Rahmenplan Neue Zeche Sterkrade
| Rahmenplan Neue Zeche Sterkrade
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| Räumlicher Geltungsbereich | Sterkrade |
| Art | Konzept |
| Zuständigkeit | Dezernat 5 / Stadtplanung, Bauen, Mobilität und Umwelt |
| Jahr der Veröffentlichung | 2025 |
Themenfeld(er)
Das Konzept hat Bezug zu folgenden Themenfeldern aus dem integrierten Stadtentwicklungsprozess:
Kurzbeschreibung
Auf dem Areal der Zeche Sterkrade ist die Entwicklung eines neuen Wohnquartiers vorgesehen, das einen wesentlichen Beitrag zur integrierten Stadtentwicklung sowie zur Deckung des lokalen Wohnraumbedarfs leisten soll. Der städtebauliche Rahmenplan für die „Neue Zeche Sterkrade“ definiert die grundlegenden Leitlinien und Qualitätsansprüche der langfristigen Entwicklung und formuliert eine konsensfähige, umsetzungsorientierte und realistische Zielvision für die zukünftige Nutzung des Standorts.
Im Konzept formulierte Ziele
Städtebau und Nutzungen: Das Quartier „Neue Zeche Sterkrade“ wird ein grünes Stadtquartier, in dem ein multifunktionaler Freiraum die zentrale Rolle für die städtebauliche Struktur einnimmt. Die grüne Mitte bildet das „Wohnzimmer“ des gesamten Quartiers und schafft zusammen mit dem Stadtplatz am Förderturm die direkten Verknüpfungen in den Stadtbezirk. Die einzelnen Teilquartiere, jeder mit besonderer Lage und eigener Bebauungsstruktur, bieten eine vielseitige Mischung an Nutzungen und fördern so das gemeinschaftliche Miteinander. Zugleich bleiben sie erkennbarer Teil des großen Ganzen: klimaresilient, urban, sozial, inklusiv, vernetzt und energieeffizient.
Freiraum und Umwelt: Im Quartier „Neue Zeche Sterkrade“ steht die Schaffung eines grünen und klimaresilienten Wohnumfelds im Mittelpunkt. Dabei werden die ökologischen, klimabezogenen und sozialen Herausforderungen, die mit der Verdichtung des Stadtraums einhergehen, umfassend berücksichtigt. Mit integrativen Lösungsansätzen ist beabsichtigt, die blau-grüne Infrastruktur ganzheitlich zu optimieren und so einen nachhaltigen urbanen Raum zu gestalten.
Verkehr und Mobilität: Im Quartier „Neue Zeche Sterkrade“ steht ein ausgewogenes Miteinander aller Verkehrsteilnehmer:innen - Fußgänger:innen, Radfahrer:innen und Autofahrer:innen - im Mittelpunkt. Die Straßen, Wege und Plätze werden primär als öffentliche Räume gestaltet, die allen offen stehen. Zudem sorgt eine vielfältige Nutzung, insbesondere durch quartiersbelebende Angebote, dafür, dass Entfernungen verkürzt und der Verkehr reduziert wird. Die Erreichbarkeit von Wohnungen, Arbeitsplätzen und Angeboten innerhalb und über das Quartier hinaus bleibt unabdingbar
Flächenbilanz und Wohneinheiten: Der Rahmenplan zeigt, wie das rund 15 Hektar große Gelände der ehemaligen Zeche Sterkrade neu erschlossen werden kann. Dabei spielen ein ressourcenschonender Umgang mit Boden, Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit eine wesentliche Rolle. Neben bereits beschlossenen Maßnahmen zur Aufwertung und Entwicklung von Grünflächen in den Randbereichen sollen die bestehenden Freiraumqualitäten erhalten, geschützt und ergänzt werden, während gleichzeitig ein breit gefächertes Wohn- und Arbeitsangebot entsteht. Hierfür bedarf es einer soliden Flächenbilanz.
Synergien zu anderen Konzepten
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Bezug zu Leitzielen der Stadtentwicklung
Das Konzept zahlt auf folgende Leitziele aus dem integrierten Stadtentwicklungsprozess ein:
| Themenfeld Arbeit, Wirtschaft und Tourismus: | |||||
| Themenfeld Stadtstruktur und Stadtgestalt: | |||||
| Themenfeld Umwelt, Freiraum, Klima: | |||||
| Themenfeld Wohnen: |
Politische Beschlusslage
Vorlage - B/17/6398 (Allris): "Bebauungsplan Nr. 595 – von-Trotha-Straße / Alsbach – Beschluss eines Rahmenplans als städtebauliche Planungsgrundlage für das weitere Bebauungsplanverfahren (Neue Zeche Sterkrade)"
Weiterführende Links & Downloads
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