Rahmenplan Grüner Gewerbepark Gute Hoffnung: Unterschied zwischen den Versionen

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Das Konzept hat Bezug zu folgenden Themenfeldern aus dem integrierten Stadtentwicklungsprozess:
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==Kurzbeschreibung==
==Kurzbeschreibung==
Auf dem Areal der Zeche Sterkrade ist die Entwicklung eines neuen Wohnquartiers vorgesehen, das einen wesentlichen Beitrag zur integrierten Stadtentwicklung sowie zur Deckung des lokalen Wohnraumbedarfs leisten soll. Der städtebauliche Rahmenplan für die „Neue Zeche Sterkrade“ definiert die grundlegenden Leitlinien und Qualitätsansprüche der langfristigen Entwicklung und formuliert eine konsensfähige, umsetzungsorientierte und realistische Zielvision für die zukünftige Nutzung des Standorts.
Der Rahmenplan „Grüner Gewerbepark Gute Hoffnung“ verfolgt die Revitalisierung des ehemaligen MAN/GHH-Werks II auf einer rund 8,8 Hektar großen Industriebrache. Geplant ist die Entwicklung eines modernen, nachhaltigen Gewerbeparks mit Schwerpunkt auf produzierenden Unternehmen kleiner und mittlerer Größe. Das Konzept verbindet wirtschaftliche Entwicklung mit hohen ökologischen Standards, innovativen Mobilitätslösungen, attraktiven Freiräumen und klimaresilienter Stadtplanung. Die Fläche soll zu einem zukunftsweisenden Gewerbestandort und Modellprojekt für nachhaltige Gewerbegebiete in Oberhausen werden.


==Im Konzept formulierte Ziele==
==Im Konzept formulierte Ziele==
'''Städtebau und Nutzungen''': Das Quartier „Neue Zeche Sterkrade“ wird ein grünes Stadtquartier, in dem ein multifunktionaler Freiraum die zentrale Rolle für die städtebauliche Struktur einnimmt. Die grüne Mitte bildet das „Wohnzimmer“ des gesamten Quartiers und schafft zusammen mit dem Stadtplatz am Förderturm die direkten Verknüpfungen in den Stadtbezirk. Die einzelnen Teilquartiere, jeder mit besonderer Lage und eigener Bebauungsstruktur, bieten eine vielseitige Mischung an Nutzungen und fördern so das gemeinschaftliche Miteinander. Zugleich bleiben sie erkennbarer Teil des großen Ganzen: klimaresilient, urban, sozial, inklusiv, vernetzt und energieeffizient.


'''Freiraum und Umwelt''': Im Quartier „Neue Zeche Sterkrade“ steht die Schaffung eines grünen und klimaresilienten Wohnumfelds im Mittelpunkt. Dabei werden die ökologischen, klimabezogenen und sozialen Herausforderungen, die mit der Verdichtung des Stadtraums einhergehen, umfassend berücksichtigt. Mit integrativen Lösungsansätzen ist beabsichtigt, die blau-grüne Infrastruktur ganzheitlich zu optimieren und so einen nachhaltigen urbanen Raum zu gestalten.
==== Wirtschaft und Arbeit ====


'''Verkehr und Mobilität''': Im Quartier „Neue Zeche Sterkrade“ steht ein ausgewogenes Miteinander aller Verkehrsteilnehmer:innen - Fußgänger:innen, Radfahrer:innen und Autofahrer:innen - im Mittelpunkt. Die Straßen, Wege und Plätze werden primär als öffentliche Räume gestaltet, die allen offen stehen. Zudem sorgt eine vielfältige Nutzung, insbesondere durch quartiersbelebende Angebote, dafür, dass Entfernungen verkürzt und der Verkehr reduziert wird. Die Erreichbarkeit von Wohnungen, Arbeitsplätzen und Angeboten innerhalb und über das Quartier hinaus bleibt unabdingbar
* Entwicklung eines zukunftsfähigen Gewerbestandorts für produzierende Unternehmen.
* Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen sowie Stärkung des Wirtschaftsstandorts Oberhausen.


'''Flächenbilanz und Wohneinheiten''': Der Rahmenplan zeigt, wie das rund 15 Hektar große Gelände der ehemaligen Zeche Sterkrade neu erschlossen werden kann. Dabei spielen ein ressourcenschonender Umgang mit Boden, Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit eine wesentliche Rolle. Neben bereits beschlossenen Maßnahmen zur Aufwertung und Entwicklung von Grünflächen in den Randbereichen sollen die bestehenden Freiraumqualitäten erhalten, geschützt und ergänzt werden, während gleichzeitig ein breit gefächertes Wohn- und Arbeitsangebot entsteht. Hierfür bedarf es einer soliden Flächenbilanz.
==== Städtebau ====
 
* Umnutzung der Industriebrache zu einem attraktiven Gewerbequartier mit hoher Aufenthalts- und Gestaltqualität.
* Ergänzung des Gebiets durch öffentliche Freiräume und arrondierende Wohnbebauung.
 
==== Ökologie und Klima ====
 
* Umsetzung eines klimaresilienten Gewerbeparks mit hohem Grünanteil, geringer Versiegelung und nachhaltiger Energieversorgung.
* Berücksichtigung von Umwelt-, Natur- und Artenschutzbelangen.
 
==== Mobilität und Innovation ====
 
* Förderung nachhaltiger Mobilität durch gute ÖPNV-, Fuß- und Radverkehrsanbindungen.
* Entwicklung eines innovativen Modellstandorts für die Gewerbeflächenentwicklung der Zukunft.


==Synergien zu anderen Konzepten==
==Synergien zu anderen Konzepten==

Version vom 3. Juni 2026, 08:07 Uhr


Rahmenplan Grüner Gewerbepark Gute Hoffnung


Räumlicher Geltungsbereich Sterkrade
Art Konzept
Zuständigkeit Bereich 5-1 / Stadtplanung
Jahr der Veröffentlichung 2023

Themenfeld(er)

Das Konzept hat Bezug zu folgenden Themenfeldern aus dem integrierten Stadtentwicklungsprozess:

Arbeit, Wirtschaft und Tourismus.png Stadtstruktur und Stadtgestalt.png Umwelt, Klima und Freiraum.png

Kurzbeschreibung

Der Rahmenplan „Grüner Gewerbepark Gute Hoffnung“ verfolgt die Revitalisierung des ehemaligen MAN/GHH-Werks II auf einer rund 8,8 Hektar großen Industriebrache. Geplant ist die Entwicklung eines modernen, nachhaltigen Gewerbeparks mit Schwerpunkt auf produzierenden Unternehmen kleiner und mittlerer Größe. Das Konzept verbindet wirtschaftliche Entwicklung mit hohen ökologischen Standards, innovativen Mobilitätslösungen, attraktiven Freiräumen und klimaresilienter Stadtplanung. Die Fläche soll zu einem zukunftsweisenden Gewerbestandort und Modellprojekt für nachhaltige Gewerbegebiete in Oberhausen werden.

Im Konzept formulierte Ziele

Wirtschaft und Arbeit

  • Entwicklung eines zukunftsfähigen Gewerbestandorts für produzierende Unternehmen.
  • Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen sowie Stärkung des Wirtschaftsstandorts Oberhausen.

Städtebau

  • Umnutzung der Industriebrache zu einem attraktiven Gewerbequartier mit hoher Aufenthalts- und Gestaltqualität.
  • Ergänzung des Gebiets durch öffentliche Freiräume und arrondierende Wohnbebauung.

Ökologie und Klima

  • Umsetzung eines klimaresilienten Gewerbeparks mit hohem Grünanteil, geringer Versiegelung und nachhaltiger Energieversorgung.
  • Berücksichtigung von Umwelt-, Natur- und Artenschutzbelangen.

Mobilität und Innovation

  • Förderung nachhaltiger Mobilität durch gute ÖPNV-, Fuß- und Radverkehrsanbindungen.
  • Entwicklung eines innovativen Modellstandorts für die Gewerbeflächenentwicklung der Zukunft.

Synergien zu anderen Konzepten

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Bezug zu Leitzielen der Stadtentwicklung

Das Konzept zahlt auf folgende Leitziele aus dem integrierten Stadtentwicklungsprozess ein:

Arbeit, Wirtschaft und Tourismus.png Themenfeld Arbeit, Wirtschaft und Tourismus:
Stadtstruktur und Stadtgestalt.png Themenfeld Stadtstruktur und Stadtgestalt:
Umwelt, Klima und Freiraum.png Themenfeld Umwelt, Freiraum, Klima:
Wohnen.png Themenfeld Wohnen:

Politische Beschlusslage

Vorlage - B/17/6398 (Allris): "Bebauungsplan Nr. 595 – von-Trotha-Straße / Alsbach – Beschluss eines Rahmenplans als städtebauliche Planungsgrundlage für das weitere Bebauungsplanverfahren (Neue Zeche Sterkrade)"

Weiterführende Links & Downloads

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