen und gesellschaftliche Benachteiligung, teils mit langfristigen Folgen. Dabei nimmt die ökonomische Armut Einfluss auf andere Lebensbereiche, wie bspw. die Gesundheit, Bildung, Arbeit, Integration und die Wahl des Wohnortes, was wiederum zur Entstehung und Reproduktion von Armut beitragen kann. Zur Förderung eines selbstbestimmten Lebens können zum einen (Grund-)Bedarfe gedeckt und zum anderen Bedarfslagen beeinflusst werden. Transferleistungen wie bspw. nach dem SGB II, SGB XII oder Leistungen nach dem AsylbLG usw. bilden ein soziales Netz. Sie ermöglichen den Menschen zwar die Deckung ihrer Grundbedürfnisse, garantieren aber keine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe der von Armut betroffenen Menschen. Daher gibt es viele verschiedene Ansätze und Maßnahmen, die ergänzend zu den gesetzlichen Leistungen vorgehalten werden, welche die Betroffenen freiwillig in Anspruch nehmen können. Sie unterstützen bspw. bei den Themen, Integration, Bildung, Arbeit, Gesundheit, Familie, Wohnen und Leben im Alter. Neben aktiven Angeboten kann aber auch die Gestaltung des öffentlichen Raumes und der städtischen Infrastruktur zu sozialer Gerechtigkeit beitragen, bspw. durch den barrierefreien Ausbau des öffentlichem Raumes und des ÖPNV oder durch Maßnahmen zur Verbesserung umweltbedingter Gesundheitsrisiken wie Hitze, Luftverschmutzung und Lärm.&lt;br /&gt;
Um Menschen aus Armuts- und Unterversorgungslagen zu helfen, wird Armut in der Stadt Oberhausen als Querschnittsthema bearbeitet und lebensnahe Konzepte entwickelt, die differenzierte Problemlagen berücksichtigen. Dazu wird ein stetiger Dialog zwischen der Verwaltung, der Politik sowie den Wohlfahrtsträgern in den Sozialräumen organisiert und, wo möglich, auch die Betroffenen einbezogen. Mithilfe datengestützter Steuerung von Ressourcen werden vorrangig da, wo Personengruppen mit besonderem Unterstützungsbedarf leben, entsprechende Maßnahmen und Infrastrukturen vorgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Reduzierung sozialer Ungleichheiten und räumlicher Segregation&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Reduzierung sozialer Ungleichheiten und räumlicher Segregation&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Soziale Ungleichheiten manifestieren sich zunehmend auch räumlich. Zwischen Regionen und Städten, aber auch innerhalb der Städte ist immer häufiger zu beobachten, dass der Zugang zu materiellen sowie immateriellen Ressourcen ungleich verteilt ist. Insbesondere im Hinblick auf sozioökonomische sowie ethnisch-kulturelle Merkmale kommt es verstärkt zu Segregationsprozessen und Quartieren mit einer steigenden Anzahl an Menschen, die von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen sind. Auch in Oberhausen lassen sich solche Entwicklungen erkennen. In der Folge entstehen Sozialquartiere mit besonderen Handlungsbedarfen und negativen Entwicklungsdynamiken. Durch den Einsatz entsprechender Instrumente und Maßnahmen setzt sich die Stadt Oberhausen dafür ein, soziale Segregation auch in Zukunft frühzeitig zu erkennen und dem Entstehen bzw. der Verschärfung entgegenwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung von Geschlechtergleichstellung&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung von Geschlechtergleichstellung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trotz rechtlicher Gleichstellung sind Frauen heute noch in verschiedenen Lebensbereichen gegenüber Männern benachteiligt. So können bspw. ungleiche Erwerbseinkommen oder mangelnde Vereinbarkeit von Familie und Beruf zum dauerhaften Armutsrisiko für Frauen werden. Die Stadt Oberhausen setzt sich für die tatsächliche Gleichstellung der Geschlechter ein und macht verstärkt auf die Belange von Frauen aufmerksam. Dafür werden die Bedürfnisse und Anforderungen von Frauen bei Planungen und Projekten berücksichtigt. Gleichstellung findet sich in verschiedenen gesellschaftlichen Themen wieder und wird entsprechend als Querschnittsaufgabe betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Entgegenwirken von weiterer Benachteiligung und Mehrfachdiskriminierung&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Entgegenwirken von weiterer Benachteiligung und Mehrfachdiskriminierung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch für weitere identifizierte Personengruppen ist stetig gegen Benachteiligung zu wirken. Die Sensibilisierung für LGBTIQ*/LSBT*Q (LSBT*Q steht als Abkürzung für lesbisch, schwul, bisexuell, transgeschlechtlich und queer) und die Entwicklung geeigneter Maßnahmen zum Abbau von Benachteiligung und Diskriminierung ist sicherzustellen. Dabei sind insbesondere der Aspekt der Mehrfachdiskriminierung stets mit zu betrachten und geeignete niedrigschwellige Angebots-/Unterstützungsstrukturen zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Der demografische Wandel hat die Altersstruktur in Oberhausen sowie auch in Deutschland und darüber hinaus stark verändert. Die zunehmende Alterung der Gesellschaft geht in verschiedenen kommunalen Handlungsfeldern mit neuen Herausforderungen einher. Um die allgemeine Lebensqualität von Senior*innen in Oberhausen auch im hohen Alter aufrechtzuerhalten und Selbstbestimmung sowie soziale Teilhabe zu fördern, werden entsprechende soziale, gesundheitsbezogene und kommunikative Dienstleistungen, Produkte und Angebote bereitgestellt. Die Bedürfnisse von älteren Menschen werden bei stadtentwicklungspolitischen Entscheidungen stets berücksichtigt und eine senior*innengerechte Stadtentwicklung gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Der Begriff „Inklusion“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „Einschluss“ oder „Einbeziehung“. Demnach sollen alle Menschen gleichberechtigt und selbstbestimmt in die Gesellschaft einbezogen werden. Unterschiedlichkeiten zwischen Menschen werden als Selbstverständlichkeit und Bereicherung wahrgenommen. In einer inklusiven Gesellschaft werden Strukturen geschaffen, in denen jede*r einbezogen wird und sich alle Individuen barrierefrei bewegen können. Demnach müssen sich Menschen mit Behinderungen nicht an ihre Umwelt anpassen, sondern die Umwelt sich an sie. Die Stadt Oberhausen unterstützt die Umsetzung des Konzepts der Inklusion in sämtlichen Lebensbereichen. Die bestehenden Barrieren für Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen werden reduziert und somit Selbstbestimmung und Teilhabe gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung von Integration&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung von Integration&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht zuletzt aufgrund der verstärkten Fluchtmigrationen aktuell sowie in den Jahren 2015 und 2016 stellt die Integration von Neueingewanderten eine Aufgabe mit besonderer Bedeutung für die Stadt Oberhausen dar. Wie auch die weiteren Städte des Ruhrgebiets ist Oberhausen durch eine intensive Einwanderungsgeschichte geprägt. Ende des Jahres 2021 wiesen 31,6 % der Menschen in Oberhausen eine Einwanderungsgeschichte auf. 16,7 % der Bevölkerung besitzt keine deutsche Staatsbürgerschaft, wobei die Türkei, ehem. Serbien und Montenegro sowie Syrien die häufigsten Herkunftsländer sind. In einer stets vielfältiger werdenden Gesellschaft fördert die Stadt Oberhausen die Chancengleichheit und gleichberechtigte Teilhabe von allen Neuzugewanderten und Menschen mit Migrationshintergrund Einwanderungsgeschichte. Akzeptanz, Toleranz sowie gegenseitiges Verständnis gehören zum Selbstverständnis Oberhausens - Rassismus und Diskriminierung haben keinen Platz. Integration wird in Oberhausen als dauerhafte, querschnittsbezogene und ressortübergreifende Aufgabe verstanden. Die interkulturelle Öffnung der Verwaltung genießt eine hohe Priorität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung bürger*innenschaftlichen Engagements&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung bürger*innenschaftlichen Engagements&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bürger*innenschaftliches Engagement beschreibt die vielfältigen Formen des freiwilligen und gemeinwohlorientierten Engagements in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft (u.a. Mitarbeit in Vereinen, Verbänden, Einrichtungen, Bürger*inneninitiativen). Es gilt als unverzichtbares Element eines funktionierenden gesellschaftlichen Miteinanders, dient als Impulsgeber für gesellschaftliche Veränderungen, fördert die soziale Teilhabe, politische Bildung und ist Zeichen einer lebendigen Demokratie. Neben der Förderung von Anerkennung und Wertschätzung ehrenamtlicher Tätigkeiten stellen die Vernetzung und die Vermittlung der Angebote zentrale Anliegen der Stadt Oberhausen dar.&lt;br /&gt;
Die Stadt Oberhausen pflegt darüber hinaus eine intensive Dialog- und Beteiligungskultur. Die Bürger*innen werden bei allen wichtigen Vorhaben der Stadt einbezogen und erhalten die Gelegenheit, aktiv an Planungsprozessen mitzuwirken. Auf diese Weise können die verschiedenen Belange der Bürger*innen besser berücksichtigt, die Transparenz sowie Akzeptanz bzgl. kommunalpolitischer Entscheidungen erhöht und das Interesse der Bürger*innen an der Mitgestaltung ihrer Stadt gefördert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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Kinder und familiäre Netzwerke sind die Grundlage für unsere Gesellschaft. Sie sind zentrale Orte, an denen Werte vermittelt und Menschen geprägt werden. Für die Stadt Oberhausen stellt die Kinder- und Familienfreundlichkeit ein zentrales Anliegen der Stadtentwicklung dar und wird als Querschnittsthema in verschiedenen kommunalen Handlungsfeldern berücksichtigt. Besondere Augenmerke liegen unter anderem auf der präventiven Familienpolitik, der Verbesserung der Bildungschancen, der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie der städtebaulichen Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konzepte mit Bezug zum Themenfeld ==&lt;br /&gt;
{{#ask:[[Kategorie:Gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit]]|format=ul}}&lt;br /&gt;
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==Räumliche Schwerpunkte und städtische Vorhaben==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Katrin</name></author>
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		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Gesellschaftliche_Teilhabe_und_Chancengleichheit&amp;diff=2496</id>
		<title>Gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Gesellschaftliche_Teilhabe_und_Chancengleichheit&amp;diff=2496"/>
		<updated>2025-06-04T08:39:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit2.png|alternativtext=Icon zum Themenfeld Arbeit, Wirtschaft und Tourismus|rechts|rahmenlos|200x200px|link=]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit&#039;&#039; ist ein Themenfeld des intergrierten Stadtentwicklungsprozesses.&lt;br /&gt;
==Hintergrund und Ausgangslage==&lt;br /&gt;
Der Abbau von Ungleichheiten und Benachteiligungen sowie die Schaffung stabiler Sozialstrukturen stellen zentrale Anliegen einer nachhaltigen Stadtentwicklungspolitik dar. Alle Menschen sollen gleichberechtigt und selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soziale Teilhabe und Chancengleichheit haben das Ziel, allen Menschen innerhalb einer Gesellschaft die Möglichkeit zu geben, sich persönlich zu entfalten und am sozialen, beruflichen und kulturellen Leben teilzunehmen. Dabei soll niemand aufgrund von Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, Alter, sexueller Orientierung etc. benachteiligt werden. Als gesellschaftliche Querschnittsaufgabe wirkt die Thematik in sämtliche Lebensbereiche wie u.a. Beruf, Bildung oder Sport ein. Die Themenfelder, die derzeit im besonderen Fokus der Bemühungen um verbesserte Teilhabe und Chancengleichheit stehen, sind Integration, Inklusion sowie Gender-, Familien- und Altengerechtigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge von Segregationsprozessen verfestigen sich soziale Ungleichheiten zunehmend auch räumlich. Menschen, die sich in Lebenslagen mit erhöhtem Risiko für Armut und soziale Ausgrenzung befinden, verteilen sich demnach nicht geleichmäßig über das Stadtgebiet. Demografische Entwicklungen, wie die zunehmende Alterung der Gesellschaft oder der Zuzug von Migrant*innen, aber auch Problemlagen, wie Kinder- und Altersarmut sowie Arbeitslosigkeit sind in einigen Oberhausener Sozialquartieren deutlich sichtbarer als in anderen. Laut dem im Jahr 2020 veröffentlichten Sozialbericht der Stadt Oberhausen weisen acht Oberhausener Sozialquartiere auffällige Werte hinsichtlich ihrer Armutsgefährdung auf. Sie sind als Fokusquartiere ausgewiesen und bedürfen einer besonderen Aufmerksamkeit aus Sicht der Stadtentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Themen Chancengleichheit und soziale Gerechtigkeit sind in Oberhausen bereits strukturell und querschnittsorientiert innerhalb der Verwaltung verankert. Unter anderem durch die Einführung des Bereichs Chancengleichheit, dem kommunalen Integrationszentrum sowie dem Instrument der strategischen Sozialplanung durch den Bereich Soziales wird dafür Sorge getragen, dass Ungleichheiten in Oberhausen sichtbar werden und Anliegen von benachteiligten Bevölkerungsgruppen stärkere Berücksichtigung finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stand: April 2022&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leitziele==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Bekämpfung von Armut und Förderung gleichwertiger Lebensverhältnisse in allen Sozialräumen&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Bekämpfung von Armut und Förderung gleichwertiger Lebensverhältnisse in allen Sozialräumen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Menschen in armutsgeprägten Lebenslagen erleben häufig einschneidende Entbehrungen und gesellschaftliche Benachteiligung, teils mit langfristigen Folgen. Dabei nimmt die ökonomische Armut Einfluss auf andere Lebensbereiche, wie bspw. die Gesundheit, Bildung, Arbeit, Integration und die Wahl des Wohnortes, was wiederum zur Entstehung und Reproduktion von Armut beitragen kann. Zur Förderung eines selbstbestimmten Lebens können zum einen (Grund-)Bedarfe gedeckt und zum anderen Bedarfslagen beeinflusst werden. Transferleistungen wie bspw. nach dem SGB II, SGB XII oder Leistungen nach dem AsylbLG usw. bilden ein soziales Netz. Sie ermöglichen den Menschen zwar die Deckung ihrer Grundbedürfnisse, garantieren aber keine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe der von Armut betroffenen Menschen. Daher gibt es viele verschiedene Ansätze und Maßnahmen, die ergänzend zu den gesetzlichen Leistungen vorgehalten werden, welche die Betroffenen freiwillig in Anspruch nehmen können. Sie unterstützen bspw. bei den Themen, Integration, Bildung, Arbeit, Gesundheit, Familie, Wohnen und Leben im Alter. Neben aktiven Angeboten kann aber auch die Gestaltung des öffentlichen Raumes und der städtischen Infrastruktur zu sozialer Gerechtigkeit beitragen, bspw. durch den barrierefreien Ausbau des öffentlichem Raumes und des ÖPNV oder durch Maßnahmen zur Verbesserung umweltbedingter Gesundheitsrisiken wie Hitze, Luftverschmutzung und Lärm.&lt;br /&gt;
Um Menschen aus Armuts- und Unterversorgungslagen zu helfen, wird Armut in der Stadt Oberhausen als Querschnittsthema bearbeitet und lebensnahe Konzepte entwickelt, die differenzierte Problemlagen berücksichtigen. Dazu wird ein stetiger Dialog zwischen der Verwaltung, der Politik sowie den Wohlfahrtsträgern in den Sozialräumen organisiert und, wo möglich, auch die Betroffenen einbezogen. Mithilfe datengestützter Steuerung von Ressourcen werden vorrangig da, wo Personengruppen mit besonderem Unterstützungsbedarf leben, entsprechende Maßnahmen und Infrastrukturen vorgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Reduzierung sozialer Ungleichheiten und räumlicher Segregation&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Reduzierung sozialer Ungleichheiten und räumlicher Segregation&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Soziale Ungleichheiten manifestieren sich zunehmend auch räumlich. Zwischen Regionen und Städten, aber auch innerhalb der Städte ist immer häufiger zu beobachten, dass der Zugang zu materiellen sowie immateriellen Ressourcen ungleich verteilt ist. Insbesondere im Hinblick auf sozioökonomische sowie ethnisch-kulturelle Merkmale kommt es verstärkt zu Segregationsprozessen und Quartieren mit einer steigenden Anzahl an Menschen, die von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen sind. Auch in Oberhausen lassen sich solche Entwicklungen erkennen. In der Folge entstehen Sozialquartiere mit besonderen Handlungsbedarfen und negativen Entwicklungsdynamiken. Durch den Einsatz entsprechender Instrumente und Maßnahmen setzt sich die Stadt Oberhausen dafür ein, soziale Segregation auch in Zukunft frühzeitig zu erkennen und dem Entstehen bzw. der Verschärfung entgegenwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung von Geschlechtergleichstellung&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung von Geschlechtergleichstellung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trotz rechtlicher Gleichstellung sind Frauen heute noch in verschiedenen Lebensbereichen gegenüber Männern benachteiligt. So können bspw. ungleiche Erwerbseinkommen oder mangelnde Vereinbarkeit von Familie und Beruf zum dauerhaften Armutsrisiko für Frauen werden. Die Stadt Oberhausen setzt sich für die tatsächliche Gleichstellung der Geschlechter ein und macht verstärkt auf die Belange von Frauen aufmerksam. Dafür werden die Bedürfnisse und Anforderungen von Frauen bei Planungen und Projekten berücksichtigt. Gleichstellung findet sich in verschiedenen gesellschaftlichen Themen wieder und wird entsprechend als Querschnittsaufgabe betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Entgegenwirken von weiterer Benachteiligung und Mehrfachdiskriminierung&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Entgegenwirken von weiterer Benachteiligung und Mehrfachdiskriminierung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch für weitere identifizierte Personengruppen ist stetig gegen Benachteiligung zu wirken. Die Sensibilisierung für LGBTIQ*/LSBT*Q (LSBT*Q steht als Abkürzung für lesbisch, schwul, bisexuell, transgeschlechtlich und queer) und die Entwicklung geeigneter Maßnahmen zum Abbau von Benachteiligung und Diskriminierung ist sicherzustellen. Dabei sind insbesondere der Aspekt der Mehrfachdiskriminierung stets mit zu betrachten und geeignete niedrigschwellige Angebots-/Unterstützungsstrukturen zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung von Senior*innengerechtigkeit&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung von Senior*innengerechtigkeit&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der demografische Wandel hat die Altersstruktur in Oberhausen sowie auch in Deutschland und darüber hinaus stark verändert. Die zunehmende Alterung der Gesellschaft geht in verschiedenen kommunalen Handlungsfeldern mit neuen Herausforderungen einher. Um die allgemeine Lebensqualität von Senior*innen in Oberhausen auch im hohen Alter aufrechtzuerhalten und Selbstbestimmung sowie soziale Teilhabe zu fördern, werden entsprechende soziale, gesundheitsbezogene und kommunikative Dienstleistungen, Produkte und Angebote bereitgestellt. Die Bedürfnisse von älteren Menschen werden bei stadtentwicklungspolitischen Entscheidungen stets berücksichtigt und eine senior*innengerechte Stadtentwicklung gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung von Inklusion&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung von Inklusion&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Begriff „Inklusion“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „Einschluss“ oder „Einbeziehung“. Demnach sollen alle Menschen gleichberechtigt und selbstbestimmt in die Gesellschaft einbezogen werden. Unterschiedlichkeiten zwischen Menschen werden als Selbstverständlichkeit und Bereicherung wahrgenommen. In einer inklusiven Gesellschaft werden Strukturen geschaffen, in denen jede*r einbezogen wird und sich alle Individuen barrierefrei bewegen können. Demnach müssen sich Menschen mit Behinderungen nicht an ihre Umwelt anpassen, sondern die Umwelt sich an sie. Die Stadt Oberhausen unterstützt die Umsetzung des Konzepts der Inklusion in sämtlichen Lebensbereichen. Die bestehenden Barrieren für Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen werden reduziert und somit Selbstbestimmung und Teilhabe gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung von Integration&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung von Integration&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht zuletzt aufgrund der verstärkten Fluchtmigrationen aktuell sowie in den Jahren 2015 und 2016 stellt die Integration von Neueingewanderten eine Aufgabe mit besonderer Bedeutung für die Stadt Oberhausen dar. Wie auch die weiteren Städte des Ruhrgebiets ist Oberhausen durch eine intensive Einwanderungsgeschichte geprägt. Ende des Jahres 2021 wiesen 31,6 % der Menschen in Oberhausen eine Einwanderungsgeschichte auf. 16,7 % der Bevölkerung besitzt keine deutsche Staatsbürgerschaft, wobei die Türkei, ehem. Serbien und Montenegro sowie Syrien die häufigsten Herkunftsländer sind. In einer stets vielfältiger werdenden Gesellschaft fördert die Stadt Oberhausen die Chancengleichheit und gleichberechtigte Teilhabe von allen Neuzugewanderten und Menschen mit Migrationshintergrund Einwanderungsgeschichte. Akzeptanz, Toleranz sowie gegenseitiges Verständnis gehören zum Selbstverständnis Oberhausens - Rassismus und Diskriminierung haben keinen Platz. Integration wird in Oberhausen als dauerhafte, querschnittsbezogene und ressortübergreifende Aufgabe verstanden. Die interkulturelle Öffnung der Verwaltung genießt eine hohe Priorität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung bürger*innenschaftlichen Engagements&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung bürger*innenschaftlichen Engagements&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bürger*innenschaftliches Engagement beschreibt die vielfältigen Formen des freiwilligen und gemeinwohlorientierten Engagements in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft (u.a. Mitarbeit in Vereinen, Verbänden, Einrichtungen, Bürger*inneninitiativen). Es gilt als unverzichtbares Element eines funktionierenden gesellschaftlichen Miteinanders, dient als Impulsgeber für gesellschaftliche Veränderungen, fördert die soziale Teilhabe, politische Bildung und ist Zeichen einer lebendigen Demokratie. Neben der Förderung von Anerkennung und Wertschätzung ehrenamtlicher Tätigkeiten stellen die Vernetzung und die Vermittlung der Angebote zentrale Anliegen der Stadt Oberhausen dar.&lt;br /&gt;
Die Stadt Oberhausen pflegt darüber hinaus eine intensive Dialog- und Beteiligungskultur. Die Bürger*innen werden bei allen wichtigen Vorhaben der Stadt einbezogen und erhalten die Gelegenheit, aktiv an Planungsprozessen mitzuwirken. Auf diese Weise können die verschiedenen Belange der Bürger*innen besser berücksichtigt, die Transparenz sowie Akzeptanz bzgl. kommunalpolitischer Entscheidungen erhöht und das Interesse der Bürger*innen an der Mitgestaltung ihrer Stadt gefördert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Stärkung der Familienfreundlichkeit&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Stärkung der Familienfreundlichkeit&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kinder und familiäre Netzwerke sind die Grundlage für unsere Gesellschaft. Sie sind zentrale Orte, an denen Werte vermittelt und Menschen geprägt werden. Für die Stadt Oberhausen stellt die Kinder- und Familienfreundlichkeit ein zentrales Anliegen der Stadtentwicklung dar und wird als Querschnittsthema in verschiedenen kommunalen Handlungsfeldern berücksichtigt. Besondere Augenmerke liegen unter anderem auf der präventiven Familienpolitik, der Verbesserung der Bildungschancen, der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie der städtebaulichen Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konzepte mit Bezug zum Themenfeld ==&lt;br /&gt;
{{#ask:[[Kategorie:Gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit]]|format=ul}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Räumliche Schwerpunkte und städtische Vorhaben==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Städtische Vorhaben (gem. Vorhabenliste)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/multifunktionskomplex__osterfeld.php Multifunktionskomplex Osterfeld]&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/louise_schroeder_haus_modernisierung.php Louise Schroeder Haus – Modernisierung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:ExperienceArcgisCom&lt;br /&gt;
|id=004a765e86384158bb486b7a5e88e1a4&lt;br /&gt;
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}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katrin</name></author>
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	<entry>
		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Gesundheit,_Sport_und_Bewegung&amp;diff=2495</id>
		<title>Gesundheit, Sport und Bewegung</title>
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		<updated>2025-06-04T08:38:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Gesundheit, Sport &amp;amp; Bewegung.png|alternativtext=Icon zum Themenfeld Arbeit, Wirtschaft und Tourismus|rechts|rahmenlos|200x200px|link=]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gesundheit, Sport &amp;amp; Bewegung&#039;&#039; ist ein Themenfeld des intergrierten Stadtentwicklungsprozesses.&lt;br /&gt;
==Hintergrund und Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
Das städtische Leben beeinflusst in starkem Maße die Gesundheit der Menschen. Das Ziel einer nachhaltigen Stadtentwicklung im Sinne der Leipzig Charta ist es, gesunde Lebensbedingungen zu schaffen, da diese die Grundlage für körperliches und psychisches Wohlbefinden bilden. Dies beinhaltet sowohl die Förderung positiver Gesundheitseinflüsse als auch die Minimierung von Gesundheitsrisiken. Gesundheit ist somit ein wesentlicher Bestandteil der Stadtentwicklung und wird von zahlreichen kommunalen Handlungsfeldern berührt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich lässt sich die Gesundheitsplanung in die Handlungsfelder Gesundheitsförderung und -prävention, medizinische Versorgung sowie ambulante und stationäre Pflege unterteilen. Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung setzen bereits vor der Entstehung von Krankheiten oder Verletzungen an und zielen grundsätzlich auf den Erhalt der Gesundheit ab. Entsprechend befasst sich die Gesundheitsprävention mit der Vermeidung von Krankheiten sowie entsprechender Folgeschäden durch die Reduzierung und frühzeitige Erkennung von Gesundheitsrisiken. Die Gesundheitsförderung hingegen zielt darauf ab, die Gesundheitsressourcen und -potenziale der Menschen zu erhöhen, sodass sie in der Lage sind, ihre individuelle Gesundheit eigenständig zu verbessern. Neben den individuellen Verhaltensweisen nimmt die Gesundheitsförderung zudem die Lebensbedingungen (u.a. Lärm-, Hitze-, Luftschadstoffbelastung) in den Blick. Da Gesundheitsförderung verschiedene Bereiche der Stadtentwicklung betrifft, stellt sie eine ganzheitliche städtische Aufgabe dar. Als Querschnittsthema ist der Ansatz in sämtlichen kommunalen Handlungsfeldern zu integrieren und mitzudenken. Die Stärkung der internen und externen Zusammenarbeit sowie sektorübergreifender Partnerschaften ist entscheidend, um nachhaltige Maßnahmen zur Prävention und Gesundheitsförderung zu entwickeln, die medizinische Versorgung zu verbessern und ein effektives Zusammenspiel aller relevanten Akteure zu gewährleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur Gesundheitsförderung setzen Angebote zur medizinischen Versorgung (u.a. Arztpraxen, Krankenhäuser) sowie Pflegeangebote erst dann an, wenn bereits gesundheitliche Beeinträchtigung bestehen. Als zentrales Instrument zur Abstimmung und Zusammenarbeit aller an der Gesundheitsversorgung und -vorsorge Beteiligten (u.a. Politik, Krankenkassen, Krankenhäuser, Ärzt*innen) dient die Kommunale Gesundheitskonferenz. Sie fungiert als wichtige Schnittstelle zwischen politischen Gremien, der Kommunalverwaltung und den Akteur*innen im Gesundheits- und Sozialbereich. Die Arbeitsschwerpunkte liegen in der Festlegung von gesundheitspolitischen Schwerpunkten sowie der Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesundheitsberichterstattung (GBE) ist ein Instrument zur Information von Politik, Wissenschaft, Akteur*innen des Gesundheitssystems sowie von Bürgerinnen und Bürgern. Sie analysiert, validiert und interpretiert statistische Daten zu Themen wie Sterblichkeit, Krankheitshäufigkeit, gesundheitsrelevante Risikofaktoren und Verhaltensweisen sowie die Nutzung des Gesundheitssystems. Aufgrund der Tatsache, dass die gesundheitliche Situation häufig auch mit der sozialen Lage zusammenhängt, werden auch sozialstrukturelle Daten betrachtet und der Zusammenhang zu bestimmten Gesundheitsdaten analysiert. Die Ergebnisse werden regelmäßig in Berichten zusammengefasst und veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Förderung von Sport und Bewegung und Gesundheitsbildung stellt eine Grundlage für einen gesunden Lebensstil dar und ist daher eng mit dem Thema Gesundheit verbunden. Eine attraktive Sportlandschaft und die Sicherung von Sport-, Spiel- und Freiflächen sind daher entscheidende Elemente einer gesundheitsfördernden Stadtentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberhausen verfügt derzeit über eine im interkommunalen Vergleich gute und vielseitige Ausstattung an Sportstätten- und räumen, darunter 15 städtische Großsporthallen, 37 städtische Turnhallen, 3 städtische Hallenbäder sowie 35 städtische Sportfreianlagen mit teilweise überörtlicher Bedeutung. Die Bürger*innenschaft zeigt ein großes Interesse am Vereinssport, was sich in der Vielzahl formeller Vereine im Stadtgebiet widerspiegelt. Ende des Jahres 2019 existierten in Oberhausen 198 Sportvereine mit etwa 40.000 Mitgliedschaften. Dennoch ist die Mitgliederzahl in den letzten Jahren stark zurückgegangen, was dem allgemeinen bundesweiten Trend entspricht. Stattdessen rückt der nicht oder weniger organisierte Sport zunehmend in den Fokus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stand: April 2022&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leitziele==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Querschnittsbezogene Verankerung des Themas „Gesundheit“ in der Verwaltung&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Querschnittsbezogene Verankerung des Themas „Gesundheit“ in der Verwaltung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Gesundheit eines Menschen ist neben seinem individuellen Verhalten auch wesentlich durch die ihn umgebenden Arbeits-, Wohn- und Lebensbedingungen geprägt. Eine gesundheitsfördernde Stadtentwicklung ist daher nur als querschnittsorientierter und gesamtstädtischer Ansatz zu realisieren. Die Stadt Oberhausen fördert daher die ressortübergreifende Verankerung von Gesundheitsbelangen bei Planungen und Entscheidungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwischen sozialer Benachteiligungen und der Gesundheit der betroffenen Menschen bestehen nachweislich Zusammenhänge. Diese begründen sich sowohl in den unterschiedlichen Wohn-, Arbeits- und Lebensbedingungen als auch in den unterschiedlichen Handlungsmöglichkeiten, die sich im individuellen Gesundheitsbewusstsein und -verhalten widerspiegeln. Die Stadt Oberhausen fördert die gesundheitliche Chancengleichheit für alle Bürger*innen. Alle Menschen sollen die gleichen Chancen haben, gesund zu sein und zu bleiben. Dazu werden gesundheitsbezogene Angebote, Bildungsangebote sowie Aufklärungsmöglichen zielgruppengerecht gestaltet und implementiert Darüber hinaus sollen Umweltbelastungen (z.B. Lärm, Schadstoffe, Lufttemperatur) sowie gesundheitsrelevante Umweltressourcen, wie Parks oder Grünflächen, gerecht im Stadtgebiet verteilt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Reduzierung gesundheitsschädlicher Umweltbelastungen (Lärm, Luft, Temperatur)&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Reduzierung gesundheitsschädlicher Umweltbelastungen (Lärm, Luft, Temperatur)&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Menschen sind stets von verschiedenen Umweltfaktoren umgeben, die sich unweigerlich auf deren Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden auswirken können. Vor allem in urbanen Stadtgebieten mit dichter Bebauung sowie entlang von Verkehrstrassen zeigen sich zum Teil negative gesundheitliche Auswirkungen durch Lärm, Luftschadstoffe oder erhöhte Lufttemperaturen. Durch entsprechende Maßnahmen, unter anderem auf einer städtebaulichen, freiraumplanerischen sowie verkehrsplanerischen Ebene, gilt es, gesundheitsschädliche Umwelteinflüsse auf den Menschen zu reduzieren. Das Ziel Gesundheitsförderung, also die Stärkung von Gesundheit und weniger die Abwehr möglicher Gesundheitsgefahren ist unmittelbar verknüpft mit der Förderung und Entwicklung grüner bzw. blauer Infrastruktur in der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Qualifizierung des formellen und informellen Spiel- und Sportangebotes&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Qualifizierung des formellen und informellen Spiel- und Sportangebotes&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Spiel, Sport und Bewegung sind von großer Bedeutung für die Gesundheit und die körperliche Entwicklung der Bewohner*innen Oberhausens. Darüber hinaus schaffen sie Begegnungs- und Austauschmöglichkeiten und können so den sozialen Zusammenhalt oder den interkulturellen Dialog fördern. Die Stadt Oberhausen entwickelt ihr Spiel- und Sportangebot weiter und schafft seinen Bürger*innen Bewegungsmöglichkeiten für verschiedene Generationen und Nutzer*innengruppen. Dabei werden Sportstätten, formell organisierte Vereine, individuell organisierter Sport sowie auch Veranstaltungen in den Blick genommen. Neben der Anzahl vorhandener Angebote sollen insbesondere qualitative Aspekte in den Blick genommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Sicherung und Ausbau einer bedarfsgerechten Pflegeinfrastruktur&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherung und Ausbau einer bedarfsgerechten Pflegeinfrastruktur&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Teil der kommunalen Daseinsvorsorge stellt die Sicherung einer bedarfsgerechten Pflegeinfrastruktur ein wichtiges Ziel der Stadtentwicklung dar. Insbesondere die Zahl älterer Menschen mit Bedarf nach Unterbringung, Pflege und Betreuung steigt im Zuge des fortschreitenden demografischen Wandels stetig an und stellt die Pflegeinfrastruktur vor Herausforderungen. Durch dezentrale und zugehende Organisation von Angeboten sowie eine verbesserte Koordination und Vernetzung untereinander soll auch in Zukunft eine gute Pflege vor Ort sichergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konzepte mit Bezug zum Themenfeld==&lt;br /&gt;
{{#ask:[[Kategorie:Gesundheit, Sport und Bewegung]]|format=ul}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Räumliche Schwerpunkte und städtische Vorhaben==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Städtische Vorhaben (gem. Vorhabenliste)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/erneuerung_und_ergaenzung_von_gruen-_spiel-_und_sportstrukturen_im_garten_osterfeld.php Erneuerung und Ergänzung von Grün-, Spiel- und Sportstrukturen im Garten Osterfeld]&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/sportstaettenlandschaft-osterfeld-bewegungsinsel.php Sportstättenlandschaft Osterfeld - Errichtung einer kindgerechten Sport- und Bewegungsinsel]&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/sportstaettenlandschaft-osterfeld-umwandlung-heidekirche.php Sportstättenlandschaft Osterfeld - Umwandlung der St. Josef Heide-Kirche in eine Sportkirche]&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/sportstaettenlandschaft-holten.php Sportstättenlandschaft Sterkrade – Emscher Sport- und Bewegungspark Holten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:ExperienceArcgisCom&lt;br /&gt;
|id=ee3a67f3afd54e32b8b2d27668bc06be&lt;br /&gt;
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}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katrin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Mobilit%C3%A4t&amp;diff=2494</id>
		<title>Mobilität</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Mobilit%C3%A4t&amp;diff=2494"/>
		<updated>2025-06-04T08:38:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Mobilität.png|alternativtext=Icon zum Themenfeld Arbeit, Wirtschaft und Tourismus|rechts|rahmenlos|200x200px|link=]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mobilität&#039;&#039; ist ein Themenfeld des intergrierten Stadtentwicklungsprozesses.&lt;br /&gt;
==Hintergrund und Ausgangslage==&lt;br /&gt;
„Mobilität“ bezeichnet die Fähigkeit zur Überwindung räumlicher Distanzen und stellt ein Grundbedürfnis des Menschen dar. Sie ermöglicht den Zugang zu Einrichtungen der Daseinsvorsorge, ist Grundlage für Inklusion und gesellschaftlichen Austausch und sichert wirtschaftliche Prosperität. Entsprechend erfüllt Mobilität wichtige Funktionen innerhalb des Stadtraumes und kann entscheidend zur Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig können aber auch Belastungen für die Umwelt und die menschliche Gesundheit durch den entstehenden Verkehr hervorgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer leichten Abnahme der Bevölkerung und einer im Schnitt älter werdenden Gesellschaft hat der PKW-Bestand in Oberhausen während der letzten Jahre deutlich zugenommen und es ist mehr als jeder zweite Oberhausener im Besitz eines Kfz. Wobei insbesondere im Norden der Stadt ein hoher Motorisierungsgrad nachweisbar ist. Diese Dominanz der Autos zeigt sich in der Verkehrsmittelwahl, welche letztmalig im Jahr 2014 erhoben wurde. Bei einem MIV-Anteil von 57,1 % ist der Rad- und Fußverkehrsanteil von 28,5 % im Vergleich mit den bundesweiten Werten unterdurchschnittlich. Dafür liegt der ÖPNV-Anteil mit 14,4 % leicht über dem Durchschnitt. Insbesondere der Weg zum Arbeitsplatz, dienstliche Fahrten und Hol- und Bringverkehre werden mit dem PKW durchgeführt. Der Umweltverbund hat einen hohen Anteil an den Wegezwecken Schule / Ausbildung / Hoch-schule, Einkauf und Freizeit. Seit dem Jahr 2010 ist zudem ein negativer Pendlersaldo für die Stadt Oberhausen zu verzeichnen. Das heißt, es pendeln etwa 7.200 Beschäftigte mehr aus als in die Stadt ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberhausen ist überproportional auf innerörtlichen Straßen durch gebietsfremden Durchgangsverkehr gekennzeichnet. Infolge der polyzentrischen Struktur zwischen den benachbarten Städten sind auf einigen Hauptverkehrsstraßen in Oberhausen deutliche Transitfunktionen festzustellen. Das Stadtgebiet Oberhausens wird durchzogen von einem leistungsfähigen Autobahnnetz (A3, A2, A42, A516 sowie im Süden die A40), das den Durchgangsverkehr aufnimmt. Wichtige Hauptverkehrsstraßen sind die Bundesstraßen B223, B231 sowie die Landesstraßen L21, 155, 215, 287, 450, 511, 621 und 623, die zu großen Teilen nicht in der städtischen Baulast liegen. Das Städtisches Straßennetz mit Zuständigkeit der Kommune untergliedert sich in Vorbehalts- und Nebennetz. Das Hauptstraßennetz ohne überörtlichen Verkehr wird zum Teil zurück bzw. umgebaut. Nach Möglichkeit werden streckenweise die zulässigen Geschwindigkeiten reduziert. Im Nebennetz mit Wohn- und Erschließungsstraßen wird konsequent eine Temporeduzierung (Tempo-30-Zonen, Streckengeschwindigkeit 30 oder verkehrsberuhigte Bereich) umgesetzt. Zur Parkraumlenkung und Reduzierung des Parkverkehrs verfügt die Stadt Oberhausen über eine stadtweite Parkraumbewirtschaftung. Die Erschließung der Ziele für den Autoverkehr, insbesondere den Wirtschafts- und Lieferverkehr ist sichergestellt. Die Entwicklung Oberhausens als Industrie- und Logistikstandort wird durch eine leistungsfähige Infrastruktur gewährleistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schienenpersonennahverkehr gewährleisten Linie des Rhein-Ruhr-Express (RRX5), Regionalexpresslinien, Regionalbahnen und S-Bahn-Linie eine überregionale Anbindung. Im Fernverkehr kommen Leistungen von IC- und ICE-Zügen hinzu. Neben dem Hauptbahnhof als zentralem Knotenpunkt im Bahnverkehr gibt es in Oberhausen die weiteren Bahnhöfe Oberhausen-Sterkrade, Oberhausen-Holten und Oberhausen-Osterfeld Süd. Der auf Duisburger Stadtgebiet gelegene Bahnhof Duisburg-Obermeiderich erschließt überwiegend Teile des Oberhausener Stadtgebietes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bus- und Straßenbahnverkehr werden rund 9 Mio. Fahrplankilometer angeboten. Damit werden in Oberhausen die zweitmeisten Fahrplankilometer pro Kopf im VRR gefahren. Die nächtliche Betriebsruhe dauert von 2.00 bis 4.00 und entfällt am Wochenende. Im Tagesverkehr werden eine Vielzahl von Straßenbahnlinienangeboten, Expressbuslinie, Schnellbuslinien (auch stadtgrenzenübergreifend) und Stadtlinien (auch stadtgrenzenübergreifend) angeboten. Im Nachtnetz verkehren Nachtbuslinien, eine Straßenbahnlinie und der Revierflitzer als on-Demand-Angebot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontenpunkte des Busnetzes sind die Busbahnhöfe am Hauptbahnhof und am Bahnhof Sterkrade. Herzstück des kommunalen ÖPNV ist die sog. ÖPNV-Trasse – eine kombinierte Bus- und Straßenbahnstrecke –, die abseits des allgemeinen Verkehrs eine zügige Verbindung zwischen dem Hauptbahnhof und der Neuen Mitte mit den Zentren von Sterkrade und Osterfeld sicherstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der überwiegende Teil der Haltestelle ist barrierefrei ausgebaut. Viele wichtige Haltestellen verfügen darüber hinaus über eine dynamische Fahrgastinformation. An einem Großteil der Ampelanlagen wird der ÖPNV beschleunigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rad- und Fußverkehrsnetz Oberhausen ist in den letzten Jahren im Zuge von Kanalbau- und Straßenerneuerungsmaßnahmen kontinuierlich ausgebaut und verbessert worden. Dabei sind die Rad- und Fußverkehrsanlagen im Laufe der Jahre stadtweit relativ heterogen nach jeweils geltenden „Regeln der Technik“ ausgebaut worden. Dabei wurde der Schwerpunkt auf den Ausbau des Radwegenetzes gelegt. Entlang der Hauptverkehrsstraßen wurden viele Netzlücken durch den Bau von Radwegen und das Markieren von Radfahr- bzw. Angebotsstreifen geschlossen. Abseits von Straßen gelegene Radwege wurden ausgebaut und schließen z. T. an Wegesysteme der Nachbarstädte an. Neben den Ausbau des Radwegenetzes wird auch die weitere Radverkehrsinfrastruktur (z.B. Radabstellanlagen und Optimierung von Lichtsignalanlagen) ständig ausgebaut. Die Stadt Oberhausen ist zudem bestrebt, die Nahmobilität in den nächsten Jahren verstärkt zu fördern. Hierzu wird neben der intensiveren Förderung des Radverkehrs auch der Fußverkehr verstärkt betrachtet und auf eine barrierefreie Führung des Fußgängers gelegt. Das Ziel besteht darin, den Verkehr in Oberhausen sozialverträglich abzuwickeln und ein gleichberechtigtes Zusammenspiel zwischen allen Verkehrsträgern zu gewährleisten. Nahmobilität kann eine elementare, sogar tragende Rolle für die Mobilität in Oberhausen spielen. Die Stadt Oberhausen ist diesem Ziel mit der Erarbeitung von Nahmobilitätskonzepten für die Bezirke Sterkrade, Alt-Oberhausen und Osterfeld nachgekommen. Die Nahmobilitätskonzepte enthalten eine Reihe von gezielten Maßnahmen zur Förderung des Fuß- und Radverkehrs. Zudem befindet sich ein Radverkehrskonzept in Aufstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Förderung des Umweltverbunds (Fußgängerverkehr, Radverkehr, ÖPNV/Schienennahverkehr) ist in Oberhausen integraler Bestandteil der Stadt- und Verkehrsentwicklungsplanung. Ziel der Stadt Oberhausen ist es, den Stadtverkehr und insbesondere die Nahmobilität umwelt- sowie sozialverträglich zu gestalten und ein gleichberechtigtes Zusammenspiel zwischen allen Verkehrsträgern zu gewährleisten. Allgemein lässt sich festhalten, dass in Zukunft die Vernetzung der Stadtteile untereinander, aber auch die überörtliche Anbindung fortlaufend zu verbessern ist. Im Fokus dieser Überlegungen muss dabei die als gesellschaftliches Ziel anerkannte Verkehrswende, also die Reduzierung von Endenergieverbräuchen und Schadstoffemissionen im Verkehrssektor ohne Einschränkung der individuellen Mobilität, stehen. Zur Unterstützung dieser Ziele ist die Stadt Oberhausen bereits Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e. V. (AGFS) und des Zukunftsnetz Mobilität NRW.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stand: April 2022&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leitziele==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Oberhausen sichert die Teilnahme für alle Nutzergruppen&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Oberhausen sichert die Teilnahme für alle Nutzergruppen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mobilität bildet die Grundlage für eine Teilnahme und Teilhabe am städtischen Leben. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, sicherzustellen, dass alle Bevölkerungsgruppen Zugang zu einem umfassenden Mobilitätsangebot haben. Dies bedeutet nicht nur, die Bedürfnisse verschiedener Nutzergruppen zu berücksichtigen, sondern auch sicherzustellen, dass Mobilität für alle Gesellschaftsgruppen zugänglich ist. Neben der Einbeziehung von gendergerechten Planungsansätzen ist es ebenso wichtig, die Bedürfnisse von Kindern, Jugendlichen, Menschen mit Bewegungseinschränkungen sowie älteren Menschen zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Oberhausen reduziert verkehrsbedingte Belastungen durch Angebotserweiterungen&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Oberhausen reduziert verkehrsbedingte Belastungen durch Angebotserweiterungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oberhausen setzt sich dafür ein, die Mobilitätskultur und die Wahl der Verkehrsmittel zugunsten des Umweltverbunds zu verändern, um die negativen Auswirkungen des Autoverkehrs zu minimieren. Dabei gilt es die Siedlungs- und Verkehrsentwicklungsplanung im Sinne einer Stadt der kurzen Wege auszurichten und das kleinteilige Mobilitätsangebot in den Quartieren zu stärken. Durch den Abbau von Barrieren sollen direkte Verbindungen geschaffen und so die Nutzung von Fahrrädern und das Zufußgehen gefördert werden. Darüber hinaus strebt Oberhausen an, die Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrs weiter zu erhöhen, um dessen Nutzung zu erleichtern. Darüber hinaus soll die Nutzbarkeit des ÖPNVS weiter erhöht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Oberhausen gewährleistet die Effizienz des Verkehrssystems&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Oberhausen gewährleistet die Effizienz des Verkehrssystems&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben der Förderung des Umweltverbundes soll die Effizient des gesamten Verkehrssystems, insbesondere Im Hinblick auf den Kfz-Verkehr, erhalten bleiben. Durch eine bedarfsgerechte und abgewogene Umgestaltung des Verkehrsraums, sowie durch begleitende Maßnahmen wie die Anpassung zulässiger Geschwindigkeiten soll zu einer sicheren und effizienten Nutzung der Straßen führen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der umweltschonenden Abwicklung des Wirtschaftsverkehrs, wobei alternative Logistikkonzepte und der Einsatz elektrisch betriebener Lieferfahrzeuge eine wesentliche Rolle spielen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Oberhausen gestaltet die Mobilität zukunftsfähig&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Oberhausen gestaltet die Mobilität zukunftsfähig&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oberhausen zeigt sich äußerst aufgeschlossen gegenüber technologischen Innovationen in allen Bereichen der Mobilität. Besonders im öffentlichen Nahverkehr kommen digitale Anwendungen zum Einsatz, um Buchungen zu erleichtern und Echtzeitinformationen bereitzustellen. Die Stadt strebt zudem an, das regionale ÖPNV-Netz zu verbessern und gleichzeitig den Einfluss auf stadtübergreifende Verbindungen zu erhalten. Flexible Lösungen wie Just-in-Time-Angebote sollen dabei helfen, Lücken im ÖPNV-Netz zu schließen. Autonomes Fahren wird als vielversprechende Möglichkeit betrachtet, den Bedarf an privaten Fahrzeugen zu verringern und neue Optionen wie Ride-Sharing und autonomes Shuttles zu schaffen. Auch Multi- und Intermodalität für kurze Distanzen werden erforscht, wobei darauf geachtet wird, dass sie Fußgänger und Radfahrer nicht beeinträchtigen. Die Förderung grüner Stadtlogistik, mit Mikrodepots und emissionsfreien Zustellungen, ist ein entscheidender Schritt für eine nachhaltige Mobilität, der eine enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern erfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konzepte mit Bezug zum Themenfeld==&lt;br /&gt;
{{#ask:[[Kategorie:Mobilität]]|format=ul}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Räumliche Schwerpunkte und städtische Vorhaben==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Städtische Vorhaben (gem. Vorhabenliste)&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/masterplan_neue_mitte.php Masterplan Neue Mitte]&lt;br /&gt;
*[https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/machbarkeitsstudie-radschnellweg.php Machbarkeitsstudie für einen Radschnellweg Bottrop - Oberhausen-Osterfeld - Neue Mitte Oberhausen - Alt-Oberhausen - Mülheim-Styrum]&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/fahrradabstellanlagen.php Fahrradabstellanlagen mit integriertem Lastenradverleih für die Anwohner/-innen des Bismarckviertels (DeinRadschuppen)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:ExperienceArcgisCom&lt;br /&gt;
|id=795a760a1d65461ead403526417abac8&lt;br /&gt;
|width=100%&lt;br /&gt;
|height=800&lt;br /&gt;
|border=0&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katrin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Stadtstruktur_%26_Stadtgestalt&amp;diff=2493</id>
		<title>Stadtstruktur &amp; Stadtgestalt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Stadtstruktur_%26_Stadtgestalt&amp;diff=2493"/>
		<updated>2025-06-04T08:37:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Stadtstruktur und Stadtgestalt.png|alternativtext=Icon zum Themenfeld Arbeit, Wirtschaft und Tourismus|rechts|rahmenlos|200x200px|link=]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stadtstruktur &amp;amp; Stadtgestalt&#039;&#039; ist ein Themenfeld des intergrierten Stadtentwicklungsprozesses.&lt;br /&gt;
==Hintergrund und Ausgangslage==&lt;br /&gt;
Oberhausen befindet sich im westlichen Ruhrgebiet und ist landesplanerisch als Mittelzentrum ausgewiesen. Infolge der kommunalen Neugliederung im Ruhrgebiet im Jahr 1929 ist Oberhausen durch eine polyzentrale Siedlungsstruktur mit den Zentren Alt-Oberhausen, Sterkrade und Osterfeld geprägt. Im Zuge des Aufschwungs der Montanindustrie entstanden zahlreiche neue Industrieanlagen und Verkehrswege, die als Zäsuren das Stadtgebiet durchzogen haben und heute weitgehend überwunden sind. Neben den gewachsenen Stadtzentren wurde Mitte der 90er-Jahre mit der Neuen Mitte ein weiteres Zentrum auf ehemaligen Industriebrachen entwickelt, welches die Stadtteile miteinander verbinden sollte. Neben dem Westfield Centro, dem größten Einkaufzentrum Deutschlands, umfasst die Neue Mitte auch weitere gewerbliche, kulturelle sowie Freizeitnutzungen und entfaltet als beispielhaftes Projekt für den Strukturwandel im Ruhrgebiet auch überregionale Strahlkraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt weist Oberhausen mit 2.726 Einwohner*innen pro km² eine im landesweiten Vergleich hohe Bevölkerungsdichte auf. Die Siedlungsstruktur Oberhausens lässt sich wie folgt charakterisieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die nördlich gelegenen Stadtteile Holten, Barmingholten, Schmachtendorf, Walsumermark und Königshardt sind durch lockere bauliche Struktur geprägt. Die Siedlungsgebiete, die zu großen Teilen mit Ein- und Zweifamilienhäusern bebaut sind, sind von großflächigen Grünbereichen umgeben, die nach Norden Anschluss an den Natur- und Erholungsraum der Kirchheller Heide und Hiesfelder Wald haben.&lt;br /&gt;
* Die im Westen gelegenen Stadtteile Buschhausen, Schwarze Heide und Biefang weisen zum Teil noch kleinteilige Strukturen auf, sind aber auch durch große Gewerbe- und Industrieflächen geprägt.&lt;br /&gt;
* Die zentral gelegenen Stadtteile Sterkrade und Osterfeld sind insbesondere in den Innenstadtbereichen relativ stark verdichtet. Zu den Rändern lockern die Bebauungsstrukturen auf. In den nordwestlich angrenzenden Stadtteilen Tackenberg und Klosterhardt sind teilweise Geschosswohnungsbau, aber auch Ein- und Zweifamilienhaussiedlungen vorzufinden. Eine Grüngliederung der Stadtteile erfolgt vor allem durch die Bachtäler des Reinersbachs, des Alsbachs und des Elpenbachs, die als Grünelemente vom Rand in den Kernbereich hineinragen.&lt;br /&gt;
* Die Zone entlang des Rhein-Herne-Kanals und der Emscher ist durch die begleitenden Grünflächen und durch den Bereich der Neuen Mitte Oberhausen geprägt. Die Neue Mitte stellt mit dem Einkaufszentrum Westfield Centro, den Freizeiteinrichtungen und den Gewerbe- und Dienstleistungsbereichen das herausragende Beispiel für den Strukturwandel in Oberhausen dar. Im Rahmen des Masterplans Neue Mitte wird die strategische Entwicklung der Neuen Mitte weitergedacht. Diese sieht eine Ergänzung der Neuen Mitte um eine wohnbauliche Nutzung auf den Flächen des ehemaligen Stahlwerksgeländes sowie dem angrenzenden NEWAG-Gelände vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der südliche Teil der Stadt Oberhausen ist durch den Kernbereich von Alt-Oberhausen mit seinem schachbrettartigen Straßengrundriss und seiner stark verdichteten Bebauung sowie den angrenzenden, zum Teil gründerzeitlich strukturierten, Wohngebieten im Bereich Oberhausen-Ost geprägt. In den Bereichen Alstaden, Styrum und Dümpten ist die Bebauungsstruktur etwas lockerer und teilweise durch eine Ein- und Zweifamilienhausbebauung gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stand: April 2022&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Sozialräume und Sozialquartiere.jpg|ohne|mini|Sozialräume und Sozialquartiere]]&lt;br /&gt;
==Leitziele==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Erhalt der Polyzentralität&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Erhalt der Polyzentralität&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oberhausen ist durch eine polyzentrale Siedlungsstruktur mit den „gewachsenen“ Zentren Alt-Oberhausen, Osterfeld und Sterkrade sowie darüber hinaus der „Neuen Mitte“ geprägt. Die vierpolige Struktur der Stadt sowie seiner Stadtteile – vom Dorf bis zum urbanen Zentrum – soll weiter erhalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Innen- vor Außenentwicklung&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Innen- vor Außenentwicklung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Flächenentwicklung folgt in Oberhausen dem Leitbild „Innen- vor Außenentwicklung“. Neuer Wohnraum oder gewerbliche Nutzungen werden vorrangig innerhalb der vorhandenen Siedlungsbereiche ausgewiesen. Dieses Vorgehen bringt verschiedene ökologische, wirtschaftliche, soziale als auch gestalterische Vorteile mit sich. Neben der Reduzierung des Flächenverbrauchs werden vorhandene Infrastrukturen besser ausgelastet, die Durchmischung der Quartiere gefördert und die innerstädtischen Zentren belebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Erhalt und Ausbau der kleinräumigen Funktionsmischung&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Erhalt und Ausbau der kleinräumigen Funktionsmischung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ziel einer kleinräumigen funktionalen Mischung folgt dem städtebaulichen Leitbild einer „Stadt der kurzen Wege“. Flächen für verschiedene Funktionen (u.a. Handel, Wohnen, Erholung, Dienstleistungen, Bildung, Kultur) sollen im Raum möglichst eng neben bzw. übereinanderliegen und den Bewohner*innen Zugang zu vielfältigen Nutzungen ermöglichen. Durch eine Funktionsmischung wird bei entsprechender baulicher Dichte der Verkehr reduziert, gesellschaftliche Teilhabe für mobilitätseingeschränkte Menschen erhöht und zu einer Vitalisierung der Zentren beigetragen. Dabei ist die gegenseitige Verträglichkeit der Nutzungen zu berücksichtigen und negative Einflüsse sind möglichst gering zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Denkmalschutz, Erhalt historischer Bausubstanz&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Denkmalschutz, Erhalt historischer Bausubstanz&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Oberhausener Stadtgebiet befinden sich zahlreiche Bauwerke mit historischem Wert, die es nicht allein aufgrund des Denkmalschutzes zu bewahren gilt. Baudenkmäler wie der Gasometer, der Hauptbahnhof oder die Siedlung Eisenheim sind heute für die Bewohner*innen identitätsstiftende Stadtbausteine und prägen das Stadtbild maßgeblich. Aber auch die weiteren Gebäude, wie das alte Rathaus, das Bauensemble am Friedensplatz, das alte Arbeitsamt, das Bert-Brecht-Haus, das Hochhaus an die Friedrich-Karl-Straße, das Finanz- und Gesundheitsamt, die Hans-Böckler-Schule oder aber die Siedlung Gustavstraße machen deutlich, wie zahlreich und vielfältig die historische Bausubstanz in Oberhausen ist.&lt;br /&gt;
Neben Gebäuden weist Oberhausen auch verschiedene historische Gartenanlagen auf. Der aufgelockerte Stadtkern von Alt-Oberhausen mit seinen zahlreichen Grünflächen ist heute von dem Anfang des 20. Jahrhunderts verfolgten Gedankens einer „Parkstadt Oberhausen“ geprägt. Die Stadt sollte demnach als ein großer Park angelegt werden, der eine Einheit zwischen Grünflächen und Bauwerken bildet und der Bevölkerung ein gesundes Naturerlebnis ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Aufwertung öffentlicher Räume, Plätze, Straßenräume etc.&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Aufwertung öffentlicher Räume, Plätze, Straßenräume etc.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Aufenthaltsqualität öffentlicher Räume gilt es auch in Zukunft weiter zu verbessern und Straßenräume sowie Plätze gestalterisch und funktional aufzuwerten. Neben Maßnahmen in den Bereichen Begrünung, Beleuchtung, Möblierung etc. gilt es, Stadträume für verschiedene Nutzer*innengruppen zugänglich zu machen. Insbesondere die Stadtzentren in Alt-Oberhausen, Osterfeld und Sterkrade sollen auf diese Weise belebt und in ihrer Attraktivität gesteigert werden. Dabei bekennt sich Oberhausen zum Erhalt öffentlicher Räume. Die Inanspruchnahme von öffentlichen Plätzen durch private Nutzungen erfolgt nur in maßvollem Rahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Attraktivität der Innenstadt und der Stadtteilzentren verbessern&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Attraktivität der Innenstadt und der Stadtteilzentren verbessern&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Oberhausener Innenstadt sowie die Stadtteilzentren sind nicht nur Orte des Handels, des Wohnens, der Kultur und der Freizeit, sondern auch soziale Treffpunkte und Räume des Dialogs. Diese Funktionen gilt es zu erhalten und in ihrer Attraktivität auszubauen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass mit dem fortschreitenden Strukturwandel im Einzelhandel die Bedeutung der Zentren als Einkaufsdestinationen in den vergangenen Jahren abgenommen hat, weshalb eine funktionale Neuausrichtung angestrebt wird. Gemeinsam mit den jeweils relevanten Stadtteilakteuren und -bewohner*innen erarbeitete Nutzungskonzepte sorgen für ein identitätsstiftendes Zugehörigkeitsgefühl mit dem eigenen “Kiez” und somit für dauerhafte Akzeptanz aufgrund persönlicher Relevanz für die Akteure. Vor allem eine gesunde Durchmischung mit verschiedenen Nutzungsarten gewährleistet eine tragfähige, attraktive und somit resiliente Innenstadtentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konzepte mit Bezug zum Themenfeld==&lt;br /&gt;
{{#ask:[[Kategorie:Stadtstruktur und Stadtgestalt]]|format=ul}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Räumliche Schwerpunkte und städtische Vorhaben==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Städtische Vorhaben (gem. [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste.php Vorhabenliste])&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/verlagerung_moebel_xxxl_rueck.php Verlagerung Möbel XXXL Rück]&lt;br /&gt;
*[https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/zeche-sterkrade-vorhaben.php Zeche Sterkrade]&lt;br /&gt;
*[https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/klimaquartier_bahnhofstrasse.php Klimaquartier Bahnhofstraße]&lt;br /&gt;
*[https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/hallenbad-osterfeld-nachnutzung-vorhaben.php Hallenbadgelände Osterfeld, Nachnutzung]&lt;br /&gt;
*[https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/nutzungs-_und_gestaltungskonzept_fuer_den_bereich_marktstrasse__elsaesser_strasse__langemarkstrasse.php Nutzungs- und Gestaltungskonzept für den Bereich Marktstraße / Elsässer Straße / Langemarkstraße]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:ExperienceArcgisCom&lt;br /&gt;
|id=76a6416e3da546e4bd2c1527db62694b&lt;br /&gt;
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}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katrin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Arbeit,_Wirtschaft_und_Tourismus&amp;diff=2492</id>
		<title>Arbeit, Wirtschaft und Tourismus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Arbeit,_Wirtschaft_und_Tourismus&amp;diff=2492"/>
		<updated>2025-06-04T08:35:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: /* Räumliche Schwerpunkte und städtische Vorhaben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Arbeit, Wirtschaft und Tourismus.png|alternativtext=Icon zum Themenfeld Arbeit, Wirtschaft und Tourismus|rechts|rahmenlos|200x200px|link=]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Arbeit, Wirtschaft und Tourismus&#039;&#039; ist ein Themenfeld des integrierten Stadtentwicklungsprozesses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hintergrund und Ausgangslage==&lt;br /&gt;
Prosperierende Unternehmen, die Arbeitsplätze bereitstellen, Steuereinnahmen sichern und Investitionen hervorbringen, sind eine wichtige Grundlage für eine stabile und zukunftsfähige Stadtentwicklung. Globale Megatrends, wie der ökonomische Strukturwandel zur Dienstleistungsgesellschaft, die fortschreitende Globalisierung sowie die Notwendigkeit zu einem nachhaltigen Handeln stellen die Wirtschaft vor Herausforderungen. Die Kommunen können durch ihre Stadtentwicklungspolitik und eine aktive Wirtschaftsförderung die Rahmenbedingungen verbessern und die Unternehmen bei der Bewältigung dieser Herausforderungen unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch bis zum Beginn der Bergbaukrise in den 60er-Jahren war Oberhausen durch eine geringe Anzahl an großindustriellen Betrieben geprägt. Dies hat sich im Zuge des wirtschaftlichen Strukturwandels grundlegend verändert. Seit den 1980er-Jahren hat sich auch Oberhausen zunehmend zu einer Dienstleistungsstadt entwickelt und gehört zu den Dienstleistungszentren des Ruhrgebiets. Im Jahr 2021 arbeiten 75,6 % aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort Oberhausen im Dienstleistungssektor, wobei insbesondere Dienstleistungen für Unternehmen sowie der Großhandel in den zurückliegenden Jahren ein besonderes Wachstum verzeichnen konnten. Eine besondere Rolle nimmt seit Mitte der 1990er Jahre mit Eröffnung des Gasometers als Ausstellungshalle sowie des Einkaufs- und Freizeitzentrums Westfield CentrO mit seinen benachbarten Besucher*innenattraktionen die Tourismus- und Freizeitwirtschaft ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bundesweite konjunkturelle Aufschwung hat zu einer abnehmenden Arbeitslosigkeit in Oberhausen in den zurückliegenden Jahren geführt. Ein Grund für diese Entwicklung liegt in der Zunahme der Anzahl sozialversicherungspflichtig Beschäftigter am Arbeitsort. Diese stieg zwischen den Jahren 2010 und 2020 um rund 12 % auf 67.500. Trotz dieser positiven Entwicklungstendenzen weist Oberhausen beim landesweiten Vergleich der Indikatoren Beschäftigtenquote und (Langzeit-)arbeitslosenquote unterdurchschnittliche Werte auf. Hier werden die großen Herausforderungen deutlich, denen sich Oberhausen gegenübersieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Struktur der räumlichen Verteilung der Erwerbstätigen innerhalb des Stadtgebiets, zeigt sich eine ungleiche Verteilung. So zeichnet sich für den Arbeitslosenanteil ein starkes Nord-Süd-Gefälle ab. Demnach weisen die Sozialräume Sterkrade-Nord und Sterkrade-Mitte bei gesamtstädtischer Betrachtung unterdurchschnittliche Werte auf, während die weiter südlich gelegenen Sozialräume überdurchschnittlich stark von Arbeitslosigkeit betroffen sind. Kleinräumig, auf Ebene der Sozialquartiere, wird deutlich, dass insbesondere die vergleichsweise dicht besiedelten Quartiere (u.a. Innenstadt, Marienviertel, Osterfeld Mitte) von Arbeitslosigkeit betroffen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stand: April 2022&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leitziele==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Arbeitsplatzangebot in Oberhausen soll weiter gestärkt und ausgebaut werden. Dazu sollen vorhandene Arbeitsplätze gesichert und neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Durch eine dauerhafte Bestandspflege vorhandener Betriebe und die Ansiedlung sowie die Gründung neuer Unternehmen entsteht in Oberhausen eine resiliente Wirtschaftsstruktur, die auch in Krisenzeiten stabil ist. Diese zeichnet sich durch eine gesunde Mischung aus Dienstleistungs- und Produktionssektor aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Bereitstellung von Entwicklungsflächen für die Wirtschaft&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Bereitstellung von Entwicklungsflächen für die Wirtschaft&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für die wirtschaftliche Zukunft der Stadt ist es notwendig, neue Unternehmen am Standort anzusiedeln und bereits hier verorteten Unternehmen Entwicklungsperspektiven zu bieten. Dies ist eine wichtige Bedingung, um Arbeitsplätze zu schaffen bzw. zu erhalten. Dazu bedarf es eines qualifizierten Flächenmanagements. Die Bereitstellung von Gewerbeflächen sollte dabei mit dem Ziel einer sparsamen Flächeninanspruchnahme abgewogen werden. Deshalb sollen neben der Flächenneuausweisung auch die Nachverdichtung bereits genutzter Flächen sowie die Widernutzbarmachung brachliegender oder -fallender Flächen verstärkt in den Blick genommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung von Ausbildung und Qualifizierung&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung von Ausbildung und Qualifizierung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Fachkräftemobilisierung sowie die Reduzierung der (Langzeit)Arbeitslosigkeit sind zwei bedeutende Herausforderungen für Oberhausen. Die Entwicklung des Arbeitskräftepotenzials ist eine wichtige Grundlage für einen prosperierenden Wirtschaftsstandort. Dabei müssen die individuellen Potenziale der Menschen in Oberhausen zielgerichtet gefördert werden. Dazu zählt, die Qualität und Attraktivität der beruflichen Weiterbildung und Qualifizierung in Oberhausen weiter auszubauen. Darüber hinaus gilt es zukünftig verstärkt, die ausländische wie auch innerdeutsche Fachkräftemigration in den Blick zu nehmen und hier begleitende Angebote zu schaffen, damit diese gelingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Bildung von Kooperationsnetzwerken&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Bildung von Kooperationsnetzwerken&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch eine verstärkte Zusammenarbeit von Wirtschaft, Bildung, Wissenschaft und Forschung entstehen zahlreiche Synergieeffekte, von der alle Akteure gleichermaßen profitieren. Eine lebendige Kommunikations- und Transferkultur ist ein wichtiger Innovationsmotor und Beitrag für ein gründerfreundliches Klima. Beide tragen zur wirtschaftlichen Entwicklung Oberhausens bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Chancengleichheit im Berufsalltag sicherstellen&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Chancengleichheit im Berufsalltag sicherstellen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Förderung von Gleichberechtigung innerhalb der Gesellschaft ist auch im beruflichen Umfeld sicherzustellen. Oberhausen setzt sich für die Chancengleichheit aller Menschen auf dem Arbeitsmarkt und im Berufsleben ein. Dies gilt für die Gleichstellung von Frauen und Männern genauso, wie für die Sicherung der Rechte und Chancen von Menschen mit Behinderungen sowie mit Migrationshintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Oberhausen als Tourismusstandort positionieren&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Oberhausen als Tourismusstandort positionieren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der eingeschlagene Weg der Positionierung Oberhausens als Destination für Entertainment und Erlebnis wird konsequent fortgesetzt. Dabei bieten insbesondere das Westfield Centro und die Neue Mitte ein Alleinstellungsmerkmal, das durch die gezielte Ergänzung mit weiteren Attraktionen ausgebaut werden soll. Im Marketing werden die bisherigen Themen Industriekultur, Geschäftsreisetourismus und Kultur weiter bespielt. Als Reaktion auf die Veränderungen im Reiseverhalten nach der Pandemie rücken die Themen Aktivtourismus und Naturerlebnisse stärker in den Fokus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konzepte mit Bezug zum Themenfeld==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ask:[[Kategorie:Arbeit, Wirtschaft und Tourismus]]|format=ul}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Räumliche Schwerpunkte und städtische Vorhaben==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Städtische Vorhaben (gem. [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste.php Vorhabenliste])&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/masterplan_neue_mitte.php Masterplan Neue Mitte Oberhausen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:ExperienceArcgisCom&lt;br /&gt;
|id=075c777d8c7142a7856c908bcb147081&lt;br /&gt;
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}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katrin</name></author>
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		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Arbeit,_Wirtschaft_und_Tourismus&amp;diff=2491</id>
		<title>Arbeit, Wirtschaft und Tourismus</title>
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		<updated>2025-06-04T08:34:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Arbeit, Wirtschaft und Tourismus.png|alternativtext=Icon zum Themenfeld Arbeit, Wirtschaft und Tourismus|rechts|rahmenlos|200x200px|link=]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Arbeit, Wirtschaft und Tourismus&#039;&#039; ist ein Themenfeld des integrierten Stadtentwicklungsprozesses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hintergrund und Ausgangslage==&lt;br /&gt;
Prosperierende Unternehmen, die Arbeitsplätze bereitstellen, Steuereinnahmen sichern und Investitionen hervorbringen, sind eine wichtige Grundlage für eine stabile und zukunftsfähige Stadtentwicklung. Globale Megatrends, wie der ökonomische Strukturwandel zur Dienstleistungsgesellschaft, die fortschreitende Globalisierung sowie die Notwendigkeit zu einem nachhaltigen Handeln stellen die Wirtschaft vor Herausforderungen. Die Kommunen können durch ihre Stadtentwicklungspolitik und eine aktive Wirtschaftsförderung die Rahmenbedingungen verbessern und die Unternehmen bei der Bewältigung dieser Herausforderungen unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch bis zum Beginn der Bergbaukrise in den 60er-Jahren war Oberhausen durch eine geringe Anzahl an großindustriellen Betrieben geprägt. Dies hat sich im Zuge des wirtschaftlichen Strukturwandels grundlegend verändert. Seit den 1980er-Jahren hat sich auch Oberhausen zunehmend zu einer Dienstleistungsstadt entwickelt und gehört zu den Dienstleistungszentren des Ruhrgebiets. Im Jahr 2021 arbeiten 75,6 % aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort Oberhausen im Dienstleistungssektor, wobei insbesondere Dienstleistungen für Unternehmen sowie der Großhandel in den zurückliegenden Jahren ein besonderes Wachstum verzeichnen konnten. Eine besondere Rolle nimmt seit Mitte der 1990er Jahre mit Eröffnung des Gasometers als Ausstellungshalle sowie des Einkaufs- und Freizeitzentrums Westfield CentrO mit seinen benachbarten Besucher*innenattraktionen die Tourismus- und Freizeitwirtschaft ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bundesweite konjunkturelle Aufschwung hat zu einer abnehmenden Arbeitslosigkeit in Oberhausen in den zurückliegenden Jahren geführt. Ein Grund für diese Entwicklung liegt in der Zunahme der Anzahl sozialversicherungspflichtig Beschäftigter am Arbeitsort. Diese stieg zwischen den Jahren 2010 und 2020 um rund 12 % auf 67.500. Trotz dieser positiven Entwicklungstendenzen weist Oberhausen beim landesweiten Vergleich der Indikatoren Beschäftigtenquote und (Langzeit-)arbeitslosenquote unterdurchschnittliche Werte auf. Hier werden die großen Herausforderungen deutlich, denen sich Oberhausen gegenübersieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Struktur der räumlichen Verteilung der Erwerbstätigen innerhalb des Stadtgebiets, zeigt sich eine ungleiche Verteilung. So zeichnet sich für den Arbeitslosenanteil ein starkes Nord-Süd-Gefälle ab. Demnach weisen die Sozialräume Sterkrade-Nord und Sterkrade-Mitte bei gesamtstädtischer Betrachtung unterdurchschnittliche Werte auf, während die weiter südlich gelegenen Sozialräume überdurchschnittlich stark von Arbeitslosigkeit betroffen sind. Kleinräumig, auf Ebene der Sozialquartiere, wird deutlich, dass insbesondere die vergleichsweise dicht besiedelten Quartiere (u.a. Innenstadt, Marienviertel, Osterfeld Mitte) von Arbeitslosigkeit betroffen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stand: April 2022&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leitziele==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Arbeitsplatzangebot in Oberhausen soll weiter gestärkt und ausgebaut werden. Dazu sollen vorhandene Arbeitsplätze gesichert und neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Durch eine dauerhafte Bestandspflege vorhandener Betriebe und die Ansiedlung sowie die Gründung neuer Unternehmen entsteht in Oberhausen eine resiliente Wirtschaftsstruktur, die auch in Krisenzeiten stabil ist. Diese zeichnet sich durch eine gesunde Mischung aus Dienstleistungs- und Produktionssektor aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Bereitstellung von Entwicklungsflächen für die Wirtschaft&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Bereitstellung von Entwicklungsflächen für die Wirtschaft&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für die wirtschaftliche Zukunft der Stadt ist es notwendig, neue Unternehmen am Standort anzusiedeln und bereits hier verorteten Unternehmen Entwicklungsperspektiven zu bieten. Dies ist eine wichtige Bedingung, um Arbeitsplätze zu schaffen bzw. zu erhalten. Dazu bedarf es eines qualifizierten Flächenmanagements. Die Bereitstellung von Gewerbeflächen sollte dabei mit dem Ziel einer sparsamen Flächeninanspruchnahme abgewogen werden. Deshalb sollen neben der Flächenneuausweisung auch die Nachverdichtung bereits genutzter Flächen sowie die Widernutzbarmachung brachliegender oder -fallender Flächen verstärkt in den Blick genommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung von Ausbildung und Qualifizierung&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung von Ausbildung und Qualifizierung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Fachkräftemobilisierung sowie die Reduzierung der (Langzeit)Arbeitslosigkeit sind zwei bedeutende Herausforderungen für Oberhausen. Die Entwicklung des Arbeitskräftepotenzials ist eine wichtige Grundlage für einen prosperierenden Wirtschaftsstandort. Dabei müssen die individuellen Potenziale der Menschen in Oberhausen zielgerichtet gefördert werden. Dazu zählt, die Qualität und Attraktivität der beruflichen Weiterbildung und Qualifizierung in Oberhausen weiter auszubauen. Darüber hinaus gilt es zukünftig verstärkt, die ausländische wie auch innerdeutsche Fachkräftemigration in den Blick zu nehmen und hier begleitende Angebote zu schaffen, damit diese gelingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Bildung von Kooperationsnetzwerken&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Bildung von Kooperationsnetzwerken&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch eine verstärkte Zusammenarbeit von Wirtschaft, Bildung, Wissenschaft und Forschung entstehen zahlreiche Synergieeffekte, von der alle Akteure gleichermaßen profitieren. Eine lebendige Kommunikations- und Transferkultur ist ein wichtiger Innovationsmotor und Beitrag für ein gründerfreundliches Klima. Beide tragen zur wirtschaftlichen Entwicklung Oberhausens bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Chancengleichheit im Berufsalltag sicherstellen&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Chancengleichheit im Berufsalltag sicherstellen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Förderung von Gleichberechtigung innerhalb der Gesellschaft ist auch im beruflichen Umfeld sicherzustellen. Oberhausen setzt sich für die Chancengleichheit aller Menschen auf dem Arbeitsmarkt und im Berufsleben ein. Dies gilt für die Gleichstellung von Frauen und Männern genauso, wie für die Sicherung der Rechte und Chancen von Menschen mit Behinderungen sowie mit Migrationshintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Oberhausen als Tourismusstandort positionieren&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Oberhausen als Tourismusstandort positionieren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der eingeschlagene Weg der Positionierung Oberhausens als Destination für Entertainment und Erlebnis wird konsequent fortgesetzt. Dabei bieten insbesondere das Westfield Centro und die Neue Mitte ein Alleinstellungsmerkmal, das durch die gezielte Ergänzung mit weiteren Attraktionen ausgebaut werden soll. Im Marketing werden die bisherigen Themen Industriekultur, Geschäftsreisetourismus und Kultur weiter bespielt. Als Reaktion auf die Veränderungen im Reiseverhalten nach der Pandemie rücken die Themen Aktivtourismus und Naturerlebnisse stärker in den Fokus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konzepte mit Bezug zum Themenfeld==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ask:[[Kategorie:Arbeit, Wirtschaft und Tourismus]]|format=ul}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Räumliche Schwerpunkte und städtische Vorhaben==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Städtische Vorhaben (gem. [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste.php Vorhabenliste])&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/masterplan_neue_mitte.php Masterplan Neue Mitte Oberhausen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Katrin</name></author>
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		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Umwelt,_Freiraum,_Klima&amp;diff=2490</id>
		<title>Umwelt, Freiraum, Klima</title>
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		<updated>2025-06-03T16:17:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Umwelt, Klima und Freiraum.png|alternativtext=Icon zum Themenfeld Arbeit, Wirtschaft und Tourismus|rechts|rahmenlos|200x200px|link=]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Umwelt. Freiraum &amp;amp; Klima&#039;&#039; ist ein Themenfeld des intergrierten Stadtentwicklungsprozesses.&lt;br /&gt;
==Hintergrund und Ausgangslage==&lt;br /&gt;
Die natürlichen Ressourcen Boden, Wasser, Luft und die Biodiversität bilden die Grundlage menschlichen Lebens und Wirtschaftens. Eine zentrale Aufgabe einer nachhaltigen Stadtentwicklung ist es daher, diese natürlichen Ressourcen zu schützen und damit die Sicherung der Lebensqualität für die Bewohner*innen der Städte zu sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts des fortschreitenden Klimawandels stehen Kommunen vor der Herausforderung, ihren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und sich an die sich verändernden klimatischen Bedingungen anzupassen. Als vorbeugende Maßnahme gilt es, den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase so weit wie möglich zu reduzieren. Die Stadt Oberhausen hat sich durch die Einstellung von Klimaschutzmanager*innen sowie die Entwicklung eines Klimaschutzkonzeptes angenommen. Die dabei verfolgten Maßnahmen konzentrieren sich insbesondere auf die Themen erneuerbare Energien, energetische Sanierung und Mobilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Augenmerk liegt auf dem Umgang mit den verstärkten klimatischen Ereignissen im Zuge des Klimawandels. Besonders dicht besiedelte und stark versiegelte Stadtgebiete, wie sie auch in Oberhausen vorhanden sind, können ihr eigenes urbanes Mikroklima, auch Stadtklima genannt, entwickeln. Dieses ist durch höhere Temperaturen und geringere Luftbewegungen im Vergleich zum Umland gekennzeichnet und stellt eine gesundheitliche Belastung für die Bewohner*innen dar. Auch können Starkregenereignisse aufgrund von zu hoher Versiegelung und Überlastung der Kanalisation zu Überschwemmungen in urbanen Räumen führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die blau-grüne Infrastruktur, bestehend aus Gewässern und Grünflächen, spielt eine entscheidende Rolle bei der Anpassung von Städten an den Klimawandel. Städtische Grünflächen wirken durch Verdunstung und Schattenbildung kühlend auf den umliegenden Raum und reduzieren gleichzeitig das Risiko von Überschwemmungen, indem sie Wasser zurückhalten, versickern lassen speichern. Aber auch abseits ihres Beitrags zur Klimaanpassung erfüllen Grün- und Freiflächen verschiedene ökologische, soziale sowie ökonomische Funktionen und sind daher von besonderer Bedeutung für die Entwicklung lebenswerter und prosperierender Städte. So dienen sie als Lebensraum für Tiere und Pflanzen, verbessern die Lufthygiene und bieten Orte für Naherholung und soziale Interaktion, was sich positiv auf die allgemeinen Wohn- und Lebensqualität der Städte auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der industriell geprägten Historie ist der Anteil der Grün- und Freiflächen an der Gesamtfläche Oberhausens vergleichsweise gering. Der mit dem Rückzug der Montanindustrie eingeleitete Strukturwandel ermöglicht es jedoch, Grün- und Freiflächen zurück zu gewinnen. Die größten zusammenhängenden Freiflächen befinden sich im nördlichen Stadtgebiet in den Stadtteilen Holten, Schmachtendorf, Walsumermark und Königshardt. Hier sind überwiegend Wald und landwirtschaftliche Flächen vorhanden, die großflächig als Regionale Grünzüge und zum Teil als Landschafts- oder Naturschutzgebiete ausgewiesen sind. Die südlich angrenzenden Stadtteile werden durch die Grünflächen entlang der radial verlaufenden Bachtäler (Alsbach, Elpenbach etc.) gegliedert. In den Innenbereichen befinden sich Grün- und Freiflächen z.B. in Form von Parks, Friedhofsflächen oder Privatgärten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stand: April 2022&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leitziele ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Reduzierung der CO2-Emissionen&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Reduzierung der CO&amp;lt;sub&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;2&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Stadt Oberhausen leistet ihren Beitrag zum Schutz des Klimas und dem Entgegenwirken der globalen Erderwärmung. Dazu sollen die im Stadtgebiet entstehenden CO2-Emissionen weiter reduziert werden. Im Fokus stehen dabei die sowohl die Energieproduktion als auch die Energieeffizienz. So soll zum einen die Nutzung erneuerbarer Energien gefördert werden. Zum anderen gilt es, Effizienzpotenziale unter anderem in den Bereiche Industrie, Wohngebäude oder Verkehr auszuschöpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Erhalt und Entwicklung der blau-grünen Infrastruktur&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Erhalt und Entwicklung der blau-grünen Infrastruktur&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die blaue (Gewässer) und grüne (bepflanzte Flächen) Infrastruktur erfüllt verschiedene ökologische, soziale sowie ökonomische Funktionen im Stadtgebiet. So stellen sie den Lebensraum für Tiere und Pflanzen dar, sind eine wichtige Säule des Klimaschutzes- und der Klimaanpassung, bieten Raum für Erholung und erhöhen den Wert umliegender Grundstücke. Sowohl großflächige als auch kleinräumige Strukturen sind daher zu erhalten und neu zu entwickeln. Neben der quantitativen Sicherung gilt es zudem, die Qualität der Gewässer und Naturräume. Die Multifunktionalität der blau-grünen Infrastruktur ist bei ihrer Entwicklung zu berücksichtigen und zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Reduzierung des Flächenverbrauchs&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Reduzierung des Flächenverbrauchs&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der schonende Umgang mit der Ressource Boden stellt einen zentralen Baustein nachhaltiger Stadtentwicklung dar. Innentwicklung und Brachflächenrevitalisierung sollen Vorrang gegenüber der Siedlungsentwicklung im Außenbereich erhalten. Neben einer Reduzierung des Flächenverbrauchs wird gleichzeitig dem Funktionsverlust von Siedlungskernen aufgrund von Zersiedelung entgegengewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Reduzierung der Umweltbelastungen&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Reduzierung der Umweltbelastungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um ihren Bewohner*innen gesunde Wohn- und Lebensverhältnisse zu bieten, versucht die Stadt Oberhausen negative Umwelteinflüsse auf den Menschen, wie beispielsweise durch Lärm, Luftschadstoffe oder Wärmeinseln, weiter zu reduzieren. Vor allem in den vorrangig durch Wohnnutzung geprägten Stadtgebieten gilt es, gesundheitsverträgliches Wohnen zu ermöglichen. Dabei sollte dem Prinzip der Umweltgerechtigkeit Rechnung getragen werden und eine sozialräumlich ausgewogene Konzentration von Umweltbelastungen angestrebt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Verbesserung der Klimaanpassung&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Verbesserung der Klimaanpassung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oberhausen verfolgt das Ziel, die Stadt klimaangepasst zu entwickeln und die Resilienz gegenüber den Auswirkungen des fortschreitenden Klimawandels (erhöhte Temperaturen, Trockenheit, Starkregen, Stürme) zu erhöhen, um auch langfristig gesunde, sichere und lebenswerte Stadtgebiete zu erhalten. Das entsprechend aufgestellte Klimaanpassungskonzept wird querschnittsbezogen im Verwaltungshandeln berücksichtigt und die formulierten Maßnahmen umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konzepte mit Bezug zum Themenfeld==&lt;br /&gt;
{{#ask:[[Kategorie:Umwelt, Freiraum und Klima]]|format=ul}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Räumliche Schwerpunkte und städtische Vorhaben==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Städtische Vorhaben (gem. Vorhabenliste)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/erneuerung_und_ergaenzung_von_gruen-_spiel-_und_sportstrukturen_im_garten_osterfeld.php Erneuerung und Ergänzung von Grün-, Spiel- und Sportstrukturen im Garten Osterfeld]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/oekologische_optiermierung_halde_alstaden.php Ökologische Optimierung des Feuchtgebiets Halde Alstaden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/internationale_gartenausstellung.php IGA 2027 - Der Ruhrpark in Alstaden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/klimaquartier_bahnhofstrasse.php Klimaquartier Bahnhofstraße]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:ExperienceArcgisCom&lt;br /&gt;
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}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katrin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Umwelt,_Freiraum,_Klima&amp;diff=2489</id>
		<title>Umwelt, Freiraum, Klima</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Umwelt,_Freiraum,_Klima&amp;diff=2489"/>
		<updated>2025-06-03T16:16:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Umwelt, Klima und Freiraum.png|alternativtext=Icon zum Themenfeld Arbeit, Wirtschaft und Tourismus|rechts|rahmenlos|200x200px|link=]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Umwelt. Freiraum &amp;amp; Klima&#039;&#039; ist ein Themenfeld des intergrierten Stadtentwicklungsprozesses.&lt;br /&gt;
==Hintergrund und Ausgangslage==&lt;br /&gt;
Die natürlichen Ressourcen Boden, Wasser, Luft und die Biodiversität bilden die Grundlage menschlichen Lebens und Wirtschaftens. Eine zentrale Aufgabe einer nachhaltigen Stadtentwicklung ist es daher, diese natürlichen Ressourcen zu schützen und damit die Sicherung der Lebensqualität für die Bewohner*innen der Städte zu sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts des fortschreitenden Klimawandels stehen Kommunen vor der Herausforderung, ihren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und sich an die sich verändernden klimatischen Bedingungen anzupassen. Als vorbeugende Maßnahme gilt es, den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase so weit wie möglich zu reduzieren. Die Stadt Oberhausen hat sich durch die Einstellung von Klimaschutzmanager*innen sowie die Entwicklung eines Klimaschutzkonzeptes angenommen. Die dabei verfolgten Maßnahmen konzentrieren sich insbesondere auf die Themen erneuerbare Energien, energetische Sanierung und Mobilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Augenmerk liegt auf dem Umgang mit den verstärkten klimatischen Ereignissen im Zuge des Klimawandels. Besonders dicht besiedelte und stark versiegelte Stadtgebiete, wie sie auch in Oberhausen vorhanden sind, können ihr eigenes urbanes Mikroklima, auch Stadtklima genannt, entwickeln. Dieses ist durch höhere Temperaturen und geringere Luftbewegungen im Vergleich zum Umland gekennzeichnet und stellt eine gesundheitliche Belastung für die Bewohner*innen dar. Auch können Starkregenereignisse aufgrund von zu hoher Versiegelung und Überlastung der Kanalisation zu Überschwemmungen in urbanen Räumen führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die blau-grüne Infrastruktur, bestehend aus Gewässern und Grünflächen, spielt eine entscheidende Rolle bei der Anpassung von Städten an den Klimawandel. Städtische Grünflächen wirken durch Verdunstung und Schattenbildung kühlend auf den umliegenden Raum und reduzieren gleichzeitig das Risiko von Überschwemmungen, indem sie Wasser zurückhalten, versickern lassen speichern. Aber auch abseits ihres Beitrags zur Klimaanpassung erfüllen Grün- und Freiflächen verschiedene ökologische, soziale sowie ökonomische Funktionen und sind daher von besonderer Bedeutung für die Entwicklung lebenswerter und prosperierender Städte. So dienen sie als Lebensraum für Tiere und Pflanzen, verbessern die Lufthygiene und bieten Orte für Naherholung und soziale Interaktion, was sich positiv auf die allgemeinen Wohn- und Lebensqualität der Städte auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der industriell geprägten Historie ist der Anteil der Grün- und Freiflächen an der Gesamtfläche Oberhausens vergleichsweise gering. Der mit dem Rückzug der Montanindustrie eingeleitete Strukturwandel ermöglicht es jedoch, Grün- und Freiflächen zurück zu gewinnen. Die größten zusammenhängenden Freiflächen befinden sich im nördlichen Stadtgebiet in den Stadtteilen Holten, Schmachtendorf, Walsumermark und Königshardt. Hier sind überwiegend Wald und landwirtschaftliche Flächen vorhanden, die großflächig als Regionale Grünzüge und zum Teil als Landschafts- oder Naturschutzgebiete ausgewiesen sind. Die südlich angrenzenden Stadtteile werden durch die Grünflächen entlang der radial verlaufenden Bachtäler (Alsbach, Elpenbach etc.) gegliedert. In den Innenbereichen befinden sich Grün- und Freiflächen z.B. in Form von Parks, Friedhofsflächen oder Privatgärten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stand: April 2022&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leitziele ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Reduzierung der CO2-Emissionen&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Reduzierung der CO&amp;lt;sub&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;2&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Stadt Oberhausen leistet ihren Beitrag zum Schutz des Klimas und dem Entgegenwirken der globalen Erderwärmung. Dazu sollen die im Stadtgebiet entstehenden CO2-Emissionen weiter reduziert werden. Im Fokus stehen dabei die sowohl die Energieproduktion als auch die Energieeffizienz. So soll zum einen die Nutzung erneuerbarer Energien gefördert werden. Zum anderen gilt es, Effizienzpotenziale unter anderem in den Bereiche Industrie, Wohngebäude oder Verkehr auszuschöpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Erhalt und Entwicklung der blau-grünen Infrastruktur&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Erhalt und Entwicklung der blau-grünen Infrastruktur&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die blaue (Gewässer) und grüne (bepflanzte Flächen) Infrastruktur erfüllt verschiedene ökologische, soziale sowie ökonomische Funktionen im Stadtgebiet. So stellen sie den Lebensraum für Tiere und Pflanzen dar, sind eine wichtige Säule des Klimaschutzes- und der Klimaanpassung, bieten Raum für Erholung und erhöhen den Wert umliegender Grundstücke. Sowohl großflächige als auch kleinräumige Strukturen sind daher zu erhalten und neu zu entwickeln. Neben der quantitativen Sicherung gilt es zudem, die Qualität der Gewässer und Naturräume. Die Multifunktionalität der blau-grünen Infrastruktur ist bei ihrer Entwicklung zu berücksichtigen und zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Reduzierung des Flächenverbrauchs&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Reduzierung des Flächenverbrauchs&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der schonende Umgang mit der Ressource Boden stellt einen zentralen Baustein nachhaltiger Stadtentwicklung dar. Innentwicklung und Brachflächenrevitalisierung sollen Vorrang gegenüber der Siedlungsentwicklung im Außenbereich erhalten. Neben einer Reduzierung des Flächenverbrauchs wird gleichzeitig dem Funktionsverlust von Siedlungskernen aufgrund von Zersiedelung entgegengewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Reduzierung der Umweltbelastungen&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Reduzierung der Umweltbelastungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um ihren Bewohner*innen gesunde Wohn- und Lebensverhältnisse zu bieten, versucht die Stadt Oberhausen negative Umwelteinflüsse auf den Menschen, wie beispielsweise durch Lärm, Luftschadstoffe oder Wärmeinseln, weiter zu reduzieren. Vor allem in den vorrangig durch Wohnnutzung geprägten Stadtgebieten gilt es, gesundheitsverträgliches Wohnen zu ermöglichen. Dabei sollte dem Prinzip der Umweltgerechtigkeit Rechnung getragen werden und eine sozialräumlich ausgewogene Konzentration von Umweltbelastungen angestrebt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Verbesserung der Klimaanpassung&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Verbesserung der Klimaanpassung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oberhausen verfolgt das Ziel, die Stadt klimaangepasst zu entwickeln und die Resilienz gegenüber den Auswirkungen des fortschreitenden Klimawandels (erhöhte Temperaturen, Trockenheit, Starkregen, Stürme) zu erhöhen, um auch langfristig gesunde, sichere und lebenswerte Stadtgebiete zu erhalten. Das entsprechend aufgestellte Klimaanpassungskonzept wird querschnittsbezogen im Verwaltungshandeln berücksichtigt und die formulierten Maßnahmen umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konzepte mit Bezug zum Themenfeld==&lt;br /&gt;
{{#ask:[[Kategorie:Umwelt, Freiraum und Klima]]|format=ul}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Räumliche Schwerpunkte und städtische Vorhaben==&lt;br /&gt;
[[Datei:2024 05 15 Umwelt Freiraum Klima CN.png|ohne|mini|Räumliche Schwerpunkte und städtische Vorhaben im Themenfeld Umwelt, Freiraum und Klima]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Städtische Vorhaben (gem. Vorhabenliste)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/erneuerung_und_ergaenzung_von_gruen-_spiel-_und_sportstrukturen_im_garten_osterfeld.php Erneuerung und Ergänzung von Grün-, Spiel- und Sportstrukturen im Garten Osterfeld]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/oekologische_optiermierung_halde_alstaden.php Ökologische Optimierung des Feuchtgebiets Halde Alstaden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/internationale_gartenausstellung.php IGA 2027 - Der Ruhrpark in Alstaden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/klimaquartier_bahnhofstrasse.php Klimaquartier Bahnhofstraße]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:ExperienceArcgisCom&lt;br /&gt;
|id=2a82b9aaca4f4874a354a08f96e17788&lt;br /&gt;
|width=100%&lt;br /&gt;
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}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katrin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Umwelt,_Freiraum,_Klima&amp;diff=2488</id>
		<title>Umwelt, Freiraum, Klima</title>
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		<updated>2025-06-03T16:15:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Umwelt, Klima und Freiraum.png|alternativtext=Icon zum Themenfeld Arbeit, Wirtschaft und Tourismus|rechts|rahmenlos|200x200px|link=]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Umwelt. Freiraum &amp;amp; Klima&#039;&#039; ist ein Themenfeld des intergrierten Stadtentwicklungsprozesses.&lt;br /&gt;
==Hintergrund und Ausgangslage==&lt;br /&gt;
Die natürlichen Ressourcen Boden, Wasser, Luft und die Biodiversität bilden die Grundlage menschlichen Lebens und Wirtschaftens. Eine zentrale Aufgabe einer nachhaltigen Stadtentwicklung ist es daher, diese natürlichen Ressourcen zu schützen und damit die Sicherung der Lebensqualität für die Bewohner*innen der Städte zu sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts des fortschreitenden Klimawandels stehen Kommunen vor der Herausforderung, ihren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und sich an die sich verändernden klimatischen Bedingungen anzupassen. Als vorbeugende Maßnahme gilt es, den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase so weit wie möglich zu reduzieren. Die Stadt Oberhausen hat sich durch die Einstellung von Klimaschutzmanager*innen sowie die Entwicklung eines Klimaschutzkonzeptes angenommen. Die dabei verfolgten Maßnahmen konzentrieren sich insbesondere auf die Themen erneuerbare Energien, energetische Sanierung und Mobilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Augenmerk liegt auf dem Umgang mit den verstärkten klimatischen Ereignissen im Zuge des Klimawandels. Besonders dicht besiedelte und stark versiegelte Stadtgebiete, wie sie auch in Oberhausen vorhanden sind, können ihr eigenes urbanes Mikroklima, auch Stadtklima genannt, entwickeln. Dieses ist durch höhere Temperaturen und geringere Luftbewegungen im Vergleich zum Umland gekennzeichnet und stellt eine gesundheitliche Belastung für die Bewohner*innen dar. Auch können Starkregenereignisse aufgrund von zu hoher Versiegelung und Überlastung der Kanalisation zu Überschwemmungen in urbanen Räumen führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die blau-grüne Infrastruktur, bestehend aus Gewässern und Grünflächen, spielt eine entscheidende Rolle bei der Anpassung von Städten an den Klimawandel. Städtische Grünflächen wirken durch Verdunstung und Schattenbildung kühlend auf den umliegenden Raum und reduzieren gleichzeitig das Risiko von Überschwemmungen, indem sie Wasser zurückhalten, versickern lassen speichern. Aber auch abseits ihres Beitrags zur Klimaanpassung erfüllen Grün- und Freiflächen verschiedene ökologische, soziale sowie ökonomische Funktionen und sind daher von besonderer Bedeutung für die Entwicklung lebenswerter und prosperierender Städte. So dienen sie als Lebensraum für Tiere und Pflanzen, verbessern die Lufthygiene und bieten Orte für Naherholung und soziale Interaktion, was sich positiv auf die allgemeinen Wohn- und Lebensqualität der Städte auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der industriell geprägten Historie ist der Anteil der Grün- und Freiflächen an der Gesamtfläche Oberhausens vergleichsweise gering. Der mit dem Rückzug der Montanindustrie eingeleitete Strukturwandel ermöglicht es jedoch, Grün- und Freiflächen zurück zu gewinnen. Die größten zusammenhängenden Freiflächen befinden sich im nördlichen Stadtgebiet in den Stadtteilen Holten, Schmachtendorf, Walsumermark und Königshardt. Hier sind überwiegend Wald und landwirtschaftliche Flächen vorhanden, die großflächig als Regionale Grünzüge und zum Teil als Landschafts- oder Naturschutzgebiete ausgewiesen sind. Die südlich angrenzenden Stadtteile werden durch die Grünflächen entlang der radial verlaufenden Bachtäler (Alsbach, Elpenbach etc.) gegliedert. In den Innenbereichen befinden sich Grün- und Freiflächen z.B. in Form von Parks, Friedhofsflächen oder Privatgärten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stand: April 2022&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leitziele ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Reduzierung der CO2-Emissionen&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Reduzierung der CO&amp;lt;sub&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;2&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Stadt Oberhausen leistet ihren Beitrag zum Schutz des Klimas und dem Entgegenwirken der globalen Erderwärmung. Dazu sollen die im Stadtgebiet entstehenden CO2-Emissionen weiter reduziert werden. Im Fokus stehen dabei die sowohl die Energieproduktion als auch die Energieeffizienz. So soll zum einen die Nutzung erneuerbarer Energien gefördert werden. Zum anderen gilt es, Effizienzpotenziale unter anderem in den Bereiche Industrie, Wohngebäude oder Verkehr auszuschöpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Erhalt und Entwicklung der blau-grünen Infrastruktur&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Erhalt und Entwicklung der blau-grünen Infrastruktur&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die blaue (Gewässer) und grüne (bepflanzte Flächen) Infrastruktur erfüllt verschiedene ökologische, soziale sowie ökonomische Funktionen im Stadtgebiet. So stellen sie den Lebensraum für Tiere und Pflanzen dar, sind eine wichtige Säule des Klimaschutzes- und der Klimaanpassung, bieten Raum für Erholung und erhöhen den Wert umliegender Grundstücke. Sowohl großflächige als auch kleinräumige Strukturen sind daher zu erhalten und neu zu entwickeln. Neben der quantitativen Sicherung gilt es zudem, die Qualität der Gewässer und Naturräume. Die Multifunktionalität der blau-grünen Infrastruktur ist bei ihrer Entwicklung zu berücksichtigen und zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Reduzierung des Flächenverbrauchs&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Reduzierung des Flächenverbrauchs&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der schonende Umgang mit der Ressource Boden stellt einen zentralen Baustein nachhaltiger Stadtentwicklung dar. Innentwicklung und Brachflächenrevitalisierung sollen Vorrang gegenüber der Siedlungsentwicklung im Außenbereich erhalten. Neben einer Reduzierung des Flächenverbrauchs wird gleichzeitig dem Funktionsverlust von Siedlungskernen aufgrund von Zersiedelung entgegengewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Reduzierung der Umweltbelastungen&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Reduzierung der Umweltbelastungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um ihren Bewohner*innen gesunde Wohn- und Lebensverhältnisse zu bieten, versucht die Stadt Oberhausen negative Umwelteinflüsse auf den Menschen, wie beispielsweise durch Lärm, Luftschadstoffe oder Wärmeinseln, weiter zu reduzieren. Vor allem in den vorrangig durch Wohnnutzung geprägten Stadtgebieten gilt es, gesundheitsverträgliches Wohnen zu ermöglichen. Dabei sollte dem Prinzip der Umweltgerechtigkeit Rechnung getragen werden und eine sozialräumlich ausgewogene Konzentration von Umweltbelastungen angestrebt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Verbesserung der Klimaanpassung&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Verbesserung der Klimaanpassung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oberhausen verfolgt das Ziel, die Stadt klimaangepasst zu entwickeln und die Resilienz gegenüber den Auswirkungen des fortschreitenden Klimawandels (erhöhte Temperaturen, Trockenheit, Starkregen, Stürme) zu erhöhen, um auch langfristig gesunde, sichere und lebenswerte Stadtgebiete zu erhalten. Das entsprechend aufgestellte Klimaanpassungskonzept wird querschnittsbezogen im Verwaltungshandeln berücksichtigt und die formulierten Maßnahmen umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konzepte mit Bezug zum Themenfeld==&lt;br /&gt;
{{#ask:[[Kategorie:Umwelt, Freiraum und Klima]]|format=ul}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Räumliche Schwerpunkte und städtische Vorhaben==&lt;br /&gt;
[[Datei:2024 05 15 Umwelt Freiraum Klima CN.png|ohne|mini|Räumliche Schwerpunkte und städtische Vorhaben im Themenfeld Umwelt, Freiraum und Klima]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Städtische Vorhaben (gem. Vorhabenliste)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/erneuerung_und_ergaenzung_von_gruen-_spiel-_und_sportstrukturen_im_garten_osterfeld.php Erneuerung und Ergänzung von Grün-, Spiel- und Sportstrukturen im Garten Osterfeld]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/oekologische_optiermierung_halde_alstaden.php Ökologische Optimierung des Feuchtgebiets Halde Alstaden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/internationale_gartenausstellung.php IGA 2027 - Der Ruhrpark in Alstaden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/klimaquartier_bahnhofstrasse.php Klimaquartier Bahnhofstraße]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katrin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Bildung_%26_Kultur&amp;diff=2487</id>
		<title>Bildung &amp; Kultur</title>
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		<updated>2025-06-03T16:15:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Bildung und Kultur.png|alternativtext=Icon zum Themenfeld Arbeit, Wirtschaft und Tourismus|rechts|rahmenlos|200x200px|link=]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bildung &amp;amp; Kultur&#039;&#039; ist ein Themenfeld des intergrierten Stadtentwicklungsprozesses.&lt;br /&gt;
==Hintergrund und Ausgangslage==&lt;br /&gt;
Das Thema Bildung hat sich in den zurückliegenden Jahrzehnten zu einem wichtigen Baustein einer nachhaltigen Stadtentwicklungspolitik entwickelt und wird zunehmend als gesamtstädtische Querschnittsaufgabe verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann Bildung als die persönliche Entwicklung menschlicher Fähigkeiten und Fertigkeiten, sowohl in wissenschaftlicher, künstlerischer als auch moralischer Hinsicht, beschrieben werden. Bildung ermöglicht es den Menschen, ihr Leben selbstbestimmt und eigenständig zu gestalten, Probleme bzw. Konflikte zu erkennen und entsprechende Lösungen zu entwickeln. Der Bildungsbegriff umfasst die formale schulische Bildung, die Hochschulbildung, die frühkindliche Bildung, die berufliche Bildung, die gemeinwohlorientierte Weiterbildung, Familienbildung sowie die kulturelle Bildung. Dabei werden im Sinne des „lebenslangen Lernens“ alle Alters- bzw. Lebensphasen berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfolgreiche kommunale Bildungsstrukturen stellen heute einen bedeutenden Standortfaktor für Bewohner*innen und Wirtschaftsakteure dar. Auf der anderen Seite können schwache Bildungsbiografien die Entstehung sozialer Problemlagen begünstigen und gesellschaftliche Ungleichheiten fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Inhalte zum Thema Kultur werden noch ergänzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stand: April 2022&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leitziele==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Quantitative Sicherung und qualitative Förderung der schulischen Bildung&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Quantitative Sicherung und qualitative Förderung der schulischen Bildung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Stadt Oberhausen trägt dafür Sorge, dass Schülerinnen und Schüler optimale Lernbedingungen vorfinden. Dies umfasst zum einen die Schaffung eines quantitativ ausreichenden Angebots an Schulplätzen, -räumen und -formen, die mit Blick auf die lokale Demografie nachfragegerecht entwickelt werden. Aber auch bei der qualitativen Ausstattung der Schulen (Einrichtung, Lern-/Lehrmittel) gilt es, sich stetig weiterzuentwickeln und insbesondere den heutigen, digitalen Anforderungen Rechnung zu tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Bedarfsgerechter Ausbau der Bildungslandschaft&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Bedarfsgerechter Ausbau der Bildungslandschaft&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Damit die Oberhausener Bildungslandschaft den sich wandelnden Bedarfen der Bewohner*innen gerecht werden kann, bedarf es einer steten quantitativen und qualitativen Weiterentwicklung des Bildungsangebots. Dabei wird das Bildungskonzept des Lebenslangen Lernens verfolgt, welches auf die kontinuierliche Weiterentwicklung aller Menschen – egal welchen Alters – abzielt. Um Bildungsangebote aufeinander abzustimmen und bedarfsgerecht zu optimieren, sind die verschiedenen Akteure zu vernetzen und Kooperationen zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Unterstützung der Träger/Einrichtungen/Initiativen gemeinwohlorientierter Bildung und kultureller Bildung und Einbeziehung in themenspezifische Netzwerke&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Unterstützung der Träger/Einrichtungen/Initiativen gemeinwohlorientierter Bildung und kultureller Bildung und Einbeziehung in themenspezifische Netzwerke&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oberhausen verfügt über eine dichte Landschaft an Trägern, Einrichtungen bzw. Initiativen der gemeinwohlorientierten Bildung sowie der kulturellen Bildung. Diese Akteure werden von Seiten der Stadt in Ihrer Arbeit weiterhin unterstützt. Um die Zusammenarbeit und den Austausch weiter zu fördern, werden sie in themenspezifischen Netzwerke intensiv eingebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Weiterentwicklung des Angebots zur kulturellen Bildung von Kindern und Jugendlichen&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Weiterentwicklung des Angebots zur kulturellen Bildung von Kindern und Jugendlichen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kulturelle Bildung hat in Oberhausen einen hohen Stellenwert und stellt ein Schwerpunktthema städtischer Kultureinrichtungen dar. Die Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur soll als fester Bestandteil der Bildungsbiografien und somit der persönlichen Entwicklung der Menschen in Oberhausen etabliert werden. Neben dem Verständnis für künstlerische Ausdrucksformen fördert kulturelle Bildung die eigene Kreativität und legt die Grundpfeiler für kulturelle Vielfalt in der Gesellschaft. Durch das Oberhausener Modell der kulturellen Bildung werden verschiedene Bildungs- und Kultureinrichtungen vernetzt und ein Fokus dabei auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konzepte mit Bezug zum Themenfeld==&lt;br /&gt;
{{#ask:[[Kategorie:Bildung und Kultur]]|format=ul}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Räumliche Schwerpunkte und städtische Vorhaben==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Städtische Vorhaben (gem. Vorhabenliste)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/anne-frank-realschule_umgestaltung_schulhof.php Anne-Frank-Realschule, Umgestaltung Schulhof]&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/elsa-braendstroem-gymnasium_umgestaltung_schulhof.php Elsa-Brändström-Gymnasium, Umgestaltung Schulhof]&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/hans-sachs-berufskolleg_umgestaltung_schulhof.php Hans-Sachs-Berufskolleg, Umgestaltung Schulhof]&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/multifunktionskomplex__osterfeld.php Multifunktionskomplex Osterfeld]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:ExperienceArcgisCom&lt;br /&gt;
|id=2a82b9aaca4f4874a354a08f96e17788&lt;br /&gt;
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}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katrin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Bildung_%26_Kultur&amp;diff=2486</id>
		<title>Bildung &amp; Kultur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Bildung_%26_Kultur&amp;diff=2486"/>
		<updated>2025-06-03T16:14:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Bildung und Kultur.png|alternativtext=Icon zum Themenfeld Arbeit, Wirtschaft und Tourismus|rechts|rahmenlos|200x200px|link=]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bildung &amp;amp; Kultur&#039;&#039; ist ein Themenfeld des intergrierten Stadtentwicklungsprozesses.&lt;br /&gt;
==Hintergrund und Ausgangslage==&lt;br /&gt;
Das Thema Bildung hat sich in den zurückliegenden Jahrzehnten zu einem wichtigen Baustein einer nachhaltigen Stadtentwicklungspolitik entwickelt und wird zunehmend als gesamtstädtische Querschnittsaufgabe verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann Bildung als die persönliche Entwicklung menschlicher Fähigkeiten und Fertigkeiten, sowohl in wissenschaftlicher, künstlerischer als auch moralischer Hinsicht, beschrieben werden. Bildung ermöglicht es den Menschen, ihr Leben selbstbestimmt und eigenständig zu gestalten, Probleme bzw. Konflikte zu erkennen und entsprechende Lösungen zu entwickeln. Der Bildungsbegriff umfasst die formale schulische Bildung, die Hochschulbildung, die frühkindliche Bildung, die berufliche Bildung, die gemeinwohlorientierte Weiterbildung, Familienbildung sowie die kulturelle Bildung. Dabei werden im Sinne des „lebenslangen Lernens“ alle Alters- bzw. Lebensphasen berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfolgreiche kommunale Bildungsstrukturen stellen heute einen bedeutenden Standortfaktor für Bewohner*innen und Wirtschaftsakteure dar. Auf der anderen Seite können schwache Bildungsbiografien die Entstehung sozialer Problemlagen begünstigen und gesellschaftliche Ungleichheiten fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Inhalte zum Thema Kultur werden noch ergänzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stand: April 2022&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leitziele==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Quantitative Sicherung und qualitative Förderung der schulischen Bildung&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Quantitative Sicherung und qualitative Förderung der schulischen Bildung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Stadt Oberhausen trägt dafür Sorge, dass Schülerinnen und Schüler optimale Lernbedingungen vorfinden. Dies umfasst zum einen die Schaffung eines quantitativ ausreichenden Angebots an Schulplätzen, -räumen und -formen, die mit Blick auf die lokale Demografie nachfragegerecht entwickelt werden. Aber auch bei der qualitativen Ausstattung der Schulen (Einrichtung, Lern-/Lehrmittel) gilt es, sich stetig weiterzuentwickeln und insbesondere den heutigen, digitalen Anforderungen Rechnung zu tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Bedarfsgerechter Ausbau der Bildungslandschaft&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Bedarfsgerechter Ausbau der Bildungslandschaft&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Damit die Oberhausener Bildungslandschaft den sich wandelnden Bedarfen der Bewohner*innen gerecht werden kann, bedarf es einer steten quantitativen und qualitativen Weiterentwicklung des Bildungsangebots. Dabei wird das Bildungskonzept des Lebenslangen Lernens verfolgt, welches auf die kontinuierliche Weiterentwicklung aller Menschen – egal welchen Alters – abzielt. Um Bildungsangebote aufeinander abzustimmen und bedarfsgerecht zu optimieren, sind die verschiedenen Akteure zu vernetzen und Kooperationen zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Unterstützung der Träger/Einrichtungen/Initiativen gemeinwohlorientierter Bildung und kultureller Bildung und Einbeziehung in themenspezifische Netzwerke&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Unterstützung der Träger/Einrichtungen/Initiativen gemeinwohlorientierter Bildung und kultureller Bildung und Einbeziehung in themenspezifische Netzwerke&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oberhausen verfügt über eine dichte Landschaft an Trägern, Einrichtungen bzw. Initiativen der gemeinwohlorientierten Bildung sowie der kulturellen Bildung. Diese Akteure werden von Seiten der Stadt in Ihrer Arbeit weiterhin unterstützt. Um die Zusammenarbeit und den Austausch weiter zu fördern, werden sie in themenspezifischen Netzwerke intensiv eingebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Weiterentwicklung des Angebots zur kulturellen Bildung von Kindern und Jugendlichen&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Weiterentwicklung des Angebots zur kulturellen Bildung von Kindern und Jugendlichen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kulturelle Bildung hat in Oberhausen einen hohen Stellenwert und stellt ein Schwerpunktthema städtischer Kultureinrichtungen dar. Die Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur soll als fester Bestandteil der Bildungsbiografien und somit der persönlichen Entwicklung der Menschen in Oberhausen etabliert werden. Neben dem Verständnis für künstlerische Ausdrucksformen fördert kulturelle Bildung die eigene Kreativität und legt die Grundpfeiler für kulturelle Vielfalt in der Gesellschaft. Durch das Oberhausener Modell der kulturellen Bildung werden verschiedene Bildungs- und Kultureinrichtungen vernetzt und ein Fokus dabei auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Räumliche Schwerpunkte und städtische Vorhaben==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Städtische Vorhaben (gem. Vorhabenliste)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/anne-frank-realschule_umgestaltung_schulhof.php Anne-Frank-Realschule, Umgestaltung Schulhof]&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/elsa-braendstroem-gymnasium_umgestaltung_schulhof.php Elsa-Brändström-Gymnasium, Umgestaltung Schulhof]&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/hans-sachs-berufskolleg_umgestaltung_schulhof.php Hans-Sachs-Berufskolleg, Umgestaltung Schulhof]&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/multifunktionskomplex__osterfeld.php Multifunktionskomplex Osterfeld]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:ExperienceArcgisCom&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konzepte mit Bezug zum Themenfeld==&lt;br /&gt;
{{#ask:[[Kategorie:Bildung und Kultur]]|format=ul}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katrin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Bildung_%26_Kultur&amp;diff=2485</id>
		<title>Bildung &amp; Kultur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Bildung_%26_Kultur&amp;diff=2485"/>
		<updated>2025-06-03T16:14:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Bildung und Kultur.png|alternativtext=Icon zum Themenfeld Arbeit, Wirtschaft und Tourismus|rechts|rahmenlos|200x200px|link=]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bildung &amp;amp; Kultur&#039;&#039; ist ein Themenfeld des intergrierten Stadtentwicklungsprozesses.&lt;br /&gt;
==Hintergrund und Ausgangslage==&lt;br /&gt;
Das Thema Bildung hat sich in den zurückliegenden Jahrzehnten zu einem wichtigen Baustein einer nachhaltigen Stadtentwicklungspolitik entwickelt und wird zunehmend als gesamtstädtische Querschnittsaufgabe verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann Bildung als die persönliche Entwicklung menschlicher Fähigkeiten und Fertigkeiten, sowohl in wissenschaftlicher, künstlerischer als auch moralischer Hinsicht, beschrieben werden. Bildung ermöglicht es den Menschen, ihr Leben selbstbestimmt und eigenständig zu gestalten, Probleme bzw. Konflikte zu erkennen und entsprechende Lösungen zu entwickeln. Der Bildungsbegriff umfasst die formale schulische Bildung, die Hochschulbildung, die frühkindliche Bildung, die berufliche Bildung, die gemeinwohlorientierte Weiterbildung, Familienbildung sowie die kulturelle Bildung. Dabei werden im Sinne des „lebenslangen Lernens“ alle Alters- bzw. Lebensphasen berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfolgreiche kommunale Bildungsstrukturen stellen heute einen bedeutenden Standortfaktor für Bewohner*innen und Wirtschaftsakteure dar. Auf der anderen Seite können schwache Bildungsbiografien die Entstehung sozialer Problemlagen begünstigen und gesellschaftliche Ungleichheiten fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Inhalte zum Thema Kultur werden noch ergänzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stand: April 2022&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leitziele==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Quantitative Sicherung und qualitative Förderung der schulischen Bildung&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Quantitative Sicherung und qualitative Förderung der schulischen Bildung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Stadt Oberhausen trägt dafür Sorge, dass Schülerinnen und Schüler optimale Lernbedingungen vorfinden. Dies umfasst zum einen die Schaffung eines quantitativ ausreichenden Angebots an Schulplätzen, -räumen und -formen, die mit Blick auf die lokale Demografie nachfragegerecht entwickelt werden. Aber auch bei der qualitativen Ausstattung der Schulen (Einrichtung, Lern-/Lehrmittel) gilt es, sich stetig weiterzuentwickeln und insbesondere den heutigen, digitalen Anforderungen Rechnung zu tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Bedarfsgerechter Ausbau der Bildungslandschaft&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Bedarfsgerechter Ausbau der Bildungslandschaft&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Damit die Oberhausener Bildungslandschaft den sich wandelnden Bedarfen der Bewohner*innen gerecht werden kann, bedarf es einer steten quantitativen und qualitativen Weiterentwicklung des Bildungsangebots. Dabei wird das Bildungskonzept des Lebenslangen Lernens verfolgt, welches auf die kontinuierliche Weiterentwicklung aller Menschen – egal welchen Alters – abzielt. Um Bildungsangebote aufeinander abzustimmen und bedarfsgerecht zu optimieren, sind die verschiedenen Akteure zu vernetzen und Kooperationen zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Unterstützung der Träger/Einrichtungen/Initiativen gemeinwohlorientierter Bildung und kultureller Bildung und Einbeziehung in themenspezifische Netzwerke&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Unterstützung der Träger/Einrichtungen/Initiativen gemeinwohlorientierter Bildung und kultureller Bildung und Einbeziehung in themenspezifische Netzwerke&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oberhausen verfügt über eine dichte Landschaft an Trägern, Einrichtungen bzw. Initiativen der gemeinwohlorientierten Bildung sowie der kulturellen Bildung. Diese Akteure werden von Seiten der Stadt in Ihrer Arbeit weiterhin unterstützt. Um die Zusammenarbeit und den Austausch weiter zu fördern, werden sie in themenspezifischen Netzwerke intensiv eingebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Weiterentwicklung des Angebots zur kulturellen Bildung von Kindern und Jugendlichen&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Weiterentwicklung des Angebots zur kulturellen Bildung von Kindern und Jugendlichen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kulturelle Bildung hat in Oberhausen einen hohen Stellenwert und stellt ein Schwerpunktthema städtischer Kultureinrichtungen dar. Die Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur soll als fester Bestandteil der Bildungsbiografien und somit der persönlichen Entwicklung der Menschen in Oberhausen etabliert werden. Neben dem Verständnis für künstlerische Ausdrucksformen fördert kulturelle Bildung die eigene Kreativität und legt die Grundpfeiler für kulturelle Vielfalt in der Gesellschaft. Durch das Oberhausener Modell der kulturellen Bildung werden verschiedene Bildungs- und Kultureinrichtungen vernetzt und ein Fokus dabei auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Räumliche Schwerpunkte und städtische Vorhaben==&lt;br /&gt;
[[Datei:2024 05 15 Bildung Kultur CN.png|ohne|mini|Räumliche Schwerpunkte und städtische Vorhaben im Themenfeld Bildung und Kultur]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Städtische Vorhaben (gem. Vorhabenliste)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/anne-frank-realschule_umgestaltung_schulhof.php Anne-Frank-Realschule, Umgestaltung Schulhof]&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/elsa-braendstroem-gymnasium_umgestaltung_schulhof.php Elsa-Brändström-Gymnasium, Umgestaltung Schulhof]&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/hans-sachs-berufskolleg_umgestaltung_schulhof.php Hans-Sachs-Berufskolleg, Umgestaltung Schulhof]&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/multifunktionskomplex__osterfeld.php Multifunktionskomplex Osterfeld]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:ExperienceArcgisCom&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konzepte mit Bezug zum Themenfeld==&lt;br /&gt;
{{#ask:[[Kategorie:Bildung und Kultur]]|format=ul}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katrin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Gesellschaftliche_Teilhabe_und_Chancengleichheit&amp;diff=2484</id>
		<title>Gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Gesellschaftliche_Teilhabe_und_Chancengleichheit&amp;diff=2484"/>
		<updated>2025-06-03T16:12:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: /* Räumliche Schwerpunkte und städtische Vorhaben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit2.png|alternativtext=Icon zum Themenfeld Arbeit, Wirtschaft und Tourismus|rechts|rahmenlos|200x200px|link=]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit&#039;&#039; ist ein Themenfeld des intergrierten Stadtentwicklungsprozesses.&lt;br /&gt;
==Hintergrund und Ausgangslage==&lt;br /&gt;
Der Abbau von Ungleichheiten und Benachteiligungen sowie die Schaffung stabiler Sozialstrukturen stellen zentrale Anliegen einer nachhaltigen Stadtentwicklungspolitik dar. Alle Menschen sollen gleichberechtigt und selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soziale Teilhabe und Chancengleichheit haben das Ziel, allen Menschen innerhalb einer Gesellschaft die Möglichkeit zu geben, sich persönlich zu entfalten und am sozialen, beruflichen und kulturellen Leben teilzunehmen. Dabei soll niemand aufgrund von Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, Alter, sexueller Orientierung etc. benachteiligt werden. Als gesellschaftliche Querschnittsaufgabe wirkt die Thematik in sämtliche Lebensbereiche wie u.a. Beruf, Bildung oder Sport ein. Die Themenfelder, die derzeit im besonderen Fokus der Bemühungen um verbesserte Teilhabe und Chancengleichheit stehen, sind Integration, Inklusion sowie Gender-, Familien- und Altengerechtigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge von Segregationsprozessen verfestigen sich soziale Ungleichheiten zunehmend auch räumlich. Menschen, die sich in Lebenslagen mit erhöhtem Risiko für Armut und soziale Ausgrenzung befinden, verteilen sich demnach nicht geleichmäßig über das Stadtgebiet. Demografische Entwicklungen, wie die zunehmende Alterung der Gesellschaft oder der Zuzug von Migrant*innen, aber auch Problemlagen, wie Kinder- und Altersarmut sowie Arbeitslosigkeit sind in einigen Oberhausener Sozialquartieren deutlich sichtbarer als in anderen. Laut dem im Jahr 2020 veröffentlichten Sozialbericht der Stadt Oberhausen weisen acht Oberhausener Sozialquartiere auffällige Werte hinsichtlich ihrer Armutsgefährdung auf. Sie sind als Fokusquartiere ausgewiesen und bedürfen einer besonderen Aufmerksamkeit aus Sicht der Stadtentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Themen Chancengleichheit und soziale Gerechtigkeit sind in Oberhausen bereits strukturell und querschnittsorientiert innerhalb der Verwaltung verankert. Unter anderem durch die Einführung des Bereichs Chancengleichheit, dem kommunalen Integrationszentrum sowie dem Instrument der strategischen Sozialplanung durch den Bereich Soziales wird dafür Sorge getragen, dass Ungleichheiten in Oberhausen sichtbar werden und Anliegen von benachteiligten Bevölkerungsgruppen stärkere Berücksichtigung finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stand: April 2022&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leitziele==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Bekämpfung von Armut und Förderung gleichwertiger Lebensverhältnisse in allen Sozialräumen&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Bekämpfung von Armut und Förderung gleichwertiger Lebensverhältnisse in allen Sozialräumen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Menschen in armutsgeprägten Lebenslagen erleben häufig einschneidende Entbehrungen und gesellschaftliche Benachteiligung, teils mit langfristigen Folgen. Dabei nimmt die ökonomische Armut Einfluss auf andere Lebensbereiche, wie bspw. die Gesundheit, Bildung, Arbeit, Integration und die Wahl des Wohnortes, was wiederum zur Entstehung und Reproduktion von Armut beitragen kann. Zur Förderung eines selbstbestimmten Lebens können zum einen (Grund-)Bedarfe gedeckt und zum anderen Bedarfslagen beeinflusst werden. Transferleistungen wie bspw. nach dem SGB II, SGB XII oder Leistungen nach dem AsylbLG usw. bilden ein soziales Netz. Sie ermöglichen den Menschen zwar die Deckung ihrer Grundbedürfnisse, garantieren aber keine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe der von Armut betroffenen Menschen. Daher gibt es viele verschiedene Ansätze und Maßnahmen, die ergänzend zu den gesetzlichen Leistungen vorgehalten werden, welche die Betroffenen freiwillig in Anspruch nehmen können. Sie unterstützen bspw. bei den Themen, Integration, Bildung, Arbeit, Gesundheit, Familie, Wohnen und Leben im Alter. Neben aktiven Angeboten kann aber auch die Gestaltung des öffentlichen Raumes und der städtischen Infrastruktur zu sozialer Gerechtigkeit beitragen, bspw. durch den barrierefreien Ausbau des öffentlichem Raumes und des ÖPNV oder durch Maßnahmen zur Verbesserung umweltbedingter Gesundheitsrisiken wie Hitze, Luftverschmutzung und Lärm.&lt;br /&gt;
Um Menschen aus Armuts- und Unterversorgungslagen zu helfen, wird Armut in der Stadt Oberhausen als Querschnittsthema bearbeitet und lebensnahe Konzepte entwickelt, die differenzierte Problemlagen berücksichtigen. Dazu wird ein stetiger Dialog zwischen der Verwaltung, der Politik sowie den Wohlfahrtsträgern in den Sozialräumen organisiert und, wo möglich, auch die Betroffenen einbezogen. Mithilfe datengestützter Steuerung von Ressourcen werden vorrangig da, wo Personengruppen mit besonderem Unterstützungsbedarf leben, entsprechende Maßnahmen und Infrastrukturen vorgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Reduzierung sozialer Ungleichheiten und räumlicher Segregation&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Reduzierung sozialer Ungleichheiten und räumlicher Segregation&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Soziale Ungleichheiten manifestieren sich zunehmend auch räumlich. Zwischen Regionen und Städten, aber auch innerhalb der Städte ist immer häufiger zu beobachten, dass der Zugang zu materiellen sowie immateriellen Ressourcen ungleich verteilt ist. Insbesondere im Hinblick auf sozioökonomische sowie ethnisch-kulturelle Merkmale kommt es verstärkt zu Segregationsprozessen und Quartieren mit einer steigenden Anzahl an Menschen, die von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen sind. Auch in Oberhausen lassen sich solche Entwicklungen erkennen. In der Folge entstehen Sozialquartiere mit besonderen Handlungsbedarfen und negativen Entwicklungsdynamiken. Durch den Einsatz entsprechender Instrumente und Maßnahmen setzt sich die Stadt Oberhausen dafür ein, soziale Segregation auch in Zukunft frühzeitig zu erkennen und dem Entstehen bzw. der Verschärfung entgegenwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung von Geschlechtergleichstellung&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung von Geschlechtergleichstellung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trotz rechtlicher Gleichstellung sind Frauen heute noch in verschiedenen Lebensbereichen gegenüber Männern benachteiligt. So können bspw. ungleiche Erwerbseinkommen oder mangelnde Vereinbarkeit von Familie und Beruf zum dauerhaften Armutsrisiko für Frauen werden. Die Stadt Oberhausen setzt sich für die tatsächliche Gleichstellung der Geschlechter ein und macht verstärkt auf die Belange von Frauen aufmerksam. Dafür werden die Bedürfnisse und Anforderungen von Frauen bei Planungen und Projekten berücksichtigt. Gleichstellung findet sich in verschiedenen gesellschaftlichen Themen wieder und wird entsprechend als Querschnittsaufgabe betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Entgegenwirken von weiterer Benachteiligung und Mehrfachdiskriminierung&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Entgegenwirken von weiterer Benachteiligung und Mehrfachdiskriminierung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch für weitere identifizierte Personengruppen ist stetig gegen Benachteiligung zu wirken. Die Sensibilisierung für LGBTIQ*/LSBT*Q (LSBT*Q steht als Abkürzung für lesbisch, schwul, bisexuell, transgeschlechtlich und queer) und die Entwicklung geeigneter Maßnahmen zum Abbau von Benachteiligung und Diskriminierung ist sicherzustellen. Dabei sind insbesondere der Aspekt der Mehrfachdiskriminierung stets mit zu betrachten und geeignete niedrigschwellige Angebots-/Unterstützungsstrukturen zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung von Senior*innengerechtigkeit&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung von Senior*innengerechtigkeit&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der demografische Wandel hat die Altersstruktur in Oberhausen sowie auch in Deutschland und darüber hinaus stark verändert. Die zunehmende Alterung der Gesellschaft geht in verschiedenen kommunalen Handlungsfeldern mit neuen Herausforderungen einher. Um die allgemeine Lebensqualität von Senior*innen in Oberhausen auch im hohen Alter aufrechtzuerhalten und Selbstbestimmung sowie soziale Teilhabe zu fördern, werden entsprechende soziale, gesundheitsbezogene und kommunikative Dienstleistungen, Produkte und Angebote bereitgestellt. Die Bedürfnisse von älteren Menschen werden bei stadtentwicklungspolitischen Entscheidungen stets berücksichtigt und eine senior*innengerechte Stadtentwicklung gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung von Inklusion&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung von Inklusion&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Begriff „Inklusion“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „Einschluss“ oder „Einbeziehung“. Demnach sollen alle Menschen gleichberechtigt und selbstbestimmt in die Gesellschaft einbezogen werden. Unterschiedlichkeiten zwischen Menschen werden als Selbstverständlichkeit und Bereicherung wahrgenommen. In einer inklusiven Gesellschaft werden Strukturen geschaffen, in denen jede*r einbezogen wird und sich alle Individuen barrierefrei bewegen können. Demnach müssen sich Menschen mit Behinderungen nicht an ihre Umwelt anpassen, sondern die Umwelt sich an sie. Die Stadt Oberhausen unterstützt die Umsetzung des Konzepts der Inklusion in sämtlichen Lebensbereichen. Die bestehenden Barrieren für Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen werden reduziert und somit Selbstbestimmung und Teilhabe gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung von Integration&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung von Integration&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht zuletzt aufgrund der verstärkten Fluchtmigrationen aktuell sowie in den Jahren 2015 und 2016 stellt die Integration von Neueingewanderten eine Aufgabe mit besonderer Bedeutung für die Stadt Oberhausen dar. Wie auch die weiteren Städte des Ruhrgebiets ist Oberhausen durch eine intensive Einwanderungsgeschichte geprägt. Ende des Jahres 2021 wiesen 31,6 % der Menschen in Oberhausen eine Einwanderungsgeschichte auf. 16,7 % der Bevölkerung besitzt keine deutsche Staatsbürgerschaft, wobei die Türkei, ehem. Serbien und Montenegro sowie Syrien die häufigsten Herkunftsländer sind. In einer stets vielfältiger werdenden Gesellschaft fördert die Stadt Oberhausen die Chancengleichheit und gleichberechtigte Teilhabe von allen Neuzugewanderten und Menschen mit Migrationshintergrund Einwanderungsgeschichte. Akzeptanz, Toleranz sowie gegenseitiges Verständnis gehören zum Selbstverständnis Oberhausens - Rassismus und Diskriminierung haben keinen Platz. Integration wird in Oberhausen als dauerhafte, querschnittsbezogene und ressortübergreifende Aufgabe verstanden. Die interkulturelle Öffnung der Verwaltung genießt eine hohe Priorität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung bürger*innenschaftlichen Engagements&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung bürger*innenschaftlichen Engagements&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bürger*innenschaftliches Engagement beschreibt die vielfältigen Formen des freiwilligen und gemeinwohlorientierten Engagements in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft (u.a. Mitarbeit in Vereinen, Verbänden, Einrichtungen, Bürger*inneninitiativen). Es gilt als unverzichtbares Element eines funktionierenden gesellschaftlichen Miteinanders, dient als Impulsgeber für gesellschaftliche Veränderungen, fördert die soziale Teilhabe, politische Bildung und ist Zeichen einer lebendigen Demokratie. Neben der Förderung von Anerkennung und Wertschätzung ehrenamtlicher Tätigkeiten stellen die Vernetzung und die Vermittlung der Angebote zentrale Anliegen der Stadt Oberhausen dar.&lt;br /&gt;
Die Stadt Oberhausen pflegt darüber hinaus eine intensive Dialog- und Beteiligungskultur. Die Bürger*innen werden bei allen wichtigen Vorhaben der Stadt einbezogen und erhalten die Gelegenheit, aktiv an Planungsprozessen mitzuwirken. Auf diese Weise können die verschiedenen Belange der Bürger*innen besser berücksichtigt, die Transparenz sowie Akzeptanz bzgl. kommunalpolitischer Entscheidungen erhöht und das Interesse der Bürger*innen an der Mitgestaltung ihrer Stadt gefördert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Stärkung der Familienfreundlichkeit&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Stärkung der Familienfreundlichkeit&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kinder und familiäre Netzwerke sind die Grundlage für unsere Gesellschaft. Sie sind zentrale Orte, an denen Werte vermittelt und Menschen geprägt werden. Für die Stadt Oberhausen stellt die Kinder- und Familienfreundlichkeit ein zentrales Anliegen der Stadtentwicklung dar und wird als Querschnittsthema in verschiedenen kommunalen Handlungsfeldern berücksichtigt. Besondere Augenmerke liegen unter anderem auf der präventiven Familienpolitik, der Verbesserung der Bildungschancen, der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie der städtebaulichen Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konzepte mit Bezug zum Themenfeld ==&lt;br /&gt;
{{#ask:[[Kategorie:Gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit]]|format=ul}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Räumliche Schwerpunkte und städtische Vorhaben==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Städtische Vorhaben (gem. Vorhabenliste)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/multifunktionskomplex__osterfeld.php Multifunktionskomplex Osterfeld]&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/louise_schroeder_haus_modernisierung.php Louise Schroeder Haus – Modernisierung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katrin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Gesellschaftliche_Teilhabe_und_Chancengleichheit&amp;diff=2483</id>
		<title>Gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit</title>
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		<updated>2025-06-03T16:12:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit2.png|alternativtext=Icon zum Themenfeld Arbeit, Wirtschaft und Tourismus|rechts|rahmenlos|200x200px|link=]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit&#039;&#039; ist ein Themenfeld des intergrierten Stadtentwicklungsprozesses.&lt;br /&gt;
==Hintergrund und Ausgangslage==&lt;br /&gt;
Der Abbau von Ungleichheiten und Benachteiligungen sowie die Schaffung stabiler Sozialstrukturen stellen zentrale Anliegen einer nachhaltigen Stadtentwicklungspolitik dar. Alle Menschen sollen gleichberechtigt und selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soziale Teilhabe und Chancengleichheit haben das Ziel, allen Menschen innerhalb einer Gesellschaft die Möglichkeit zu geben, sich persönlich zu entfalten und am sozialen, beruflichen und kulturellen Leben teilzunehmen. Dabei soll niemand aufgrund von Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, Alter, sexueller Orientierung etc. benachteiligt werden. Als gesellschaftliche Querschnittsaufgabe wirkt die Thematik in sämtliche Lebensbereiche wie u.a. Beruf, Bildung oder Sport ein. Die Themenfelder, die derzeit im besonderen Fokus der Bemühungen um verbesserte Teilhabe und Chancengleichheit stehen, sind Integration, Inklusion sowie Gender-, Familien- und Altengerechtigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge von Segregationsprozessen verfestigen sich soziale Ungleichheiten zunehmend auch räumlich. Menschen, die sich in Lebenslagen mit erhöhtem Risiko für Armut und soziale Ausgrenzung befinden, verteilen sich demnach nicht geleichmäßig über das Stadtgebiet. Demografische Entwicklungen, wie die zunehmende Alterung der Gesellschaft oder der Zuzug von Migrant*innen, aber auch Problemlagen, wie Kinder- und Altersarmut sowie Arbeitslosigkeit sind in einigen Oberhausener Sozialquartieren deutlich sichtbarer als in anderen. Laut dem im Jahr 2020 veröffentlichten Sozialbericht der Stadt Oberhausen weisen acht Oberhausener Sozialquartiere auffällige Werte hinsichtlich ihrer Armutsgefährdung auf. Sie sind als Fokusquartiere ausgewiesen und bedürfen einer besonderen Aufmerksamkeit aus Sicht der Stadtentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Themen Chancengleichheit und soziale Gerechtigkeit sind in Oberhausen bereits strukturell und querschnittsorientiert innerhalb der Verwaltung verankert. Unter anderem durch die Einführung des Bereichs Chancengleichheit, dem kommunalen Integrationszentrum sowie dem Instrument der strategischen Sozialplanung durch den Bereich Soziales wird dafür Sorge getragen, dass Ungleichheiten in Oberhausen sichtbar werden und Anliegen von benachteiligten Bevölkerungsgruppen stärkere Berücksichtigung finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stand: April 2022&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leitziele==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Bekämpfung von Armut und Förderung gleichwertiger Lebensverhältnisse in allen Sozialräumen&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Bekämpfung von Armut und Förderung gleichwertiger Lebensverhältnisse in allen Sozialräumen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Menschen in armutsgeprägten Lebenslagen erleben häufig einschneidende Entbehrungen und gesellschaftliche Benachteiligung, teils mit langfristigen Folgen. Dabei nimmt die ökonomische Armut Einfluss auf andere Lebensbereiche, wie bspw. die Gesundheit, Bildung, Arbeit, Integration und die Wahl des Wohnortes, was wiederum zur Entstehung und Reproduktion von Armut beitragen kann. Zur Förderung eines selbstbestimmten Lebens können zum einen (Grund-)Bedarfe gedeckt und zum anderen Bedarfslagen beeinflusst werden. Transferleistungen wie bspw. nach dem SGB II, SGB XII oder Leistungen nach dem AsylbLG usw. bilden ein soziales Netz. Sie ermöglichen den Menschen zwar die Deckung ihrer Grundbedürfnisse, garantieren aber keine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe der von Armut betroffenen Menschen. Daher gibt es viele verschiedene Ansätze und Maßnahmen, die ergänzend zu den gesetzlichen Leistungen vorgehalten werden, welche die Betroffenen freiwillig in Anspruch nehmen können. Sie unterstützen bspw. bei den Themen, Integration, Bildung, Arbeit, Gesundheit, Familie, Wohnen und Leben im Alter. Neben aktiven Angeboten kann aber auch die Gestaltung des öffentlichen Raumes und der städtischen Infrastruktur zu sozialer Gerechtigkeit beitragen, bspw. durch den barrierefreien Ausbau des öffentlichem Raumes und des ÖPNV oder durch Maßnahmen zur Verbesserung umweltbedingter Gesundheitsrisiken wie Hitze, Luftverschmutzung und Lärm.&lt;br /&gt;
Um Menschen aus Armuts- und Unterversorgungslagen zu helfen, wird Armut in der Stadt Oberhausen als Querschnittsthema bearbeitet und lebensnahe Konzepte entwickelt, die differenzierte Problemlagen berücksichtigen. Dazu wird ein stetiger Dialog zwischen der Verwaltung, der Politik sowie den Wohlfahrtsträgern in den Sozialräumen organisiert und, wo möglich, auch die Betroffenen einbezogen. Mithilfe datengestützter Steuerung von Ressourcen werden vorrangig da, wo Personengruppen mit besonderem Unterstützungsbedarf leben, entsprechende Maßnahmen und Infrastrukturen vorgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Reduzierung sozialer Ungleichheiten und räumlicher Segregation&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Reduzierung sozialer Ungleichheiten und räumlicher Segregation&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Soziale Ungleichheiten manifestieren sich zunehmend auch räumlich. Zwischen Regionen und Städten, aber auch innerhalb der Städte ist immer häufiger zu beobachten, dass der Zugang zu materiellen sowie immateriellen Ressourcen ungleich verteilt ist. Insbesondere im Hinblick auf sozioökonomische sowie ethnisch-kulturelle Merkmale kommt es verstärkt zu Segregationsprozessen und Quartieren mit einer steigenden Anzahl an Menschen, die von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen sind. Auch in Oberhausen lassen sich solche Entwicklungen erkennen. In der Folge entstehen Sozialquartiere mit besonderen Handlungsbedarfen und negativen Entwicklungsdynamiken. Durch den Einsatz entsprechender Instrumente und Maßnahmen setzt sich die Stadt Oberhausen dafür ein, soziale Segregation auch in Zukunft frühzeitig zu erkennen und dem Entstehen bzw. der Verschärfung entgegenwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung von Geschlechtergleichstellung&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung von Geschlechtergleichstellung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trotz rechtlicher Gleichstellung sind Frauen heute noch in verschiedenen Lebensbereichen gegenüber Männern benachteiligt. So können bspw. ungleiche Erwerbseinkommen oder mangelnde Vereinbarkeit von Familie und Beruf zum dauerhaften Armutsrisiko für Frauen werden. Die Stadt Oberhausen setzt sich für die tatsächliche Gleichstellung der Geschlechter ein und macht verstärkt auf die Belange von Frauen aufmerksam. Dafür werden die Bedürfnisse und Anforderungen von Frauen bei Planungen und Projekten berücksichtigt. Gleichstellung findet sich in verschiedenen gesellschaftlichen Themen wieder und wird entsprechend als Querschnittsaufgabe betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Entgegenwirken von weiterer Benachteiligung und Mehrfachdiskriminierung&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Entgegenwirken von weiterer Benachteiligung und Mehrfachdiskriminierung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch für weitere identifizierte Personengruppen ist stetig gegen Benachteiligung zu wirken. Die Sensibilisierung für LGBTIQ*/LSBT*Q (LSBT*Q steht als Abkürzung für lesbisch, schwul, bisexuell, transgeschlechtlich und queer) und die Entwicklung geeigneter Maßnahmen zum Abbau von Benachteiligung und Diskriminierung ist sicherzustellen. Dabei sind insbesondere der Aspekt der Mehrfachdiskriminierung stets mit zu betrachten und geeignete niedrigschwellige Angebots-/Unterstützungsstrukturen zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung von Senior*innengerechtigkeit&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung von Senior*innengerechtigkeit&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der demografische Wandel hat die Altersstruktur in Oberhausen sowie auch in Deutschland und darüber hinaus stark verändert. Die zunehmende Alterung der Gesellschaft geht in verschiedenen kommunalen Handlungsfeldern mit neuen Herausforderungen einher. Um die allgemeine Lebensqualität von Senior*innen in Oberhausen auch im hohen Alter aufrechtzuerhalten und Selbstbestimmung sowie soziale Teilhabe zu fördern, werden entsprechende soziale, gesundheitsbezogene und kommunikative Dienstleistungen, Produkte und Angebote bereitgestellt. Die Bedürfnisse von älteren Menschen werden bei stadtentwicklungspolitischen Entscheidungen stets berücksichtigt und eine senior*innengerechte Stadtentwicklung gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung von Inklusion&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung von Inklusion&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Begriff „Inklusion“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „Einschluss“ oder „Einbeziehung“. Demnach sollen alle Menschen gleichberechtigt und selbstbestimmt in die Gesellschaft einbezogen werden. Unterschiedlichkeiten zwischen Menschen werden als Selbstverständlichkeit und Bereicherung wahrgenommen. In einer inklusiven Gesellschaft werden Strukturen geschaffen, in denen jede*r einbezogen wird und sich alle Individuen barrierefrei bewegen können. Demnach müssen sich Menschen mit Behinderungen nicht an ihre Umwelt anpassen, sondern die Umwelt sich an sie. Die Stadt Oberhausen unterstützt die Umsetzung des Konzepts der Inklusion in sämtlichen Lebensbereichen. Die bestehenden Barrieren für Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen werden reduziert und somit Selbstbestimmung und Teilhabe gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung von Integration&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung von Integration&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht zuletzt aufgrund der verstärkten Fluchtmigrationen aktuell sowie in den Jahren 2015 und 2016 stellt die Integration von Neueingewanderten eine Aufgabe mit besonderer Bedeutung für die Stadt Oberhausen dar. Wie auch die weiteren Städte des Ruhrgebiets ist Oberhausen durch eine intensive Einwanderungsgeschichte geprägt. Ende des Jahres 2021 wiesen 31,6 % der Menschen in Oberhausen eine Einwanderungsgeschichte auf. 16,7 % der Bevölkerung besitzt keine deutsche Staatsbürgerschaft, wobei die Türkei, ehem. Serbien und Montenegro sowie Syrien die häufigsten Herkunftsländer sind. In einer stets vielfältiger werdenden Gesellschaft fördert die Stadt Oberhausen die Chancengleichheit und gleichberechtigte Teilhabe von allen Neuzugewanderten und Menschen mit Migrationshintergrund Einwanderungsgeschichte. Akzeptanz, Toleranz sowie gegenseitiges Verständnis gehören zum Selbstverständnis Oberhausens - Rassismus und Diskriminierung haben keinen Platz. Integration wird in Oberhausen als dauerhafte, querschnittsbezogene und ressortübergreifende Aufgabe verstanden. Die interkulturelle Öffnung der Verwaltung genießt eine hohe Priorität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung bürger*innenschaftlichen Engagements&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung bürger*innenschaftlichen Engagements&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bürger*innenschaftliches Engagement beschreibt die vielfältigen Formen des freiwilligen und gemeinwohlorientierten Engagements in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft (u.a. Mitarbeit in Vereinen, Verbänden, Einrichtungen, Bürger*inneninitiativen). Es gilt als unverzichtbares Element eines funktionierenden gesellschaftlichen Miteinanders, dient als Impulsgeber für gesellschaftliche Veränderungen, fördert die soziale Teilhabe, politische Bildung und ist Zeichen einer lebendigen Demokratie. Neben der Förderung von Anerkennung und Wertschätzung ehrenamtlicher Tätigkeiten stellen die Vernetzung und die Vermittlung der Angebote zentrale Anliegen der Stadt Oberhausen dar.&lt;br /&gt;
Die Stadt Oberhausen pflegt darüber hinaus eine intensive Dialog- und Beteiligungskultur. Die Bürger*innen werden bei allen wichtigen Vorhaben der Stadt einbezogen und erhalten die Gelegenheit, aktiv an Planungsprozessen mitzuwirken. Auf diese Weise können die verschiedenen Belange der Bürger*innen besser berücksichtigt, die Transparenz sowie Akzeptanz bzgl. kommunalpolitischer Entscheidungen erhöht und das Interesse der Bürger*innen an der Mitgestaltung ihrer Stadt gefördert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Stärkung der Familienfreundlichkeit&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Stärkung der Familienfreundlichkeit&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kinder und familiäre Netzwerke sind die Grundlage für unsere Gesellschaft. Sie sind zentrale Orte, an denen Werte vermittelt und Menschen geprägt werden. Für die Stadt Oberhausen stellt die Kinder- und Familienfreundlichkeit ein zentrales Anliegen der Stadtentwicklung dar und wird als Querschnittsthema in verschiedenen kommunalen Handlungsfeldern berücksichtigt. Besondere Augenmerke liegen unter anderem auf der präventiven Familienpolitik, der Verbesserung der Bildungschancen, der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie der städtebaulichen Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konzepte mit Bezug zum Themenfeld ==&lt;br /&gt;
{{#ask:[[Kategorie:Gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit]]|format=ul}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Räumliche Schwerpunkte und städtische Vorhaben==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Städtische Vorhaben (gem. Vorhabenliste)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/multifunktionskomplex__osterfeld.php Multifunktionskomplex Osterfeld]&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/louise_schroeder_haus_modernisierung.php Louise Schroeder Haus – Modernisierung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:ExperienceArcgisCom|id=ee3a67f3afd54e32b8b2d27668bc06be|width=100%&lt;br /&gt;
|height=1200&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katrin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Gesellschaftliche_Teilhabe_und_Chancengleichheit&amp;diff=2482</id>
		<title>Gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Gesellschaftliche_Teilhabe_und_Chancengleichheit&amp;diff=2482"/>
		<updated>2025-06-03T16:11:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit2.png|alternativtext=Icon zum Themenfeld Arbeit, Wirtschaft und Tourismus|rechts|rahmenlos|200x200px|link=]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit&#039;&#039; ist ein Themenfeld des intergrierten Stadtentwicklungsprozesses.&lt;br /&gt;
==Hintergrund und Ausgangslage==&lt;br /&gt;
Der Abbau von Ungleichheiten und Benachteiligungen sowie die Schaffung stabiler Sozialstrukturen stellen zentrale Anliegen einer nachhaltigen Stadtentwicklungspolitik dar. Alle Menschen sollen gleichberechtigt und selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soziale Teilhabe und Chancengleichheit haben das Ziel, allen Menschen innerhalb einer Gesellschaft die Möglichkeit zu geben, sich persönlich zu entfalten und am sozialen, beruflichen und kulturellen Leben teilzunehmen. Dabei soll niemand aufgrund von Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, Alter, sexueller Orientierung etc. benachteiligt werden. Als gesellschaftliche Querschnittsaufgabe wirkt die Thematik in sämtliche Lebensbereiche wie u.a. Beruf, Bildung oder Sport ein. Die Themenfelder, die derzeit im besonderen Fokus der Bemühungen um verbesserte Teilhabe und Chancengleichheit stehen, sind Integration, Inklusion sowie Gender-, Familien- und Altengerechtigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge von Segregationsprozessen verfestigen sich soziale Ungleichheiten zunehmend auch räumlich. Menschen, die sich in Lebenslagen mit erhöhtem Risiko für Armut und soziale Ausgrenzung befinden, verteilen sich demnach nicht geleichmäßig über das Stadtgebiet. Demografische Entwicklungen, wie die zunehmende Alterung der Gesellschaft oder der Zuzug von Migrant*innen, aber auch Problemlagen, wie Kinder- und Altersarmut sowie Arbeitslosigkeit sind in einigen Oberhausener Sozialquartieren deutlich sichtbarer als in anderen. Laut dem im Jahr 2020 veröffentlichten Sozialbericht der Stadt Oberhausen weisen acht Oberhausener Sozialquartiere auffällige Werte hinsichtlich ihrer Armutsgefährdung auf. Sie sind als Fokusquartiere ausgewiesen und bedürfen einer besonderen Aufmerksamkeit aus Sicht der Stadtentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Themen Chancengleichheit und soziale Gerechtigkeit sind in Oberhausen bereits strukturell und querschnittsorientiert innerhalb der Verwaltung verankert. Unter anderem durch die Einführung des Bereichs Chancengleichheit, dem kommunalen Integrationszentrum sowie dem Instrument der strategischen Sozialplanung durch den Bereich Soziales wird dafür Sorge getragen, dass Ungleichheiten in Oberhausen sichtbar werden und Anliegen von benachteiligten Bevölkerungsgruppen stärkere Berücksichtigung finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stand: April 2022&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leitziele==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Bekämpfung von Armut und Förderung gleichwertiger Lebensverhältnisse in allen Sozialräumen&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Bekämpfung von Armut und Förderung gleichwertiger Lebensverhältnisse in allen Sozialräumen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Menschen in armutsgeprägten Lebenslagen erleben häufig einschneidende Entbehrungen und gesellschaftliche Benachteiligung, teils mit langfristigen Folgen. Dabei nimmt die ökonomische Armut Einfluss auf andere Lebensbereiche, wie bspw. die Gesundheit, Bildung, Arbeit, Integration und die Wahl des Wohnortes, was wiederum zur Entstehung und Reproduktion von Armut beitragen kann. Zur Förderung eines selbstbestimmten Lebens können zum einen (Grund-)Bedarfe gedeckt und zum anderen Bedarfslagen beeinflusst werden. Transferleistungen wie bspw. nach dem SGB II, SGB XII oder Leistungen nach dem AsylbLG usw. bilden ein soziales Netz. Sie ermöglichen den Menschen zwar die Deckung ihrer Grundbedürfnisse, garantieren aber keine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe der von Armut betroffenen Menschen. Daher gibt es viele verschiedene Ansätze und Maßnahmen, die ergänzend zu den gesetzlichen Leistungen vorgehalten werden, welche die Betroffenen freiwillig in Anspruch nehmen können. Sie unterstützen bspw. bei den Themen, Integration, Bildung, Arbeit, Gesundheit, Familie, Wohnen und Leben im Alter. Neben aktiven Angeboten kann aber auch die Gestaltung des öffentlichen Raumes und der städtischen Infrastruktur zu sozialer Gerechtigkeit beitragen, bspw. durch den barrierefreien Ausbau des öffentlichem Raumes und des ÖPNV oder durch Maßnahmen zur Verbesserung umweltbedingter Gesundheitsrisiken wie Hitze, Luftverschmutzung und Lärm.&lt;br /&gt;
Um Menschen aus Armuts- und Unterversorgungslagen zu helfen, wird Armut in der Stadt Oberhausen als Querschnittsthema bearbeitet und lebensnahe Konzepte entwickelt, die differenzierte Problemlagen berücksichtigen. Dazu wird ein stetiger Dialog zwischen der Verwaltung, der Politik sowie den Wohlfahrtsträgern in den Sozialräumen organisiert und, wo möglich, auch die Betroffenen einbezogen. Mithilfe datengestützter Steuerung von Ressourcen werden vorrangig da, wo Personengruppen mit besonderem Unterstützungsbedarf leben, entsprechende Maßnahmen und Infrastrukturen vorgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Reduzierung sozialer Ungleichheiten und räumlicher Segregation&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Reduzierung sozialer Ungleichheiten und räumlicher Segregation&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Soziale Ungleichheiten manifestieren sich zunehmend auch räumlich. Zwischen Regionen und Städten, aber auch innerhalb der Städte ist immer häufiger zu beobachten, dass der Zugang zu materiellen sowie immateriellen Ressourcen ungleich verteilt ist. Insbesondere im Hinblick auf sozioökonomische sowie ethnisch-kulturelle Merkmale kommt es verstärkt zu Segregationsprozessen und Quartieren mit einer steigenden Anzahl an Menschen, die von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen sind. Auch in Oberhausen lassen sich solche Entwicklungen erkennen. In der Folge entstehen Sozialquartiere mit besonderen Handlungsbedarfen und negativen Entwicklungsdynamiken. Durch den Einsatz entsprechender Instrumente und Maßnahmen setzt sich die Stadt Oberhausen dafür ein, soziale Segregation auch in Zukunft frühzeitig zu erkennen und dem Entstehen bzw. der Verschärfung entgegenwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung von Geschlechtergleichstellung&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung von Geschlechtergleichstellung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trotz rechtlicher Gleichstellung sind Frauen heute noch in verschiedenen Lebensbereichen gegenüber Männern benachteiligt. So können bspw. ungleiche Erwerbseinkommen oder mangelnde Vereinbarkeit von Familie und Beruf zum dauerhaften Armutsrisiko für Frauen werden. Die Stadt Oberhausen setzt sich für die tatsächliche Gleichstellung der Geschlechter ein und macht verstärkt auf die Belange von Frauen aufmerksam. Dafür werden die Bedürfnisse und Anforderungen von Frauen bei Planungen und Projekten berücksichtigt. Gleichstellung findet sich in verschiedenen gesellschaftlichen Themen wieder und wird entsprechend als Querschnittsaufgabe betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Entgegenwirken von weiterer Benachteiligung und Mehrfachdiskriminierung&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Entgegenwirken von weiterer Benachteiligung und Mehrfachdiskriminierung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch für weitere identifizierte Personengruppen ist stetig gegen Benachteiligung zu wirken. Die Sensibilisierung für LGBTIQ*/LSBT*Q (LSBT*Q steht als Abkürzung für lesbisch, schwul, bisexuell, transgeschlechtlich und queer) und die Entwicklung geeigneter Maßnahmen zum Abbau von Benachteiligung und Diskriminierung ist sicherzustellen. Dabei sind insbesondere der Aspekt der Mehrfachdiskriminierung stets mit zu betrachten und geeignete niedrigschwellige Angebots-/Unterstützungsstrukturen zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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Der demografische Wandel hat die Altersstruktur in Oberhausen sowie auch in Deutschland und darüber hinaus stark verändert. Die zunehmende Alterung der Gesellschaft geht in verschiedenen kommunalen Handlungsfeldern mit neuen Herausforderungen einher. Um die allgemeine Lebensqualität von Senior*innen in Oberhausen auch im hohen Alter aufrechtzuerhalten und Selbstbestimmung sowie soziale Teilhabe zu fördern, werden entsprechende soziale, gesundheitsbezogene und kommunikative Dienstleistungen, Produkte und Angebote bereitgestellt. Die Bedürfnisse von älteren Menschen werden bei stadtentwicklungspolitischen Entscheidungen stets berücksichtigt und eine senior*innengerechte Stadtentwicklung gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Der Begriff „Inklusion“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „Einschluss“ oder „Einbeziehung“. Demnach sollen alle Menschen gleichberechtigt und selbstbestimmt in die Gesellschaft einbezogen werden. Unterschiedlichkeiten zwischen Menschen werden als Selbstverständlichkeit und Bereicherung wahrgenommen. In einer inklusiven Gesellschaft werden Strukturen geschaffen, in denen jede*r einbezogen wird und sich alle Individuen barrierefrei bewegen können. Demnach müssen sich Menschen mit Behinderungen nicht an ihre Umwelt anpassen, sondern die Umwelt sich an sie. Die Stadt Oberhausen unterstützt die Umsetzung des Konzepts der Inklusion in sämtlichen Lebensbereichen. Die bestehenden Barrieren für Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen werden reduziert und somit Selbstbestimmung und Teilhabe gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung von Integration&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung von Integration&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht zuletzt aufgrund der verstärkten Fluchtmigrationen aktuell sowie in den Jahren 2015 und 2016 stellt die Integration von Neueingewanderten eine Aufgabe mit besonderer Bedeutung für die Stadt Oberhausen dar. Wie auch die weiteren Städte des Ruhrgebiets ist Oberhausen durch eine intensive Einwanderungsgeschichte geprägt. Ende des Jahres 2021 wiesen 31,6 % der Menschen in Oberhausen eine Einwanderungsgeschichte auf. 16,7 % der Bevölkerung besitzt keine deutsche Staatsbürgerschaft, wobei die Türkei, ehem. Serbien und Montenegro sowie Syrien die häufigsten Herkunftsländer sind. In einer stets vielfältiger werdenden Gesellschaft fördert die Stadt Oberhausen die Chancengleichheit und gleichberechtigte Teilhabe von allen Neuzugewanderten und Menschen mit Migrationshintergrund Einwanderungsgeschichte. Akzeptanz, Toleranz sowie gegenseitiges Verständnis gehören zum Selbstverständnis Oberhausens - Rassismus und Diskriminierung haben keinen Platz. Integration wird in Oberhausen als dauerhafte, querschnittsbezogene und ressortübergreifende Aufgabe verstanden. Die interkulturelle Öffnung der Verwaltung genießt eine hohe Priorität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung bürger*innenschaftlichen Engagements&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung bürger*innenschaftlichen Engagements&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bürger*innenschaftliches Engagement beschreibt die vielfältigen Formen des freiwilligen und gemeinwohlorientierten Engagements in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft (u.a. Mitarbeit in Vereinen, Verbänden, Einrichtungen, Bürger*inneninitiativen). Es gilt als unverzichtbares Element eines funktionierenden gesellschaftlichen Miteinanders, dient als Impulsgeber für gesellschaftliche Veränderungen, fördert die soziale Teilhabe, politische Bildung und ist Zeichen einer lebendigen Demokratie. Neben der Förderung von Anerkennung und Wertschätzung ehrenamtlicher Tätigkeiten stellen die Vernetzung und die Vermittlung der Angebote zentrale Anliegen der Stadt Oberhausen dar.&lt;br /&gt;
Die Stadt Oberhausen pflegt darüber hinaus eine intensive Dialog- und Beteiligungskultur. Die Bürger*innen werden bei allen wichtigen Vorhaben der Stadt einbezogen und erhalten die Gelegenheit, aktiv an Planungsprozessen mitzuwirken. Auf diese Weise können die verschiedenen Belange der Bürger*innen besser berücksichtigt, die Transparenz sowie Akzeptanz bzgl. kommunalpolitischer Entscheidungen erhöht und das Interesse der Bürger*innen an der Mitgestaltung ihrer Stadt gefördert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Stärkung der Familienfreundlichkeit&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Stärkung der Familienfreundlichkeit&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kinder und familiäre Netzwerke sind die Grundlage für unsere Gesellschaft. Sie sind zentrale Orte, an denen Werte vermittelt und Menschen geprägt werden. Für die Stadt Oberhausen stellt die Kinder- und Familienfreundlichkeit ein zentrales Anliegen der Stadtentwicklung dar und wird als Querschnittsthema in verschiedenen kommunalen Handlungsfeldern berücksichtigt. Besondere Augenmerke liegen unter anderem auf der präventiven Familienpolitik, der Verbesserung der Bildungschancen, der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie der städtebaulichen Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konzepte mit Bezug zum Themenfeld ==&lt;br /&gt;
{{#ask:[[Kategorie:Gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit]]|format=ul}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Räumliche Schwerpunkte und städtische Vorhaben==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Städtische Vorhaben (gem. Vorhabenliste)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/multifunktionskomplex__osterfeld.php Multifunktionskomplex Osterfeld]&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/louise_schroeder_haus_modernisierung.php Louise Schroeder Haus – Modernisierung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Katrin</name></author>
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		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Gesellschaftliche_Teilhabe_und_Chancengleichheit&amp;diff=2481</id>
		<title>Gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit</title>
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		<updated>2025-06-03T16:10:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit2.png|alternativtext=Icon zum Themenfeld Arbeit, Wirtschaft und Tourismus|rechts|rahmenlos|200x200px|link=]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit&#039;&#039; ist ein Themenfeld des intergrierten Stadtentwicklungsprozesses.&lt;br /&gt;
==Hintergrund und Ausgangslage==&lt;br /&gt;
Der Abbau von Ungleichheiten und Benachteiligungen sowie die Schaffung stabiler Sozialstrukturen stellen zentrale Anliegen einer nachhaltigen Stadtentwicklungspolitik dar. Alle Menschen sollen gleichberechtigt und selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soziale Teilhabe und Chancengleichheit haben das Ziel, allen Menschen innerhalb einer Gesellschaft die Möglichkeit zu geben, sich persönlich zu entfalten und am sozialen, beruflichen und kulturellen Leben teilzunehmen. Dabei soll niemand aufgrund von Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, Alter, sexueller Orientierung etc. benachteiligt werden. Als gesellschaftliche Querschnittsaufgabe wirkt die Thematik in sämtliche Lebensbereiche wie u.a. Beruf, Bildung oder Sport ein. Die Themenfelder, die derzeit im besonderen Fokus der Bemühungen um verbesserte Teilhabe und Chancengleichheit stehen, sind Integration, Inklusion sowie Gender-, Familien- und Altengerechtigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge von Segregationsprozessen verfestigen sich soziale Ungleichheiten zunehmend auch räumlich. Menschen, die sich in Lebenslagen mit erhöhtem Risiko für Armut und soziale Ausgrenzung befinden, verteilen sich demnach nicht geleichmäßig über das Stadtgebiet. Demografische Entwicklungen, wie die zunehmende Alterung der Gesellschaft oder der Zuzug von Migrant*innen, aber auch Problemlagen, wie Kinder- und Altersarmut sowie Arbeitslosigkeit sind in einigen Oberhausener Sozialquartieren deutlich sichtbarer als in anderen. Laut dem im Jahr 2020 veröffentlichten Sozialbericht der Stadt Oberhausen weisen acht Oberhausener Sozialquartiere auffällige Werte hinsichtlich ihrer Armutsgefährdung auf. Sie sind als Fokusquartiere ausgewiesen und bedürfen einer besonderen Aufmerksamkeit aus Sicht der Stadtentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Themen Chancengleichheit und soziale Gerechtigkeit sind in Oberhausen bereits strukturell und querschnittsorientiert innerhalb der Verwaltung verankert. Unter anderem durch die Einführung des Bereichs Chancengleichheit, dem kommunalen Integrationszentrum sowie dem Instrument der strategischen Sozialplanung durch den Bereich Soziales wird dafür Sorge getragen, dass Ungleichheiten in Oberhausen sichtbar werden und Anliegen von benachteiligten Bevölkerungsgruppen stärkere Berücksichtigung finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stand: April 2022&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leitziele==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Bekämpfung von Armut und Förderung gleichwertiger Lebensverhältnisse in allen Sozialräumen&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Bekämpfung von Armut und Förderung gleichwertiger Lebensverhältnisse in allen Sozialräumen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Menschen in armutsgeprägten Lebenslagen erleben häufig einschneidende Entbehrungen und gesellschaftliche Benachteiligung, teils mit langfristigen Folgen. Dabei nimmt die ökonomische Armut Einfluss auf andere Lebensbereiche, wie bspw. die Gesundheit, Bildung, Arbeit, Integration und die Wahl des Wohnortes, was wiederum zur Entstehung und Reproduktion von Armut beitragen kann. Zur Förderung eines selbstbestimmten Lebens können zum einen (Grund-)Bedarfe gedeckt und zum anderen Bedarfslagen beeinflusst werden. Transferleistungen wie bspw. nach dem SGB II, SGB XII oder Leistungen nach dem AsylbLG usw. bilden ein soziales Netz. Sie ermöglichen den Menschen zwar die Deckung ihrer Grundbedürfnisse, garantieren aber keine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe der von Armut betroffenen Menschen. Daher gibt es viele verschiedene Ansätze und Maßnahmen, die ergänzend zu den gesetzlichen Leistungen vorgehalten werden, welche die Betroffenen freiwillig in Anspruch nehmen können. Sie unterstützen bspw. bei den Themen, Integration, Bildung, Arbeit, Gesundheit, Familie, Wohnen und Leben im Alter. Neben aktiven Angeboten kann aber auch die Gestaltung des öffentlichen Raumes und der städtischen Infrastruktur zu sozialer Gerechtigkeit beitragen, bspw. durch den barrierefreien Ausbau des öffentlichem Raumes und des ÖPNV oder durch Maßnahmen zur Verbesserung umweltbedingter Gesundheitsrisiken wie Hitze, Luftverschmutzung und Lärm.&lt;br /&gt;
Um Menschen aus Armuts- und Unterversorgungslagen zu helfen, wird Armut in der Stadt Oberhausen als Querschnittsthema bearbeitet und lebensnahe Konzepte entwickelt, die differenzierte Problemlagen berücksichtigen. Dazu wird ein stetiger Dialog zwischen der Verwaltung, der Politik sowie den Wohlfahrtsträgern in den Sozialräumen organisiert und, wo möglich, auch die Betroffenen einbezogen. Mithilfe datengestützter Steuerung von Ressourcen werden vorrangig da, wo Personengruppen mit besonderem Unterstützungsbedarf leben, entsprechende Maßnahmen und Infrastrukturen vorgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Reduzierung sozialer Ungleichheiten und räumlicher Segregation&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Reduzierung sozialer Ungleichheiten und räumlicher Segregation&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Soziale Ungleichheiten manifestieren sich zunehmend auch räumlich. Zwischen Regionen und Städten, aber auch innerhalb der Städte ist immer häufiger zu beobachten, dass der Zugang zu materiellen sowie immateriellen Ressourcen ungleich verteilt ist. Insbesondere im Hinblick auf sozioökonomische sowie ethnisch-kulturelle Merkmale kommt es verstärkt zu Segregationsprozessen und Quartieren mit einer steigenden Anzahl an Menschen, die von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen sind. Auch in Oberhausen lassen sich solche Entwicklungen erkennen. In der Folge entstehen Sozialquartiere mit besonderen Handlungsbedarfen und negativen Entwicklungsdynamiken. Durch den Einsatz entsprechender Instrumente und Maßnahmen setzt sich die Stadt Oberhausen dafür ein, soziale Segregation auch in Zukunft frühzeitig zu erkennen und dem Entstehen bzw. der Verschärfung entgegenwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung von Geschlechtergleichstellung&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung von Geschlechtergleichstellung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trotz rechtlicher Gleichstellung sind Frauen heute noch in verschiedenen Lebensbereichen gegenüber Männern benachteiligt. So können bspw. ungleiche Erwerbseinkommen oder mangelnde Vereinbarkeit von Familie und Beruf zum dauerhaften Armutsrisiko für Frauen werden. Die Stadt Oberhausen setzt sich für die tatsächliche Gleichstellung der Geschlechter ein und macht verstärkt auf die Belange von Frauen aufmerksam. Dafür werden die Bedürfnisse und Anforderungen von Frauen bei Planungen und Projekten berücksichtigt. Gleichstellung findet sich in verschiedenen gesellschaftlichen Themen wieder und wird entsprechend als Querschnittsaufgabe betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Entgegenwirken von weiterer Benachteiligung und Mehrfachdiskriminierung&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Entgegenwirken von weiterer Benachteiligung und Mehrfachdiskriminierung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch für weitere identifizierte Personengruppen ist stetig gegen Benachteiligung zu wirken. Die Sensibilisierung für LGBTIQ*/LSBT*Q (LSBT*Q steht als Abkürzung für lesbisch, schwul, bisexuell, transgeschlechtlich und queer) und die Entwicklung geeigneter Maßnahmen zum Abbau von Benachteiligung und Diskriminierung ist sicherzustellen. Dabei sind insbesondere der Aspekt der Mehrfachdiskriminierung stets mit zu betrachten und geeignete niedrigschwellige Angebots-/Unterstützungsstrukturen zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung von Senior*innengerechtigkeit&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung von Senior*innengerechtigkeit&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der demografische Wandel hat die Altersstruktur in Oberhausen sowie auch in Deutschland und darüber hinaus stark verändert. Die zunehmende Alterung der Gesellschaft geht in verschiedenen kommunalen Handlungsfeldern mit neuen Herausforderungen einher. Um die allgemeine Lebensqualität von Senior*innen in Oberhausen auch im hohen Alter aufrechtzuerhalten und Selbstbestimmung sowie soziale Teilhabe zu fördern, werden entsprechende soziale, gesundheitsbezogene und kommunikative Dienstleistungen, Produkte und Angebote bereitgestellt. Die Bedürfnisse von älteren Menschen werden bei stadtentwicklungspolitischen Entscheidungen stets berücksichtigt und eine senior*innengerechte Stadtentwicklung gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung von Inklusion&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung von Inklusion&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Begriff „Inklusion“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „Einschluss“ oder „Einbeziehung“. Demnach sollen alle Menschen gleichberechtigt und selbstbestimmt in die Gesellschaft einbezogen werden. Unterschiedlichkeiten zwischen Menschen werden als Selbstverständlichkeit und Bereicherung wahrgenommen. In einer inklusiven Gesellschaft werden Strukturen geschaffen, in denen jede*r einbezogen wird und sich alle Individuen barrierefrei bewegen können. Demnach müssen sich Menschen mit Behinderungen nicht an ihre Umwelt anpassen, sondern die Umwelt sich an sie. Die Stadt Oberhausen unterstützt die Umsetzung des Konzepts der Inklusion in sämtlichen Lebensbereichen. Die bestehenden Barrieren für Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen werden reduziert und somit Selbstbestimmung und Teilhabe gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung von Integration&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung von Integration&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht zuletzt aufgrund der verstärkten Fluchtmigrationen aktuell sowie in den Jahren 2015 und 2016 stellt die Integration von Neueingewanderten eine Aufgabe mit besonderer Bedeutung für die Stadt Oberhausen dar. Wie auch die weiteren Städte des Ruhrgebiets ist Oberhausen durch eine intensive Einwanderungsgeschichte geprägt. Ende des Jahres 2021 wiesen 31,6 % der Menschen in Oberhausen eine Einwanderungsgeschichte auf. 16,7 % der Bevölkerung besitzt keine deutsche Staatsbürgerschaft, wobei die Türkei, ehem. Serbien und Montenegro sowie Syrien die häufigsten Herkunftsländer sind. In einer stets vielfältiger werdenden Gesellschaft fördert die Stadt Oberhausen die Chancengleichheit und gleichberechtigte Teilhabe von allen Neuzugewanderten und Menschen mit Migrationshintergrund Einwanderungsgeschichte. Akzeptanz, Toleranz sowie gegenseitiges Verständnis gehören zum Selbstverständnis Oberhausens - Rassismus und Diskriminierung haben keinen Platz. Integration wird in Oberhausen als dauerhafte, querschnittsbezogene und ressortübergreifende Aufgabe verstanden. Die interkulturelle Öffnung der Verwaltung genießt eine hohe Priorität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung bürger*innenschaftlichen Engagements&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung bürger*innenschaftlichen Engagements&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bürger*innenschaftliches Engagement beschreibt die vielfältigen Formen des freiwilligen und gemeinwohlorientierten Engagements in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft (u.a. Mitarbeit in Vereinen, Verbänden, Einrichtungen, Bürger*inneninitiativen). Es gilt als unverzichtbares Element eines funktionierenden gesellschaftlichen Miteinanders, dient als Impulsgeber für gesellschaftliche Veränderungen, fördert die soziale Teilhabe, politische Bildung und ist Zeichen einer lebendigen Demokratie. Neben der Förderung von Anerkennung und Wertschätzung ehrenamtlicher Tätigkeiten stellen die Vernetzung und die Vermittlung der Angebote zentrale Anliegen der Stadt Oberhausen dar.&lt;br /&gt;
Die Stadt Oberhausen pflegt darüber hinaus eine intensive Dialog- und Beteiligungskultur. Die Bürger*innen werden bei allen wichtigen Vorhaben der Stadt einbezogen und erhalten die Gelegenheit, aktiv an Planungsprozessen mitzuwirken. Auf diese Weise können die verschiedenen Belange der Bürger*innen besser berücksichtigt, die Transparenz sowie Akzeptanz bzgl. kommunalpolitischer Entscheidungen erhöht und das Interesse der Bürger*innen an der Mitgestaltung ihrer Stadt gefördert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Stärkung der Familienfreundlichkeit&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Stärkung der Familienfreundlichkeit&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kinder und familiäre Netzwerke sind die Grundlage für unsere Gesellschaft. Sie sind zentrale Orte, an denen Werte vermittelt und Menschen geprägt werden. Für die Stadt Oberhausen stellt die Kinder- und Familienfreundlichkeit ein zentrales Anliegen der Stadtentwicklung dar und wird als Querschnittsthema in verschiedenen kommunalen Handlungsfeldern berücksichtigt. Besondere Augenmerke liegen unter anderem auf der präventiven Familienpolitik, der Verbesserung der Bildungschancen, der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie der städtebaulichen Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konzepte mit Bezug zum Themenfeld ==&lt;br /&gt;
{{#ask:[[Kategorie:Gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit]]|format=ul}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Räumliche Schwerpunkte und städtische Vorhaben==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Städtische Vorhaben (gem. Vorhabenliste)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/multifunktionskomplex__osterfeld.php Multifunktionskomplex Osterfeld]&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/louise_schroeder_haus_modernisierung.php Louise Schroeder Haus – Modernisierung]{{#widget:ExperienceArcgisCom|id=ee3a67f3afd54e32b8b2d27668bc06be|width=100%&lt;br /&gt;
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		<author><name>Katrin</name></author>
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		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Gesellschaftliche_Teilhabe_und_Chancengleichheit&amp;diff=2480</id>
		<title>Gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit</title>
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		<updated>2025-06-03T16:09:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit2.png|alternativtext=Icon zum Themenfeld Arbeit, Wirtschaft und Tourismus|rechts|rahmenlos|200x200px|link=]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit&#039;&#039; ist ein Themenfeld des intergrierten Stadtentwicklungsprozesses.&lt;br /&gt;
==Hintergrund und Ausgangslage==&lt;br /&gt;
Der Abbau von Ungleichheiten und Benachteiligungen sowie die Schaffung stabiler Sozialstrukturen stellen zentrale Anliegen einer nachhaltigen Stadtentwicklungspolitik dar. Alle Menschen sollen gleichberechtigt und selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soziale Teilhabe und Chancengleichheit haben das Ziel, allen Menschen innerhalb einer Gesellschaft die Möglichkeit zu geben, sich persönlich zu entfalten und am sozialen, beruflichen und kulturellen Leben teilzunehmen. Dabei soll niemand aufgrund von Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, Alter, sexueller Orientierung etc. benachteiligt werden. Als gesellschaftliche Querschnittsaufgabe wirkt die Thematik in sämtliche Lebensbereiche wie u.a. Beruf, Bildung oder Sport ein. Die Themenfelder, die derzeit im besonderen Fokus der Bemühungen um verbesserte Teilhabe und Chancengleichheit stehen, sind Integration, Inklusion sowie Gender-, Familien- und Altengerechtigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge von Segregationsprozessen verfestigen sich soziale Ungleichheiten zunehmend auch räumlich. Menschen, die sich in Lebenslagen mit erhöhtem Risiko für Armut und soziale Ausgrenzung befinden, verteilen sich demnach nicht geleichmäßig über das Stadtgebiet. Demografische Entwicklungen, wie die zunehmende Alterung der Gesellschaft oder der Zuzug von Migrant*innen, aber auch Problemlagen, wie Kinder- und Altersarmut sowie Arbeitslosigkeit sind in einigen Oberhausener Sozialquartieren deutlich sichtbarer als in anderen. Laut dem im Jahr 2020 veröffentlichten Sozialbericht der Stadt Oberhausen weisen acht Oberhausener Sozialquartiere auffällige Werte hinsichtlich ihrer Armutsgefährdung auf. Sie sind als Fokusquartiere ausgewiesen und bedürfen einer besonderen Aufmerksamkeit aus Sicht der Stadtentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Themen Chancengleichheit und soziale Gerechtigkeit sind in Oberhausen bereits strukturell und querschnittsorientiert innerhalb der Verwaltung verankert. Unter anderem durch die Einführung des Bereichs Chancengleichheit, dem kommunalen Integrationszentrum sowie dem Instrument der strategischen Sozialplanung durch den Bereich Soziales wird dafür Sorge getragen, dass Ungleichheiten in Oberhausen sichtbar werden und Anliegen von benachteiligten Bevölkerungsgruppen stärkere Berücksichtigung finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stand: April 2022&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leitziele==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Bekämpfung von Armut und Förderung gleichwertiger Lebensverhältnisse in allen Sozialräumen&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Bekämpfung von Armut und Förderung gleichwertiger Lebensverhältnisse in allen Sozialräumen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Menschen in armutsgeprägten Lebenslagen erleben häufig einschneidende Entbehrungen und gesellschaftliche Benachteiligung, teils mit langfristigen Folgen. Dabei nimmt die ökonomische Armut Einfluss auf andere Lebensbereiche, wie bspw. die Gesundheit, Bildung, Arbeit, Integration und die Wahl des Wohnortes, was wiederum zur Entstehung und Reproduktion von Armut beitragen kann. Zur Förderung eines selbstbestimmten Lebens können zum einen (Grund-)Bedarfe gedeckt und zum anderen Bedarfslagen beeinflusst werden. Transferleistungen wie bspw. nach dem SGB II, SGB XII oder Leistungen nach dem AsylbLG usw. bilden ein soziales Netz. Sie ermöglichen den Menschen zwar die Deckung ihrer Grundbedürfnisse, garantieren aber keine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe der von Armut betroffenen Menschen. Daher gibt es viele verschiedene Ansätze und Maßnahmen, die ergänzend zu den gesetzlichen Leistungen vorgehalten werden, welche die Betroffenen freiwillig in Anspruch nehmen können. Sie unterstützen bspw. bei den Themen, Integration, Bildung, Arbeit, Gesundheit, Familie, Wohnen und Leben im Alter. Neben aktiven Angeboten kann aber auch die Gestaltung des öffentlichen Raumes und der städtischen Infrastruktur zu sozialer Gerechtigkeit beitragen, bspw. durch den barrierefreien Ausbau des öffentlichem Raumes und des ÖPNV oder durch Maßnahmen zur Verbesserung umweltbedingter Gesundheitsrisiken wie Hitze, Luftverschmutzung und Lärm.&lt;br /&gt;
Um Menschen aus Armuts- und Unterversorgungslagen zu helfen, wird Armut in der Stadt Oberhausen als Querschnittsthema bearbeitet und lebensnahe Konzepte entwickelt, die differenzierte Problemlagen berücksichtigen. Dazu wird ein stetiger Dialog zwischen der Verwaltung, der Politik sowie den Wohlfahrtsträgern in den Sozialräumen organisiert und, wo möglich, auch die Betroffenen einbezogen. Mithilfe datengestützter Steuerung von Ressourcen werden vorrangig da, wo Personengruppen mit besonderem Unterstützungsbedarf leben, entsprechende Maßnahmen und Infrastrukturen vorgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Reduzierung sozialer Ungleichheiten und räumlicher Segregation&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Reduzierung sozialer Ungleichheiten und räumlicher Segregation&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Soziale Ungleichheiten manifestieren sich zunehmend auch räumlich. Zwischen Regionen und Städten, aber auch innerhalb der Städte ist immer häufiger zu beobachten, dass der Zugang zu materiellen sowie immateriellen Ressourcen ungleich verteilt ist. Insbesondere im Hinblick auf sozioökonomische sowie ethnisch-kulturelle Merkmale kommt es verstärkt zu Segregationsprozessen und Quartieren mit einer steigenden Anzahl an Menschen, die von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen sind. Auch in Oberhausen lassen sich solche Entwicklungen erkennen. In der Folge entstehen Sozialquartiere mit besonderen Handlungsbedarfen und negativen Entwicklungsdynamiken. Durch den Einsatz entsprechender Instrumente und Maßnahmen setzt sich die Stadt Oberhausen dafür ein, soziale Segregation auch in Zukunft frühzeitig zu erkennen und dem Entstehen bzw. der Verschärfung entgegenwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Trotz rechtlicher Gleichstellung sind Frauen heute noch in verschiedenen Lebensbereichen gegenüber Männern benachteiligt. So können bspw. ungleiche Erwerbseinkommen oder mangelnde Vereinbarkeit von Familie und Beruf zum dauerhaften Armutsrisiko für Frauen werden. Die Stadt Oberhausen setzt sich für die tatsächliche Gleichstellung der Geschlechter ein und macht verstärkt auf die Belange von Frauen aufmerksam. Dafür werden die Bedürfnisse und Anforderungen von Frauen bei Planungen und Projekten berücksichtigt. Gleichstellung findet sich in verschiedenen gesellschaftlichen Themen wieder und wird entsprechend als Querschnittsaufgabe betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Auch für weitere identifizierte Personengruppen ist stetig gegen Benachteiligung zu wirken. Die Sensibilisierung für LGBTIQ*/LSBT*Q (LSBT*Q steht als Abkürzung für lesbisch, schwul, bisexuell, transgeschlechtlich und queer) und die Entwicklung geeigneter Maßnahmen zum Abbau von Benachteiligung und Diskriminierung ist sicherzustellen. Dabei sind insbesondere der Aspekt der Mehrfachdiskriminierung stets mit zu betrachten und geeignete niedrigschwellige Angebots-/Unterstützungsstrukturen zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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Der demografische Wandel hat die Altersstruktur in Oberhausen sowie auch in Deutschland und darüber hinaus stark verändert. Die zunehmende Alterung der Gesellschaft geht in verschiedenen kommunalen Handlungsfeldern mit neuen Herausforderungen einher. Um die allgemeine Lebensqualität von Senior*innen in Oberhausen auch im hohen Alter aufrechtzuerhalten und Selbstbestimmung sowie soziale Teilhabe zu fördern, werden entsprechende soziale, gesundheitsbezogene und kommunikative Dienstleistungen, Produkte und Angebote bereitgestellt. Die Bedürfnisse von älteren Menschen werden bei stadtentwicklungspolitischen Entscheidungen stets berücksichtigt und eine senior*innengerechte Stadtentwicklung gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Der Begriff „Inklusion“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „Einschluss“ oder „Einbeziehung“. Demnach sollen alle Menschen gleichberechtigt und selbstbestimmt in die Gesellschaft einbezogen werden. Unterschiedlichkeiten zwischen Menschen werden als Selbstverständlichkeit und Bereicherung wahrgenommen. In einer inklusiven Gesellschaft werden Strukturen geschaffen, in denen jede*r einbezogen wird und sich alle Individuen barrierefrei bewegen können. Demnach müssen sich Menschen mit Behinderungen nicht an ihre Umwelt anpassen, sondern die Umwelt sich an sie. Die Stadt Oberhausen unterstützt die Umsetzung des Konzepts der Inklusion in sämtlichen Lebensbereichen. Die bestehenden Barrieren für Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen werden reduziert und somit Selbstbestimmung und Teilhabe gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung von Integration&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung von Integration&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht zuletzt aufgrund der verstärkten Fluchtmigrationen aktuell sowie in den Jahren 2015 und 2016 stellt die Integration von Neueingewanderten eine Aufgabe mit besonderer Bedeutung für die Stadt Oberhausen dar. Wie auch die weiteren Städte des Ruhrgebiets ist Oberhausen durch eine intensive Einwanderungsgeschichte geprägt. Ende des Jahres 2021 wiesen 31,6 % der Menschen in Oberhausen eine Einwanderungsgeschichte auf. 16,7 % der Bevölkerung besitzt keine deutsche Staatsbürgerschaft, wobei die Türkei, ehem. Serbien und Montenegro sowie Syrien die häufigsten Herkunftsländer sind. In einer stets vielfältiger werdenden Gesellschaft fördert die Stadt Oberhausen die Chancengleichheit und gleichberechtigte Teilhabe von allen Neuzugewanderten und Menschen mit Migrationshintergrund Einwanderungsgeschichte. Akzeptanz, Toleranz sowie gegenseitiges Verständnis gehören zum Selbstverständnis Oberhausens - Rassismus und Diskriminierung haben keinen Platz. Integration wird in Oberhausen als dauerhafte, querschnittsbezogene und ressortübergreifende Aufgabe verstanden. Die interkulturelle Öffnung der Verwaltung genießt eine hohe Priorität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung bürger*innenschaftlichen Engagements&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung bürger*innenschaftlichen Engagements&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bürger*innenschaftliches Engagement beschreibt die vielfältigen Formen des freiwilligen und gemeinwohlorientierten Engagements in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft (u.a. Mitarbeit in Vereinen, Verbänden, Einrichtungen, Bürger*inneninitiativen). Es gilt als unverzichtbares Element eines funktionierenden gesellschaftlichen Miteinanders, dient als Impulsgeber für gesellschaftliche Veränderungen, fördert die soziale Teilhabe, politische Bildung und ist Zeichen einer lebendigen Demokratie. Neben der Förderung von Anerkennung und Wertschätzung ehrenamtlicher Tätigkeiten stellen die Vernetzung und die Vermittlung der Angebote zentrale Anliegen der Stadt Oberhausen dar.&lt;br /&gt;
Die Stadt Oberhausen pflegt darüber hinaus eine intensive Dialog- und Beteiligungskultur. Die Bürger*innen werden bei allen wichtigen Vorhaben der Stadt einbezogen und erhalten die Gelegenheit, aktiv an Planungsprozessen mitzuwirken. Auf diese Weise können die verschiedenen Belange der Bürger*innen besser berücksichtigt, die Transparenz sowie Akzeptanz bzgl. kommunalpolitischer Entscheidungen erhöht und das Interesse der Bürger*innen an der Mitgestaltung ihrer Stadt gefördert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Stärkung der Familienfreundlichkeit&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Stärkung der Familienfreundlichkeit&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kinder und familiäre Netzwerke sind die Grundlage für unsere Gesellschaft. Sie sind zentrale Orte, an denen Werte vermittelt und Menschen geprägt werden. Für die Stadt Oberhausen stellt die Kinder- und Familienfreundlichkeit ein zentrales Anliegen der Stadtentwicklung dar und wird als Querschnittsthema in verschiedenen kommunalen Handlungsfeldern berücksichtigt. Besondere Augenmerke liegen unter anderem auf der präventiven Familienpolitik, der Verbesserung der Bildungschancen, der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie der städtebaulichen Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konzepte mit Bezug zum Themenfeld ==&lt;br /&gt;
{{#ask:[[Kategorie:Gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit]]|format=ul}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Räumliche Schwerpunkte und städtische Vorhaben==&lt;br /&gt;
[[Datei:2024 05 15 Gesellschaftliche Teilhabe Chancengleichheit CN.png|ohne|mini|Räumliche Schwerpunkte und städtische Vorhaben im Themenfeld Gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Städtische Vorhaben (gem. Vorhabenliste)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/multifunktionskomplex__osterfeld.php Multifunktionskomplex Osterfeld]&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/louise_schroeder_haus_modernisierung.php Louise Schroeder Haus – Modernisierung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:ExperienceArcgisCom&lt;br /&gt;
|id=ee3a67f3afd54e32b8b2d27668bc06be&lt;br /&gt;
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}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katrin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Gesundheit,_Sport_und_Bewegung&amp;diff=2479</id>
		<title>Gesundheit, Sport und Bewegung</title>
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		<updated>2025-06-03T16:08:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Gesundheit, Sport &amp;amp; Bewegung.png|alternativtext=Icon zum Themenfeld Arbeit, Wirtschaft und Tourismus|rechts|rahmenlos|200x200px|link=]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gesundheit, Sport &amp;amp; Bewegung&#039;&#039; ist ein Themenfeld des intergrierten Stadtentwicklungsprozesses.&lt;br /&gt;
==Hintergrund und Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
Das städtische Leben beeinflusst in starkem Maße die Gesundheit der Menschen. Das Ziel einer nachhaltigen Stadtentwicklung im Sinne der Leipzig Charta ist es, gesunde Lebensbedingungen zu schaffen, da diese die Grundlage für körperliches und psychisches Wohlbefinden bilden. Dies beinhaltet sowohl die Förderung positiver Gesundheitseinflüsse als auch die Minimierung von Gesundheitsrisiken. Gesundheit ist somit ein wesentlicher Bestandteil der Stadtentwicklung und wird von zahlreichen kommunalen Handlungsfeldern berührt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich lässt sich die Gesundheitsplanung in die Handlungsfelder Gesundheitsförderung und -prävention, medizinische Versorgung sowie ambulante und stationäre Pflege unterteilen. Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung setzen bereits vor der Entstehung von Krankheiten oder Verletzungen an und zielen grundsätzlich auf den Erhalt der Gesundheit ab. Entsprechend befasst sich die Gesundheitsprävention mit der Vermeidung von Krankheiten sowie entsprechender Folgeschäden durch die Reduzierung und frühzeitige Erkennung von Gesundheitsrisiken. Die Gesundheitsförderung hingegen zielt darauf ab, die Gesundheitsressourcen und -potenziale der Menschen zu erhöhen, sodass sie in der Lage sind, ihre individuelle Gesundheit eigenständig zu verbessern. Neben den individuellen Verhaltensweisen nimmt die Gesundheitsförderung zudem die Lebensbedingungen (u.a. Lärm-, Hitze-, Luftschadstoffbelastung) in den Blick. Da Gesundheitsförderung verschiedene Bereiche der Stadtentwicklung betrifft, stellt sie eine ganzheitliche städtische Aufgabe dar. Als Querschnittsthema ist der Ansatz in sämtlichen kommunalen Handlungsfeldern zu integrieren und mitzudenken. Die Stärkung der internen und externen Zusammenarbeit sowie sektorübergreifender Partnerschaften ist entscheidend, um nachhaltige Maßnahmen zur Prävention und Gesundheitsförderung zu entwickeln, die medizinische Versorgung zu verbessern und ein effektives Zusammenspiel aller relevanten Akteure zu gewährleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur Gesundheitsförderung setzen Angebote zur medizinischen Versorgung (u.a. Arztpraxen, Krankenhäuser) sowie Pflegeangebote erst dann an, wenn bereits gesundheitliche Beeinträchtigung bestehen. Als zentrales Instrument zur Abstimmung und Zusammenarbeit aller an der Gesundheitsversorgung und -vorsorge Beteiligten (u.a. Politik, Krankenkassen, Krankenhäuser, Ärzt*innen) dient die Kommunale Gesundheitskonferenz. Sie fungiert als wichtige Schnittstelle zwischen politischen Gremien, der Kommunalverwaltung und den Akteur*innen im Gesundheits- und Sozialbereich. Die Arbeitsschwerpunkte liegen in der Festlegung von gesundheitspolitischen Schwerpunkten sowie der Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesundheitsberichterstattung (GBE) ist ein Instrument zur Information von Politik, Wissenschaft, Akteur*innen des Gesundheitssystems sowie von Bürgerinnen und Bürgern. Sie analysiert, validiert und interpretiert statistische Daten zu Themen wie Sterblichkeit, Krankheitshäufigkeit, gesundheitsrelevante Risikofaktoren und Verhaltensweisen sowie die Nutzung des Gesundheitssystems. Aufgrund der Tatsache, dass die gesundheitliche Situation häufig auch mit der sozialen Lage zusammenhängt, werden auch sozialstrukturelle Daten betrachtet und der Zusammenhang zu bestimmten Gesundheitsdaten analysiert. Die Ergebnisse werden regelmäßig in Berichten zusammengefasst und veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Förderung von Sport und Bewegung und Gesundheitsbildung stellt eine Grundlage für einen gesunden Lebensstil dar und ist daher eng mit dem Thema Gesundheit verbunden. Eine attraktive Sportlandschaft und die Sicherung von Sport-, Spiel- und Freiflächen sind daher entscheidende Elemente einer gesundheitsfördernden Stadtentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberhausen verfügt derzeit über eine im interkommunalen Vergleich gute und vielseitige Ausstattung an Sportstätten- und räumen, darunter 15 städtische Großsporthallen, 37 städtische Turnhallen, 3 städtische Hallenbäder sowie 35 städtische Sportfreianlagen mit teilweise überörtlicher Bedeutung. Die Bürger*innenschaft zeigt ein großes Interesse am Vereinssport, was sich in der Vielzahl formeller Vereine im Stadtgebiet widerspiegelt. Ende des Jahres 2019 existierten in Oberhausen 198 Sportvereine mit etwa 40.000 Mitgliedschaften. Dennoch ist die Mitgliederzahl in den letzten Jahren stark zurückgegangen, was dem allgemeinen bundesweiten Trend entspricht. Stattdessen rückt der nicht oder weniger organisierte Sport zunehmend in den Fokus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stand: April 2022&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leitziele==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Querschnittsbezogene Verankerung des Themas „Gesundheit“ in der Verwaltung&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Querschnittsbezogene Verankerung des Themas „Gesundheit“ in der Verwaltung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Gesundheit eines Menschen ist neben seinem individuellen Verhalten auch wesentlich durch die ihn umgebenden Arbeits-, Wohn- und Lebensbedingungen geprägt. Eine gesundheitsfördernde Stadtentwicklung ist daher nur als querschnittsorientierter und gesamtstädtischer Ansatz zu realisieren. Die Stadt Oberhausen fördert daher die ressortübergreifende Verankerung von Gesundheitsbelangen bei Planungen und Entscheidungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwischen sozialer Benachteiligungen und der Gesundheit der betroffenen Menschen bestehen nachweislich Zusammenhänge. Diese begründen sich sowohl in den unterschiedlichen Wohn-, Arbeits- und Lebensbedingungen als auch in den unterschiedlichen Handlungsmöglichkeiten, die sich im individuellen Gesundheitsbewusstsein und -verhalten widerspiegeln. Die Stadt Oberhausen fördert die gesundheitliche Chancengleichheit für alle Bürger*innen. Alle Menschen sollen die gleichen Chancen haben, gesund zu sein und zu bleiben. Dazu werden gesundheitsbezogene Angebote, Bildungsangebote sowie Aufklärungsmöglichen zielgruppengerecht gestaltet und implementiert Darüber hinaus sollen Umweltbelastungen (z.B. Lärm, Schadstoffe, Lufttemperatur) sowie gesundheitsrelevante Umweltressourcen, wie Parks oder Grünflächen, gerecht im Stadtgebiet verteilt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Reduzierung gesundheitsschädlicher Umweltbelastungen (Lärm, Luft, Temperatur)&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Reduzierung gesundheitsschädlicher Umweltbelastungen (Lärm, Luft, Temperatur)&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Menschen sind stets von verschiedenen Umweltfaktoren umgeben, die sich unweigerlich auf deren Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden auswirken können. Vor allem in urbanen Stadtgebieten mit dichter Bebauung sowie entlang von Verkehrstrassen zeigen sich zum Teil negative gesundheitliche Auswirkungen durch Lärm, Luftschadstoffe oder erhöhte Lufttemperaturen. Durch entsprechende Maßnahmen, unter anderem auf einer städtebaulichen, freiraumplanerischen sowie verkehrsplanerischen Ebene, gilt es, gesundheitsschädliche Umwelteinflüsse auf den Menschen zu reduzieren. Das Ziel Gesundheitsförderung, also die Stärkung von Gesundheit und weniger die Abwehr möglicher Gesundheitsgefahren ist unmittelbar verknüpft mit der Förderung und Entwicklung grüner bzw. blauer Infrastruktur in der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Qualifizierung des formellen und informellen Spiel- und Sportangebotes&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Qualifizierung des formellen und informellen Spiel- und Sportangebotes&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Spiel, Sport und Bewegung sind von großer Bedeutung für die Gesundheit und die körperliche Entwicklung der Bewohner*innen Oberhausens. Darüber hinaus schaffen sie Begegnungs- und Austauschmöglichkeiten und können so den sozialen Zusammenhalt oder den interkulturellen Dialog fördern. Die Stadt Oberhausen entwickelt ihr Spiel- und Sportangebot weiter und schafft seinen Bürger*innen Bewegungsmöglichkeiten für verschiedene Generationen und Nutzer*innengruppen. Dabei werden Sportstätten, formell organisierte Vereine, individuell organisierter Sport sowie auch Veranstaltungen in den Blick genommen. Neben der Anzahl vorhandener Angebote sollen insbesondere qualitative Aspekte in den Blick genommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Sicherung und Ausbau einer bedarfsgerechten Pflegeinfrastruktur&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherung und Ausbau einer bedarfsgerechten Pflegeinfrastruktur&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Teil der kommunalen Daseinsvorsorge stellt die Sicherung einer bedarfsgerechten Pflegeinfrastruktur ein wichtiges Ziel der Stadtentwicklung dar. Insbesondere die Zahl älterer Menschen mit Bedarf nach Unterbringung, Pflege und Betreuung steigt im Zuge des fortschreitenden demografischen Wandels stetig an und stellt die Pflegeinfrastruktur vor Herausforderungen. Durch dezentrale und zugehende Organisation von Angeboten sowie eine verbesserte Koordination und Vernetzung untereinander soll auch in Zukunft eine gute Pflege vor Ort sichergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konzepte mit Bezug zum Themenfeld==&lt;br /&gt;
{{#ask:[[Kategorie:Gesundheit, Sport und Bewegung]]|format=ul}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Räumliche Schwerpunkte und städtische Vorhaben==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Städtische Vorhaben (gem. Vorhabenliste)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/erneuerung_und_ergaenzung_von_gruen-_spiel-_und_sportstrukturen_im_garten_osterfeld.php Erneuerung und Ergänzung von Grün-, Spiel- und Sportstrukturen im Garten Osterfeld]&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/sportstaettenlandschaft-osterfeld-bewegungsinsel.php Sportstättenlandschaft Osterfeld - Errichtung einer kindgerechten Sport- und Bewegungsinsel]&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/sportstaettenlandschaft-osterfeld-umwandlung-heidekirche.php Sportstättenlandschaft Osterfeld - Umwandlung der St. Josef Heide-Kirche in eine Sportkirche]&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/sportstaettenlandschaft-holten.php Sportstättenlandschaft Sterkrade – Emscher Sport- und Bewegungspark Holten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:ExperienceArcgisCom&lt;br /&gt;
|id=ee3a67f3afd54e32b8b2d27668bc06be&lt;br /&gt;
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}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katrin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Mobilit%C3%A4t&amp;diff=2478</id>
		<title>Mobilität</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Mobilit%C3%A4t&amp;diff=2478"/>
		<updated>2025-06-03T16:07:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Mobilität.png|alternativtext=Icon zum Themenfeld Arbeit, Wirtschaft und Tourismus|rechts|rahmenlos|200x200px|link=]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mobilität&#039;&#039; ist ein Themenfeld des intergrierten Stadtentwicklungsprozesses.&lt;br /&gt;
==Hintergrund und Ausgangslage==&lt;br /&gt;
„Mobilität“ bezeichnet die Fähigkeit zur Überwindung räumlicher Distanzen und stellt ein Grundbedürfnis des Menschen dar. Sie ermöglicht den Zugang zu Einrichtungen der Daseinsvorsorge, ist Grundlage für Inklusion und gesellschaftlichen Austausch und sichert wirtschaftliche Prosperität. Entsprechend erfüllt Mobilität wichtige Funktionen innerhalb des Stadtraumes und kann entscheidend zur Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig können aber auch Belastungen für die Umwelt und die menschliche Gesundheit durch den entstehenden Verkehr hervorgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer leichten Abnahme der Bevölkerung und einer im Schnitt älter werdenden Gesellschaft hat der PKW-Bestand in Oberhausen während der letzten Jahre deutlich zugenommen und es ist mehr als jeder zweite Oberhausener im Besitz eines Kfz. Wobei insbesondere im Norden der Stadt ein hoher Motorisierungsgrad nachweisbar ist. Diese Dominanz der Autos zeigt sich in der Verkehrsmittelwahl, welche letztmalig im Jahr 2014 erhoben wurde. Bei einem MIV-Anteil von 57,1 % ist der Rad- und Fußverkehrsanteil von 28,5 % im Vergleich mit den bundesweiten Werten unterdurchschnittlich. Dafür liegt der ÖPNV-Anteil mit 14,4 % leicht über dem Durchschnitt. Insbesondere der Weg zum Arbeitsplatz, dienstliche Fahrten und Hol- und Bringverkehre werden mit dem PKW durchgeführt. Der Umweltverbund hat einen hohen Anteil an den Wegezwecken Schule / Ausbildung / Hoch-schule, Einkauf und Freizeit. Seit dem Jahr 2010 ist zudem ein negativer Pendlersaldo für die Stadt Oberhausen zu verzeichnen. Das heißt, es pendeln etwa 7.200 Beschäftigte mehr aus als in die Stadt ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberhausen ist überproportional auf innerörtlichen Straßen durch gebietsfremden Durchgangsverkehr gekennzeichnet. Infolge der polyzentrischen Struktur zwischen den benachbarten Städten sind auf einigen Hauptverkehrsstraßen in Oberhausen deutliche Transitfunktionen festzustellen. Das Stadtgebiet Oberhausens wird durchzogen von einem leistungsfähigen Autobahnnetz (A3, A2, A42, A516 sowie im Süden die A40), das den Durchgangsverkehr aufnimmt. Wichtige Hauptverkehrsstraßen sind die Bundesstraßen B223, B231 sowie die Landesstraßen L21, 155, 215, 287, 450, 511, 621 und 623, die zu großen Teilen nicht in der städtischen Baulast liegen. Das Städtisches Straßennetz mit Zuständigkeit der Kommune untergliedert sich in Vorbehalts- und Nebennetz. Das Hauptstraßennetz ohne überörtlichen Verkehr wird zum Teil zurück bzw. umgebaut. Nach Möglichkeit werden streckenweise die zulässigen Geschwindigkeiten reduziert. Im Nebennetz mit Wohn- und Erschließungsstraßen wird konsequent eine Temporeduzierung (Tempo-30-Zonen, Streckengeschwindigkeit 30 oder verkehrsberuhigte Bereich) umgesetzt. Zur Parkraumlenkung und Reduzierung des Parkverkehrs verfügt die Stadt Oberhausen über eine stadtweite Parkraumbewirtschaftung. Die Erschließung der Ziele für den Autoverkehr, insbesondere den Wirtschafts- und Lieferverkehr ist sichergestellt. Die Entwicklung Oberhausens als Industrie- und Logistikstandort wird durch eine leistungsfähige Infrastruktur gewährleistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schienenpersonennahverkehr gewährleisten Linie des Rhein-Ruhr-Express (RRX5), Regionalexpresslinien, Regionalbahnen und S-Bahn-Linie eine überregionale Anbindung. Im Fernverkehr kommen Leistungen von IC- und ICE-Zügen hinzu. Neben dem Hauptbahnhof als zentralem Knotenpunkt im Bahnverkehr gibt es in Oberhausen die weiteren Bahnhöfe Oberhausen-Sterkrade, Oberhausen-Holten und Oberhausen-Osterfeld Süd. Der auf Duisburger Stadtgebiet gelegene Bahnhof Duisburg-Obermeiderich erschließt überwiegend Teile des Oberhausener Stadtgebietes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bus- und Straßenbahnverkehr werden rund 9 Mio. Fahrplankilometer angeboten. Damit werden in Oberhausen die zweitmeisten Fahrplankilometer pro Kopf im VRR gefahren. Die nächtliche Betriebsruhe dauert von 2.00 bis 4.00 und entfällt am Wochenende. Im Tagesverkehr werden eine Vielzahl von Straßenbahnlinienangeboten, Expressbuslinie, Schnellbuslinien (auch stadtgrenzenübergreifend) und Stadtlinien (auch stadtgrenzenübergreifend) angeboten. Im Nachtnetz verkehren Nachtbuslinien, eine Straßenbahnlinie und der Revierflitzer als on-Demand-Angebot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontenpunkte des Busnetzes sind die Busbahnhöfe am Hauptbahnhof und am Bahnhof Sterkrade. Herzstück des kommunalen ÖPNV ist die sog. ÖPNV-Trasse – eine kombinierte Bus- und Straßenbahnstrecke –, die abseits des allgemeinen Verkehrs eine zügige Verbindung zwischen dem Hauptbahnhof und der Neuen Mitte mit den Zentren von Sterkrade und Osterfeld sicherstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der überwiegende Teil der Haltestelle ist barrierefrei ausgebaut. Viele wichtige Haltestellen verfügen darüber hinaus über eine dynamische Fahrgastinformation. An einem Großteil der Ampelanlagen wird der ÖPNV beschleunigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rad- und Fußverkehrsnetz Oberhausen ist in den letzten Jahren im Zuge von Kanalbau- und Straßenerneuerungsmaßnahmen kontinuierlich ausgebaut und verbessert worden. Dabei sind die Rad- und Fußverkehrsanlagen im Laufe der Jahre stadtweit relativ heterogen nach jeweils geltenden „Regeln der Technik“ ausgebaut worden. Dabei wurde der Schwerpunkt auf den Ausbau des Radwegenetzes gelegt. Entlang der Hauptverkehrsstraßen wurden viele Netzlücken durch den Bau von Radwegen und das Markieren von Radfahr- bzw. Angebotsstreifen geschlossen. Abseits von Straßen gelegene Radwege wurden ausgebaut und schließen z. T. an Wegesysteme der Nachbarstädte an. Neben den Ausbau des Radwegenetzes wird auch die weitere Radverkehrsinfrastruktur (z.B. Radabstellanlagen und Optimierung von Lichtsignalanlagen) ständig ausgebaut. Die Stadt Oberhausen ist zudem bestrebt, die Nahmobilität in den nächsten Jahren verstärkt zu fördern. Hierzu wird neben der intensiveren Förderung des Radverkehrs auch der Fußverkehr verstärkt betrachtet und auf eine barrierefreie Führung des Fußgängers gelegt. Das Ziel besteht darin, den Verkehr in Oberhausen sozialverträglich abzuwickeln und ein gleichberechtigtes Zusammenspiel zwischen allen Verkehrsträgern zu gewährleisten. Nahmobilität kann eine elementare, sogar tragende Rolle für die Mobilität in Oberhausen spielen. Die Stadt Oberhausen ist diesem Ziel mit der Erarbeitung von Nahmobilitätskonzepten für die Bezirke Sterkrade, Alt-Oberhausen und Osterfeld nachgekommen. Die Nahmobilitätskonzepte enthalten eine Reihe von gezielten Maßnahmen zur Förderung des Fuß- und Radverkehrs. Zudem befindet sich ein Radverkehrskonzept in Aufstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Förderung des Umweltverbunds (Fußgängerverkehr, Radverkehr, ÖPNV/Schienennahverkehr) ist in Oberhausen integraler Bestandteil der Stadt- und Verkehrsentwicklungsplanung. Ziel der Stadt Oberhausen ist es, den Stadtverkehr und insbesondere die Nahmobilität umwelt- sowie sozialverträglich zu gestalten und ein gleichberechtigtes Zusammenspiel zwischen allen Verkehrsträgern zu gewährleisten. Allgemein lässt sich festhalten, dass in Zukunft die Vernetzung der Stadtteile untereinander, aber auch die überörtliche Anbindung fortlaufend zu verbessern ist. Im Fokus dieser Überlegungen muss dabei die als gesellschaftliches Ziel anerkannte Verkehrswende, also die Reduzierung von Endenergieverbräuchen und Schadstoffemissionen im Verkehrssektor ohne Einschränkung der individuellen Mobilität, stehen. Zur Unterstützung dieser Ziele ist die Stadt Oberhausen bereits Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e. V. (AGFS) und des Zukunftsnetz Mobilität NRW.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stand: April 2022&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leitziele==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Oberhausen sichert die Teilnahme für alle Nutzergruppen&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Oberhausen sichert die Teilnahme für alle Nutzergruppen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mobilität bildet die Grundlage für eine Teilnahme und Teilhabe am städtischen Leben. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, sicherzustellen, dass alle Bevölkerungsgruppen Zugang zu einem umfassenden Mobilitätsangebot haben. Dies bedeutet nicht nur, die Bedürfnisse verschiedener Nutzergruppen zu berücksichtigen, sondern auch sicherzustellen, dass Mobilität für alle Gesellschaftsgruppen zugänglich ist. Neben der Einbeziehung von gendergerechten Planungsansätzen ist es ebenso wichtig, die Bedürfnisse von Kindern, Jugendlichen, Menschen mit Bewegungseinschränkungen sowie älteren Menschen zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Oberhausen reduziert verkehrsbedingte Belastungen durch Angebotserweiterungen&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Oberhausen reduziert verkehrsbedingte Belastungen durch Angebotserweiterungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oberhausen setzt sich dafür ein, die Mobilitätskultur und die Wahl der Verkehrsmittel zugunsten des Umweltverbunds zu verändern, um die negativen Auswirkungen des Autoverkehrs zu minimieren. Dabei gilt es die Siedlungs- und Verkehrsentwicklungsplanung im Sinne einer Stadt der kurzen Wege auszurichten und das kleinteilige Mobilitätsangebot in den Quartieren zu stärken. Durch den Abbau von Barrieren sollen direkte Verbindungen geschaffen und so die Nutzung von Fahrrädern und das Zufußgehen gefördert werden. Darüber hinaus strebt Oberhausen an, die Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrs weiter zu erhöhen, um dessen Nutzung zu erleichtern. Darüber hinaus soll die Nutzbarkeit des ÖPNVS weiter erhöht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Oberhausen gewährleistet die Effizienz des Verkehrssystems&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Oberhausen gewährleistet die Effizienz des Verkehrssystems&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben der Förderung des Umweltverbundes soll die Effizient des gesamten Verkehrssystems, insbesondere Im Hinblick auf den Kfz-Verkehr, erhalten bleiben. Durch eine bedarfsgerechte und abgewogene Umgestaltung des Verkehrsraums, sowie durch begleitende Maßnahmen wie die Anpassung zulässiger Geschwindigkeiten soll zu einer sicheren und effizienten Nutzung der Straßen führen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der umweltschonenden Abwicklung des Wirtschaftsverkehrs, wobei alternative Logistikkonzepte und der Einsatz elektrisch betriebener Lieferfahrzeuge eine wesentliche Rolle spielen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Oberhausen gestaltet die Mobilität zukunftsfähig&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Oberhausen gestaltet die Mobilität zukunftsfähig&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oberhausen zeigt sich äußerst aufgeschlossen gegenüber technologischen Innovationen in allen Bereichen der Mobilität. Besonders im öffentlichen Nahverkehr kommen digitale Anwendungen zum Einsatz, um Buchungen zu erleichtern und Echtzeitinformationen bereitzustellen. Die Stadt strebt zudem an, das regionale ÖPNV-Netz zu verbessern und gleichzeitig den Einfluss auf stadtübergreifende Verbindungen zu erhalten. Flexible Lösungen wie Just-in-Time-Angebote sollen dabei helfen, Lücken im ÖPNV-Netz zu schließen. Autonomes Fahren wird als vielversprechende Möglichkeit betrachtet, den Bedarf an privaten Fahrzeugen zu verringern und neue Optionen wie Ride-Sharing und autonomes Shuttles zu schaffen. Auch Multi- und Intermodalität für kurze Distanzen werden erforscht, wobei darauf geachtet wird, dass sie Fußgänger und Radfahrer nicht beeinträchtigen. Die Förderung grüner Stadtlogistik, mit Mikrodepots und emissionsfreien Zustellungen, ist ein entscheidender Schritt für eine nachhaltige Mobilität, der eine enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern erfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konzepte mit Bezug zum Themenfeld==&lt;br /&gt;
{{#ask:[[Kategorie:Mobilität]]|format=ul}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Räumliche Schwerpunkte und städtische Vorhaben==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Städtische Vorhaben (gem. Vorhabenliste)&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/masterplan_neue_mitte.php Masterplan Neue Mitte]&lt;br /&gt;
*[https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/machbarkeitsstudie-radschnellweg.php Machbarkeitsstudie für einen Radschnellweg Bottrop - Oberhausen-Osterfeld - Neue Mitte Oberhausen - Alt-Oberhausen - Mülheim-Styrum]&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/fahrradabstellanlagen.php Fahrradabstellanlagen mit integriertem Lastenradverleih für die Anwohner/-innen des Bismarckviertels (DeinRadschuppen)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:ExperienceArcgisCom&lt;br /&gt;
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}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katrin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Gesundheit,_Sport_und_Bewegung&amp;diff=2477</id>
		<title>Gesundheit, Sport und Bewegung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Gesundheit,_Sport_und_Bewegung&amp;diff=2477"/>
		<updated>2025-06-03T16:05:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Gesundheit, Sport &amp;amp; Bewegung.png|alternativtext=Icon zum Themenfeld Arbeit, Wirtschaft und Tourismus|rechts|rahmenlos|200x200px|link=]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gesundheit, Sport &amp;amp; Bewegung&#039;&#039; ist ein Themenfeld des intergrierten Stadtentwicklungsprozesses.&lt;br /&gt;
==Hintergrund und Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
Das städtische Leben beeinflusst in starkem Maße die Gesundheit der Menschen. Das Ziel einer nachhaltigen Stadtentwicklung im Sinne der Leipzig Charta ist es, gesunde Lebensbedingungen zu schaffen, da diese die Grundlage für körperliches und psychisches Wohlbefinden bilden. Dies beinhaltet sowohl die Förderung positiver Gesundheitseinflüsse als auch die Minimierung von Gesundheitsrisiken. Gesundheit ist somit ein wesentlicher Bestandteil der Stadtentwicklung und wird von zahlreichen kommunalen Handlungsfeldern berührt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich lässt sich die Gesundheitsplanung in die Handlungsfelder Gesundheitsförderung und -prävention, medizinische Versorgung sowie ambulante und stationäre Pflege unterteilen. Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung setzen bereits vor der Entstehung von Krankheiten oder Verletzungen an und zielen grundsätzlich auf den Erhalt der Gesundheit ab. Entsprechend befasst sich die Gesundheitsprävention mit der Vermeidung von Krankheiten sowie entsprechender Folgeschäden durch die Reduzierung und frühzeitige Erkennung von Gesundheitsrisiken. Die Gesundheitsförderung hingegen zielt darauf ab, die Gesundheitsressourcen und -potenziale der Menschen zu erhöhen, sodass sie in der Lage sind, ihre individuelle Gesundheit eigenständig zu verbessern. Neben den individuellen Verhaltensweisen nimmt die Gesundheitsförderung zudem die Lebensbedingungen (u.a. Lärm-, Hitze-, Luftschadstoffbelastung) in den Blick. Da Gesundheitsförderung verschiedene Bereiche der Stadtentwicklung betrifft, stellt sie eine ganzheitliche städtische Aufgabe dar. Als Querschnittsthema ist der Ansatz in sämtlichen kommunalen Handlungsfeldern zu integrieren und mitzudenken. Die Stärkung der internen und externen Zusammenarbeit sowie sektorübergreifender Partnerschaften ist entscheidend, um nachhaltige Maßnahmen zur Prävention und Gesundheitsförderung zu entwickeln, die medizinische Versorgung zu verbessern und ein effektives Zusammenspiel aller relevanten Akteure zu gewährleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur Gesundheitsförderung setzen Angebote zur medizinischen Versorgung (u.a. Arztpraxen, Krankenhäuser) sowie Pflegeangebote erst dann an, wenn bereits gesundheitliche Beeinträchtigung bestehen. Als zentrales Instrument zur Abstimmung und Zusammenarbeit aller an der Gesundheitsversorgung und -vorsorge Beteiligten (u.a. Politik, Krankenkassen, Krankenhäuser, Ärzt*innen) dient die Kommunale Gesundheitskonferenz. Sie fungiert als wichtige Schnittstelle zwischen politischen Gremien, der Kommunalverwaltung und den Akteur*innen im Gesundheits- und Sozialbereich. Die Arbeitsschwerpunkte liegen in der Festlegung von gesundheitspolitischen Schwerpunkten sowie der Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesundheitsberichterstattung (GBE) ist ein Instrument zur Information von Politik, Wissenschaft, Akteur*innen des Gesundheitssystems sowie von Bürgerinnen und Bürgern. Sie analysiert, validiert und interpretiert statistische Daten zu Themen wie Sterblichkeit, Krankheitshäufigkeit, gesundheitsrelevante Risikofaktoren und Verhaltensweisen sowie die Nutzung des Gesundheitssystems. Aufgrund der Tatsache, dass die gesundheitliche Situation häufig auch mit der sozialen Lage zusammenhängt, werden auch sozialstrukturelle Daten betrachtet und der Zusammenhang zu bestimmten Gesundheitsdaten analysiert. Die Ergebnisse werden regelmäßig in Berichten zusammengefasst und veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Förderung von Sport und Bewegung und Gesundheitsbildung stellt eine Grundlage für einen gesunden Lebensstil dar und ist daher eng mit dem Thema Gesundheit verbunden. Eine attraktive Sportlandschaft und die Sicherung von Sport-, Spiel- und Freiflächen sind daher entscheidende Elemente einer gesundheitsfördernden Stadtentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberhausen verfügt derzeit über eine im interkommunalen Vergleich gute und vielseitige Ausstattung an Sportstätten- und räumen, darunter 15 städtische Großsporthallen, 37 städtische Turnhallen, 3 städtische Hallenbäder sowie 35 städtische Sportfreianlagen mit teilweise überörtlicher Bedeutung. Die Bürger*innenschaft zeigt ein großes Interesse am Vereinssport, was sich in der Vielzahl formeller Vereine im Stadtgebiet widerspiegelt. Ende des Jahres 2019 existierten in Oberhausen 198 Sportvereine mit etwa 40.000 Mitgliedschaften. Dennoch ist die Mitgliederzahl in den letzten Jahren stark zurückgegangen, was dem allgemeinen bundesweiten Trend entspricht. Stattdessen rückt der nicht oder weniger organisierte Sport zunehmend in den Fokus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stand: April 2022&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leitziele==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Querschnittsbezogene Verankerung des Themas „Gesundheit“ in der Verwaltung&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Querschnittsbezogene Verankerung des Themas „Gesundheit“ in der Verwaltung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Gesundheit eines Menschen ist neben seinem individuellen Verhalten auch wesentlich durch die ihn umgebenden Arbeits-, Wohn- und Lebensbedingungen geprägt. Eine gesundheitsfördernde Stadtentwicklung ist daher nur als querschnittsorientierter und gesamtstädtischer Ansatz zu realisieren. Die Stadt Oberhausen fördert daher die ressortübergreifende Verankerung von Gesundheitsbelangen bei Planungen und Entscheidungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwischen sozialer Benachteiligungen und der Gesundheit der betroffenen Menschen bestehen nachweislich Zusammenhänge. Diese begründen sich sowohl in den unterschiedlichen Wohn-, Arbeits- und Lebensbedingungen als auch in den unterschiedlichen Handlungsmöglichkeiten, die sich im individuellen Gesundheitsbewusstsein und -verhalten widerspiegeln. Die Stadt Oberhausen fördert die gesundheitliche Chancengleichheit für alle Bürger*innen. Alle Menschen sollen die gleichen Chancen haben, gesund zu sein und zu bleiben. Dazu werden gesundheitsbezogene Angebote, Bildungsangebote sowie Aufklärungsmöglichen zielgruppengerecht gestaltet und implementiert Darüber hinaus sollen Umweltbelastungen (z.B. Lärm, Schadstoffe, Lufttemperatur) sowie gesundheitsrelevante Umweltressourcen, wie Parks oder Grünflächen, gerecht im Stadtgebiet verteilt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Reduzierung gesundheitsschädlicher Umweltbelastungen (Lärm, Luft, Temperatur)&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Reduzierung gesundheitsschädlicher Umweltbelastungen (Lärm, Luft, Temperatur)&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Menschen sind stets von verschiedenen Umweltfaktoren umgeben, die sich unweigerlich auf deren Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden auswirken können. Vor allem in urbanen Stadtgebieten mit dichter Bebauung sowie entlang von Verkehrstrassen zeigen sich zum Teil negative gesundheitliche Auswirkungen durch Lärm, Luftschadstoffe oder erhöhte Lufttemperaturen. Durch entsprechende Maßnahmen, unter anderem auf einer städtebaulichen, freiraumplanerischen sowie verkehrsplanerischen Ebene, gilt es, gesundheitsschädliche Umwelteinflüsse auf den Menschen zu reduzieren. Das Ziel Gesundheitsförderung, also die Stärkung von Gesundheit und weniger die Abwehr möglicher Gesundheitsgefahren ist unmittelbar verknüpft mit der Förderung und Entwicklung grüner bzw. blauer Infrastruktur in der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Qualifizierung des formellen und informellen Spiel- und Sportangebotes&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Qualifizierung des formellen und informellen Spiel- und Sportangebotes&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Spiel, Sport und Bewegung sind von großer Bedeutung für die Gesundheit und die körperliche Entwicklung der Bewohner*innen Oberhausens. Darüber hinaus schaffen sie Begegnungs- und Austauschmöglichkeiten und können so den sozialen Zusammenhalt oder den interkulturellen Dialog fördern. Die Stadt Oberhausen entwickelt ihr Spiel- und Sportangebot weiter und schafft seinen Bürger*innen Bewegungsmöglichkeiten für verschiedene Generationen und Nutzer*innengruppen. Dabei werden Sportstätten, formell organisierte Vereine, individuell organisierter Sport sowie auch Veranstaltungen in den Blick genommen. Neben der Anzahl vorhandener Angebote sollen insbesondere qualitative Aspekte in den Blick genommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Sicherung und Ausbau einer bedarfsgerechten Pflegeinfrastruktur&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherung und Ausbau einer bedarfsgerechten Pflegeinfrastruktur&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Teil der kommunalen Daseinsvorsorge stellt die Sicherung einer bedarfsgerechten Pflegeinfrastruktur ein wichtiges Ziel der Stadtentwicklung dar. Insbesondere die Zahl älterer Menschen mit Bedarf nach Unterbringung, Pflege und Betreuung steigt im Zuge des fortschreitenden demografischen Wandels stetig an und stellt die Pflegeinfrastruktur vor Herausforderungen. Durch dezentrale und zugehende Organisation von Angeboten sowie eine verbesserte Koordination und Vernetzung untereinander soll auch in Zukunft eine gute Pflege vor Ort sichergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konzepte mit Bezug zum Themenfeld==&lt;br /&gt;
{{#ask:[[Kategorie:Gesundheit, Sport und Bewegung]]|format=ul}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Räumliche Schwerpunkte und städtische Vorhaben==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Städtische Vorhaben (gem. Vorhabenliste)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/erneuerung_und_ergaenzung_von_gruen-_spiel-_und_sportstrukturen_im_garten_osterfeld.php Erneuerung und Ergänzung von Grün-, Spiel- und Sportstrukturen im Garten Osterfeld]&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/sportstaettenlandschaft-osterfeld-bewegungsinsel.php Sportstättenlandschaft Osterfeld - Errichtung einer kindgerechten Sport- und Bewegungsinsel]&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/sportstaettenlandschaft-osterfeld-umwandlung-heidekirche.php Sportstättenlandschaft Osterfeld - Umwandlung der St. Josef Heide-Kirche in eine Sportkirche]&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/sportstaettenlandschaft-holten.php Sportstättenlandschaft Sterkrade – Emscher Sport- und Bewegungspark Holten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:ExperienceArcgisCom&lt;br /&gt;
|id=ee3a67f3afd54e32b8b2d27668bc06be&lt;br /&gt;
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		<author><name>Katrin</name></author>
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		<title>Gesundheit, Sport und Bewegung</title>
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		<updated>2025-06-03T16:05:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Gesundheit, Sport &amp;amp; Bewegung.png|alternativtext=Icon zum Themenfeld Arbeit, Wirtschaft und Tourismus|rechts|rahmenlos|200x200px|link=]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gesundheit, Sport &amp;amp; Bewegung&#039;&#039; ist ein Themenfeld des intergrierten Stadtentwicklungsprozesses.&lt;br /&gt;
==Hintergrund und Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
Das städtische Leben beeinflusst in starkem Maße die Gesundheit der Menschen. Das Ziel einer nachhaltigen Stadtentwicklung im Sinne der Leipzig Charta ist es, gesunde Lebensbedingungen zu schaffen, da diese die Grundlage für körperliches und psychisches Wohlbefinden bilden. Dies beinhaltet sowohl die Förderung positiver Gesundheitseinflüsse als auch die Minimierung von Gesundheitsrisiken. Gesundheit ist somit ein wesentlicher Bestandteil der Stadtentwicklung und wird von zahlreichen kommunalen Handlungsfeldern berührt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich lässt sich die Gesundheitsplanung in die Handlungsfelder Gesundheitsförderung und -prävention, medizinische Versorgung sowie ambulante und stationäre Pflege unterteilen. Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung setzen bereits vor der Entstehung von Krankheiten oder Verletzungen an und zielen grundsätzlich auf den Erhalt der Gesundheit ab. Entsprechend befasst sich die Gesundheitsprävention mit der Vermeidung von Krankheiten sowie entsprechender Folgeschäden durch die Reduzierung und frühzeitige Erkennung von Gesundheitsrisiken. Die Gesundheitsförderung hingegen zielt darauf ab, die Gesundheitsressourcen und -potenziale der Menschen zu erhöhen, sodass sie in der Lage sind, ihre individuelle Gesundheit eigenständig zu verbessern. Neben den individuellen Verhaltensweisen nimmt die Gesundheitsförderung zudem die Lebensbedingungen (u.a. Lärm-, Hitze-, Luftschadstoffbelastung) in den Blick. Da Gesundheitsförderung verschiedene Bereiche der Stadtentwicklung betrifft, stellt sie eine ganzheitliche städtische Aufgabe dar. Als Querschnittsthema ist der Ansatz in sämtlichen kommunalen Handlungsfeldern zu integrieren und mitzudenken. Die Stärkung der internen und externen Zusammenarbeit sowie sektorübergreifender Partnerschaften ist entscheidend, um nachhaltige Maßnahmen zur Prävention und Gesundheitsförderung zu entwickeln, die medizinische Versorgung zu verbessern und ein effektives Zusammenspiel aller relevanten Akteure zu gewährleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur Gesundheitsförderung setzen Angebote zur medizinischen Versorgung (u.a. Arztpraxen, Krankenhäuser) sowie Pflegeangebote erst dann an, wenn bereits gesundheitliche Beeinträchtigung bestehen. Als zentrales Instrument zur Abstimmung und Zusammenarbeit aller an der Gesundheitsversorgung und -vorsorge Beteiligten (u.a. Politik, Krankenkassen, Krankenhäuser, Ärzt*innen) dient die Kommunale Gesundheitskonferenz. Sie fungiert als wichtige Schnittstelle zwischen politischen Gremien, der Kommunalverwaltung und den Akteur*innen im Gesundheits- und Sozialbereich. Die Arbeitsschwerpunkte liegen in der Festlegung von gesundheitspolitischen Schwerpunkten sowie der Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesundheitsberichterstattung (GBE) ist ein Instrument zur Information von Politik, Wissenschaft, Akteur*innen des Gesundheitssystems sowie von Bürgerinnen und Bürgern. Sie analysiert, validiert und interpretiert statistische Daten zu Themen wie Sterblichkeit, Krankheitshäufigkeit, gesundheitsrelevante Risikofaktoren und Verhaltensweisen sowie die Nutzung des Gesundheitssystems. Aufgrund der Tatsache, dass die gesundheitliche Situation häufig auch mit der sozialen Lage zusammenhängt, werden auch sozialstrukturelle Daten betrachtet und der Zusammenhang zu bestimmten Gesundheitsdaten analysiert. Die Ergebnisse werden regelmäßig in Berichten zusammengefasst und veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Förderung von Sport und Bewegung und Gesundheitsbildung stellt eine Grundlage für einen gesunden Lebensstil dar und ist daher eng mit dem Thema Gesundheit verbunden. Eine attraktive Sportlandschaft und die Sicherung von Sport-, Spiel- und Freiflächen sind daher entscheidende Elemente einer gesundheitsfördernden Stadtentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberhausen verfügt derzeit über eine im interkommunalen Vergleich gute und vielseitige Ausstattung an Sportstätten- und räumen, darunter 15 städtische Großsporthallen, 37 städtische Turnhallen, 3 städtische Hallenbäder sowie 35 städtische Sportfreianlagen mit teilweise überörtlicher Bedeutung. Die Bürger*innenschaft zeigt ein großes Interesse am Vereinssport, was sich in der Vielzahl formeller Vereine im Stadtgebiet widerspiegelt. Ende des Jahres 2019 existierten in Oberhausen 198 Sportvereine mit etwa 40.000 Mitgliedschaften. Dennoch ist die Mitgliederzahl in den letzten Jahren stark zurückgegangen, was dem allgemeinen bundesweiten Trend entspricht. Stattdessen rückt der nicht oder weniger organisierte Sport zunehmend in den Fokus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stand: April 2022&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leitziele==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Querschnittsbezogene Verankerung des Themas „Gesundheit“ in der Verwaltung&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Querschnittsbezogene Verankerung des Themas „Gesundheit“ in der Verwaltung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Gesundheit eines Menschen ist neben seinem individuellen Verhalten auch wesentlich durch die ihn umgebenden Arbeits-, Wohn- und Lebensbedingungen geprägt. Eine gesundheitsfördernde Stadtentwicklung ist daher nur als querschnittsorientierter und gesamtstädtischer Ansatz zu realisieren. Die Stadt Oberhausen fördert daher die ressortübergreifende Verankerung von Gesundheitsbelangen bei Planungen und Entscheidungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwischen sozialer Benachteiligungen und der Gesundheit der betroffenen Menschen bestehen nachweislich Zusammenhänge. Diese begründen sich sowohl in den unterschiedlichen Wohn-, Arbeits- und Lebensbedingungen als auch in den unterschiedlichen Handlungsmöglichkeiten, die sich im individuellen Gesundheitsbewusstsein und -verhalten widerspiegeln. Die Stadt Oberhausen fördert die gesundheitliche Chancengleichheit für alle Bürger*innen. Alle Menschen sollen die gleichen Chancen haben, gesund zu sein und zu bleiben. Dazu werden gesundheitsbezogene Angebote, Bildungsangebote sowie Aufklärungsmöglichen zielgruppengerecht gestaltet und implementiert Darüber hinaus sollen Umweltbelastungen (z.B. Lärm, Schadstoffe, Lufttemperatur) sowie gesundheitsrelevante Umweltressourcen, wie Parks oder Grünflächen, gerecht im Stadtgebiet verteilt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Reduzierung gesundheitsschädlicher Umweltbelastungen (Lärm, Luft, Temperatur)&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Reduzierung gesundheitsschädlicher Umweltbelastungen (Lärm, Luft, Temperatur)&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Menschen sind stets von verschiedenen Umweltfaktoren umgeben, die sich unweigerlich auf deren Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden auswirken können. Vor allem in urbanen Stadtgebieten mit dichter Bebauung sowie entlang von Verkehrstrassen zeigen sich zum Teil negative gesundheitliche Auswirkungen durch Lärm, Luftschadstoffe oder erhöhte Lufttemperaturen. Durch entsprechende Maßnahmen, unter anderem auf einer städtebaulichen, freiraumplanerischen sowie verkehrsplanerischen Ebene, gilt es, gesundheitsschädliche Umwelteinflüsse auf den Menschen zu reduzieren. Das Ziel Gesundheitsförderung, also die Stärkung von Gesundheit und weniger die Abwehr möglicher Gesundheitsgefahren ist unmittelbar verknüpft mit der Förderung und Entwicklung grüner bzw. blauer Infrastruktur in der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Qualifizierung des formellen und informellen Spiel- und Sportangebotes&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Qualifizierung des formellen und informellen Spiel- und Sportangebotes&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Spiel, Sport und Bewegung sind von großer Bedeutung für die Gesundheit und die körperliche Entwicklung der Bewohner*innen Oberhausens. Darüber hinaus schaffen sie Begegnungs- und Austauschmöglichkeiten und können so den sozialen Zusammenhalt oder den interkulturellen Dialog fördern. Die Stadt Oberhausen entwickelt ihr Spiel- und Sportangebot weiter und schafft seinen Bürger*innen Bewegungsmöglichkeiten für verschiedene Generationen und Nutzer*innengruppen. Dabei werden Sportstätten, formell organisierte Vereine, individuell organisierter Sport sowie auch Veranstaltungen in den Blick genommen. Neben der Anzahl vorhandener Angebote sollen insbesondere qualitative Aspekte in den Blick genommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Sicherung und Ausbau einer bedarfsgerechten Pflegeinfrastruktur&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherung und Ausbau einer bedarfsgerechten Pflegeinfrastruktur&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Teil der kommunalen Daseinsvorsorge stellt die Sicherung einer bedarfsgerechten Pflegeinfrastruktur ein wichtiges Ziel der Stadtentwicklung dar. Insbesondere die Zahl älterer Menschen mit Bedarf nach Unterbringung, Pflege und Betreuung steigt im Zuge des fortschreitenden demografischen Wandels stetig an und stellt die Pflegeinfrastruktur vor Herausforderungen. Durch dezentrale und zugehende Organisation von Angeboten sowie eine verbesserte Koordination und Vernetzung untereinander soll auch in Zukunft eine gute Pflege vor Ort sichergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konzepte mit Bezug zum Themenfeld==&lt;br /&gt;
{{#ask:[[Kategorie:Gesundheit, Sport und Bewegung]]|format=ul}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Räumliche Schwerpunkte und städtische Vorhaben==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Städtische Vorhaben (gem. Vorhabenliste)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/erneuerung_und_ergaenzung_von_gruen-_spiel-_und_sportstrukturen_im_garten_osterfeld.php Erneuerung und Ergänzung von Grün-, Spiel- und Sportstrukturen im Garten Osterfeld]&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/sportstaettenlandschaft-osterfeld-bewegungsinsel.php Sportstättenlandschaft Osterfeld - Errichtung einer kindgerechten Sport- und Bewegungsinsel]&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/sportstaettenlandschaft-osterfeld-umwandlung-heidekirche.php Sportstättenlandschaft Osterfeld - Umwandlung der St. Josef Heide-Kirche in eine Sportkirche]&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/sportstaettenlandschaft-holten.php Sportstättenlandschaft Sterkrade – Emscher Sport- und Bewegungspark Holten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:ExperienceArcgisCom&lt;br /&gt;
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		<author><name>Katrin</name></author>
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		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Gesundheit,_Sport_und_Bewegung&amp;diff=2475</id>
		<title>Gesundheit, Sport und Bewegung</title>
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		<updated>2025-06-03T16:04:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Gesundheit, Sport &amp;amp; Bewegung.png|alternativtext=Icon zum Themenfeld Arbeit, Wirtschaft und Tourismus|rechts|rahmenlos|200x200px|link=]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gesundheit, Sport &amp;amp; Bewegung&#039;&#039; ist ein Themenfeld des intergrierten Stadtentwicklungsprozesses.&lt;br /&gt;
==Hintergrund und Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
Das städtische Leben beeinflusst in starkem Maße die Gesundheit der Menschen. Das Ziel einer nachhaltigen Stadtentwicklung im Sinne der Leipzig Charta ist es, gesunde Lebensbedingungen zu schaffen, da diese die Grundlage für körperliches und psychisches Wohlbefinden bilden. Dies beinhaltet sowohl die Förderung positiver Gesundheitseinflüsse als auch die Minimierung von Gesundheitsrisiken. Gesundheit ist somit ein wesentlicher Bestandteil der Stadtentwicklung und wird von zahlreichen kommunalen Handlungsfeldern berührt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich lässt sich die Gesundheitsplanung in die Handlungsfelder Gesundheitsförderung und -prävention, medizinische Versorgung sowie ambulante und stationäre Pflege unterteilen. Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung setzen bereits vor der Entstehung von Krankheiten oder Verletzungen an und zielen grundsätzlich auf den Erhalt der Gesundheit ab. Entsprechend befasst sich die Gesundheitsprävention mit der Vermeidung von Krankheiten sowie entsprechender Folgeschäden durch die Reduzierung und frühzeitige Erkennung von Gesundheitsrisiken. Die Gesundheitsförderung hingegen zielt darauf ab, die Gesundheitsressourcen und -potenziale der Menschen zu erhöhen, sodass sie in der Lage sind, ihre individuelle Gesundheit eigenständig zu verbessern. Neben den individuellen Verhaltensweisen nimmt die Gesundheitsförderung zudem die Lebensbedingungen (u.a. Lärm-, Hitze-, Luftschadstoffbelastung) in den Blick. Da Gesundheitsförderung verschiedene Bereiche der Stadtentwicklung betrifft, stellt sie eine ganzheitliche städtische Aufgabe dar. Als Querschnittsthema ist der Ansatz in sämtlichen kommunalen Handlungsfeldern zu integrieren und mitzudenken. Die Stärkung der internen und externen Zusammenarbeit sowie sektorübergreifender Partnerschaften ist entscheidend, um nachhaltige Maßnahmen zur Prävention und Gesundheitsförderung zu entwickeln, die medizinische Versorgung zu verbessern und ein effektives Zusammenspiel aller relevanten Akteure zu gewährleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur Gesundheitsförderung setzen Angebote zur medizinischen Versorgung (u.a. Arztpraxen, Krankenhäuser) sowie Pflegeangebote erst dann an, wenn bereits gesundheitliche Beeinträchtigung bestehen. Als zentrales Instrument zur Abstimmung und Zusammenarbeit aller an der Gesundheitsversorgung und -vorsorge Beteiligten (u.a. Politik, Krankenkassen, Krankenhäuser, Ärzt*innen) dient die Kommunale Gesundheitskonferenz. Sie fungiert als wichtige Schnittstelle zwischen politischen Gremien, der Kommunalverwaltung und den Akteur*innen im Gesundheits- und Sozialbereich. Die Arbeitsschwerpunkte liegen in der Festlegung von gesundheitspolitischen Schwerpunkten sowie der Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesundheitsberichterstattung (GBE) ist ein Instrument zur Information von Politik, Wissenschaft, Akteur*innen des Gesundheitssystems sowie von Bürgerinnen und Bürgern. Sie analysiert, validiert und interpretiert statistische Daten zu Themen wie Sterblichkeit, Krankheitshäufigkeit, gesundheitsrelevante Risikofaktoren und Verhaltensweisen sowie die Nutzung des Gesundheitssystems. Aufgrund der Tatsache, dass die gesundheitliche Situation häufig auch mit der sozialen Lage zusammenhängt, werden auch sozialstrukturelle Daten betrachtet und der Zusammenhang zu bestimmten Gesundheitsdaten analysiert. Die Ergebnisse werden regelmäßig in Berichten zusammengefasst und veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Förderung von Sport und Bewegung und Gesundheitsbildung stellt eine Grundlage für einen gesunden Lebensstil dar und ist daher eng mit dem Thema Gesundheit verbunden. Eine attraktive Sportlandschaft und die Sicherung von Sport-, Spiel- und Freiflächen sind daher entscheidende Elemente einer gesundheitsfördernden Stadtentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberhausen verfügt derzeit über eine im interkommunalen Vergleich gute und vielseitige Ausstattung an Sportstätten- und räumen, darunter 15 städtische Großsporthallen, 37 städtische Turnhallen, 3 städtische Hallenbäder sowie 35 städtische Sportfreianlagen mit teilweise überörtlicher Bedeutung. Die Bürger*innenschaft zeigt ein großes Interesse am Vereinssport, was sich in der Vielzahl formeller Vereine im Stadtgebiet widerspiegelt. Ende des Jahres 2019 existierten in Oberhausen 198 Sportvereine mit etwa 40.000 Mitgliedschaften. Dennoch ist die Mitgliederzahl in den letzten Jahren stark zurückgegangen, was dem allgemeinen bundesweiten Trend entspricht. Stattdessen rückt der nicht oder weniger organisierte Sport zunehmend in den Fokus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stand: April 2022&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leitziele==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Querschnittsbezogene Verankerung des Themas „Gesundheit“ in der Verwaltung&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Querschnittsbezogene Verankerung des Themas „Gesundheit“ in der Verwaltung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Gesundheit eines Menschen ist neben seinem individuellen Verhalten auch wesentlich durch die ihn umgebenden Arbeits-, Wohn- und Lebensbedingungen geprägt. Eine gesundheitsfördernde Stadtentwicklung ist daher nur als querschnittsorientierter und gesamtstädtischer Ansatz zu realisieren. Die Stadt Oberhausen fördert daher die ressortübergreifende Verankerung von Gesundheitsbelangen bei Planungen und Entscheidungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwischen sozialer Benachteiligungen und der Gesundheit der betroffenen Menschen bestehen nachweislich Zusammenhänge. Diese begründen sich sowohl in den unterschiedlichen Wohn-, Arbeits- und Lebensbedingungen als auch in den unterschiedlichen Handlungsmöglichkeiten, die sich im individuellen Gesundheitsbewusstsein und -verhalten widerspiegeln. Die Stadt Oberhausen fördert die gesundheitliche Chancengleichheit für alle Bürger*innen. Alle Menschen sollen die gleichen Chancen haben, gesund zu sein und zu bleiben. Dazu werden gesundheitsbezogene Angebote, Bildungsangebote sowie Aufklärungsmöglichen zielgruppengerecht gestaltet und implementiert Darüber hinaus sollen Umweltbelastungen (z.B. Lärm, Schadstoffe, Lufttemperatur) sowie gesundheitsrelevante Umweltressourcen, wie Parks oder Grünflächen, gerecht im Stadtgebiet verteilt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Reduzierung gesundheitsschädlicher Umweltbelastungen (Lärm, Luft, Temperatur)&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Reduzierung gesundheitsschädlicher Umweltbelastungen (Lärm, Luft, Temperatur)&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Menschen sind stets von verschiedenen Umweltfaktoren umgeben, die sich unweigerlich auf deren Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden auswirken können. Vor allem in urbanen Stadtgebieten mit dichter Bebauung sowie entlang von Verkehrstrassen zeigen sich zum Teil negative gesundheitliche Auswirkungen durch Lärm, Luftschadstoffe oder erhöhte Lufttemperaturen. Durch entsprechende Maßnahmen, unter anderem auf einer städtebaulichen, freiraumplanerischen sowie verkehrsplanerischen Ebene, gilt es, gesundheitsschädliche Umwelteinflüsse auf den Menschen zu reduzieren. Das Ziel Gesundheitsförderung, also die Stärkung von Gesundheit und weniger die Abwehr möglicher Gesundheitsgefahren ist unmittelbar verknüpft mit der Förderung und Entwicklung grüner bzw. blauer Infrastruktur in der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Qualifizierung des formellen und informellen Spiel- und Sportangebotes&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Qualifizierung des formellen und informellen Spiel- und Sportangebotes&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Spiel, Sport und Bewegung sind von großer Bedeutung für die Gesundheit und die körperliche Entwicklung der Bewohner*innen Oberhausens. Darüber hinaus schaffen sie Begegnungs- und Austauschmöglichkeiten und können so den sozialen Zusammenhalt oder den interkulturellen Dialog fördern. Die Stadt Oberhausen entwickelt ihr Spiel- und Sportangebot weiter und schafft seinen Bürger*innen Bewegungsmöglichkeiten für verschiedene Generationen und Nutzer*innengruppen. Dabei werden Sportstätten, formell organisierte Vereine, individuell organisierter Sport sowie auch Veranstaltungen in den Blick genommen. Neben der Anzahl vorhandener Angebote sollen insbesondere qualitative Aspekte in den Blick genommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Sicherung und Ausbau einer bedarfsgerechten Pflegeinfrastruktur&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherung und Ausbau einer bedarfsgerechten Pflegeinfrastruktur&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Teil der kommunalen Daseinsvorsorge stellt die Sicherung einer bedarfsgerechten Pflegeinfrastruktur ein wichtiges Ziel der Stadtentwicklung dar. Insbesondere die Zahl älterer Menschen mit Bedarf nach Unterbringung, Pflege und Betreuung steigt im Zuge des fortschreitenden demografischen Wandels stetig an und stellt die Pflegeinfrastruktur vor Herausforderungen. Durch dezentrale und zugehende Organisation von Angeboten sowie eine verbesserte Koordination und Vernetzung untereinander soll auch in Zukunft eine gute Pflege vor Ort sichergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Räumliche Schwerpunkte und städtische Vorhaben==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Städtische Vorhaben (gem. Vorhabenliste)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/erneuerung_und_ergaenzung_von_gruen-_spiel-_und_sportstrukturen_im_garten_osterfeld.php Erneuerung und Ergänzung von Grün-, Spiel- und Sportstrukturen im Garten Osterfeld]&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/sportstaettenlandschaft-osterfeld-bewegungsinsel.php Sportstättenlandschaft Osterfeld - Errichtung einer kindgerechten Sport- und Bewegungsinsel]&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/sportstaettenlandschaft-osterfeld-umwandlung-heidekirche.php Sportstättenlandschaft Osterfeld - Umwandlung der St. Josef Heide-Kirche in eine Sportkirche]&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/sportstaettenlandschaft-holten.php Sportstättenlandschaft Sterkrade – Emscher Sport- und Bewegungspark Holten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:ExperienceArcgisCom&lt;br /&gt;
|id=ee3a67f3afd54e32b8b2d27668bc06be&lt;br /&gt;
|width=100%&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konzepte mit Bezug zum Themenfeld==&lt;br /&gt;
{{#ask:[[Kategorie:Gesundheit, Sport und Bewegung]]|format=ul}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katrin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Mobilit%C3%A4t&amp;diff=2474</id>
		<title>Mobilität</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Mobilit%C3%A4t&amp;diff=2474"/>
		<updated>2025-06-03T16:02:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Mobilität.png|alternativtext=Icon zum Themenfeld Arbeit, Wirtschaft und Tourismus|rechts|rahmenlos|200x200px|link=]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mobilität&#039;&#039; ist ein Themenfeld des intergrierten Stadtentwicklungsprozesses.&lt;br /&gt;
==Hintergrund und Ausgangslage==&lt;br /&gt;
„Mobilität“ bezeichnet die Fähigkeit zur Überwindung räumlicher Distanzen und stellt ein Grundbedürfnis des Menschen dar. Sie ermöglicht den Zugang zu Einrichtungen der Daseinsvorsorge, ist Grundlage für Inklusion und gesellschaftlichen Austausch und sichert wirtschaftliche Prosperität. Entsprechend erfüllt Mobilität wichtige Funktionen innerhalb des Stadtraumes und kann entscheidend zur Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig können aber auch Belastungen für die Umwelt und die menschliche Gesundheit durch den entstehenden Verkehr hervorgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer leichten Abnahme der Bevölkerung und einer im Schnitt älter werdenden Gesellschaft hat der PKW-Bestand in Oberhausen während der letzten Jahre deutlich zugenommen und es ist mehr als jeder zweite Oberhausener im Besitz eines Kfz. Wobei insbesondere im Norden der Stadt ein hoher Motorisierungsgrad nachweisbar ist. Diese Dominanz der Autos zeigt sich in der Verkehrsmittelwahl, welche letztmalig im Jahr 2014 erhoben wurde. Bei einem MIV-Anteil von 57,1 % ist der Rad- und Fußverkehrsanteil von 28,5 % im Vergleich mit den bundesweiten Werten unterdurchschnittlich. Dafür liegt der ÖPNV-Anteil mit 14,4 % leicht über dem Durchschnitt. Insbesondere der Weg zum Arbeitsplatz, dienstliche Fahrten und Hol- und Bringverkehre werden mit dem PKW durchgeführt. Der Umweltverbund hat einen hohen Anteil an den Wegezwecken Schule / Ausbildung / Hoch-schule, Einkauf und Freizeit. Seit dem Jahr 2010 ist zudem ein negativer Pendlersaldo für die Stadt Oberhausen zu verzeichnen. Das heißt, es pendeln etwa 7.200 Beschäftigte mehr aus als in die Stadt ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberhausen ist überproportional auf innerörtlichen Straßen durch gebietsfremden Durchgangsverkehr gekennzeichnet. Infolge der polyzentrischen Struktur zwischen den benachbarten Städten sind auf einigen Hauptverkehrsstraßen in Oberhausen deutliche Transitfunktionen festzustellen. Das Stadtgebiet Oberhausens wird durchzogen von einem leistungsfähigen Autobahnnetz (A3, A2, A42, A516 sowie im Süden die A40), das den Durchgangsverkehr aufnimmt. Wichtige Hauptverkehrsstraßen sind die Bundesstraßen B223, B231 sowie die Landesstraßen L21, 155, 215, 287, 450, 511, 621 und 623, die zu großen Teilen nicht in der städtischen Baulast liegen. Das Städtisches Straßennetz mit Zuständigkeit der Kommune untergliedert sich in Vorbehalts- und Nebennetz. Das Hauptstraßennetz ohne überörtlichen Verkehr wird zum Teil zurück bzw. umgebaut. Nach Möglichkeit werden streckenweise die zulässigen Geschwindigkeiten reduziert. Im Nebennetz mit Wohn- und Erschließungsstraßen wird konsequent eine Temporeduzierung (Tempo-30-Zonen, Streckengeschwindigkeit 30 oder verkehrsberuhigte Bereich) umgesetzt. Zur Parkraumlenkung und Reduzierung des Parkverkehrs verfügt die Stadt Oberhausen über eine stadtweite Parkraumbewirtschaftung. Die Erschließung der Ziele für den Autoverkehr, insbesondere den Wirtschafts- und Lieferverkehr ist sichergestellt. Die Entwicklung Oberhausens als Industrie- und Logistikstandort wird durch eine leistungsfähige Infrastruktur gewährleistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schienenpersonennahverkehr gewährleisten Linie des Rhein-Ruhr-Express (RRX5), Regionalexpresslinien, Regionalbahnen und S-Bahn-Linie eine überregionale Anbindung. Im Fernverkehr kommen Leistungen von IC- und ICE-Zügen hinzu. Neben dem Hauptbahnhof als zentralem Knotenpunkt im Bahnverkehr gibt es in Oberhausen die weiteren Bahnhöfe Oberhausen-Sterkrade, Oberhausen-Holten und Oberhausen-Osterfeld Süd. Der auf Duisburger Stadtgebiet gelegene Bahnhof Duisburg-Obermeiderich erschließt überwiegend Teile des Oberhausener Stadtgebietes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bus- und Straßenbahnverkehr werden rund 9 Mio. Fahrplankilometer angeboten. Damit werden in Oberhausen die zweitmeisten Fahrplankilometer pro Kopf im VRR gefahren. Die nächtliche Betriebsruhe dauert von 2.00 bis 4.00 und entfällt am Wochenende. Im Tagesverkehr werden eine Vielzahl von Straßenbahnlinienangeboten, Expressbuslinie, Schnellbuslinien (auch stadtgrenzenübergreifend) und Stadtlinien (auch stadtgrenzenübergreifend) angeboten. Im Nachtnetz verkehren Nachtbuslinien, eine Straßenbahnlinie und der Revierflitzer als on-Demand-Angebot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontenpunkte des Busnetzes sind die Busbahnhöfe am Hauptbahnhof und am Bahnhof Sterkrade. Herzstück des kommunalen ÖPNV ist die sog. ÖPNV-Trasse – eine kombinierte Bus- und Straßenbahnstrecke –, die abseits des allgemeinen Verkehrs eine zügige Verbindung zwischen dem Hauptbahnhof und der Neuen Mitte mit den Zentren von Sterkrade und Osterfeld sicherstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der überwiegende Teil der Haltestelle ist barrierefrei ausgebaut. Viele wichtige Haltestellen verfügen darüber hinaus über eine dynamische Fahrgastinformation. An einem Großteil der Ampelanlagen wird der ÖPNV beschleunigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rad- und Fußverkehrsnetz Oberhausen ist in den letzten Jahren im Zuge von Kanalbau- und Straßenerneuerungsmaßnahmen kontinuierlich ausgebaut und verbessert worden. Dabei sind die Rad- und Fußverkehrsanlagen im Laufe der Jahre stadtweit relativ heterogen nach jeweils geltenden „Regeln der Technik“ ausgebaut worden. Dabei wurde der Schwerpunkt auf den Ausbau des Radwegenetzes gelegt. Entlang der Hauptverkehrsstraßen wurden viele Netzlücken durch den Bau von Radwegen und das Markieren von Radfahr- bzw. Angebotsstreifen geschlossen. Abseits von Straßen gelegene Radwege wurden ausgebaut und schließen z. T. an Wegesysteme der Nachbarstädte an. Neben den Ausbau des Radwegenetzes wird auch die weitere Radverkehrsinfrastruktur (z.B. Radabstellanlagen und Optimierung von Lichtsignalanlagen) ständig ausgebaut. Die Stadt Oberhausen ist zudem bestrebt, die Nahmobilität in den nächsten Jahren verstärkt zu fördern. Hierzu wird neben der intensiveren Förderung des Radverkehrs auch der Fußverkehr verstärkt betrachtet und auf eine barrierefreie Führung des Fußgängers gelegt. Das Ziel besteht darin, den Verkehr in Oberhausen sozialverträglich abzuwickeln und ein gleichberechtigtes Zusammenspiel zwischen allen Verkehrsträgern zu gewährleisten. Nahmobilität kann eine elementare, sogar tragende Rolle für die Mobilität in Oberhausen spielen. Die Stadt Oberhausen ist diesem Ziel mit der Erarbeitung von Nahmobilitätskonzepten für die Bezirke Sterkrade, Alt-Oberhausen und Osterfeld nachgekommen. Die Nahmobilitätskonzepte enthalten eine Reihe von gezielten Maßnahmen zur Förderung des Fuß- und Radverkehrs. Zudem befindet sich ein Radverkehrskonzept in Aufstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Förderung des Umweltverbunds (Fußgängerverkehr, Radverkehr, ÖPNV/Schienennahverkehr) ist in Oberhausen integraler Bestandteil der Stadt- und Verkehrsentwicklungsplanung. Ziel der Stadt Oberhausen ist es, den Stadtverkehr und insbesondere die Nahmobilität umwelt- sowie sozialverträglich zu gestalten und ein gleichberechtigtes Zusammenspiel zwischen allen Verkehrsträgern zu gewährleisten. Allgemein lässt sich festhalten, dass in Zukunft die Vernetzung der Stadtteile untereinander, aber auch die überörtliche Anbindung fortlaufend zu verbessern ist. Im Fokus dieser Überlegungen muss dabei die als gesellschaftliches Ziel anerkannte Verkehrswende, also die Reduzierung von Endenergieverbräuchen und Schadstoffemissionen im Verkehrssektor ohne Einschränkung der individuellen Mobilität, stehen. Zur Unterstützung dieser Ziele ist die Stadt Oberhausen bereits Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e. V. (AGFS) und des Zukunftsnetz Mobilität NRW.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stand: April 2022&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leitziele==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Oberhausen sichert die Teilnahme für alle Nutzergruppen&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Oberhausen sichert die Teilnahme für alle Nutzergruppen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mobilität bildet die Grundlage für eine Teilnahme und Teilhabe am städtischen Leben. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, sicherzustellen, dass alle Bevölkerungsgruppen Zugang zu einem umfassenden Mobilitätsangebot haben. Dies bedeutet nicht nur, die Bedürfnisse verschiedener Nutzergruppen zu berücksichtigen, sondern auch sicherzustellen, dass Mobilität für alle Gesellschaftsgruppen zugänglich ist. Neben der Einbeziehung von gendergerechten Planungsansätzen ist es ebenso wichtig, die Bedürfnisse von Kindern, Jugendlichen, Menschen mit Bewegungseinschränkungen sowie älteren Menschen zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Oberhausen reduziert verkehrsbedingte Belastungen durch Angebotserweiterungen&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Oberhausen reduziert verkehrsbedingte Belastungen durch Angebotserweiterungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oberhausen setzt sich dafür ein, die Mobilitätskultur und die Wahl der Verkehrsmittel zugunsten des Umweltverbunds zu verändern, um die negativen Auswirkungen des Autoverkehrs zu minimieren. Dabei gilt es die Siedlungs- und Verkehrsentwicklungsplanung im Sinne einer Stadt der kurzen Wege auszurichten und das kleinteilige Mobilitätsangebot in den Quartieren zu stärken. Durch den Abbau von Barrieren sollen direkte Verbindungen geschaffen und so die Nutzung von Fahrrädern und das Zufußgehen gefördert werden. Darüber hinaus strebt Oberhausen an, die Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrs weiter zu erhöhen, um dessen Nutzung zu erleichtern. Darüber hinaus soll die Nutzbarkeit des ÖPNVS weiter erhöht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Oberhausen gewährleistet die Effizienz des Verkehrssystems&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Oberhausen gewährleistet die Effizienz des Verkehrssystems&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben der Förderung des Umweltverbundes soll die Effizient des gesamten Verkehrssystems, insbesondere Im Hinblick auf den Kfz-Verkehr, erhalten bleiben. Durch eine bedarfsgerechte und abgewogene Umgestaltung des Verkehrsraums, sowie durch begleitende Maßnahmen wie die Anpassung zulässiger Geschwindigkeiten soll zu einer sicheren und effizienten Nutzung der Straßen führen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der umweltschonenden Abwicklung des Wirtschaftsverkehrs, wobei alternative Logistikkonzepte und der Einsatz elektrisch betriebener Lieferfahrzeuge eine wesentliche Rolle spielen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Oberhausen gestaltet die Mobilität zukunftsfähig&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Oberhausen gestaltet die Mobilität zukunftsfähig&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oberhausen zeigt sich äußerst aufgeschlossen gegenüber technologischen Innovationen in allen Bereichen der Mobilität. Besonders im öffentlichen Nahverkehr kommen digitale Anwendungen zum Einsatz, um Buchungen zu erleichtern und Echtzeitinformationen bereitzustellen. Die Stadt strebt zudem an, das regionale ÖPNV-Netz zu verbessern und gleichzeitig den Einfluss auf stadtübergreifende Verbindungen zu erhalten. Flexible Lösungen wie Just-in-Time-Angebote sollen dabei helfen, Lücken im ÖPNV-Netz zu schließen. Autonomes Fahren wird als vielversprechende Möglichkeit betrachtet, den Bedarf an privaten Fahrzeugen zu verringern und neue Optionen wie Ride-Sharing und autonomes Shuttles zu schaffen. Auch Multi- und Intermodalität für kurze Distanzen werden erforscht, wobei darauf geachtet wird, dass sie Fußgänger und Radfahrer nicht beeinträchtigen. Die Förderung grüner Stadtlogistik, mit Mikrodepots und emissionsfreien Zustellungen, ist ein entscheidender Schritt für eine nachhaltige Mobilität, der eine enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern erfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konzepte mit Bezug zum Themenfeld==&lt;br /&gt;
{{#ask:[[Kategorie:Mobilität]]|format=ul}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Räumliche Schwerpunkte und städtische Vorhaben==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Städtische Vorhaben (gem. Vorhabenliste)&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/masterplan_neue_mitte.php Masterplan Neue Mitte]&lt;br /&gt;
*[https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/machbarkeitsstudie-radschnellweg.php Machbarkeitsstudie für einen Radschnellweg Bottrop - Oberhausen-Osterfeld - Neue Mitte Oberhausen - Alt-Oberhausen - Mülheim-Styrum]&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/fahrradabstellanlagen.php Fahrradabstellanlagen mit integriertem Lastenradverleih für die Anwohner/-innen des Bismarckviertels (DeinRadschuppen)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:ExperienceArcgisCom&lt;br /&gt;
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}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katrin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Mobilit%C3%A4t&amp;diff=2473</id>
		<title>Mobilität</title>
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		<updated>2025-06-03T16:01:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Mobilität.png|alternativtext=Icon zum Themenfeld Arbeit, Wirtschaft und Tourismus|rechts|rahmenlos|200x200px|link=]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mobilität&#039;&#039; ist ein Themenfeld des intergrierten Stadtentwicklungsprozesses.&lt;br /&gt;
==Hintergrund und Ausgangslage==&lt;br /&gt;
„Mobilität“ bezeichnet die Fähigkeit zur Überwindung räumlicher Distanzen und stellt ein Grundbedürfnis des Menschen dar. Sie ermöglicht den Zugang zu Einrichtungen der Daseinsvorsorge, ist Grundlage für Inklusion und gesellschaftlichen Austausch und sichert wirtschaftliche Prosperität. Entsprechend erfüllt Mobilität wichtige Funktionen innerhalb des Stadtraumes und kann entscheidend zur Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig können aber auch Belastungen für die Umwelt und die menschliche Gesundheit durch den entstehenden Verkehr hervorgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer leichten Abnahme der Bevölkerung und einer im Schnitt älter werdenden Gesellschaft hat der PKW-Bestand in Oberhausen während der letzten Jahre deutlich zugenommen und es ist mehr als jeder zweite Oberhausener im Besitz eines Kfz. Wobei insbesondere im Norden der Stadt ein hoher Motorisierungsgrad nachweisbar ist. Diese Dominanz der Autos zeigt sich in der Verkehrsmittelwahl, welche letztmalig im Jahr 2014 erhoben wurde. Bei einem MIV-Anteil von 57,1 % ist der Rad- und Fußverkehrsanteil von 28,5 % im Vergleich mit den bundesweiten Werten unterdurchschnittlich. Dafür liegt der ÖPNV-Anteil mit 14,4 % leicht über dem Durchschnitt. Insbesondere der Weg zum Arbeitsplatz, dienstliche Fahrten und Hol- und Bringverkehre werden mit dem PKW durchgeführt. Der Umweltverbund hat einen hohen Anteil an den Wegezwecken Schule / Ausbildung / Hoch-schule, Einkauf und Freizeit. Seit dem Jahr 2010 ist zudem ein negativer Pendlersaldo für die Stadt Oberhausen zu verzeichnen. Das heißt, es pendeln etwa 7.200 Beschäftigte mehr aus als in die Stadt ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberhausen ist überproportional auf innerörtlichen Straßen durch gebietsfremden Durchgangsverkehr gekennzeichnet. Infolge der polyzentrischen Struktur zwischen den benachbarten Städten sind auf einigen Hauptverkehrsstraßen in Oberhausen deutliche Transitfunktionen festzustellen. Das Stadtgebiet Oberhausens wird durchzogen von einem leistungsfähigen Autobahnnetz (A3, A2, A42, A516 sowie im Süden die A40), das den Durchgangsverkehr aufnimmt. Wichtige Hauptverkehrsstraßen sind die Bundesstraßen B223, B231 sowie die Landesstraßen L21, 155, 215, 287, 450, 511, 621 und 623, die zu großen Teilen nicht in der städtischen Baulast liegen. Das Städtisches Straßennetz mit Zuständigkeit der Kommune untergliedert sich in Vorbehalts- und Nebennetz. Das Hauptstraßennetz ohne überörtlichen Verkehr wird zum Teil zurück bzw. umgebaut. Nach Möglichkeit werden streckenweise die zulässigen Geschwindigkeiten reduziert. Im Nebennetz mit Wohn- und Erschließungsstraßen wird konsequent eine Temporeduzierung (Tempo-30-Zonen, Streckengeschwindigkeit 30 oder verkehrsberuhigte Bereich) umgesetzt. Zur Parkraumlenkung und Reduzierung des Parkverkehrs verfügt die Stadt Oberhausen über eine stadtweite Parkraumbewirtschaftung. Die Erschließung der Ziele für den Autoverkehr, insbesondere den Wirtschafts- und Lieferverkehr ist sichergestellt. Die Entwicklung Oberhausens als Industrie- und Logistikstandort wird durch eine leistungsfähige Infrastruktur gewährleistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schienenpersonennahverkehr gewährleisten Linie des Rhein-Ruhr-Express (RRX5), Regionalexpresslinien, Regionalbahnen und S-Bahn-Linie eine überregionale Anbindung. Im Fernverkehr kommen Leistungen von IC- und ICE-Zügen hinzu. Neben dem Hauptbahnhof als zentralem Knotenpunkt im Bahnverkehr gibt es in Oberhausen die weiteren Bahnhöfe Oberhausen-Sterkrade, Oberhausen-Holten und Oberhausen-Osterfeld Süd. Der auf Duisburger Stadtgebiet gelegene Bahnhof Duisburg-Obermeiderich erschließt überwiegend Teile des Oberhausener Stadtgebietes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bus- und Straßenbahnverkehr werden rund 9 Mio. Fahrplankilometer angeboten. Damit werden in Oberhausen die zweitmeisten Fahrplankilometer pro Kopf im VRR gefahren. Die nächtliche Betriebsruhe dauert von 2.00 bis 4.00 und entfällt am Wochenende. Im Tagesverkehr werden eine Vielzahl von Straßenbahnlinienangeboten, Expressbuslinie, Schnellbuslinien (auch stadtgrenzenübergreifend) und Stadtlinien (auch stadtgrenzenübergreifend) angeboten. Im Nachtnetz verkehren Nachtbuslinien, eine Straßenbahnlinie und der Revierflitzer als on-Demand-Angebot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontenpunkte des Busnetzes sind die Busbahnhöfe am Hauptbahnhof und am Bahnhof Sterkrade. Herzstück des kommunalen ÖPNV ist die sog. ÖPNV-Trasse – eine kombinierte Bus- und Straßenbahnstrecke –, die abseits des allgemeinen Verkehrs eine zügige Verbindung zwischen dem Hauptbahnhof und der Neuen Mitte mit den Zentren von Sterkrade und Osterfeld sicherstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der überwiegende Teil der Haltestelle ist barrierefrei ausgebaut. Viele wichtige Haltestellen verfügen darüber hinaus über eine dynamische Fahrgastinformation. An einem Großteil der Ampelanlagen wird der ÖPNV beschleunigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rad- und Fußverkehrsnetz Oberhausen ist in den letzten Jahren im Zuge von Kanalbau- und Straßenerneuerungsmaßnahmen kontinuierlich ausgebaut und verbessert worden. Dabei sind die Rad- und Fußverkehrsanlagen im Laufe der Jahre stadtweit relativ heterogen nach jeweils geltenden „Regeln der Technik“ ausgebaut worden. Dabei wurde der Schwerpunkt auf den Ausbau des Radwegenetzes gelegt. Entlang der Hauptverkehrsstraßen wurden viele Netzlücken durch den Bau von Radwegen und das Markieren von Radfahr- bzw. Angebotsstreifen geschlossen. Abseits von Straßen gelegene Radwege wurden ausgebaut und schließen z. T. an Wegesysteme der Nachbarstädte an. Neben den Ausbau des Radwegenetzes wird auch die weitere Radverkehrsinfrastruktur (z.B. Radabstellanlagen und Optimierung von Lichtsignalanlagen) ständig ausgebaut. Die Stadt Oberhausen ist zudem bestrebt, die Nahmobilität in den nächsten Jahren verstärkt zu fördern. Hierzu wird neben der intensiveren Förderung des Radverkehrs auch der Fußverkehr verstärkt betrachtet und auf eine barrierefreie Führung des Fußgängers gelegt. Das Ziel besteht darin, den Verkehr in Oberhausen sozialverträglich abzuwickeln und ein gleichberechtigtes Zusammenspiel zwischen allen Verkehrsträgern zu gewährleisten. Nahmobilität kann eine elementare, sogar tragende Rolle für die Mobilität in Oberhausen spielen. Die Stadt Oberhausen ist diesem Ziel mit der Erarbeitung von Nahmobilitätskonzepten für die Bezirke Sterkrade, Alt-Oberhausen und Osterfeld nachgekommen. Die Nahmobilitätskonzepte enthalten eine Reihe von gezielten Maßnahmen zur Förderung des Fuß- und Radverkehrs. Zudem befindet sich ein Radverkehrskonzept in Aufstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Förderung des Umweltverbunds (Fußgängerverkehr, Radverkehr, ÖPNV/Schienennahverkehr) ist in Oberhausen integraler Bestandteil der Stadt- und Verkehrsentwicklungsplanung. Ziel der Stadt Oberhausen ist es, den Stadtverkehr und insbesondere die Nahmobilität umwelt- sowie sozialverträglich zu gestalten und ein gleichberechtigtes Zusammenspiel zwischen allen Verkehrsträgern zu gewährleisten. Allgemein lässt sich festhalten, dass in Zukunft die Vernetzung der Stadtteile untereinander, aber auch die überörtliche Anbindung fortlaufend zu verbessern ist. Im Fokus dieser Überlegungen muss dabei die als gesellschaftliches Ziel anerkannte Verkehrswende, also die Reduzierung von Endenergieverbräuchen und Schadstoffemissionen im Verkehrssektor ohne Einschränkung der individuellen Mobilität, stehen. Zur Unterstützung dieser Ziele ist die Stadt Oberhausen bereits Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e. V. (AGFS) und des Zukunftsnetz Mobilität NRW.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stand: April 2022&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leitziele==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Oberhausen sichert die Teilnahme für alle Nutzergruppen&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Oberhausen sichert die Teilnahme für alle Nutzergruppen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mobilität bildet die Grundlage für eine Teilnahme und Teilhabe am städtischen Leben. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, sicherzustellen, dass alle Bevölkerungsgruppen Zugang zu einem umfassenden Mobilitätsangebot haben. Dies bedeutet nicht nur, die Bedürfnisse verschiedener Nutzergruppen zu berücksichtigen, sondern auch sicherzustellen, dass Mobilität für alle Gesellschaftsgruppen zugänglich ist. Neben der Einbeziehung von gendergerechten Planungsansätzen ist es ebenso wichtig, die Bedürfnisse von Kindern, Jugendlichen, Menschen mit Bewegungseinschränkungen sowie älteren Menschen zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
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Oberhausen setzt sich dafür ein, die Mobilitätskultur und die Wahl der Verkehrsmittel zugunsten des Umweltverbunds zu verändern, um die negativen Auswirkungen des Autoverkehrs zu minimieren. Dabei gilt es die Siedlungs- und Verkehrsentwicklungsplanung im Sinne einer Stadt der kurzen Wege auszurichten und das kleinteilige Mobilitätsangebot in den Quartieren zu stärken. Durch den Abbau von Barrieren sollen direkte Verbindungen geschaffen und so die Nutzung von Fahrrädern und das Zufußgehen gefördert werden. Darüber hinaus strebt Oberhausen an, die Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrs weiter zu erhöhen, um dessen Nutzung zu erleichtern. Darüber hinaus soll die Nutzbarkeit des ÖPNVS weiter erhöht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Oberhausen gewährleistet die Effizienz des Verkehrssystems&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Oberhausen gewährleistet die Effizienz des Verkehrssystems&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben der Förderung des Umweltverbundes soll die Effizient des gesamten Verkehrssystems, insbesondere Im Hinblick auf den Kfz-Verkehr, erhalten bleiben. Durch eine bedarfsgerechte und abgewogene Umgestaltung des Verkehrsraums, sowie durch begleitende Maßnahmen wie die Anpassung zulässiger Geschwindigkeiten soll zu einer sicheren und effizienten Nutzung der Straßen führen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der umweltschonenden Abwicklung des Wirtschaftsverkehrs, wobei alternative Logistikkonzepte und der Einsatz elektrisch betriebener Lieferfahrzeuge eine wesentliche Rolle spielen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Oberhausen gestaltet die Mobilität zukunftsfähig&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Oberhausen gestaltet die Mobilität zukunftsfähig&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oberhausen zeigt sich äußerst aufgeschlossen gegenüber technologischen Innovationen in allen Bereichen der Mobilität. Besonders im öffentlichen Nahverkehr kommen digitale Anwendungen zum Einsatz, um Buchungen zu erleichtern und Echtzeitinformationen bereitzustellen. Die Stadt strebt zudem an, das regionale ÖPNV-Netz zu verbessern und gleichzeitig den Einfluss auf stadtübergreifende Verbindungen zu erhalten. Flexible Lösungen wie Just-in-Time-Angebote sollen dabei helfen, Lücken im ÖPNV-Netz zu schließen. Autonomes Fahren wird als vielversprechende Möglichkeit betrachtet, den Bedarf an privaten Fahrzeugen zu verringern und neue Optionen wie Ride-Sharing und autonomes Shuttles zu schaffen. Auch Multi- und Intermodalität für kurze Distanzen werden erforscht, wobei darauf geachtet wird, dass sie Fußgänger und Radfahrer nicht beeinträchtigen. Die Förderung grüner Stadtlogistik, mit Mikrodepots und emissionsfreien Zustellungen, ist ein entscheidender Schritt für eine nachhaltige Mobilität, der eine enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern erfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konzepte mit Bezug zum Themenfeld==&lt;br /&gt;
{{#ask:[[Kategorie:Mobilität]]|format=ul}}&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Räumliche Schwerpunkte und städtische Vorhaben==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Städtische Vorhaben (gem. Vorhabenliste)&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/masterplan_neue_mitte.php Masterplan Neue Mitte]&lt;br /&gt;
*[https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/machbarkeitsstudie-radschnellweg.php Machbarkeitsstudie für einen Radschnellweg Bottrop - Oberhausen-Osterfeld - Neue Mitte Oberhausen - Alt-Oberhausen - Mülheim-Styrum]&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/fahrradabstellanlagen.php Fahrradabstellanlagen mit integriertem Lastenradverleih für die Anwohner/-innen des Bismarckviertels (DeinRadschuppen)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:ExperienceArcgisCom&lt;br /&gt;
|id=795a760a1d65461ead403526417abac8&lt;br /&gt;
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}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katrin</name></author>
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	<entry>
		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Mobilit%C3%A4t&amp;diff=2472</id>
		<title>Mobilität</title>
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		<updated>2025-06-03T16:00:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: /* Räumliche Schwerpunkte und städtische Vorhaben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Mobilität.png|alternativtext=Icon zum Themenfeld Arbeit, Wirtschaft und Tourismus|rechts|rahmenlos|200x200px|link=]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mobilität&#039;&#039; ist ein Themenfeld des intergrierten Stadtentwicklungsprozesses.&lt;br /&gt;
==Hintergrund und Ausgangslage==&lt;br /&gt;
„Mobilität“ bezeichnet die Fähigkeit zur Überwindung räumlicher Distanzen und stellt ein Grundbedürfnis des Menschen dar. Sie ermöglicht den Zugang zu Einrichtungen der Daseinsvorsorge, ist Grundlage für Inklusion und gesellschaftlichen Austausch und sichert wirtschaftliche Prosperität. Entsprechend erfüllt Mobilität wichtige Funktionen innerhalb des Stadtraumes und kann entscheidend zur Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig können aber auch Belastungen für die Umwelt und die menschliche Gesundheit durch den entstehenden Verkehr hervorgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer leichten Abnahme der Bevölkerung und einer im Schnitt älter werdenden Gesellschaft hat der PKW-Bestand in Oberhausen während der letzten Jahre deutlich zugenommen und es ist mehr als jeder zweite Oberhausener im Besitz eines Kfz. Wobei insbesondere im Norden der Stadt ein hoher Motorisierungsgrad nachweisbar ist. Diese Dominanz der Autos zeigt sich in der Verkehrsmittelwahl, welche letztmalig im Jahr 2014 erhoben wurde. Bei einem MIV-Anteil von 57,1 % ist der Rad- und Fußverkehrsanteil von 28,5 % im Vergleich mit den bundesweiten Werten unterdurchschnittlich. Dafür liegt der ÖPNV-Anteil mit 14,4 % leicht über dem Durchschnitt. Insbesondere der Weg zum Arbeitsplatz, dienstliche Fahrten und Hol- und Bringverkehre werden mit dem PKW durchgeführt. Der Umweltverbund hat einen hohen Anteil an den Wegezwecken Schule / Ausbildung / Hoch-schule, Einkauf und Freizeit. Seit dem Jahr 2010 ist zudem ein negativer Pendlersaldo für die Stadt Oberhausen zu verzeichnen. Das heißt, es pendeln etwa 7.200 Beschäftigte mehr aus als in die Stadt ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberhausen ist überproportional auf innerörtlichen Straßen durch gebietsfremden Durchgangsverkehr gekennzeichnet. Infolge der polyzentrischen Struktur zwischen den benachbarten Städten sind auf einigen Hauptverkehrsstraßen in Oberhausen deutliche Transitfunktionen festzustellen. Das Stadtgebiet Oberhausens wird durchzogen von einem leistungsfähigen Autobahnnetz (A3, A2, A42, A516 sowie im Süden die A40), das den Durchgangsverkehr aufnimmt. Wichtige Hauptverkehrsstraßen sind die Bundesstraßen B223, B231 sowie die Landesstraßen L21, 155, 215, 287, 450, 511, 621 und 623, die zu großen Teilen nicht in der städtischen Baulast liegen. Das Städtisches Straßennetz mit Zuständigkeit der Kommune untergliedert sich in Vorbehalts- und Nebennetz. Das Hauptstraßennetz ohne überörtlichen Verkehr wird zum Teil zurück bzw. umgebaut. Nach Möglichkeit werden streckenweise die zulässigen Geschwindigkeiten reduziert. Im Nebennetz mit Wohn- und Erschließungsstraßen wird konsequent eine Temporeduzierung (Tempo-30-Zonen, Streckengeschwindigkeit 30 oder verkehrsberuhigte Bereich) umgesetzt. Zur Parkraumlenkung und Reduzierung des Parkverkehrs verfügt die Stadt Oberhausen über eine stadtweite Parkraumbewirtschaftung. Die Erschließung der Ziele für den Autoverkehr, insbesondere den Wirtschafts- und Lieferverkehr ist sichergestellt. Die Entwicklung Oberhausens als Industrie- und Logistikstandort wird durch eine leistungsfähige Infrastruktur gewährleistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schienenpersonennahverkehr gewährleisten Linie des Rhein-Ruhr-Express (RRX5), Regionalexpresslinien, Regionalbahnen und S-Bahn-Linie eine überregionale Anbindung. Im Fernverkehr kommen Leistungen von IC- und ICE-Zügen hinzu. Neben dem Hauptbahnhof als zentralem Knotenpunkt im Bahnverkehr gibt es in Oberhausen die weiteren Bahnhöfe Oberhausen-Sterkrade, Oberhausen-Holten und Oberhausen-Osterfeld Süd. Der auf Duisburger Stadtgebiet gelegene Bahnhof Duisburg-Obermeiderich erschließt überwiegend Teile des Oberhausener Stadtgebietes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bus- und Straßenbahnverkehr werden rund 9 Mio. Fahrplankilometer angeboten. Damit werden in Oberhausen die zweitmeisten Fahrplankilometer pro Kopf im VRR gefahren. Die nächtliche Betriebsruhe dauert von 2.00 bis 4.00 und entfällt am Wochenende. Im Tagesverkehr werden eine Vielzahl von Straßenbahnlinienangeboten, Expressbuslinie, Schnellbuslinien (auch stadtgrenzenübergreifend) und Stadtlinien (auch stadtgrenzenübergreifend) angeboten. Im Nachtnetz verkehren Nachtbuslinien, eine Straßenbahnlinie und der Revierflitzer als on-Demand-Angebot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontenpunkte des Busnetzes sind die Busbahnhöfe am Hauptbahnhof und am Bahnhof Sterkrade. Herzstück des kommunalen ÖPNV ist die sog. ÖPNV-Trasse – eine kombinierte Bus- und Straßenbahnstrecke –, die abseits des allgemeinen Verkehrs eine zügige Verbindung zwischen dem Hauptbahnhof und der Neuen Mitte mit den Zentren von Sterkrade und Osterfeld sicherstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der überwiegende Teil der Haltestelle ist barrierefrei ausgebaut. Viele wichtige Haltestellen verfügen darüber hinaus über eine dynamische Fahrgastinformation. An einem Großteil der Ampelanlagen wird der ÖPNV beschleunigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rad- und Fußverkehrsnetz Oberhausen ist in den letzten Jahren im Zuge von Kanalbau- und Straßenerneuerungsmaßnahmen kontinuierlich ausgebaut und verbessert worden. Dabei sind die Rad- und Fußverkehrsanlagen im Laufe der Jahre stadtweit relativ heterogen nach jeweils geltenden „Regeln der Technik“ ausgebaut worden. Dabei wurde der Schwerpunkt auf den Ausbau des Radwegenetzes gelegt. Entlang der Hauptverkehrsstraßen wurden viele Netzlücken durch den Bau von Radwegen und das Markieren von Radfahr- bzw. Angebotsstreifen geschlossen. Abseits von Straßen gelegene Radwege wurden ausgebaut und schließen z. T. an Wegesysteme der Nachbarstädte an. Neben den Ausbau des Radwegenetzes wird auch die weitere Radverkehrsinfrastruktur (z.B. Radabstellanlagen und Optimierung von Lichtsignalanlagen) ständig ausgebaut. Die Stadt Oberhausen ist zudem bestrebt, die Nahmobilität in den nächsten Jahren verstärkt zu fördern. Hierzu wird neben der intensiveren Förderung des Radverkehrs auch der Fußverkehr verstärkt betrachtet und auf eine barrierefreie Führung des Fußgängers gelegt. Das Ziel besteht darin, den Verkehr in Oberhausen sozialverträglich abzuwickeln und ein gleichberechtigtes Zusammenspiel zwischen allen Verkehrsträgern zu gewährleisten. Nahmobilität kann eine elementare, sogar tragende Rolle für die Mobilität in Oberhausen spielen. Die Stadt Oberhausen ist diesem Ziel mit der Erarbeitung von Nahmobilitätskonzepten für die Bezirke Sterkrade, Alt-Oberhausen und Osterfeld nachgekommen. Die Nahmobilitätskonzepte enthalten eine Reihe von gezielten Maßnahmen zur Förderung des Fuß- und Radverkehrs. Zudem befindet sich ein Radverkehrskonzept in Aufstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Förderung des Umweltverbunds (Fußgängerverkehr, Radverkehr, ÖPNV/Schienennahverkehr) ist in Oberhausen integraler Bestandteil der Stadt- und Verkehrsentwicklungsplanung. Ziel der Stadt Oberhausen ist es, den Stadtverkehr und insbesondere die Nahmobilität umwelt- sowie sozialverträglich zu gestalten und ein gleichberechtigtes Zusammenspiel zwischen allen Verkehrsträgern zu gewährleisten. Allgemein lässt sich festhalten, dass in Zukunft die Vernetzung der Stadtteile untereinander, aber auch die überörtliche Anbindung fortlaufend zu verbessern ist. Im Fokus dieser Überlegungen muss dabei die als gesellschaftliches Ziel anerkannte Verkehrswende, also die Reduzierung von Endenergieverbräuchen und Schadstoffemissionen im Verkehrssektor ohne Einschränkung der individuellen Mobilität, stehen. Zur Unterstützung dieser Ziele ist die Stadt Oberhausen bereits Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e. V. (AGFS) und des Zukunftsnetz Mobilität NRW.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stand: April 2022&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leitziele==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Oberhausen sichert die Teilnahme für alle Nutzergruppen&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Oberhausen sichert die Teilnahme für alle Nutzergruppen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mobilität bildet die Grundlage für eine Teilnahme und Teilhabe am städtischen Leben. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, sicherzustellen, dass alle Bevölkerungsgruppen Zugang zu einem umfassenden Mobilitätsangebot haben. Dies bedeutet nicht nur, die Bedürfnisse verschiedener Nutzergruppen zu berücksichtigen, sondern auch sicherzustellen, dass Mobilität für alle Gesellschaftsgruppen zugänglich ist. Neben der Einbeziehung von gendergerechten Planungsansätzen ist es ebenso wichtig, die Bedürfnisse von Kindern, Jugendlichen, Menschen mit Bewegungseinschränkungen sowie älteren Menschen zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Oberhausen reduziert verkehrsbedingte Belastungen durch Angebotserweiterungen&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Oberhausen reduziert verkehrsbedingte Belastungen durch Angebotserweiterungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oberhausen setzt sich dafür ein, die Mobilitätskultur und die Wahl der Verkehrsmittel zugunsten des Umweltverbunds zu verändern, um die negativen Auswirkungen des Autoverkehrs zu minimieren. Dabei gilt es die Siedlungs- und Verkehrsentwicklungsplanung im Sinne einer Stadt der kurzen Wege auszurichten und das kleinteilige Mobilitätsangebot in den Quartieren zu stärken. Durch den Abbau von Barrieren sollen direkte Verbindungen geschaffen und so die Nutzung von Fahrrädern und das Zufußgehen gefördert werden. Darüber hinaus strebt Oberhausen an, die Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrs weiter zu erhöhen, um dessen Nutzung zu erleichtern. Darüber hinaus soll die Nutzbarkeit des ÖPNVS weiter erhöht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Oberhausen gewährleistet die Effizienz des Verkehrssystems&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Oberhausen gewährleistet die Effizienz des Verkehrssystems&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben der Förderung des Umweltverbundes soll die Effizient des gesamten Verkehrssystems, insbesondere Im Hinblick auf den Kfz-Verkehr, erhalten bleiben. Durch eine bedarfsgerechte und abgewogene Umgestaltung des Verkehrsraums, sowie durch begleitende Maßnahmen wie die Anpassung zulässiger Geschwindigkeiten soll zu einer sicheren und effizienten Nutzung der Straßen führen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der umweltschonenden Abwicklung des Wirtschaftsverkehrs, wobei alternative Logistikkonzepte und der Einsatz elektrisch betriebener Lieferfahrzeuge eine wesentliche Rolle spielen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Oberhausen gestaltet die Mobilität zukunftsfähig&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Oberhausen gestaltet die Mobilität zukunftsfähig&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oberhausen zeigt sich äußerst aufgeschlossen gegenüber technologischen Innovationen in allen Bereichen der Mobilität. Besonders im öffentlichen Nahverkehr kommen digitale Anwendungen zum Einsatz, um Buchungen zu erleichtern und Echtzeitinformationen bereitzustellen. Die Stadt strebt zudem an, das regionale ÖPNV-Netz zu verbessern und gleichzeitig den Einfluss auf stadtübergreifende Verbindungen zu erhalten. Flexible Lösungen wie Just-in-Time-Angebote sollen dabei helfen, Lücken im ÖPNV-Netz zu schließen. Autonomes Fahren wird als vielversprechende Möglichkeit betrachtet, den Bedarf an privaten Fahrzeugen zu verringern und neue Optionen wie Ride-Sharing und autonomes Shuttles zu schaffen. Auch Multi- und Intermodalität für kurze Distanzen werden erforscht, wobei darauf geachtet wird, dass sie Fußgänger und Radfahrer nicht beeinträchtigen. Die Förderung grüner Stadtlogistik, mit Mikrodepots und emissionsfreien Zustellungen, ist ein entscheidender Schritt für eine nachhaltige Mobilität, der eine enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern erfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Räumliche Schwerpunkte und städtische Vorhaben==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Städtische Vorhaben (gem. Vorhabenliste)&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/masterplan_neue_mitte.php Masterplan Neue Mitte]&lt;br /&gt;
*[https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/machbarkeitsstudie-radschnellweg.php Machbarkeitsstudie für einen Radschnellweg Bottrop - Oberhausen-Osterfeld - Neue Mitte Oberhausen - Alt-Oberhausen - Mülheim-Styrum]&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/fahrradabstellanlagen.php Fahrradabstellanlagen mit integriertem Lastenradverleih für die Anwohner/-innen des Bismarckviertels (DeinRadschuppen)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:ExperienceArcgisCom&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konzepte mit Bezug zum Themenfeld==&lt;br /&gt;
{{#ask:[[Kategorie:Mobilität]]|format=ul}}&lt;br /&gt;
*&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katrin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Stadtstruktur_%26_Stadtgestalt&amp;diff=2471</id>
		<title>Stadtstruktur &amp; Stadtgestalt</title>
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		<updated>2025-06-03T15:56:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: /* Konzepte mit Bezug zum Themenfeld */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Stadtstruktur und Stadtgestalt.png|alternativtext=Icon zum Themenfeld Arbeit, Wirtschaft und Tourismus|rechts|rahmenlos|200x200px|link=]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stadtstruktur &amp;amp; Stadtgestalt&#039;&#039; ist ein Themenfeld des intergrierten Stadtentwicklungsprozesses.&lt;br /&gt;
==Hintergrund und Ausgangslage==&lt;br /&gt;
Oberhausen befindet sich im westlichen Ruhrgebiet und ist landesplanerisch als Mittelzentrum ausgewiesen. Infolge der kommunalen Neugliederung im Ruhrgebiet im Jahr 1929 ist Oberhausen durch eine polyzentrale Siedlungsstruktur mit den Zentren Alt-Oberhausen, Sterkrade und Osterfeld geprägt. Im Zuge des Aufschwungs der Montanindustrie entstanden zahlreiche neue Industrieanlagen und Verkehrswege, die als Zäsuren das Stadtgebiet durchzogen haben und heute weitgehend überwunden sind. Neben den gewachsenen Stadtzentren wurde Mitte der 90er-Jahre mit der Neuen Mitte ein weiteres Zentrum auf ehemaligen Industriebrachen entwickelt, welches die Stadtteile miteinander verbinden sollte. Neben dem Westfield Centro, dem größten Einkaufzentrum Deutschlands, umfasst die Neue Mitte auch weitere gewerbliche, kulturelle sowie Freizeitnutzungen und entfaltet als beispielhaftes Projekt für den Strukturwandel im Ruhrgebiet auch überregionale Strahlkraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt weist Oberhausen mit 2.726 Einwohner*innen pro km² eine im landesweiten Vergleich hohe Bevölkerungsdichte auf. Die Siedlungsstruktur Oberhausens lässt sich wie folgt charakterisieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die nördlich gelegenen Stadtteile Holten, Barmingholten, Schmachtendorf, Walsumermark und Königshardt sind durch lockere bauliche Struktur geprägt. Die Siedlungsgebiete, die zu großen Teilen mit Ein- und Zweifamilienhäusern bebaut sind, sind von großflächigen Grünbereichen umgeben, die nach Norden Anschluss an den Natur- und Erholungsraum der Kirchheller Heide und Hiesfelder Wald haben.&lt;br /&gt;
* Die im Westen gelegenen Stadtteile Buschhausen, Schwarze Heide und Biefang weisen zum Teil noch kleinteilige Strukturen auf, sind aber auch durch große Gewerbe- und Industrieflächen geprägt.&lt;br /&gt;
* Die zentral gelegenen Stadtteile Sterkrade und Osterfeld sind insbesondere in den Innenstadtbereichen relativ stark verdichtet. Zu den Rändern lockern die Bebauungsstrukturen auf. In den nordwestlich angrenzenden Stadtteilen Tackenberg und Klosterhardt sind teilweise Geschosswohnungsbau, aber auch Ein- und Zweifamilienhaussiedlungen vorzufinden. Eine Grüngliederung der Stadtteile erfolgt vor allem durch die Bachtäler des Reinersbachs, des Alsbachs und des Elpenbachs, die als Grünelemente vom Rand in den Kernbereich hineinragen.&lt;br /&gt;
* Die Zone entlang des Rhein-Herne-Kanals und der Emscher ist durch die begleitenden Grünflächen und durch den Bereich der Neuen Mitte Oberhausen geprägt. Die Neue Mitte stellt mit dem Einkaufszentrum Westfield Centro, den Freizeiteinrichtungen und den Gewerbe- und Dienstleistungsbereichen das herausragende Beispiel für den Strukturwandel in Oberhausen dar. Im Rahmen des Masterplans Neue Mitte wird die strategische Entwicklung der Neuen Mitte weitergedacht. Diese sieht eine Ergänzung der Neuen Mitte um eine wohnbauliche Nutzung auf den Flächen des ehemaligen Stahlwerksgeländes sowie dem angrenzenden NEWAG-Gelände vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der südliche Teil der Stadt Oberhausen ist durch den Kernbereich von Alt-Oberhausen mit seinem schachbrettartigen Straßengrundriss und seiner stark verdichteten Bebauung sowie den angrenzenden, zum Teil gründerzeitlich strukturierten, Wohngebieten im Bereich Oberhausen-Ost geprägt. In den Bereichen Alstaden, Styrum und Dümpten ist die Bebauungsstruktur etwas lockerer und teilweise durch eine Ein- und Zweifamilienhausbebauung gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stand: April 2022&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Sozialräume und Sozialquartiere.jpg|ohne|mini|Sozialräume und Sozialquartiere]]&lt;br /&gt;
==Leitziele==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Erhalt der Polyzentralität&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Erhalt der Polyzentralität&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oberhausen ist durch eine polyzentrale Siedlungsstruktur mit den „gewachsenen“ Zentren Alt-Oberhausen, Osterfeld und Sterkrade sowie darüber hinaus der „Neuen Mitte“ geprägt. Die vierpolige Struktur der Stadt sowie seiner Stadtteile – vom Dorf bis zum urbanen Zentrum – soll weiter erhalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Innen- vor Außenentwicklung&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Innen- vor Außenentwicklung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Flächenentwicklung folgt in Oberhausen dem Leitbild „Innen- vor Außenentwicklung“. Neuer Wohnraum oder gewerbliche Nutzungen werden vorrangig innerhalb der vorhandenen Siedlungsbereiche ausgewiesen. Dieses Vorgehen bringt verschiedene ökologische, wirtschaftliche, soziale als auch gestalterische Vorteile mit sich. Neben der Reduzierung des Flächenverbrauchs werden vorhandene Infrastrukturen besser ausgelastet, die Durchmischung der Quartiere gefördert und die innerstädtischen Zentren belebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Erhalt und Ausbau der kleinräumigen Funktionsmischung&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Erhalt und Ausbau der kleinräumigen Funktionsmischung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ziel einer kleinräumigen funktionalen Mischung folgt dem städtebaulichen Leitbild einer „Stadt der kurzen Wege“. Flächen für verschiedene Funktionen (u.a. Handel, Wohnen, Erholung, Dienstleistungen, Bildung, Kultur) sollen im Raum möglichst eng neben bzw. übereinanderliegen und den Bewohner*innen Zugang zu vielfältigen Nutzungen ermöglichen. Durch eine Funktionsmischung wird bei entsprechender baulicher Dichte der Verkehr reduziert, gesellschaftliche Teilhabe für mobilitätseingeschränkte Menschen erhöht und zu einer Vitalisierung der Zentren beigetragen. Dabei ist die gegenseitige Verträglichkeit der Nutzungen zu berücksichtigen und negative Einflüsse sind möglichst gering zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Denkmalschutz, Erhalt historischer Bausubstanz&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Denkmalschutz, Erhalt historischer Bausubstanz&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Oberhausener Stadtgebiet befinden sich zahlreiche Bauwerke mit historischem Wert, die es nicht allein aufgrund des Denkmalschutzes zu bewahren gilt. Baudenkmäler wie der Gasometer, der Hauptbahnhof oder die Siedlung Eisenheim sind heute für die Bewohner*innen identitätsstiftende Stadtbausteine und prägen das Stadtbild maßgeblich. Aber auch die weiteren Gebäude, wie das alte Rathaus, das Bauensemble am Friedensplatz, das alte Arbeitsamt, das Bert-Brecht-Haus, das Hochhaus an die Friedrich-Karl-Straße, das Finanz- und Gesundheitsamt, die Hans-Böckler-Schule oder aber die Siedlung Gustavstraße machen deutlich, wie zahlreich und vielfältig die historische Bausubstanz in Oberhausen ist.&lt;br /&gt;
Neben Gebäuden weist Oberhausen auch verschiedene historische Gartenanlagen auf. Der aufgelockerte Stadtkern von Alt-Oberhausen mit seinen zahlreichen Grünflächen ist heute von dem Anfang des 20. Jahrhunderts verfolgten Gedankens einer „Parkstadt Oberhausen“ geprägt. Die Stadt sollte demnach als ein großer Park angelegt werden, der eine Einheit zwischen Grünflächen und Bauwerken bildet und der Bevölkerung ein gesundes Naturerlebnis ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Aufwertung öffentlicher Räume, Plätze, Straßenräume etc.&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Aufwertung öffentlicher Räume, Plätze, Straßenräume etc.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Aufenthaltsqualität öffentlicher Räume gilt es auch in Zukunft weiter zu verbessern und Straßenräume sowie Plätze gestalterisch und funktional aufzuwerten. Neben Maßnahmen in den Bereichen Begrünung, Beleuchtung, Möblierung etc. gilt es, Stadträume für verschiedene Nutzer*innengruppen zugänglich zu machen. Insbesondere die Stadtzentren in Alt-Oberhausen, Osterfeld und Sterkrade sollen auf diese Weise belebt und in ihrer Attraktivität gesteigert werden. Dabei bekennt sich Oberhausen zum Erhalt öffentlicher Räume. Die Inanspruchnahme von öffentlichen Plätzen durch private Nutzungen erfolgt nur in maßvollem Rahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Attraktivität der Innenstadt und der Stadtteilzentren verbessern&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Attraktivität der Innenstadt und der Stadtteilzentren verbessern&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Oberhausener Innenstadt sowie die Stadtteilzentren sind nicht nur Orte des Handels, des Wohnens, der Kultur und der Freizeit, sondern auch soziale Treffpunkte und Räume des Dialogs. Diese Funktionen gilt es zu erhalten und in ihrer Attraktivität auszubauen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass mit dem fortschreitenden Strukturwandel im Einzelhandel die Bedeutung der Zentren als Einkaufsdestinationen in den vergangenen Jahren abgenommen hat, weshalb eine funktionale Neuausrichtung angestrebt wird. Gemeinsam mit den jeweils relevanten Stadtteilakteuren und -bewohner*innen erarbeitete Nutzungskonzepte sorgen für ein identitätsstiftendes Zugehörigkeitsgefühl mit dem eigenen “Kiez” und somit für dauerhafte Akzeptanz aufgrund persönlicher Relevanz für die Akteure. Vor allem eine gesunde Durchmischung mit verschiedenen Nutzungsarten gewährleistet eine tragfähige, attraktive und somit resiliente Innenstadtentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konzepte mit Bezug zum Themenfeld==&lt;br /&gt;
{{#ask:[[Kategorie:Stadtstruktur und Stadtgestalt]]|format=ul}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Räumliche Schwerpunkte und städtische Vorhaben==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Städtische Vorhaben (gem. [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste.php Vorhabenliste])&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/verlagerung_moebel_xxxl_rueck.php Verlagerung Möbel XXXL Rück]&lt;br /&gt;
*[https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/zeche-sterkrade-vorhaben.php Zeche Sterkrade]&lt;br /&gt;
*[https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/klimaquartier_bahnhofstrasse.php Klimaquartier Bahnhofstraße]&lt;br /&gt;
*[https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/hallenbad-osterfeld-nachnutzung-vorhaben.php Hallenbadgelände Osterfeld, Nachnutzung]&lt;br /&gt;
*[https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/nutzungs-_und_gestaltungskonzept_fuer_den_bereich_marktstrasse__elsaesser_strasse__langemarkstrasse.php Nutzungs- und Gestaltungskonzept für den Bereich Marktstraße / Elsässer Straße / Langemarkstraße]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:ExperienceArcgisCom&lt;br /&gt;
|id=76a6416e3da546e4bd2c1527db62694b&lt;br /&gt;
|width=100%&lt;br /&gt;
|height=1200&lt;br /&gt;
|border=0&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katrin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Stadtstruktur_%26_Stadtgestalt&amp;diff=2470</id>
		<title>Stadtstruktur &amp; Stadtgestalt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Stadtstruktur_%26_Stadtgestalt&amp;diff=2470"/>
		<updated>2025-06-03T15:55:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Stadtstruktur und Stadtgestalt.png|alternativtext=Icon zum Themenfeld Arbeit, Wirtschaft und Tourismus|rechts|rahmenlos|200x200px|link=]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stadtstruktur &amp;amp; Stadtgestalt&#039;&#039; ist ein Themenfeld des intergrierten Stadtentwicklungsprozesses.&lt;br /&gt;
==Hintergrund und Ausgangslage==&lt;br /&gt;
Oberhausen befindet sich im westlichen Ruhrgebiet und ist landesplanerisch als Mittelzentrum ausgewiesen. Infolge der kommunalen Neugliederung im Ruhrgebiet im Jahr 1929 ist Oberhausen durch eine polyzentrale Siedlungsstruktur mit den Zentren Alt-Oberhausen, Sterkrade und Osterfeld geprägt. Im Zuge des Aufschwungs der Montanindustrie entstanden zahlreiche neue Industrieanlagen und Verkehrswege, die als Zäsuren das Stadtgebiet durchzogen haben und heute weitgehend überwunden sind. Neben den gewachsenen Stadtzentren wurde Mitte der 90er-Jahre mit der Neuen Mitte ein weiteres Zentrum auf ehemaligen Industriebrachen entwickelt, welches die Stadtteile miteinander verbinden sollte. Neben dem Westfield Centro, dem größten Einkaufzentrum Deutschlands, umfasst die Neue Mitte auch weitere gewerbliche, kulturelle sowie Freizeitnutzungen und entfaltet als beispielhaftes Projekt für den Strukturwandel im Ruhrgebiet auch überregionale Strahlkraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt weist Oberhausen mit 2.726 Einwohner*innen pro km² eine im landesweiten Vergleich hohe Bevölkerungsdichte auf. Die Siedlungsstruktur Oberhausens lässt sich wie folgt charakterisieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die nördlich gelegenen Stadtteile Holten, Barmingholten, Schmachtendorf, Walsumermark und Königshardt sind durch lockere bauliche Struktur geprägt. Die Siedlungsgebiete, die zu großen Teilen mit Ein- und Zweifamilienhäusern bebaut sind, sind von großflächigen Grünbereichen umgeben, die nach Norden Anschluss an den Natur- und Erholungsraum der Kirchheller Heide und Hiesfelder Wald haben.&lt;br /&gt;
* Die im Westen gelegenen Stadtteile Buschhausen, Schwarze Heide und Biefang weisen zum Teil noch kleinteilige Strukturen auf, sind aber auch durch große Gewerbe- und Industrieflächen geprägt.&lt;br /&gt;
* Die zentral gelegenen Stadtteile Sterkrade und Osterfeld sind insbesondere in den Innenstadtbereichen relativ stark verdichtet. Zu den Rändern lockern die Bebauungsstrukturen auf. In den nordwestlich angrenzenden Stadtteilen Tackenberg und Klosterhardt sind teilweise Geschosswohnungsbau, aber auch Ein- und Zweifamilienhaussiedlungen vorzufinden. Eine Grüngliederung der Stadtteile erfolgt vor allem durch die Bachtäler des Reinersbachs, des Alsbachs und des Elpenbachs, die als Grünelemente vom Rand in den Kernbereich hineinragen.&lt;br /&gt;
* Die Zone entlang des Rhein-Herne-Kanals und der Emscher ist durch die begleitenden Grünflächen und durch den Bereich der Neuen Mitte Oberhausen geprägt. Die Neue Mitte stellt mit dem Einkaufszentrum Westfield Centro, den Freizeiteinrichtungen und den Gewerbe- und Dienstleistungsbereichen das herausragende Beispiel für den Strukturwandel in Oberhausen dar. Im Rahmen des Masterplans Neue Mitte wird die strategische Entwicklung der Neuen Mitte weitergedacht. Diese sieht eine Ergänzung der Neuen Mitte um eine wohnbauliche Nutzung auf den Flächen des ehemaligen Stahlwerksgeländes sowie dem angrenzenden NEWAG-Gelände vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der südliche Teil der Stadt Oberhausen ist durch den Kernbereich von Alt-Oberhausen mit seinem schachbrettartigen Straßengrundriss und seiner stark verdichteten Bebauung sowie den angrenzenden, zum Teil gründerzeitlich strukturierten, Wohngebieten im Bereich Oberhausen-Ost geprägt. In den Bereichen Alstaden, Styrum und Dümpten ist die Bebauungsstruktur etwas lockerer und teilweise durch eine Ein- und Zweifamilienhausbebauung gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stand: April 2022&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Sozialräume und Sozialquartiere.jpg|ohne|mini|Sozialräume und Sozialquartiere]]&lt;br /&gt;
==Leitziele==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Erhalt der Polyzentralität&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Erhalt der Polyzentralität&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oberhausen ist durch eine polyzentrale Siedlungsstruktur mit den „gewachsenen“ Zentren Alt-Oberhausen, Osterfeld und Sterkrade sowie darüber hinaus der „Neuen Mitte“ geprägt. Die vierpolige Struktur der Stadt sowie seiner Stadtteile – vom Dorf bis zum urbanen Zentrum – soll weiter erhalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Innen- vor Außenentwicklung&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Innen- vor Außenentwicklung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Flächenentwicklung folgt in Oberhausen dem Leitbild „Innen- vor Außenentwicklung“. Neuer Wohnraum oder gewerbliche Nutzungen werden vorrangig innerhalb der vorhandenen Siedlungsbereiche ausgewiesen. Dieses Vorgehen bringt verschiedene ökologische, wirtschaftliche, soziale als auch gestalterische Vorteile mit sich. Neben der Reduzierung des Flächenverbrauchs werden vorhandene Infrastrukturen besser ausgelastet, die Durchmischung der Quartiere gefördert und die innerstädtischen Zentren belebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Erhalt und Ausbau der kleinräumigen Funktionsmischung&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Erhalt und Ausbau der kleinräumigen Funktionsmischung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ziel einer kleinräumigen funktionalen Mischung folgt dem städtebaulichen Leitbild einer „Stadt der kurzen Wege“. Flächen für verschiedene Funktionen (u.a. Handel, Wohnen, Erholung, Dienstleistungen, Bildung, Kultur) sollen im Raum möglichst eng neben bzw. übereinanderliegen und den Bewohner*innen Zugang zu vielfältigen Nutzungen ermöglichen. Durch eine Funktionsmischung wird bei entsprechender baulicher Dichte der Verkehr reduziert, gesellschaftliche Teilhabe für mobilitätseingeschränkte Menschen erhöht und zu einer Vitalisierung der Zentren beigetragen. Dabei ist die gegenseitige Verträglichkeit der Nutzungen zu berücksichtigen und negative Einflüsse sind möglichst gering zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Denkmalschutz, Erhalt historischer Bausubstanz&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Denkmalschutz, Erhalt historischer Bausubstanz&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Oberhausener Stadtgebiet befinden sich zahlreiche Bauwerke mit historischem Wert, die es nicht allein aufgrund des Denkmalschutzes zu bewahren gilt. Baudenkmäler wie der Gasometer, der Hauptbahnhof oder die Siedlung Eisenheim sind heute für die Bewohner*innen identitätsstiftende Stadtbausteine und prägen das Stadtbild maßgeblich. Aber auch die weiteren Gebäude, wie das alte Rathaus, das Bauensemble am Friedensplatz, das alte Arbeitsamt, das Bert-Brecht-Haus, das Hochhaus an die Friedrich-Karl-Straße, das Finanz- und Gesundheitsamt, die Hans-Böckler-Schule oder aber die Siedlung Gustavstraße machen deutlich, wie zahlreich und vielfältig die historische Bausubstanz in Oberhausen ist.&lt;br /&gt;
Neben Gebäuden weist Oberhausen auch verschiedene historische Gartenanlagen auf. Der aufgelockerte Stadtkern von Alt-Oberhausen mit seinen zahlreichen Grünflächen ist heute von dem Anfang des 20. Jahrhunderts verfolgten Gedankens einer „Parkstadt Oberhausen“ geprägt. Die Stadt sollte demnach als ein großer Park angelegt werden, der eine Einheit zwischen Grünflächen und Bauwerken bildet und der Bevölkerung ein gesundes Naturerlebnis ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Aufwertung öffentlicher Räume, Plätze, Straßenräume etc.&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Aufwertung öffentlicher Räume, Plätze, Straßenräume etc.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Aufenthaltsqualität öffentlicher Räume gilt es auch in Zukunft weiter zu verbessern und Straßenräume sowie Plätze gestalterisch und funktional aufzuwerten. Neben Maßnahmen in den Bereichen Begrünung, Beleuchtung, Möblierung etc. gilt es, Stadträume für verschiedene Nutzer*innengruppen zugänglich zu machen. Insbesondere die Stadtzentren in Alt-Oberhausen, Osterfeld und Sterkrade sollen auf diese Weise belebt und in ihrer Attraktivität gesteigert werden. Dabei bekennt sich Oberhausen zum Erhalt öffentlicher Räume. Die Inanspruchnahme von öffentlichen Plätzen durch private Nutzungen erfolgt nur in maßvollem Rahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Attraktivität der Innenstadt und der Stadtteilzentren verbessern&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Attraktivität der Innenstadt und der Stadtteilzentren verbessern&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Oberhausener Innenstadt sowie die Stadtteilzentren sind nicht nur Orte des Handels, des Wohnens, der Kultur und der Freizeit, sondern auch soziale Treffpunkte und Räume des Dialogs. Diese Funktionen gilt es zu erhalten und in ihrer Attraktivität auszubauen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass mit dem fortschreitenden Strukturwandel im Einzelhandel die Bedeutung der Zentren als Einkaufsdestinationen in den vergangenen Jahren abgenommen hat, weshalb eine funktionale Neuausrichtung angestrebt wird. Gemeinsam mit den jeweils relevanten Stadtteilakteuren und -bewohner*innen erarbeitete Nutzungskonzepte sorgen für ein identitätsstiftendes Zugehörigkeitsgefühl mit dem eigenen “Kiez” und somit für dauerhafte Akzeptanz aufgrund persönlicher Relevanz für die Akteure. Vor allem eine gesunde Durchmischung mit verschiedenen Nutzungsarten gewährleistet eine tragfähige, attraktive und somit resiliente Innenstadtentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konzepte mit Bezug zum Themenfeld==&lt;br /&gt;
{{#ask:[[Kategorie:Stadtstruktur und Stadtgestalt]]|format=ul}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Räumliche Schwerpunkte und städtische Vorhaben==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Städtische Vorhaben (gem. [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste.php Vorhabenliste])&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/verlagerung_moebel_xxxl_rueck.php Verlagerung Möbel XXXL Rück]&lt;br /&gt;
*[https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/zeche-sterkrade-vorhaben.php Zeche Sterkrade]&lt;br /&gt;
*[https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/klimaquartier_bahnhofstrasse.php Klimaquartier Bahnhofstraße]&lt;br /&gt;
*[https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/hallenbad-osterfeld-nachnutzung-vorhaben.php Hallenbadgelände Osterfeld, Nachnutzung]&lt;br /&gt;
*[https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/nutzungs-_und_gestaltungskonzept_fuer_den_bereich_marktstrasse__elsaesser_strasse__langemarkstrasse.php Nutzungs- und Gestaltungskonzept für den Bereich Marktstraße / Elsässer Straße / Langemarkstraße]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:ExperienceArcgisCom&lt;br /&gt;
|id=76a6416e3da546e4bd2c1527db62694b&lt;br /&gt;
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}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katrin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://istek.oberhausen.de/index.php?title=Stadtstruktur_%26_Stadtgestalt&amp;diff=2469</id>
		<title>Stadtstruktur &amp; Stadtgestalt</title>
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		<updated>2025-06-03T15:55:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katrin: /* Räumliche Schwerpunkte und städtische Vorhaben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Stadtstruktur und Stadtgestalt.png|alternativtext=Icon zum Themenfeld Arbeit, Wirtschaft und Tourismus|rechts|rahmenlos|200x200px|link=]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stadtstruktur &amp;amp; Stadtgestalt&#039;&#039; ist ein Themenfeld des intergrierten Stadtentwicklungsprozesses.&lt;br /&gt;
==Hintergrund und Ausgangslage==&lt;br /&gt;
Oberhausen befindet sich im westlichen Ruhrgebiet und ist landesplanerisch als Mittelzentrum ausgewiesen. Infolge der kommunalen Neugliederung im Ruhrgebiet im Jahr 1929 ist Oberhausen durch eine polyzentrale Siedlungsstruktur mit den Zentren Alt-Oberhausen, Sterkrade und Osterfeld geprägt. Im Zuge des Aufschwungs der Montanindustrie entstanden zahlreiche neue Industrieanlagen und Verkehrswege, die als Zäsuren das Stadtgebiet durchzogen haben und heute weitgehend überwunden sind. Neben den gewachsenen Stadtzentren wurde Mitte der 90er-Jahre mit der Neuen Mitte ein weiteres Zentrum auf ehemaligen Industriebrachen entwickelt, welches die Stadtteile miteinander verbinden sollte. Neben dem Westfield Centro, dem größten Einkaufzentrum Deutschlands, umfasst die Neue Mitte auch weitere gewerbliche, kulturelle sowie Freizeitnutzungen und entfaltet als beispielhaftes Projekt für den Strukturwandel im Ruhrgebiet auch überregionale Strahlkraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt weist Oberhausen mit 2.726 Einwohner*innen pro km² eine im landesweiten Vergleich hohe Bevölkerungsdichte auf. Die Siedlungsstruktur Oberhausens lässt sich wie folgt charakterisieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die nördlich gelegenen Stadtteile Holten, Barmingholten, Schmachtendorf, Walsumermark und Königshardt sind durch lockere bauliche Struktur geprägt. Die Siedlungsgebiete, die zu großen Teilen mit Ein- und Zweifamilienhäusern bebaut sind, sind von großflächigen Grünbereichen umgeben, die nach Norden Anschluss an den Natur- und Erholungsraum der Kirchheller Heide und Hiesfelder Wald haben.&lt;br /&gt;
* Die im Westen gelegenen Stadtteile Buschhausen, Schwarze Heide und Biefang weisen zum Teil noch kleinteilige Strukturen auf, sind aber auch durch große Gewerbe- und Industrieflächen geprägt.&lt;br /&gt;
* Die zentral gelegenen Stadtteile Sterkrade und Osterfeld sind insbesondere in den Innenstadtbereichen relativ stark verdichtet. Zu den Rändern lockern die Bebauungsstrukturen auf. In den nordwestlich angrenzenden Stadtteilen Tackenberg und Klosterhardt sind teilweise Geschosswohnungsbau, aber auch Ein- und Zweifamilienhaussiedlungen vorzufinden. Eine Grüngliederung der Stadtteile erfolgt vor allem durch die Bachtäler des Reinersbachs, des Alsbachs und des Elpenbachs, die als Grünelemente vom Rand in den Kernbereich hineinragen.&lt;br /&gt;
* Die Zone entlang des Rhein-Herne-Kanals und der Emscher ist durch die begleitenden Grünflächen und durch den Bereich der Neuen Mitte Oberhausen geprägt. Die Neue Mitte stellt mit dem Einkaufszentrum Westfield Centro, den Freizeiteinrichtungen und den Gewerbe- und Dienstleistungsbereichen das herausragende Beispiel für den Strukturwandel in Oberhausen dar. Im Rahmen des Masterplans Neue Mitte wird die strategische Entwicklung der Neuen Mitte weitergedacht. Diese sieht eine Ergänzung der Neuen Mitte um eine wohnbauliche Nutzung auf den Flächen des ehemaligen Stahlwerksgeländes sowie dem angrenzenden NEWAG-Gelände vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der südliche Teil der Stadt Oberhausen ist durch den Kernbereich von Alt-Oberhausen mit seinem schachbrettartigen Straßengrundriss und seiner stark verdichteten Bebauung sowie den angrenzenden, zum Teil gründerzeitlich strukturierten, Wohngebieten im Bereich Oberhausen-Ost geprägt. In den Bereichen Alstaden, Styrum und Dümpten ist die Bebauungsstruktur etwas lockerer und teilweise durch eine Ein- und Zweifamilienhausbebauung gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stand: April 2022&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Sozialräume und Sozialquartiere.jpg|ohne|mini|Sozialräume und Sozialquartiere]]&lt;br /&gt;
==Leitziele==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Erhalt der Polyzentralität&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Erhalt der Polyzentralität&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oberhausen ist durch eine polyzentrale Siedlungsstruktur mit den „gewachsenen“ Zentren Alt-Oberhausen, Osterfeld und Sterkrade sowie darüber hinaus der „Neuen Mitte“ geprägt. Die vierpolige Struktur der Stadt sowie seiner Stadtteile – vom Dorf bis zum urbanen Zentrum – soll weiter erhalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Innen- vor Außenentwicklung&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Innen- vor Außenentwicklung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Flächenentwicklung folgt in Oberhausen dem Leitbild „Innen- vor Außenentwicklung“. Neuer Wohnraum oder gewerbliche Nutzungen werden vorrangig innerhalb der vorhandenen Siedlungsbereiche ausgewiesen. Dieses Vorgehen bringt verschiedene ökologische, wirtschaftliche, soziale als auch gestalterische Vorteile mit sich. Neben der Reduzierung des Flächenverbrauchs werden vorhandene Infrastrukturen besser ausgelastet, die Durchmischung der Quartiere gefördert und die innerstädtischen Zentren belebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Das Ziel einer kleinräumigen funktionalen Mischung folgt dem städtebaulichen Leitbild einer „Stadt der kurzen Wege“. Flächen für verschiedene Funktionen (u.a. Handel, Wohnen, Erholung, Dienstleistungen, Bildung, Kultur) sollen im Raum möglichst eng neben bzw. übereinanderliegen und den Bewohner*innen Zugang zu vielfältigen Nutzungen ermöglichen. Durch eine Funktionsmischung wird bei entsprechender baulicher Dichte der Verkehr reduziert, gesellschaftliche Teilhabe für mobilitätseingeschränkte Menschen erhöht und zu einer Vitalisierung der Zentren beigetragen. Dabei ist die gegenseitige Verträglichkeit der Nutzungen zu berücksichtigen und negative Einflüsse sind möglichst gering zu halten.&lt;br /&gt;
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Im Oberhausener Stadtgebiet befinden sich zahlreiche Bauwerke mit historischem Wert, die es nicht allein aufgrund des Denkmalschutzes zu bewahren gilt. Baudenkmäler wie der Gasometer, der Hauptbahnhof oder die Siedlung Eisenheim sind heute für die Bewohner*innen identitätsstiftende Stadtbausteine und prägen das Stadtbild maßgeblich. Aber auch die weiteren Gebäude, wie das alte Rathaus, das Bauensemble am Friedensplatz, das alte Arbeitsamt, das Bert-Brecht-Haus, das Hochhaus an die Friedrich-Karl-Straße, das Finanz- und Gesundheitsamt, die Hans-Böckler-Schule oder aber die Siedlung Gustavstraße machen deutlich, wie zahlreich und vielfältig die historische Bausubstanz in Oberhausen ist.&lt;br /&gt;
Neben Gebäuden weist Oberhausen auch verschiedene historische Gartenanlagen auf. Der aufgelockerte Stadtkern von Alt-Oberhausen mit seinen zahlreichen Grünflächen ist heute von dem Anfang des 20. Jahrhunderts verfolgten Gedankens einer „Parkstadt Oberhausen“ geprägt. Die Stadt sollte demnach als ein großer Park angelegt werden, der eine Einheit zwischen Grünflächen und Bauwerken bildet und der Bevölkerung ein gesundes Naturerlebnis ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;div id=&amp;quot;Aufwertung öffentlicher Räume, Plätze, Straßenräume etc.&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Aufwertung öffentlicher Räume, Plätze, Straßenräume etc.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Aufenthaltsqualität öffentlicher Räume gilt es auch in Zukunft weiter zu verbessern und Straßenräume sowie Plätze gestalterisch und funktional aufzuwerten. Neben Maßnahmen in den Bereichen Begrünung, Beleuchtung, Möblierung etc. gilt es, Stadträume für verschiedene Nutzer*innengruppen zugänglich zu machen. Insbesondere die Stadtzentren in Alt-Oberhausen, Osterfeld und Sterkrade sollen auf diese Weise belebt und in ihrer Attraktivität gesteigert werden. Dabei bekennt sich Oberhausen zum Erhalt öffentlicher Räume. Die Inanspruchnahme von öffentlichen Plätzen durch private Nutzungen erfolgt nur in maßvollem Rahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Die Oberhausener Innenstadt sowie die Stadtteilzentren sind nicht nur Orte des Handels, des Wohnens, der Kultur und der Freizeit, sondern auch soziale Treffpunkte und Räume des Dialogs. Diese Funktionen gilt es zu erhalten und in ihrer Attraktivität auszubauen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass mit dem fortschreitenden Strukturwandel im Einzelhandel die Bedeutung der Zentren als Einkaufsdestinationen in den vergangenen Jahren abgenommen hat, weshalb eine funktionale Neuausrichtung angestrebt wird. Gemeinsam mit den jeweils relevanten Stadtteilakteuren und -bewohner*innen erarbeitete Nutzungskonzepte sorgen für ein identitätsstiftendes Zugehörigkeitsgefühl mit dem eigenen “Kiez” und somit für dauerhafte Akzeptanz aufgrund persönlicher Relevanz für die Akteure. Vor allem eine gesunde Durchmischung mit verschiedenen Nutzungsarten gewährleistet eine tragfähige, attraktive und somit resiliente Innenstadtentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Räumliche Schwerpunkte und städtische Vorhaben==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Städtische Vorhaben (gem. [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste.php Vorhabenliste])&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/verlagerung_moebel_xxxl_rueck.php Verlagerung Möbel XXXL Rück]&lt;br /&gt;
*[https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/zeche-sterkrade-vorhaben.php Zeche Sterkrade]&lt;br /&gt;
*[https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/klimaquartier_bahnhofstrasse.php Klimaquartier Bahnhofstraße]&lt;br /&gt;
*[https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/hallenbad-osterfeld-nachnutzung-vorhaben.php Hallenbadgelände Osterfeld, Nachnutzung]&lt;br /&gt;
*[https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/buergerbeteiligung/vorhabenliste/vorhabenblaetter/nutzungs-_und_gestaltungskonzept_fuer_den_bereich_marktstrasse__elsaesser_strasse__langemarkstrasse.php Nutzungs- und Gestaltungskonzept für den Bereich Marktstraße / Elsässer Straße / Langemarkstraße]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:ExperienceArcgisCom&lt;br /&gt;
|id=76a6416e3da546e4bd2c1527db62694b&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Konzepte mit Bezug zum Themenfeld==&lt;br /&gt;
{{#ask:[[Kategorie:Stadtstruktur und Stadtgestalt]]|format=ul}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Katrin</name></author>
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