Handlungskonzept Integration

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Handlungskonzept Integration


Räumlicher Geltungsbereich Gesamtstadt
Art Konzept
Zuständigkeit Bereich 2-6 / Kommunales Integrationszentrum
Jahr der Veröffentlichung 2025

Themenfeld(er)

Das Konzept hat Bezug zu folgenden Themenfeldern aus dem integrierten Stadtentwicklungsprozess:

Gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit2.png

Kurzbeschreibung

Das "Handlungskonzept Integration in Oberhausen" dient als verbindlicher Rahmen für die Handeln der Integrationsarbeit in Oberhausen. Dabei führt es die in den zurückliegenden Jahren beschlossenen Konzepte zu Integrationsarbeit in einem integrierten und querschnittsbezogenen Handlungskonzept zusammen.

Im allgemeinen Teil werden die wesentlichen Grundlagen des Konzepts, die Rahmenbedingungen der kommunalen Integrationsarbeit sowie statistische Daten zur Bevölkerung mit (und ohne) Einwanderungsgeschichte darstellt. Außerdem wird das im Zuge der Konzeptentwicklung umgesetzte Beteiligungsverfahren kurz skizziert. Die Umsetzung des Kommunalen Integrationsmanagement NRW (KIM) in Oberhausen wird in einem gesonderten Kapitel behandelt, um den diesbezüglichen konzeptionellen Anforderungen des Landes Rechnung tragen zu können.

Der Hauptteil umfasst das eigentliche Handlungskonzept. In sechs Handlungsfeldern werden aufbauend auf einer Analyse der jeweiligen Ausgangslage und Handlungsbedarfe strategische Zielsetzungen formuliert. Darüber hinaus werden bereits identifizierte Maßnahmen und Projekte dargestellt.

Im Abschlusskapitel wird der Umsetzungsprozess beschrieben.

Analyseschwerpunkte im Konzept

Neben relevanten demografischen Rahmenbedingungen werden die integrationsbezogene Ausgangslage sowie die Handlungsbedarfe in verschiedenen Handlungsfeldern dargestellt.

Im Konzept formulierte Ziele

Leitziele und strategische Ziele:

  • Gesellschaftliche Teilhabe: Die gleichberechtigte Teilhabe an Kultur, Sport, Ehrenamt und politischen Partizipationsmöglichkeiten ist gewährleistet.
    • Einbürgerung erleichtern
    • Politische Teilhabe stärken
    • Engagement stärken – Integration gemeinsam gestalten
  • Bildung und Qualifikation: Bildung in Oberhausen befähigt alle Menschen – unabhängig von Herkunft oder Lebenslage – zur aktiven Teilhabe an Gesellschaft, Beschäftigung und persönlicher Entwicklung.
    • Struktureller Abbau von Sprachbarrieren
    • Strukturen stärken, Fachkräfte vernetzen
    • Frühe Sprachförderung gezielt stärken
    • Frühkindliche Bildung stärken
    • Sprachförderung für Eltern im Alltag stärken
    • Kontinuierliche Sprachförderung für Kinder und Jugendliche sicher
    • Bildungsgerechtigkeit im Schulsystem stärken
    • Räume für Teilhabe und Vielfalt schaffen
  • Wirtschaft, Ausbildung und Arbeit: Menschen mit Einwanderungsgeschichte haben chancengerechten Zugang zu Arbeit, Ausbildung und beruflicher Entwicklung. Die Kommune nutzt Vielfalt als Ressource und stärkt die Fachkräftesicherung durch eine inklusive, innovationsfreundliche und sozial gerechte Wirtschaftsstruktur.
    • Sprachkompetenz entwickeln – Zugang zu Ausbildung und Arbeit erleichtern
    • Berufliche Beteiligung von Frauen stärken
    • Sprachkompetenz entwickeln – Zugang zu Ausbildung und Arbeit erleichtern
    • Berufliche Beteiligung von Frauen stärken
    • Potenziale entfalten
    • Anerkennungsverfahren begleiten – qualifikationsgerechten Einstieg ermöglichen
    • Strukturen stärken, Transparenz schaffen
    • Selbständigkeit unterstützen - migrantische Ökonomie weiterentwickeln
    • Vielfalt gestalten
    • Fachkräfte gewinnen - strategische Kooperationen ausbauen
    • Teilhabe durch Arbeit stärken - Integration ganzheitlich gestalten
  • Gesundheit und Pflege: Gesundheitliche Chancengleichheit wird durch kultursensible, mehrsprachige und sozialgerechte Strukturen sichergestellt – unabhängig von Herkunft, Sprache oder Aufenthaltsstatus – mit dem Ziel, eine gleichberechtigte Teilhabe an einer qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung und Pflege zu ermöglichen.
    • Sprachbarrieren abbauen
    • Strukturierter Zugang zu pflegerelevanten Informationen für alle Zielgruppen
    • Gezielte Stärkung der Gesundheitskompetenz benachteiligter Gruppen
    • Bedarfsgerechte Untersetzung
    • Interkulturelle Öffnung der Versorgung durch gezielte Fachkräftequalifizierung
    • Datengrundlagen ausbauen
    • Beteiligung
  • Stadtentwicklung und Wohnen: Integrationsaspekte werden in allen Bereichen der Stadt- und Quartiersentwicklung systematisch berücksichtigt. Alle Menschen – unabhängig von Herkunft, Sprache oder Aufenthaltsstatus – haben gleichberechtigten Zugang zu angemessenem Wohnraum.
    • Soziale und ethnische Segregation
    • Sicherer und bezahlbarer Wohnraum
    • Gestaltung des unmittelbaren Wohnumfelds
    • Sicherstellung der Mobilität
    • Umweltgerechtigkeit
    • Diskriminierungssensibilität und interkulturelles Zusammenleben
    • Attraktivität der Stadt
  • Beratung und Unterstützung: Menschen mit Einwanderungsgeschichte steht ein verlässliches, gut vernetztes und bedarfsgerechtes Beratungs- und Unterstützungssystem zur Verfügung, das individuelle Lebenslagen berücksichtigt und wirkungsorientiert weiterentwickelt wird.
    • Zugang und Transparenz verbessern
    • Beratung koordinieren und qualifizieren
    • Beteiligung und Zusammenarbeit mit Migrantenorganisationen stärken
    • Verwaltung interkulturell weiterentwickeln
    • Beratungsstrukturen gemeinsam stärken

Synergien zu anderen Konzepten

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Bezug zu Leitzielen der Stadtentwicklung

Das Konzept zahlt auf folgende Leitziele aus dem integrierten Stadtentwicklungsprozess ein:

Gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit2.png Themenfeld Gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit:
Gesundheit, Sport & Bewegung.png Themenfeld Gesundheit, Sport & Bewegung:
Arbeit, Wirtschaft und Tourismus.png Themenfeld Arbeit, Wirtschaft und Tourismus:
Bildung und Kultur.png Themenfeld Bildung und Kultur:

Politische Beschlusslage

Vorlage - B/17/6924 (Allris): "Handlungskonzept Integration in Oberhausen"

Weiterführende Links & Downloads

Städtische Website zum kommunalen Integrationszentrum (KI)